6

Atheismus - eine radikale Religion der Wissenschaften?

Frage von derprediger derprediger

Atheisten, mehrheitlich an wissenschaftliche Erkenntnisse glaubende Menschen, reagieren auf Religionen und religiöse Äußerungen von gläubigen Menschen fast immer wie von der "Tarantel" gestochen. Müssten sie ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse (Beweise) gegenüber einer "Glaubens-Wissenschaft" nicht viel gelasssener machen? - Woher die Brisanz der Reaktionen?

Ein Hinweis zur Frage support

Liebe/r derprediger,

gutefrage.net ist eine Ratgeberplattform. Mit deiner Frage suchst du keinen Rat, sondern die Diskussion mit der Community und die gehört bitte ins Forum unter http://www.gutefrage.net/forum.

Herzliche Grüße,

Klaus vom gutefrage.net-Support

Fragen zu gleichen Themen finden

Antworten (1-30 von 38)

  • 6
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von evangelista evangelista

    Die Verbindung, die Du in Deiner Frage herstellst ist falsch, weil der Atheismus(Naturalismus) eine Weltanschauung ist und mit der Wissenschaft nichts zu tun hat.

    Es ist unwissenschaftlich, wenn immer wieder diese Verbindung hergestellt wird und damit der Atheismus begründet werden soll.

    Die Wissenschaft ist kein Vehikel für irgendeine Weltanschauung, weil sie keine philosophen Aussagen macht.

    Wenn ein Wissenschaftler privat atheistischer Überzeugung ist, dann kann er sie nicht mit der Wissenschaft begründen.

    Die heftige Reaktion auf die Religion und den Gottesglauben zeigt doch nur, dass wir es mit einer "ideologischen" Auseinandersetzungen zu tun haben, weil die Atheisten den Menschen unbedingt den Gottesglauben ausreden, oder jeden, der an seine Existenz glaubt die Vernunft oder die Bildung absprechen wollen.

    Viele atheistische Fundamentalisten sind nicht fähig die Position der Gläubigen zu akzeptieren(keine Toleranz), ohne sie dabei zu diffamieren oder sogar lächerlich zu machen.

    Anders wäre es, wenn sie sagen würden:

    "Ihr seid von eurem Gott überzeugt und wir aber nicht. Jeder soll seine Überzeugung haben"

    Nur läuft es auf diese Art und Weise nicht ab, wie es ja Dawkins in seinem Buch beispielhaft vorgeführt und seitdem viele Nachahmer gefunden hat.

    Man kann einfach beide Auffassungen nicht nebeneinander stehen lassen ohne dabei nicht ständig die Gläubigen anzugreifen und zu diffamieren.

    Dahinter steckt eine Portion Fanatismus!

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Was verstehst Du an folgendem nicht:

    .

    "Ihr seid von eurem Gott überzeugt und wir aber nicht. Jeder soll seine Überzeugung haben"

    .

    Richtig.

    .

    Diese Überzeugung könnt ihr den lieben langen Tag haben.

    Als einen Glauben.

    .

    Sobald aber der Anspruch von Eurer Seite auf die Richtigkeit dieses Glaubens in Sinne einer realen, tatsächlichen Wahrheit beansprucht wird, tritt automatisch und vollkommen berechtigt die Frage nach den Evidenzen, nach den harten Fakten für Eure These in den Vordergrund. Eine Forderung in welcher keinerlei Fanatismus steckt, sondern lediglich korrektes denken und analysieren.

    .

    Noch mal:

    Was verstehst Du daran nicht?

    .

    .

    Jeder Gläubige ist eingeladen das hier zu beantworten.

    Kommentar von evangelista evangelistaevangelista

    Wir bewegen uns einfach im Kreis.

    Du behauptest, dass es für Gott keine Fakten(Gründe) gäbe und ich behaupte das Gegenteil.

    Darauf habe ich schon xmal hingewiesen.

    Darum wiederhole ich mich nicht mehr, weil Du sie sowieso kennst, aber nicht gelten läßt.

    So ist es eben, wenn es um eine Überzeugung geht.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Mitnichten bewegen wir uns hier im Kreis, Linda.

    .

    "Darum wiederhole ich mich nicht mehr, weil Du sie sowieso kennst, aber nicht gelten läßt."

    .

    Nein. Kenne ich nicht. FAKTEN, hörte ich diesbezüglich noch nie von Dir.

    Und für die kleinen Denker unter uns, noch mal:

    Wenn Du an Gottes Existenz glaubst ist alles in bester Ordnung. Tu das bitte auch weiterhin den lieben langen Tag. Meinen Segen hast Du.

    Behauptest Du hingegen Gottes Existenz wäre relle und tatsächliche Wahrheit, ein FAKTUM sozusagen, so haben wir hier die Notwendigkeit dass Du dies belegst.

    .

    Wiki: Als Tatsache (lat. factum, res facti; engl. fact, matter of fact) wird eine Situation bezeichnet, in der sich Dinge nachweislich befinden.

    .

    Belege Gottes Existenz als ein nachweisliches Faktum, Linda.

    Wenn das korrekt geführt wird, pflichte ich Dir sofort und augenblicklich bei.

    Kommentar von evangelista evangelistaevangelista

    Die Schöpfung weist auf den Schöpfer hin!

    Aber das ist natürlich wieder kein Hinweis für Gott.

    Für mich ist das ein klarer Beweis, so wie es auch in Römer 1, 19 zum Ausdruck gebracht wird.

    Und dass Milliarden von Menschen an die Existenz Gottes glauben, zeigt doch, dass es weitaus mehr Mensch gibt, für die die Schöpfung ein ausreichender Grund ist seine Existenz anzuerkennen, als jene, die seine Existenz ablehnen.

    Schließlich sind Atheisten nur eine Minderheit, die aber heute um so lauter schreien müssen, damit sie gehört werden.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    "Die Schöpfung weist auf den Schöpfer hin!"

    .

    Und die erste Regel im Tautologie-Verein, ist die erste Regel des Tautologie-Vereins.

    .


    "Und dass Milliarden von Menschen an die Existenz Gottes glauben, zeigt doch, dass es weitaus mehr Mensch gibt, für die die Schöpfung ein ausreichender Grund ist seine Existenz anzuerkennen"

    .

    Ich unterstelle Dir mal etwas unfassbares:

    Intelligenz.

    Und aus jener Intelligenz heraus wirst Du sicherlich wissen, dass sich der Wahrheitswert einer These nicht über die Zahl seiner Anhängerschaft bestimmt.

    Richtig?

    Richtig.

    Danke.


    .

    Wir warten also immer noch.

    .

    Fakten, FAKTEN, zu postulierten Existenz Gottes bitte.

    Kommentar von BlackDracula BlackDraculaBlackDracula

    vor 70 jahren haben auch alle an die richtigkeit geglaubt

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Fakten zur Existenz Gottes bitte, Linda.

    .

    Wir warten.

    Kommentar von TomBombadil2010 TomBombadil2010TomBombadil2010

    Da kann man lange warten. Unangenehme Fragen werden von fundamentalistisch gläubigen Trollen stets einfach ignoriert, bzw. nicht einmal wahrgenommen. Das ist wie ein "Toter Winkel" bei denen ^^

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Es macht aber immer wieder Freude sie beim Wort zu nehmen.

    .

    Siehe:

    "Du behauptest, dass es für Gott keine Fakten(Gründe) gäbe und ich behaupte das Gegenteil."

    .

    Er behauptet das Gegenteil, somit behauptet er es gäbe Fakten.

    Die Definition "Faktum" hat er sofort und wohlweislich von mir geliefert bekommen und jetzt braucht man sich nur noch zurückzulehnen und warten.

    .

    Was kommt nun?

    • Schweigen.

    • Ausweichen.

    • Umdefinierung der Begrifflichkeiten.

    • Vorwürfe.

    .

    All das, nur offensichtlich keine Fakten. Und die bösen sind natürlich wir, nehmen wir den Gläubigen beim Wort und wollen wir dies Wort belegt sehen. Unerhörtes Verhalten natürlich. :-))

    .

    immer wieder auf´s neue Amüsant.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Beende gerne das Thema da unten. Was Du an einfachsten Definitionen nicht kapierst is mirund anderen eh egal. Nur schuldest Du uns hier harte Fakten.

    Bekommen wir die?

    Kommentar von heureka47 heureka47heureka47

    @ Solipsist:

    Du vernachlässigst in deinen Ausführungen, dass es (mindestens) zwei verschiedene Qualitäten / Ebenen / Dimensionen von "Glauben" gibt: Ohne und mit Gewißheit!

    Wer das göttliche Bewußtsein direkt / unmittelbar im eigenen Bewußtsein wahrnimmt / erfährt, hat in aller Regel diese Qualität von Gewißheit.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Ich verstehe, Heureka. Wer direkt und unmittelbar in seinem Bewusstsein wahrnimmt Napoleon zu sein, der IST auch Napoleon.

    Kommentar von TomBombadil2010 TomBombadil2010TomBombadil2010

    @heureka47:

    Was in deinem Kopf so alles vor sich geht, hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun, und du solltest es damit auch dort lassen wo es hingehört - nämlich in deinem Kopf.

    Es gibt z.B. nicht wenige Menschen, die überzeugt sind, von Aliens entführt worden zu sein (und es gibt hunderttausenden teils noch skurrilere Fälle). Auch diese sprechen da von "Gewissheit". Bist du also der Meinung, man müsse sie deshalb ernstnehmen?

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Zwei Dumme, ein Gedanke, Heureka. :-))

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    Atheismus ist übrigens nicht gleich Naturalismus. Atheisten können auch an Geister glauben, was Naturalisten ablehnen würden.

    Kommentar von evangelista evangelistaevangelista

    Seit wann gibt es für Atheisten Geister(jenseitige Welt)?

    Schon wieder etwas Neues! Man lernt wirklich nicht aus.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Weil, ich wiederhole mich, Linda, der Atheismus eine sehr klar und einfach umrissene Definition hat:


    Er ist die Abwesenheit des Glaubens an Gottheiten. PUNKTUM!


    Nicht mehr, nicht weniger.

    .

    Wenn ich schreibe "Nicht mehr, nicht weniger", dann meine ich das so.

    .

    Atheisten können Esoteriker sein, wenn sie mögen. Selten, aber möglich. Esoteriker, Vegetarier, Schamanen, Automechaniker, Spiritisten, Nazis, Farbenblinde, Nobelpreiträger, Liberale, Abergläubige, Linkshänder, Zuckerkranke. Wie grotesk brauchst Du´s noch?

    Das EINZIGE Kriterium ist –obacht– ob man an einen oder mehrere Gottheiten glaubt. Sonst NICHTS!

    Weswegen man auch auf dem Atheismus keine Ideologie aufbauen kann.

    .

    Wie lang noch, bis Du diese einfachen Worte begreifst?

    Kommentar von evangelista evangelistaevangelista

    Da bist Du aber im Irrtum, wenn Du behauptest, dass ein Atheist gleichzeitig auch Schamane, Esoteriker oder Spiritist sein kann.

    Dann schau einmal woher dieser Dinge kommen, bzw. womit sie in Verbindung stehen oder welche Vorstellungen damit verbunden werden.

    Schon einmal habe ich Dir aus dem Internet die Definition über den Atheismus geschrieben und was er bedeutet.

    Damit beende ich dieses Thema!

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    Dann schau einmal woher dieser Dinge kommen, bzw. womit sie in Verbindung stehen oder welche Vorstellungen damit verbunden werden.

    Woher sie kommen ist egla, aber man muss keinen Gott annehmen, um ein Schamane sein zu können, oder an geister zu glauben.

    Kommentar von evangelista evangelistaevangelista

    Sie glauben an einer übersinnliche oder jenseitige Welt, die es aber im Atheismus nicht gibt!

    Z.B. der Einfluss der verstorbenen Seelen oder Geister auf den Menschen.

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    Da verwechselst du wieder Atheisten mit Naturalisten. Atheisten können an so viel übersinnliches Zeug glauben, wie nur möglich.

    Aber irgendwie traurig, dass du nicht mal mehr damit zufrieden bist, Ahtiesten als Leute zu bezeichnen, die glauben, es gäbe keinen Gott, nein um Atheisten zu sein, müssen sie auch glauben, es gäbe keine Geister, keine Magie oder sonst irgendwas übernatürliches. Langsam überlege ich mir wirlich, ob ich dich noch ernst nehmen soll. Du definierst sowieso immer alle begriffe um, die für eine Diskussion nötig wären.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Und vergiss nicht, Sepia, Werte haben wir in seiner Welt selbstverständlich auch keine. Woher denn auch, so ohne Gott?

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    Woher mit?

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Ich glaub so weit is er noch nicht. :)

  • 17
    Antwort von frank1968 frank1968

    Viele Atheisten möchten vor allem mit Behauptungen verschont werden, die völlig aus der Luft gegriffen sind, die aber penetrant von manchen Gläubigen nicht nur immer wiederholt, sondern auch noch an Kinder weitergegeben werden. Diese können sich aufgrund ihres Alters und ihrer Abhängigkeitsposition nicht dagegen wehren, und diese Art der Indoktrination wollen viele Atheisten nicht einfach hinnehmen.

    Das heißt, was du glaubst, Prediger, ist mir völlig schnuppe, aber die Belästigung durch Gläubige ist ein Ärgernis. Lass du die Menschen mit deinem Kram in Ruhe, und ich und andere haben keinen Grund uns aufzuregen.

    Und an Wissenschaften kann und darf man nicht glauben, sonst sind es keine Wissenschaften mehr, sondern Glaubenssysteme.

    Kommentar von evangelista evangelistaevangelista

    Erstens:

    Sind die Behauptungen der Atheisten genauso penetrant und auch sie legen ständig dieselbe Platte auf!

    Zweitens:

    Auch die Atheisten geben ihre Glaubensüberzeugung, dass es keinen Gott gibt, an ihre Kinder weiter.

    Drittens:

    Sie versuchen genauso andere zu Indoktrinieren.

    Das GFnet ist dafür das beste Beispiel.

    Viertens:

    Mir ist auch der atheistische Unsinn egal.

    Fünftens:

    Wenn Du die Auffassung eines anderen nicht ertragen kannst, frage ich mich warum Du überhaupt hier im Forum bist, denn hier kommen eben unterschiedliche Meinung zum Ausdruck.

    Dann fehlt es Dir einfach an Toleranz.

    Denn Du kannst nicht erwarten, dass jeder Deine Auffassung teilen wird.

    Sechstens:

    Endlich kommst Du darauf, dass es einen Unterschied zwischen Wissenschaft und Atheismus gibt:

    An die Wissenschaft glaubt man nicht(obwohl es da auch viele Gläubige gib),

    aber an die Nichtexistenz Gottes muss man auch glauben, weil seine Nichtexistenz nicht beweisen ist.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Sechs Punkte, fünf davon zu hundert Prozent falsch.

    .

    Kümmerst Du Dich darum, Frank? Die Mistel hängt ja schließlich in Deinem Baum. :-))

    Kommentar von evangelista evangelistaevangelista

    Ihr beide seid wirklich eine Lachnummer!

    Beide benützt ihr fleißig die atheistische Keule.

    Darum sollte Ihr nicht, die Ihr selber im Glashaus sitzt mit Steinen werfen, weil Euch dann die Scherben selber auf den Kopf fallen!

    Darum ist es paradox und unehrlich dem anderen etwas vorzuwerfen, was man selber ständig macht!!!!

    Kommentar von woodstookfever woodstookfever

    @evangelista DH

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Ja, und jetzt ist auch gut, evangelista.

    Ich denke, es hat jetzt jeder verstanden, welche Gruppe, wie von Prediger behauptet, "Wie von der Tarantel gestochen" reagiert.

    Danke für die eindrucksvolle Demonstration!

    Kommentar von evangelista evangelistaevangelista

    Frank1968

    Du scheinst eine zwiespältige Person zu sein!

    Du hast doch in Deinem Kommentar sofort die Atheistenkeule geschwungen und Deinen Angriff auf die Gläubigen gestartet und nicht umgekehrt.

    In meinem Kommentar habe ich nur darauf hingewiesen, dass der Atheismus nichts mit der Wissenschaft zu tun hat und das wird jeder seriöse Wissenschaftler bestätigen.

    Aber Deine Aussagen haben nichts mit eine objektiven Beurteilung von Evolution und Wissenschaft zu tun, sondern sind ein sofortiger Angriff auf die Religion gewesen.

    Also dreh bitte die Sache nicht einfach um!

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Wie wärs denn mal mit einer Reaktion auf das, was ich geschrieben habe, und nicht auf das, was du glaubst, was ich denke, evangelista?

    Du könntest zum Beispiel sagen, dass du es gut findest, wenn man Kinder indoktriniert.

    Und nicht immer nur: "Bäbä, das macht ihr doch auch!"

    Kommentar von evangelista evangelistaevangelista

    Kinder werden immer von ihren Eltern eine bestimmte Lebensweise und Lebensauffassung(religiöser, politischer, ideologischer, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher Natur usw.)vermittelt bekommen.

    Das ist einfach so. Schließlich gibt jeder das weiter, von dem er persönlich überzeugt ist, bzw. was er für richtig findet.

    Darum gibt es keine neutrale oder wertfrei Erziehung. Wer das glaubt geht an der Realität des Lebens vorbei.

    Wie man diesen Einfluss auf das Kind bezeichnen mag ist dabei belanglos, weil er einfach gegeben ist.

    Aber darüber hinaus gibt es auch heute noch eine starken öffentlichen Einfluss, durch die Medien, die Gesellschaft, bzw. das Umfeld, indem das Kind auf wächst.

    Also nicht nur allein der häusliche Einfluss ist bestimmend, sondern vor allem auch die Umwelt, mit dem ein Kind permanent konfrontiert wird.

    Darum gibt es keinen eindimensionalen Einfluss auf das Kind, weil dieser in Wirklichkeit vielschichtig ist.

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Na, das ist doch mal eine echte Argumentation, darauf kann ich dann auch eingehen:

    Es gibt Eltern, und die sind gar nicht so selten, die ihren Kindern zeigen, welche Religionen sich in dieser Welt entwickelt haben, und die zugeben, dass sie nicht wissen, ob es eine richtige gibt.

    Wenn man Kindern ganz ehrlich von diversen Religionen erzählt, ohne eine Wertung vorzunehmen, dann werden die Kinder viele fragen dazu stellen, und sich in Teilen ein eigenes Bild machen können.

    Wenn man ihnen aber von Anfang an eine "richtige" Religion vorsetzt, können sie das nicht.

    Kommentar von Dummie42 Dummie42Dummie42

    Ich hätte nicht gedacht, dass der Tag kommen könnte, an dem ich mal mit Evangelista konform gehe, aber was die Unmöglichkeit einer wertfreien Erziehung betrifft, hat er/sie mal recht.

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Dummie, aufpassen!!

    Von der Tatsache, dass eine wertfreie Erziehung kaum möglich und auch nicht erwünscht sein kann darauf zu schließen, dass es also nicht zu vermeiden ist dem Kind eine ganz bestimmte Religion mit dem dazugehörigen Wertekanon aufzudrücken ist nicht einzusehen.

    Aber ein beliebter Trick, um eine religiös/ideologisch gefärbte Erziehung zu rechtfertigen.

    Das Argument: "Weil das Kind eh beeinflusst wird, kann ich ihm auch meine Ideologie unhinterfragt ins Hirn blasen" ist keins!

    Kommentar von BlackDracula BlackDraculaBlackDracula

    man kann dem kind ja auch einfach seine eigene weltanschauung und eine vielzahl von anderen präsenzieren. höchstwahrscheinlich wird es sich trotzdem zu der der eltern entscheiden, doch dann wird es kein dogmatiker und kann sich gegebenenfalls nochmal umentscheiden, da es halt nicht so fest verankert ist.

    solche bindenden aktionen wie taufe die das kind von der geburt an zum kirchensteuerzahler machen, sollten aber verboten werden, vorallem da man sie erst mit 14 beenden kann

    Kommentar von deewee deeweedeewee

    zu BlackDracula - Schöne und nützliche Sicht. Vermutlich ein wichtiger Schritt zum Ideale persönlicher Freiheit.

    Kommentar von derprediger derpredigerderprediger

    Mein Daumen für dich Evangelista!

    Kommentar von Qualia QualiaQualia

    Lachnummer? :-)

    -

    Endlich hast du dir mal was von dem gemerkt, was ich dir geschrieben habe.

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    evangelista, wie soll man bitte mit dir diskutieren, wenn du dich ständig anmaß, Schlüsselbegriffe umzudefinieren??? Wenn wir von Atheisten schreiben meinen wir nämlich sehr wahrscheinlich etwas andres, als du meinst.

    Du könntest dich wenigstens zur Abwechslung mal über das butale Verhalten von Äpfeln gegenüber Insekten aufregen!

    Kommentar von Reisswolf53 Reisswolf53Reisswolf53

    DarkSepia, meine letzte, inzwischen gelöschte Meinung war an Ev, nicht an Dich - sorry! Übrigens ist Ev sehr maskulin (spielt aber wahrscheinlich keine Rolle bei dem).

    Kommentar von evangelista evangelistaevangelista

    Ich schreibe das über den Atheismus so wie er im Begriffslexikon definiert, bzw. erklärt wird.

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    Ja, nur steht in meinem Begriffslexikon da "Gottesleugnung" und bei Religion steht "Gottesanbetung", was ich nicht für besodners seriös halte. Was steht bei deinem und wie heißt das Lexikon?

    Kommentar von Reisswolf53 Reisswolf53Reisswolf53

    DarkSepia, sein "Lexikon" heißt immer nur "Bibel"!

  • 16
    Antwort von weberwf weberwf

    Ich als Atheist sage hier nur: "Gäääähn".

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    M.E. die bislang beste Antwort hier.

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Mja, ich gebe dir Recht, Soli. Immer dieselben auf Vorurteilen und Desinformation basierenden Statements zu lesen ist eigentlich nicht mehr als ein müdes Gähnen wert.

    Dennoch ist Gegenhalten wichtig, aber das muss ich gerade dir ja nun nicht sagen:-)

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    :-)) Allerdings!

    Kommentar von TomBombadil2010 TomBombadil2010TomBombadil2010

    "Gäääähn" allerdings. Immer diese Trolle, echt erbärmlich.

    Kommentar von deewee deeweedeewee

    zu Frank1968 - Ist wirklich dagegen zu halten? Cui bonum? Dem Menschen ist, in Ermangelung der Kenntnis aller Faktoren eines Sachverhaltes, nicht gegeben zu überzeugen. Warum betrachten wir die vermeintlich sich zur Mission Berufenen nicht gelassener? Eine freiheitlich orientierte Gesellschaft muss Eiferer jeglicher Meinung ertragen können. Niemand kann das eigene Weltverständnis beweisen. Erfreuen wir uns an der Meinungsvielfalt. Ohne diese, herrschte oede Chormusik. (ohne Gesangesgruppenmitgliedern zu nahe treten zu wollen)

    Kommentar von BlackDracula BlackDraculaBlackDracula

    nur gibt es halt besonders oft konflikte mit fundamentalisten, die zum beispiel die evolutionslehre abschaffen wollen oder einen gottestaat errichten

    und für mich persönlich: kill bill wird auf prosieben von den dt. kirchen präsentiert !?

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    "Niemand kann das eigene Weltverständnis beweisen."

    .

    Der Satz und die dahinterstehende Denke schafft nichts als Probleme. Das ist die Legitimation für anything goes.

    Zum hunderttausendsten mal: Wer eine Behauptung erstellt steht in der Beweispflicht und nicht die Partei die jene Behauptung begründeterweise als unzureichend belegt ablehnt.

    Kommentar von heureka47 heureka47heureka47

    "Wer eine Behauptung erstellt steht in der Beweispflicht".

    Das ist eine Aussage, die sich nur auf einen Teilbereich des Seins anwenden läßt.

    Wenn ich meinem Sohn prognostiziere, daß er Kinder zeugen kann, kann nur er das "beweisen". Wenn er "nicht will" kann ich ihm das nicht beweisen.

    .

    Und ähnlich verhält es sich mit dem Beweisen des feinstofflichen Teils des Seins: Auch den kann sich jeder Mensch nur selbst beweisen - indem er sich ihm öffnet / hingibt.

    Diejenigen, die sich da sträuben, sollten mal vesuchen sich ganz ehrlich zu fragen, warum sie sich gegen diese Erfahrung sträuben...

    Kommentar von TomBombadil2010 TomBombadil2010TomBombadil2010

    @heureka47:

    Wenn du deinem Sohn prognostizieren würdest, daß er Kinder zeugen kann, dann wäre diese Prognose eben genau aus den sogar von dir selbst genannten Gründen nichtig. Wenn du diese Prognose in der Form aufstellen würdest, stündest DU in der Beweislast, das zu beweisen, was du - wie du selbst sagst - ja nicht kannst. Darum ist eine solche Prognose unzulässig. Genau solche "Prognosen" bzw. Thesen stellen aber Gläubige, die ihren Glauben offen in die Welt tragen wollen, ständig auf - UNZULÄSSIGERWEISE! . Du hast dich da selbst widerlegt.


    Des Weiteren: "feinstofflicher Teil des Seins"? Verzeihung, aber allein schon solche Worte sind spiritueller Quatsch. Wenn sich dir in deiner psychischen Welt irgendwelche spirituellen "Erfahrungen" eröffnen, wie du sagst, ist das ja schön für dich, doch jene existieren nur in deinem Kopf. Wenn du sagst, dass andere Leute "sich dagegen sträuben", implizierst du dementsprechend, dass die "Erfahrungen" in deinem Kopf kausal von deiner Weltanschauung abhängen, und sich anderen Menschen ebenso eröffnen könnten, wenn sie deine Weltanschauung übernähmen.

    Da jeder Mensch anders ist und tickt, ist dies ist entschieden abzulehnen.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    "Wenn du deinem Sohn prognostizieren würdest, daß er Kinder zeugen kann, dann wäre diese Prognose eben genau aus den sogar von dir selbst genannten Gründen nichtig. Wenn du diese Prognose in der Form aufstellen würdest, stündest DU in der Beweislast, das zu beweisen, was du - wie du selbst sagst - ja nicht kannst. Darum ist eine solche Prognose unzulässig. Genau solche "Prognosen" bzw. Thesen stellen aber Gläubige, die ihren Glauben offen in die Welt tragen wollen, ständig auf - UNZULÄSSIGERWEISE! . Du hast dich da selbst widerlegt."

    .

    Das ist noch weit besser als meine Ausführung, Heureka. Ich hab das Wort "Prognose" überlesen. Nimm also gerne das von Tom.

    Unter dem Strich ist man sich jedoch einig:

    Du redest unhaltbaren, psychotischen Blödsinn.

    Kommentar von deewee deeweedeewee

    Ach Solipsist! Herrlich Ihre Ausführungen. Kurz und prägnant. Mehr davon bei GF.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Heureka, da ich nicht weiß, wie zur Zeit Deine Medikation eingestellt ist, weiß ich somit nicht so ganz ob Du mir folgen kannst:

    .

    Gesetzt dem Fall mein Sohn ist medizinisch gesund, so ist meine Behauptung er könne Kinder zeugen nicht beweispflichtig, da dies sich mit den Lebenserfahrungen der gesamten Menschheit deckt. Junge männliche Homo Sapiens können nun mal Kinder zeugen. Das ist die Norm.

    Ob er den "Beweis" dabei nun antreten will oder nicht ist gänzlich unerheblich und ein völlig anderes Thema.

    .

    Anders sieht es mit Dir aus.

    Du behauptest es gäbe etwas das sich "Feinstofflich" nennt. Eine esoterisch-blödsinnige Behauptung zu derer Du Dich unfähig zeigst sie auch nur irgendwie beweiszuführen.

    Oder kannst Du das?

    Nein. Kannst Du nicht.

    .

    Alles was Du kannst ist jeden der es wagt dies zu hinterfragen mit einer inexistenten, von Dir erfundenen Krankheit zu belegen.

    Kommentar von deewee deeweedeewee

    zu Solipsist - Ihre Sorge um die Medikation ist Klasse! Da zeigt sich wahres Mitempfinden.

    Kommentar von deewee deeweedeewee

    zu Solipsist Beweispflicht - Eine solche gibt es nur im bürgerlichem Denken. Deckt jemand einen faktischen oder vermeintlichen Missstand auf, ist er nicht zur Behebung desselben verpflichtet. Die vermeintliche Beweispflicht ist Mittel jeglichen Widerspruch zu ersticken. Keiner von uns hat einen allgemeingültigen Maßstab. Aus der Distanz betrachtet, unterscheidet sich im Disput keine der beiden Seiten. Keiner wird seine Sicht beweisen können. Ich befürworte die Theorie der Evolution uneingeschränkt, setze diese jedoch nicht absolut. Kann ich nicht, bedarf dessen auch nicht. Sehen Sie es spielerisch. Wären alle einer Meinung, gäbe es hier keinen Austausch. Das dahinter stehende Denken. Richtig wie Sie behaupten, ist dies geeignet wohlwollend miteinander zu kommunizieren. Anything goes - auch trefflich. Der menschliche Geist bietet so viele Spielmöglichkeiten. Warum diese nicht nutzen? Sie gehen zu dogmatisch an das Thema. Das ist geeignet zu verbittern. Die ständige Wiederholung Ihrer Forderung nach einer Beweispflicht wird in der Menge nicht richtiger. Seien Sie gnädig mit uns Verstockten.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Werter Deewee,

    wann bekomme ich eigentlich die 500 Euro die Sie mir noch schulden?

    Kommentar von Unchrist UnchristUnchrist

    Stand hier nicht mal mehr?

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Allerdings.

    Weewee will aber scheinbar noch mal Sartre lesen bevor er neuen Anlauf nimmt.

    Kommentar von Couchjumper CouchjumperCouchjumper

    deewee, wurde es dir zu peinlich? Das ist zwar verständlich, doch wirst du eine Beanstandung und Löschung wohl deiner eigenen Ausführungen zufolge nicht argumentieren können, oder :)

    .

    Dem Menschen ist, in Ermangelung der Kenntnis aller Faktoren eines Sachverhaltes, nicht gegeben zu überzeugen.

    Dass deine Kommentare hier nach Abzug aller sprachlicher Tanzeinlagen lediglich mit dem infiniten Regress spielen, hatte Solipsist ja schon erwähnt. Ein netter Zeitvertreib, der jedoch die dem IR und somit dem Kern deiner Argumentation pro Unwiderlegbarkeit jeglicher Behauptungen innewohnenden Widersprüchlichkeit nicht berücksichtigt. Du wirst das Problem der Schwäche seiner Letztbegründung kennen, welche seine Gültigkeit selbst ad absurdum führt.

    .

    Doch versteckt sich Widersprüchlichkeit noch in anderen deiner Einwürfe, deewee: Wenn du ablehnst, dass die Beweispflicht beim Behauptenden liegt – warum sollte Solipsist dann seine Feststellung der Beweispflicht argumentieren?

    Dieser Problematik bist du dir sicherlich bewusst, übergehst sie jedoch und baust auf beiden auf. Ignoranz allein mag als Dogma deiner auf inhaltsnihilistischer Logik aufbauenden Ein- bzw. eher Auswürfe das Grundgerüst bilden, doch reicht sie dir aus.

    Dir.

    .

    Was du hier betreibst, ist Autoimmunisierung - jegliche Argumente werden von vornherein als nicht aussagekräftig dargestellt. Als vermeintlicher Agnostiker reihst du Christ dich damit in die Menge der anderen Gutgläubigen ein, die den Menschen als grundsätzlich unfähig darstellen, ihre Behauptung entkräften zu können. Eine formallogische Erbsünde, mit der du uns belästigst. Und machst ebenfalls das, was sich Gläubige und Ungläubige hier dauernd gegenseitig vorwerfen: Du nörgelst nur herum, ohne selbst etwas zu liefern. Ist ja ohnehin alles nicht zu begründen...

    .

    Du weisst ja, wo sich der Beanstanden-Button befindet, deewee.

    Kommentar von deewee deeweedeewee

    zu Couchjumper - Warum den 'beanstanden'-Button betätigen? GF ist ein Marktplatz der Meinungen, somit ist auch Ihre berechtigt, hier zu stehen. Gleich Solpsist werden Sie unsachlich, halten sich an der Form auf, da Sie den Inhalt verfehlten, wissen nicht um den Unterschied zwischen Logik und folgerichtigem Denken, ziehen eine Verbindung zwischen Entwicklungsgeschichte und Erbsünde,(darauf wäre ich nie gekommen, dennoch ein auffälliger Gedankenansatz) und erfüllen gleich Solipsist nicht die Forderungen, die Sie an andere stellen. Wie gesagt, ein Marktplatz der Weltsichten. Von Ihnen wird nicht verlangt, bei Ihrem Denken zu sein. Danke für Ihre Ausführungen.

    Kommentar von deewee deeweedeewee

    zu Couchjumper - Warum sollten mir Solipsist Ausführungen peinlich sein? Er blieb unsachlich und versuchte zu beleidigen. Einige seiner Kommentare scheint er beanstandet zu haben. Da ich an das Gute glaube, vermute ich bei ihm Einsicht. Was sollte daran schmerzlich sein?

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    :-)))))

    Den Vorwurf ich hätte meine Äußerungen als Beleidigung begriffen und nach "Einsicht" selbst gelöscht, kann ich glaube ich entkräften.

    Wenn ich in etwa schrieb dass Du einfach keinen Plan von der Materie hast und Du hier wie ein Fünfjähriger argumentierst und stoisch sowie unreflektiert auf Deinem Standpunkt beharrst, so erachte ich das keinesfalls als Herabsetzung sondern eher als treffendes Analyse dessen was Du so schreibst.

    Kommentar von Couchjumper CouchjumperCouchjumper

    Tja, deewee, ich könnte nach deinen beiden verbliebenen und deinen weiteren, zwischenzeitlich gelöschten Kommentaren meinen ersten Kommentar an dich hier 1:1 wiederholen. Nur möchtest du ja nicht darauf eingehen.

    .

    Dein Dachstuhl steht wirklich in Flammen. Oh, soll ich jetzt schlussfolgern? Mmh, dann leite mir mal her, warum ich dies schlussfolgern sollte.

    Wie schon von Soli und Frank trefflich gesagt wurde: Ausser existenzphilosophischem Gewichse zu Ehren des Ultrarelativismus als unzulängliches Substitut für deine Unfähigkeit, den grossen Gugelhupf zu argumentieren, kommt von dir nichts. Aber trotzdem noch mal für dich humorblinden Troll: Wenn Solipsist dir darlegen soll, warum die Beweispflicht beim Behauptenden liegt – So lege DU dar, warum Soli dir dies schlussfolgern muss.

    Oder für dich sachlich ausgedrückt: Deine Haltung ist widersprüchlich.

    .

    Wir warten beide.

    .

    Übrigens brennt dein Dachstuhl.

    .

    (Der Beanstanden-Button befindet sich übrigens auch bei meinen Kommentaren links unterhalb des Textes.)

    Kommentar von deewee deeweedeewee

    zu Couchjumper - Lesen und verstehen. Ich war es nicht der auf Beweispflicht drängte. Es war und ist Solipsist der das fordert. Einmal mehr werden Sie unsachlich. Ist ja auf dem Marktplatz der Meinungen gestattet. Unsachlichkeit taucht oft auf, falls mangelndes Wissen durch Emotionen kompensiert werden soll. Was ist das für ein Lehrer (Sie) der einen Schüler (mich) belehren will, aber kein Verständnis des Themas, über das er doziert, besitzt. Deshalb ist Ihre Haltung auch nicht widersprüchlich. Am 25.01. forderte Solipsist Belege. Darauf reagierte ich. Aus der zeitlichen Folge erkennen Sie, dass Solipsist zuerst Belege forderte. Aber um Sie zu beruhigen, ich beuge mich dem nicht wissen wollen. Falls Ihnen gegeben, empfehle ich 'mal an einem wissenschaftlichem Projekte teilzunehmen. Da lernten Sie, dass Wissenschaftler trotz noch so abwegig scheinender Meinung den Respekt voreinander bewahren. Das rührt daher, dass diese einander ernst nehmen. Danke für Ihre unterhaltsamen Beiträge. Der 'beanstanden'-Button scheint Sie zu beeidrucken. Falls Ihnen danach ist, nutzen Sie diesen. Wird oft aus Unkenntnis gedrückt. Also. Ihr Kompliment, dass von mir nichts kommt, nehme ich gern an. Ist zwar keine Auszeichnung, aber bezeichnend.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    "Am 25.01. forderte Solipsist Belege."

    .

    Für eine Behauptung die einen Wahrheitsanspruch geltend machen wollte.

    .

    Behauptung ohne Wahrheitsanspruch --> Kein Nachweis erforderlich.

    Behauptung mit Wahrheitsanspruch --> Nachweis erforderlich.

    .

    Welchen Teil davon kapierst Du nicht?

    Kommentar von deewee deeweedeewee

    zu Solipsist - Behauptung mit Wahrheitsanspruch --> Nachweispflicht Bitte belegen Sie Ihre Behauptung einer Nachweispflicht. Jetzt bitte mit notwendigem und hinreichendem Kriterium. Konvention hatten Sie zuvor abgelehnt. Bitte begründen Sie Ihre Behauptung der Beweispflicht eindeutig und allgemeingültig, denn als solche stellen Sie diese dar.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Wenn ich jetzt sage, dass man demjenigen seine Aussage mit Anspruch auf wahrheitsgemäße Gültigkeit ohne eben diesen Nachweis sonst halt nicht als wahr abkauft... kannst Du damit was anfangen?

    Wahrscheinlich nicht, oder? Ist Dir zu realitätsnah nehm ich an.

    .

    Weewee? Bekomm ich mal eine Antwort die irgendwie vermuten lässt, dass Du halbwegs normal tickst?

    .



    Wenn mir ein Fremder sagt, er habe eine Frau, zwei Kinder, einen Hund und eine Garage mit einem Rasenmäher darin, dann kann ich diese Aussage ohne weiteren Nachweis als "wahr" einordnen, beurteilen und glauben, da dies einer ziemlich üblichen Norm entspricht.


    Wenn mir ein Fremder nun sagt er habe eine Frau, zwei Kinder, einen Hund und eine Garage mit einem feuerspeienden rosa Drachen darin, dann kann ich diese Aussage eben nicht ohne weiteren Nachweis als "wahr" einordnen, beurteilen und glauben, da dies eben keiner üblichen Norm entspricht. Dann ist das eine außerordentliche Behauptung der ich erst dann Glauben schenke, wenn er den Nachweis dafür erbringt indem er sein Gargentor öffnet und er mir diesen Drachen auch zeigt.



    .

    Direkte Frage, ohne Dein permanentes Ausweichen bitte:

    Kapierst und akzeptierst Du das?

    Kommentar von deewee deeweedeewee

    Danke! Eine solche Antwort erhoffte ich nun seit Tagen, wies auch direkt daraufhin. Wie von mir zuvor wiederholt gesagt, reine Konvention/Übereinstimmung. Also keine Beweispflicht. Es ist nützlich eine Behauptung oder den Weg zur Erkenntnis darzulegen, jedoch nicht verpflichtend (Nützlichkeitserwägung). Interessant hierzu die Geschichte der fraktalen Geometrie. Benoit Mandelbrot bewies seine Aussagen erst einmal nicht, sondern stellte diese in den Raum. Andere Wissenschaftler arbeiteten mit seinen Behauptungen und belegten diese dann. Sie sehen, endlich stimmen wir überein. Ja. Ich stimme Ihnen zu. Sie sehen, ist mir keinesfalls zu realitätsnah. Danke!

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    seufz

    Netter Versuch der Gesichtswahrung.

    .

    Gestern mit dem brennenden Dach hab ich das exakt so erklärt. Am Tag zuvor anders. Am Tag davor wieder anders. Wolltest Du alles nicht akzeptieren. Jetzt frisst Du es endlich.

    .

    Außerordentliche Behauptungen erfordern außerordentliche Nachweise, schrieb ich vor Tagen schon. Wollte der Herr nicht annehmen. Jetzt plötzlich geht es aber.

    Wie schrieb Frank? Ein "permanentes vorbeimanövrieren an Realitäten", oder so ähnlich. Das war das treffendste.

    .

    Weshalb dieses Trauerspiel?

    Kommentar von Couchjumper CouchjumperCouchjumper

    Schlussfolgere doch bitte die Relevanz der Forderungsreihenfolge für die Darlegungsreihenfolge, deewee. :)

    .

    Ich behandle hier jeden so, wie er mit anderen umgeht, und direkte Worte sind nicht beleidigender als ein "sachliches", "förmliches" Trollen. Genaugenommen sind sie ehrlicher. Du kamst mit deinem infiniten Regressgeplausche, und ich gehe darauf ein. Nur halt nicht so, wie es dir lieb wäre.

    Anstatt, wie im Dialog üblich (so möchte man doch meinen), auf Gegenkommentare einzugehen, spielst du lieber weiterhin Beat-around-the-bush. Woher du noch eine ernsthafte Auseinandersetzung mit deiner Küchenpsychologie erwartest, verschliesst sich dem Leser erfolgreich.

    Vielleicht solltest du mal in einem wissenschaftlichen Projekt (lol) auf deine Art auftreten, falls dein gf-Engagement dir dazu Zeit lässt, um den Respekt dieser Leute kennenzulernen.

    .

    Aber der Schritt wäre für dich wohl zu konkret.

    Kommentar von deewee deeweedeewee

    zu Couchjumper - Nun zieht sich die Unterhaltung seit Tagen hin. Aber meiner simplen Bitte, um Beleg einer Beweispflicht zu Aussagen mit Wahrheitsanspruch, (die Solipsist formulierte) wurde bisher nicht entsprochen. Ihnen gefiel es, sich in pseudephilosophischen Ausführungen zu ergehen, obwohl Ihnen nicht einmal der Unterschied zwischen folgerichtigem Denken und Logik bekannt ist. Sie blieben unsachlich, versuchten zu beleidigen. Auf diesem Markte der Meinungen und Eitelkeiten, sei es jedem gegönnt, sich bloß und darzustellen. Ihnen gelang es. Einzig die Behauptung einer Beweispflicht zu Aussagen mit Wahrheitsanspruch zu belegen, (die Solipsist forderte) gelang Ihnen nicht. Ich sagte das vorher, wurde dafür von Ihnen gescholten. Deshalb: Bitte belegen Sie die Behauptung Solipsists, dass für Aussagen mit Wahrheitsanspruch, eine Beweispflicht besteht. Nicht erneut rausreden, einfach belegen. Danke.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Couch? Wenn Du kurz erlaubst....

    .

    .

    Weewee, wir belegen das schon die ganze Zeit. Jetzt gerade mit dem Beispiel Garage und Drachen. Gib doch einfach mal eine ehrliche und sinnstiftende Antwort darauf und das Problem löst sich von alleine. Wenn Du hingegen wieder analog zum "warum?" des Fünfjährigen, ein ewiges "Beweis bitte" an sämtliche Ausführungen hängen willst. Dann mach. Bitte gern.

    Wir sind es hier gewohnt mit Leuten zu diskutieren die in Punkto Weltfremdheit Dich um Lichtjahre schlagen. Da fällst Du nicht weiter ins Gewicht.

    :)) Wirklich nicht. :))

    Da bist Du nichts als eine Fingerübung.

    .

    .

    Antwort zum Drachen in der Garage bitte.

    Kommentar von deewee deeweedeewee

    Seit Tagen bat ich Sie um den Beleg Ihrer Behauptung. Sie weigerten sich permanent, blieben unsachlich und versuchten zu beleidigen. Wiederholt bot ich "Übereinstimmung und Nützlichkeit" an. Heute endlich, bestätigen Sie, dass es die Beweispflicht nicht gibt. Von Anfang an stellte ich die Beweispflicht in Frage. Ich bat Sie, Ihre Behauptung zu belegen. Das taten Sie nicht, weil es nicht möglich ist. Ich bot als Kompromiss Konvention/Nützlichkeitserwägung des Beleges eines Wahrheitsanspruches zu einer Aussage an (dies alles vor dem heutigen Tage). Bis heute verweigerten Sie diese Denkmöglichkeit. Am 26.01. 19:13 Uhr meine erster Kommentar an Sie, meine Behauptung enthaltend, dass eine Beweispflicht nicht besteht. Danach kamen von Ihnen nur Gegenrede und Verunglimpfungen. Dies im Duett mit Couchjumper. Heute endlich Ihre Zustimmung. Ich fürchte keinen Gesichtsverlust. Die Meinungsvielfalt ist entscheidend. Eine solche läuft Gefahr eingeengt zu werden, falls unnötige Prämissen gesetzt werden. Gott muss nicht bewiesen werden, die Theorie der Evolution ebenfalls nicht. Die Denkmöglichkeiten sind bedeutend und führen den Geist weiter.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Oh mein Gott. Er hat es immer noch nicht.

    .

    "Heute endlich, bestätigen Sie, dass es die Beweispflicht nicht gibt"

    .

    Entschiedenes Nein! Nein, ich bestätige das nicht.

    .


    Und noch mal:

    Glaubst Du dem Fremden den Drachen in der Garage auf seine bloße Behauptung hin, oder muss er erst das Garagentor öffnen und den Drachen zeigen bevor Du das glaubst.

    .

    Klare Antwort auf eine klare Frage bitte.

    Kommentar von deewee deeweedeewee

    zu Solpisist - Ich weiss nicht warum Sie aus deewee weewee machten. Ist egal. Glauben, dass sich hinter dem Garagentor ein Drache befindet, kann ich nur bis zur Öffnung. Danach weiss ich, ob sich dort ein Drache befindet oder nicht. Man kann auch erörtern, anhand dessen, was man über Drachen weiss, ob sich hinter besagtem Tore ein solcher befindet. Trefflich ist, dass mit dem Öffnen eine Gewissheit oder Bestätigung einhergeht. Habe ich nie bezweifelt. Das war jedoch nicht der Gegenstand des Disputes. Sie redeten von einer Beweispflicht (zu Aussagen mit Wahrheitsanspruch). Heute bestätigten Sie, dass diese nicht besteht. Das Öffnen des Tores ist Konvention, da beide sich einig sind, die Behauptung belegt oder auch nicht belegt zu finden. Bis heute hielten Sie an Ihrer Behauptung einer Beweispflicht fest. Ich halte eine Beweispflicht nicht für denkunmöglich. Deshalb bat ich Sie um Beleg derselben. Diesen konnten Sie nicht erbringen. Das hatte ich vorher gesagt. Sie verwiesen lediglich auf die Nützlichkeit. Auch diese hatte ich vorher gesagt. Haben Sie die Geschichte der fraktalen Geometrie zu lesen, erwogen? Empfehlenswert. Freiheitlicher Geist bedarf des formellen Beweises nicht. Ich danke Ihnen.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Wie mit einem Kind, echt.

    .

    .

    Glaubst Du an die Wahrheit seiner Behauptung des Drachens wenn das Tor nicht geöffnet wird, oder glaubst Du an die Wahrheit seiner Behauptung nicht?

    .

    JA oder NEIN?

    Klare Antwort bitte.

    Kommentar von deewee deeweedeewee

    zu Couchjumper - Solipsist stimmte nun zu, dass es keine Beweispflicht gibt. Sondern dass jene aus Nützlichkeit erwogen werden könne. Darauf wies ich seit Tagen hin. Freiheitlicher Geist bedarf des formellen Beweises nicht. Ich danke Ihnen.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Weewee nutze ich übrigens als Namen für Dich da er Deine Lächerlichkeit unterstreicht.

    .

    "Solipsist stimmte nun zu, dass es keine Beweispflicht gibt."

    .

    Dies ist eine Falschaussage. Ich stimmte dem explizit NICHT zu.

    Wer Anspruch auf Gültigkeit seiner Aussagen erhebt, hat jene zu belegen wenn diese Aussagen einen außerordentlichen extraordinären Charakter aufweisen wie zum Beispiel Drachen, brennende Dächer ohne Rauchentwicklung und postulierte Gottheiten. Seit Tagen ist dies meine unverändert geäußerte Ansicht.

    .

    Hiermit nochmals meine Aufforderung an Dich:

    Höre auf zu lügen.

    Kommentar von Couchjumper CouchjumperCouchjumper

    Höre auf zu lügen.

    Da gibt es ein Problem: Wenn deewee mit dem Lügen aufhört und selbst sachbezogen antwortet, führt ihn das zu seinen unsichtbaren Lieblingsmassenmörder als Thema. Und dann müsste er auf die Weise weitermachen wie eva und Co. Kein Wunder, dass er schon mal mit Sätzen wie Freiheitlicher Geist bedarf des formellen Beweises nicht vorsorgt. Was dann also übrigbleiben würde, schmeckt ihm nicht.

    Deshalb wird er hier lieber noch bis zum Jüngsten Tag schwafeln.

    .

    Naja, wenigstens kommen dadurch solche Schmankerl zustande wie:

    Die Meinungsvielfalt ist entscheidend. Eine solche läuft Gefahr eingeengt zu werden, falls unnötige Prämissen gesetzt werden

    Kommentar von deewee deeweedeewee

    zu Solipsist - Sie am 26. 01. Wer eine Behauptung erstellt steht in der Beweispflicht Das zur Frage der Lüge. Jedoch nur am Rande bemerkt. "anything goes" In einigen Wissenschaftdisziplinen, sind wir froh, uns auf "anything goes" verständigen zu können. Erst durch Überwinden der Schranken, öffnen sich neue Denkmöglichkeiten. Den Geist spielen lassen, und das ohne Angst vor den Ergebnissen.

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    @deewee

    Ich denke, Menschen die sich in dem was sie glauben zu sicher sind werden anderen öfters gefährlich.

    Andere Meinungen zu tolerieren heißt nicht, jeden Quatsch emotionslos über sich ergehen zu lassen. Wir brauchen Diskussionen, überall, und die kriegt man nicht, wenn man immer nur schulterzuckend "Was solls" murmelt.

    Und es klingt immer so, als wollten Religionskritiker irgendwas verbieten. Sie wollen reden, und wenn das bereits als Angriff gesehen wird, kann ich den Gläubigen auch nicht helfen.

    Wer Behauptungen in die Welt setzt muss sich eben auch mit kritischen Fragen auseinandersetzen. Wo ist das Problem?

    Kommentar von deewee deeweedeewee

    zu Frank1968 - Kein Problem. Es sind gerade die unreflektierten Emotionen, die die Menschen gegeneinander aufbringen. Wer also aus der Distanz betrachtet ist nicht desinteressiert. Treffen zwei Weltsichten aufeinander, sind diese gleichbedeutend, da wertfrei. Meine Frage zielte dahin, warum sich aufreiben um einen Verstockten zu bekehren? Jener wähnt sich im Erfolgsfalle unterlegen. Keine gute Kommunikationsbasis. Und ohne Meinungsvielfalt gäbe es keinen Austausch. Verschiedene Sichten bereichern die Welt und das Denken des Menschen.

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Bekehren??? Wieso das denn?

    Meinungsvielfalt und verschiedene Sichten gibt es sowieso, auch wenn ich oder andere sich auf den Kopf stellen.

    Es geht mir darum, wie man damit umgeht, und deine Position scheint mir nicht wasserdicht zu sein, sondern du windest dich.

    Treffen zwei Weltsichten aufeinander, sind diese nicht automatisch gleichbedeutend. Beispiel: Jemand sagt, dass der große Wumpf den Regen macht, der andere dass Kondensation eine große Rolle spielt. Da kann man sehr einfach entscheiden, und das tun wir auch im täglichen Leben.

    Du predigst einen Ultrarelativismus, der konsequent an den Realitäten vorbeimanövriert, und ich frage mich, warum du das tust.

    Kommentar von deewee deeweedeewee

    zu Frank1968 - Der Unterschied. Sie fügen der Welt und damit dem Menschen einen Wert zu. Beide sind jedoch wertfrei. Eigenwelttraum im Mittelpunktswahne. Ich behaupte, Welt und damit Mensch sind. Mehr nicht. Wozu also der Missionseifer? Ihr Beispiel ist fraglich. Sie können die Trefflichkeit einer der beiden Aussagen belegen. Am Werte beider ändert das nichts. Nicht wasserdicht. Richtig! Das gilt für alle Aussagen. Auch die Ihren.

    Kommentar von deewee deeweedeewee

    zu Frank1968 - Vergleichen wir unsere Beiträge, erwecken Sie, Solipsist, evangelista und heureka47 unter anderen, den Eindruck des Predigens. Kaum sachliche Vorgehensweise. Und genau das wird von derpredigers Frage berührt. Emotionen auf beiden Seiten. Ihre Verachtung trifft dann den, der versucht distanziert und ohne voreiliges Urteil zu betrachten. Auch das muss toleriert werden. Wen freie Äußerung der Meinung nicht ängstigt, vermag dies zu ertragen.

  • 13
    Antwort von Noire Noire

    Atheismus ist keine Religion. Religonen beinhalten ein Weltbild, Regeln und Gesetze, deren Begründungen übernatürlich und unbewiesen sind (Gott, Karma), an die man als Fundament aber eben GLAUBEN muß, und eine Heils- oder Erlösungslehre (Jenseitiges Paradies, Nirwana).

    Atheismus ist das Fehlen oder aktive Ablehnen einer Vorstellung von Gott, völlig ohne Erklärung eines Weltbildes, Regeln, Gesetze oder einer Heilslehre. Antitheismus ist das Ablehnen obig beschriebener religiöser Komplexe.

    .

    Wissenschaftliche Erkenntnisse werden auch nicht "geglaubt". Sie wurden BEWIESEN. Sie sind konsistent mit der erlebten und gemessenen Wirklichkeit und Realität, erklären diese UND ergeben sich aus vielfach bewiesenen, früher aufgestellten Naturgesetzen. Wissenschaftliche Theorien sind fundiert und geeignet genug, Phänomene der Realität im Einklang mit Vernunft, Logik und bisher überprüften und für richtig befundenen Theorien zu erklären.

    Insbesondere sind sie geeignet, Vorhersagen zu treffen, mittels derer man ihre Richtigkeit überprüfen oder ihre Unrichtigkeit nachweisen kann. Ich kann überprüfen, ob die Vorhersagen der Relativitätstheorie stimmen und wenn sie das nicht tun, wäre sie falsch. Weil sie aber stimmen, weil die Relativitätstheorie in sich schlüssig und widerspruchsfrei ist, weil sie sich logisch aus wenigen, fundierten und erkennbaren, falszifierbaren aber bisher nicht falsizifierten Axiomen ableitet, weil sie im Einklang mit dem steht, was wir messen können, kurzum weil es erschlagend viele Beweise und logische Zwänge gibt, daß diese Theorie stimmt, GLAUBEN wir nicht an sie, sondern wissen es- solange, bis eine bessere Theorie daherkommt, die unser Wissen diesbezüglich erweitert und verfeinert.

    Wir WISSEN, daß es nicht völlig anders sein kann, weil jede Theorie, die besser sein will, die Phänomene, die wir mit der Relativitätstheorie erklärt haben, auch erklären muß. Der Ansatz kann ein anderer sein, die Denkweise, aber in einer Nische dieser neuen Theorie muß es einen Platz für die Theorie Einsteins geben, die unter gewissen Voraussetzungen so aussähe wie wir sie heute kennen. Die Relativitätstheorie mußte ja auch die Newtonsche Gravitationstheorie "beinhalten", und tut das ja auch: mit dem Unterschied, daß die Newtonsche paktisch nur dann gilt, wenn v klein genug ist.

    .

    Wenn also irgendwelche Gläubigen meinen, ihren Glauben daran, daß ein Märchenbuch die Wahrheit erzählt gleichsetzen zu können mit oben beschriebenem Mechanismus, wenn sie meinen daß die Relativitätstheorie auch nur "geglaubt" werden kann wie die "Gotteshypothese", dann zeigen sie damit eigentlich nur eine unglaublich verbohrte Ignoranz. Oder Größenwahn. Wer ernsthaft behauptet, daß die Bibel ein gleichwertiges Erklärungsmodell der Realität sei wie Einsteins Theorie, der verdient hin und wieder auch einmal eine scharfe Reaktion- denn wenn er das schon behauptet, dann kann ihn auch kein wissenschaftlicher Gegenbeweis überzeugen, weil er das ganze Konzept ja nicht verstanden hat oder gar ablehnt und die Diskussion nur auf einer Ebene "Mein Glaube vs. Dein Glaube, Du weißt es nicht sicher, ich weiß es nicht sicher, tada, ein Patt, ich hab so viel Recht wie Du" führt. Dies ist aber völlig absurd, weil die wissenschaftliche Bescheidenheit, eventuell doch falsch zu liegen, aber doch zumindest nicht völlig falsch und innerhalb aktueller Theorien auch zu 99,99999999% richtig, gleichgesetzt wird mit der nach aller Vernunft nur theoretischen Wahrscheinlichkeit, daß eine willkürlich ausgedachte Geschichte auch tatsächlich so passiert ist- 0,0000000...001%.

    .

    Im übrigen ist die Pauschalaussage "Atheisten reagieren fast immer so" auch falsch und hat eher was von einem ad-hominem-Argument, trägt also nur zu Diffamierung des Diskussionspartners, aber nicht zur Lösung des Problems bei.

    Kommentar von heureka47 heureka47heureka47

    "Wissenschaftliche Erkenntnisse werden auch nicht "geglaubt". Sie wurden BEWIESEN.":

    Aber die Menschen, die glauben, dass "Wissenschaft" das Leben / Sein erklären kann, irren sich.

    Für viele ist "Wissenschaft" bzw. das "wissenschaftliche Weltbild" ein geistiges Ersatz-Fundament - welches aber nicht allen Belastungen standhält!

    Unter dem zunehmenden Einfluß des "wissenschaftlichen Weltbildes" hat die "Globale Krise" sich sehr erheblich verschärft.

    Was die allermeisten "wissenschaftlich" denkenden / arbeitende Menschen vor allem nicht wissen ist, dass sie Opfer der "Kollektiven Zivilisations-Neurose" sind. (Siehe ggf. meinen TIPP dazu).

    Nur wer den Mut aufbringt, diese bei sich selbst zu erkennen und zu beheben, kann wirklich erwachsen / gesund / glücklich werden.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    KRANK, Heureka, bist hier nur Du. Nicht die anderen.

  • 11
    Antwort von TomBombadil2010 TomBombadil2010

    Atheismus ist keine Religion, sondern gerade die Ablehnung von Religionen.

    Diese Einstellung hat auch nichts mit "Glauben" zu tun, auch wenn fundamentalistische Theisten das immer wieder behaupten. Warum? Ganz einfach: Wir Atheisten akzeptieren nur das, was wir empirisch fundiert sehen/messen/etc. können. Das ist eben gerade das absolute Gegenteil von "Glauben"!



    An alle radikalen fundamentalistischen (und damit meist auch kreationistischen) Leute hier, lest euch das hier (http://www.talkorigins.org/faqs/fabnaq.html) einmal durch und DENKT DARÜBER NACH verdammt noch mal!

  • 9
    Antwort von TeeEi TeeEi

    Vielleicht reagieren Atheisten besonders heftig auf dich? Es ist jedenfalls offensichtlich, dass du nach Konfrontationen suchst.

    Kommentar von derprediger derpredigerderprediger

    Woraus ziehst du den Schluß, dass ich Konfrontation suche? - Liegt hierin nicht bereits ein Beweis für die Voreingenommenheit eines Atheisten? - Sie sehen in jedem Gläubigen einen Feind. Daraus wird dann im Weiteren gerne Aggression.

    Kommentar von TeeEi TeeEiTeeEi

    Tjo, also ich sehe nicht in jedem Gläubigen einen Feind. Ich denke, das lässt sich neben Reallife auch hier auf gutefrage.net belegen.

    Aber bei deinem Kommentar hier kann ich mich kaum anders fühlen als provoziert. Übrigens heißt es noch nicht, dass ich in dir einen Feind sehe. Das ist eine Stufe höher.

    Kommentar von derprediger derpredigerderprediger

    So, jetzt einmal ganz sachlich: Ich habe auf deine Unterstellung der Provokation nur zurückgefragt warum du mir aufgrund meiner Frage Provokation unterstellst. Darauf hast du mir nicht direkt geantwortet, sondern verteidigst dich damit, dass du nicht in jedem Gläubigen einen Feind siehst, fühlst dich aber erneut provoziert. - Warum, wodurch? - Exakt diese Hintergründe eines "fast Allegemeinverhaltens von Atheisten" versuche ich zu ergründen, ohne Provokation, nur weil ich es wissen will. - Ist das so schwierig zu akzeptieren? - Wenn ja, warum?

    Kommentar von TeeEi TeeEiTeeEi

    Jo ich stimme zu, meine Antwort, also dass du nach Konfrontationen suchst, ist provokant.

    Was bei dir in dieser Frage provokant ist (es gab ja auch mehrere Diskussionen hier auf der Seite), ist die Verallgemeinerung in deiner Frage, was sie zu einer Art Suggestivfrage macht. Hier ein plattes und hypothetisches Gegenbeispiel: "Warum sind alle Gläubigen dumm?" Mit der Formulierung wird also gleich vorausgesetzt, dass alle Gläubigen dumm seien. Das steht also gar nicht erst zur Diskussion. Nur ein Beispiel, wie gesagt.

    Kommentar von derprediger derpredigerderprediger

    Leider zwingen kurze Fragestellungen fast immer zu Pauschalisierungen und werden damit automatisch anfällig für Kritik, weil sie einer, meistens auch vorhandenen anderen Gruppe, nicht gerecht werden. - Das ist leider nicht vermeidbar. Wollte man aber, im Sinne der vorauseilenden Gerechtigkeit bei jeder Frage erst sämliche Ausschlüsse benennen, bliebe da nicht manche Frage auf der Strecke? - In diesem Sinne bitte ich die Kritik an meiner Frage zu überdenken. -Glücklicherweise kann auch noch jeder Mensch für sich entscheiden, ob er sich bei Pauschalurteilen ansgesprochen und getroffen fühlt oder nicht. - Dieser Mechanismus funktioniert ja auch im umgekehrten Sinne, wenn wir uns nicht angesprochen fühlen wollen! - Deshalb bitte ich um Nachsicht.

  • 8
    Antwort von DarkSepia DarkSepia

    Atheismus ist weder eine Religion, nicht eine Wissenschaft.

    Eine Religion ist atheismus deshalb nicht, weil er leidiglich das Fehlen von Theismus ist. Statt einer theistischen Rleigion könnte man natürlich eine andere Rleigion haben, aber erstens muss man das nicht und zweitens heißt diese Religion dann nicht Atheismus.

    Eine Wissenschaft ist Atheismus auch nicht. Wenn dir nicht klar sein sollte war, schlage bitte einfach in einem beliebigen Wörterbuch das Wort Wissenschaft nach.

    Und ich komm nicht darüber hinweg, dich darauf hinzuweisen, dass wenn deine Details die Basis ist, auf denen du geschlussfolgert hast, Atheismus müsse eine Religion, oder eine Wissenschaft sein, du einige ziemlich große Fehler gemacht hast:

    1. Du representierst Atheismus durch einige Atheisten. Du sind weder Atheisten reine Atheisten (manche sind Aktivisten, Humanisten, Agnostiker, Antitheisten, Wissenschaftler, Verbrecher, Komiker, Journalisten und so weiter), noch sind einige Atheisten representativ für alle.

    2. Du verwendest selbst erfundene Begriffe, die du nicht weiter erklärst. Was ist eine Glaubens-Wissenschaft???

  • 7
    Antwort von Fossybaerchen Fossybaerchen

    wenn man sich veranschaulicht was alle religionen in den letzten 3-4 tausend jahren verursacht haben (immer im namen irgendeines gottes) dann kann es einem intelligenten wesen nicht schwerfallen das vorhandensein eines höheren wesens mit skepsis zu begegnen , umso mehr ,wenn behauptungen zitiert werden die menschen seien nach seinem vorbild erschaffen oder dessen sohn hätte sich auf diesem planeten herumgetrieben um irgendwelche zauberkunststückchen vorzuführen , das die wissenschaft versucht jeden mist bis ins kleinste oder größte aufzuklären geht ja noch klar,problematisch wirds doch erst dann wenn diese erkentnisse dann von den ach so superschlauen missbraucht werden sebstgestrickte götter in kutten,weißen kitteln und nadelstreifen haben wir in unserer aufgeklärten und zivilisierten gesellschaft des 21 jahrhundert doch mehr als die alten ägypter,römer und griechen zusammen,also wozu im unendlichen kosmos nach einem übergott suchen. arbeiten wir doch lieber mal daran die bereits bestehenden ein wenig zu reduziern

    Kommentar von thufir1971 thufir1971thufir1971

    Nicht die Religionen haben das verursacht, sondern die Menschen.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Genau wie Drogen nicht töten, sondern eigentlich nur die Menschen die Drogen nehmen.

    Aha.

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    Die Menschen töten doch auch nicht: Sie verwunden nur und das Opfer stirbt dann von alleine. Der Sauerstoffmangel tötet schlussendlich.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    :-))) Der phöse phöse Sauerstoff. Die Wurzel allen Übels!

    Kommentar von deewee deeweedeewee

    zu thufir1971 - Erneut eine treffliche Randnotiz. Danke.

    Kommentar von LordWorm LordWormLordWorm

    "Gluecklich, der deine (Babylons) Kinder ergreift und sie am Felsen zerschmettert!"

    (Psalm 137,9)

    Bei so einem Inhalt des fundamentalen Buches einer bekannten Religion scheint mir die Analogie mit den Drogen ist nur allzu plausibel.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Und was solche Drogen so alles anrichten können....

    .

    http://www.youtube.com/watch?v=zdHFoA1XtpA&feature=player_embedded

    Kommentar von LordWorm LordWormLordWorm

    ôÔ naja, obwohl es einem ja normal vorkommen sollte verdutzt und erschreckt es mich immer wieder...

    Kommentar von heureka47 heureka47heureka47

    @ Fossybarchen:

    Das haben im Grunde nicht "die Religionen" verursacht, sondern die krankhafte Bereitschaft der Menschen, sich von den jeweiligen "Religionen" verführen zu lassen.

    Und die Krankheit nenne ich "Kollektive Zivilisations-Neurose". Siehe meinen TIPP. Diese Störung ist übrigens auch unabhängig vom Kollektiv im Einzelfall jederzeit heilbar - wenn der Betreffende sich dazu entscheidet.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    KRANK, Heureka, ist entgegen Deiner Behauptung nicht die Menschheit, sondern nur Du selbst.

  • 6
    Antwort von user735 user735

    Unter Atheisten gibt es ebenso Radikale, wie in den Glaubensgemeinschaften. Ich bin Atheist, aber das juckt mich nicht, wenn einer in einen Tempel geht.

    Kommentar von TomBombadil2010 TomBombadil2010TomBombadil2010

    Auch mich juckt das primär einmal recht wenig.

    Was mich aber entschieden juckt, ist, wenn solche Leute ihren Unsinn missionarisch in die Welt hinausposaunen. Und dagegen sollte jeder freidenkende Mensch vorgehen.

  • 5
    Antwort von NoHau89 NoHau89

    Warum ich sauer bin, wenn jemand mit "Glaubens-Wissenschaft" daherkommt, habe ich meiner anderen Antwort geschrieben.

    Um allerdings zu erklären, wie überhaupt das Verhältnis zwischen Glauben und Wissenschaft ist, bräuchte ich Stunden um es niederzuschreiben.

    Dieses Video allerdings bringt es auf den Punkt (auf Englisch):

    Kommentar von NoHau89 NoHau89NoHau89

    Wem das nicht ausführlich genug ist, kann sich auch noch Skewedviews of science ansehen: http://www.youtube.com/watch?v=-h9XntsSEro&feature=fvw

    Kommentar von TomBombadil2010 TomBombadil2010TomBombadil2010

    Geniales Video, danke!

  • 5
    Antwort von Reisswolf53 Reisswolf53

    Prediger, nach den Diskussionen zu diesem Thema hier auf dieser GF - Plattform nur in den letzten zwei Monaten betrachte ich deine Frage als Provokation und als weiteren dümmlichen Beitrag von Dir! Mach weiter, zu einem köstlichen Amusement reicht es allemal!

    Kommentar von derprediger derpredigerderprediger

    Woraus ziehst du den Schluß, dass ich Konfrontation suche? - Liegt hierin nicht bereits ein Beweis für die Voreingenommenheit eines Atheisten? - Sie sehen in jedem Gläubigen einen Feind. Daraus wird dann im weiteren Aggression, Beleidigung und ginge es praktisch, Verfolgung und Mord. - Es wird mir gerade klar. Wenn man einem radikalen Atheisten auch nur ansatzweise seine Glaubensüberzeugung ankratzt, wird er böse und reagiert wie ein Hund, dem man den Knochen wegnimmt. - Beim Hund verständlich!

    Kommentar von Reisswolf53 Reisswolf53Reisswolf53

    Predigerlein, wenn man seit zwei-drei Monaten zum gleichen Thema immer nur "Knochen" vorgesetzt bekommt, kann einem schon irgendwann das Kot.zen ankommen! Ich habe nicht gegen Deinen Glauben "gemeckert", sondern gegen deine Wichtigtuerei! Du kannst auch keineswegs mein "Feind" sein, nicht mal andeutungsweise! Dazu bist du viel zu winzig! Und das mit der Voreingenommenheit demonstrierst du hier wiedermal sehr einprägsam: kritisier einen Gläubigen - egal weswegen, er wird immer eine beleidigte "Leberwurst" spielen und das auf seinen Glauben beziehen! Siehst du irgendwo in meiner Antwort irgendein Wort über Glaube, Religion o. ä.??? Sag schnell, Kleiner, kann sein, ich habe was übersehen?! Aber, wie gesagt, mach weiter, ich amüsiere mich gerne!

    Kommentar von derprediger derpredigerderprediger

    Mit deiner Antwort offenbarst du Hochmut und Respektlosigkeit. Dazu versuchst du dein Gegenüber immer klein zu reden. - Vielleicht damit du dir selbst etwas größer vorkommst? - Du mußt selbst "ein armes Würstchen sein", weil du dich nur auf diese Art und Weise zu wehren versuchst. - Wenn du eine andere Meinung hast, gut! - Aber dann wehre dich auch mit fairen Argumenten. Dann wirst du an Achtung gewinnen.

    Kommentar von Reisswolf53 Reisswolf53Reisswolf53

    Typisch Prediger: ich habe nichts, aber auch gar nichts zu Religion, Glaube o. ä. gesagt, aber Prediger bezieht das sofort auf sich und seinen Glauben und regt sich dann darüber auf, wenn man sich etwas energischer als in seiner Sonntagsschule dagegen verwahrt. Wenn Dir mein Ton nicht gefällt, geh in ein katholisches Mädchenpensionat (habe ich anderen auch schon empfohlen!). Prediger, vielleicht wäre mal ein Gang zum Psychiater angeraten. Ich könnte dir die Diagnosenummer aus dem ICD raussuchen, dann hat es dein Arzt leichter.

    Kommentar von derprediger derpredigerderprediger

    Du verstehst eindeutig meine Antworten nicht, wie jeder klar denkende Mitleser leicht nachvollziehen kann. Der Grund dürfte dein blinder Eifer sein einfach wütend und verletzend verbal um dich zu schlagen. Da verliert der Mensch leicht die Übersicht. - Sorge dich nicht um mich. - Dein Umgangston nebst billige Empfehlungen in Richtung Mädchenpensionate verletzen mich nicht! - Sie zeigen aber deutlich die Abgründe deiner finsteren Gedankenwelt. - Gerne würde ich dir helfen. Aber du würdest sicher nicht mitmachen wollen. Deshalb bleibt mir nur dir trotzdem gute Besserung zu wünschen.

    Kommentar von Reisswolf53 Reisswolf53Reisswolf53

    Prediger, formuliere doch deine Antworten einfach so, dass man sie als Normaldenker versteht - und du wirst weniger Probleme haben! "Finstere Gedankenwelt"? Erleuchte sie mir doch - bisher kamst du damit nicht zurecht! Meine Antworten kommentierst du nicht damit, dass du mir deine blassen Vorwürfe vor die Füße wirfst. Helfen willst du mir? Als Prediger oder als Mensch? Wieder drehst du nur den "Spieß" auf primitive Art und Weise rum: ich empfehle einen Arztbesuch und du wünscht mir gute Besserung! Lächerlich! Wie gesagt, mach weiter, ich möchte mich amüsieren!

    Kommentar von derprediger derpredigerderprediger

    Deine Abwehr wird immer fragwürdiger. Du kommst auch mit jeder weiteren Antwort immer mehr vom Thema ab. Deshalb überlasse ich dir ab jetzt das Feld. - Wie sagte doch ein Atheisten-Gefährte von dir? - "Würde der Klügere immer nachgeben, würde man das Feld den Doofen überlassen" - Ich gehe dieses Risiko ein.

    Kommentar von Reisswolf53 Reisswolf53Reisswolf53

    Lies richtig, das hat kein "Gefährte" gesagt, sondern ich!

    Kommentar von Reisswolf53 Reisswolf53Reisswolf53

    Und zwar 26.01., 21.48 Uhr

    Kommentar von derprediger derpredigerderprediger

    Gratuliere, da kannst du jetzt auch noch stolz auf dich sein, dass ich dein Zitat ebenfalls verwende.

    Kommentar von Reisswolf53 Reisswolf53Reisswolf53

    Prediger, offensichtlich mache was ich richtig! Wenn nämlich Typen wie du anfangen würden, mir zuzustimmen - DANN würde ich mir Gedanken machen darüber, ob was falsch ist an dem, was ich von mir gebe! Kannst du mir noch folgen?

  • 5
    Antwort von Urbanessa Urbanessa

    Atheisten, die auf all die religiös Verblendeten "wie von der Tarantel gestochen" reagieren, kenne ich nicht.

    Allerdings haben die meisten Atheisten 'was dagegen, wenn religiös Verblendete versuchen, ihnen in ihr Leben und ihre Lebensführung zu quatschen, und das passiert leider ständig; nicht nur durch direkte Missionarsversuche und herablassende "du hast deinen Weg noch nicht gefunden"-Beleidigungen, sondern auch durch (versuchte) Einflussnahme auf politische und gesellschaftliche Entscheidungen.

    Wenn religiös Verblendete ihre Relgion als Privatsache behandeln und Atheisten und Agnostiker in Ruhe lassen würden, wäre alles gut. Noch besser wäre es natürlich, wenn man Religionen komplett abschaffen würde - Religionen sind an den meisten Kriegen und an viel Elend dieser Welt (etwa der verbreiteten Unterdrückung von Frauen) vorrangig Schuld. Eine Welt ohne Religionen wäre eine bessere Welt.

    Kommentar von thufir1971 thufir1971thufir1971

    Nein. Religionen sind nicht Schuld an Kriegen und Elend. Sondern das, was die "Gläubigen" daraus machen. Schaffte man die Religionen ab, würden die Menschen entweder trotzdem gegenseitig die Köpfe einschlagen oder einen Ersatz finden, den sie dann wieder als Ausrede dafür verwenden würden, sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Also macht es für Dich keinen Sinn wenigstens eine der Waffen vom Tisch zu nehmen.

    .

    Super Einstellung.

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    Nur mal so ne frage: Ist Religion irgendetwas anderes, als das, was Gläubige aus ihr machen?

    Kommentar von BlackDracula BlackDraculaBlackDracula

    nicht nur was sie aus ihr machen - sie haben sie auch geschaffen

  • 5
    Antwort von SergeantPinpack SergeantPinpack

    Religion ist Glaubenssache. Religion hat keine Beweise.

    Kommentar von evangelista evangelistaevangelista

    Der Atheismus genauso wenig!

    Wann wird man das endlich einmal begreifen, dass es sich beim Atheismus um eine Weltanschauung handelt und nichts mit der klassischen Wissenschaft zu tun hat!

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Atheismus heißt einfach nur, dass man keines der verbreiteten Gottesbilder für vernünftig hält.

    Du hälst auch nur ein Einziges Gottesbild für glaubhaft. Im Bezug auf sämtliche anderen Gottesbilder(und das sind Tausende!) bist auch du Atheist, evangelista!

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    "Wann wird man das endlich einmal begreifen, dass es sich beim Atheismus um eine Weltanschauung handelt und nichts mit der klassischen Wissenschaft zu tun hat!"

    .

    Eine ganz einfach dumme Aussage.

    Dumm, weil die korrekte Definition des Atheismus Evangelista schon mehrfach erklärt wurde, jene Erklärung aber aus tumber Ignoranz übergangen wird.

    Kommentar von evangelista evangelistaevangelista

    Du kannst es Dir ja einbilden und ständig immer wieder einreden, dass der Atheismus keine Weltanschauung ist und auch wissenschaftliche wäre.

    Du kannst gerne an Deine exklusive Definition glauben!

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    :-))) Linda, der Atheismus hat eine sehr klar und einfach umrissene Definition:

    Er ist die Abwesenheit des Glaubens an Gottheiten.

    Nicht mehr, nicht weniger.

    .

    Das stammt auch nicht von mir, sondern wird eben so definiert. Inwiefern Du diese Definition akzeptieren möchtest oder nicht, kannst oder nicht, bleibt davon gänzlich unberührt.

    Kommentar von Unchrist UnchristUnchrist

    Irgendwie bist du echt gegen Argumente resistent. Und immer wieder bist du weg, wenn es mal eng wird. Oder kommt dazu noch was? ist der Himmel erstrebenswert?

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Ach!! Geht´s Euch also auch so?

    .

    Setzt man ein stimmiges Argument, ist der Christ Linda sofort verstummt und unsichtbar wie eine Kellerassel.

    Immer wieder auf´s neue.

    Kommentar von Unchrist UnchristUnchrist

    Ich glaube, wenn es um stimmige Argumente ginge, dann würde der User sich nur noch sehr selten äußern. Aber in diesem Fall wurde eine offensichtliche Lüge als solche ertappt.

    Kommentar von Unchrist UnchristUnchrist
    Kommentar von derprediger derpredigerderprediger

    Religion hat keine Beweise. - Das ist vordergründig richtig. - Gerade deshalb aber stellt sich ja die Frage, warum Atheisten dann "mit dem Wissen auf ihrer Seite" nicht gelassener gegenüber Gläubigen und ihren "einfältigen Thesen" reagieren. - Man sagt doch "der Klügere gibt nach". - Oder sind Atheisten am Ende gar nicht klüger?

    Kommentar von SergeantPinpack SergeantPinpackSergeantPinpack

    Schade, weniger Polemik hätte Ihrem Kommentar ganz gut getan. So stehen hier lediglich ein paar leere Behauptungen im Raum. Ich glaube auch nicht, dass viele Atheisten unwirsch auf Gläubige reagieren und sich über sie lustig machen. Ich für meine Person tue dies nicht. Warum sollte ich - jeder nach seiner Facon.

    Etwas anderes ist es allerdings, wenn sich Fundamentalisten einen pseudo-wissenschaftlichen Anstrich geben - ich sage nur "Kreationismus" etc. Gegen derartigen Unsinn sollte sich auch ein Christ, der im 20. Jahrhundert aufgewachsen ist, zur Wehr setzen.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Dass Religion keine Beweise hätte, ist nicht vordergründig richtig, sondern es IST richtig.

    Ausstehende "hintergründige" Beweise höre ich mir, soweit vorhanden, sehr gerne an, hier an dieser Stelle.

    .

    .

    Und warum man nicht gelassen reagiert?

    Hier kann ich nur für mich sprechen:

    Ich reagiere eben nicht gelassen wenn jemand Kinds- und Völkermord als etwas moralisch korrektes und nicht zu hinterfragendes rechtfertigt.

    Sollte mich dies aber eigentlich nicht weiter aufregen, wenn einer eine solche Position hält, so höre ich mir eine diesbezüglich Argumentation liebend gern an.

    .

    Gern.

    .

    Weshalb sollte also man gelassen reagieren, wenn einer meint es sei in der Vergangenheit mal in Ordnung gewesen Kinder töten zu lassen, Prediger?

    Kommentar von Reisswolf53 Reisswolf53Reisswolf53

    Prediger, wenn der Klügere immer nachgeben würde, hätten die Doofen bald überall das Sagen!

  • 4
    Antwort von NoHau89 NoHau89

    Wenn Leute ohne echte Fakten mit Strohmannargumenten gegen echte wissenschaftliche Erkenntnisse wettern, macht es mich zum Beispiel wütend. Der Kreationismus ist der Inbegriff des Versuchs persönliche unverrückbare Ansichten als Spiegel der Realität auszugeben.

    Dieses ungerechtfertigte mieß und madig machen der Wissenschaft, die euch ermöglicht meine Antwort auf diese Frage zu lesen, birgt im Übrigen große Gefahren. So gibt es Leute, die der Wissenschaft so sehr misstrauen, dass diese doch Tatsächlich die Existenz von Viren leugnen. Dann gibt es auch noch Leute, die glauben, dass die Erde flach ist (Flat Earth Society) und dass alle Allaufnahmen der Erde gefälscht sind. Dann gäbe es da noch die AIDS-Leugner etc.

    Mir würde noch mehr einfallen, aber ich denke, du weißt jetzt woher die Brisanz der Reaktionen kommt.

  • 4
    Antwort von MysterioserMann MysterioserMann

    Wahrscheinlich hast du diese Eindruck, weil du nur mit solchen Atheisten in Kontakt kommst, da diese ja direkt mit der Kirche interagieren, weil sie gegen die Kirche sind.

    Die meisten Atheisten haben mit Kirche einfach nichts am Hut und lassen es damit gut sein, von diesen Atheisten kriegst du nur wohl nichts mit, weil sie eben still sind.

    Außerdem gibt es Rekrutierende überall, im Christentum übrigens auch auffallend viele. Ich zu meinem Teil kriege in meinem Freundeskreis sehr oft mit, dass Kinder von ihre Eltern beschimpft werden, wenn sie etwas unchristliches von sich geben, oder dass Schüler sogar von christliche Lehrern benachteiligt werden. Solch intollerante Leute gibt es überall.

  • 3
    Antwort von deewee deewee

    Ja, da haben Sie recht. Es sollte keinem Schwierigkeiten bereiten, Welterklärungsversuche nebeneinander stehen zu lassen. Die Beweisbarkeit der einen oder anderen ist unbedeutend. Zur Aggression - Eigenwelttraum im Mittelpunktswahne. Leider gehen die Gläubigen nicht immer mit gutem Beispiele voran. Lieber derprediger! Rhetorisch gut von Ihnen vorbereitet. Wissen Sie doch, dass es oft sich zur Mission berufen glaubende sind, die ihr Glaubensbekenntnis unaufgefordert in die Welt entlassen. Hier auf GF ist oft zu beobachten, dass mit Gottes Zorn und Strafe gedroht wird. Wer für sich weiss, dass es einen Gott gibt, könnte ebenfalls wohlwollend und liebevoll auf Anders- oder Ungläubige zugehen. Gelingt oft nicht. Vielleicht ein Zeichen mangelndes Vertrauens in den eigenen Gott? Wir alle sind Suchende, jeden Tag.

    Kommentar von Urbanessa UrbanessaUrbanessa

    "Wir alle sind Suchende, jeden Tag."

    Stimmt. Gerade vorhin hatte wieder meinen Schlüsel gesucht, ehe mir einfiel, dass ich den in die andere Handtasche gepackt hatte. Gäbe es einen Gott, dann hätte der mir die Suche ersparen und mir den Weg zum Schlüssel direkt deuten können. Wieder ein Beweis dafür, dass es keinen Gott gibt.

    Kommentar von deewee deeweedeewee

    zu Urbanessa - In meinem kindlichem Geiste gefällt es mir, Ihnen eine andere Lösung abseits des Gottesnaspruches zu empfehlen. Türen nicht mehr verschliessen oder Zahlenschlösser einbauen.

    Kommentar von deewee deeweedeewee

    nachgetragen: Gottesanspruches

  • 3
    Antwort von Dummie42 Dummie42

    Der normalvernünftige religiöse Mensch hat weder ein Problem mit Darwin und der Evolution noch mit dem Big Bang oder sonstigen wissenschaftlichen Erkenntnissen und auch ein Wissenschaftler kann sich durchaus fragen, was vor dem Urknall war, ob es einen Auslöser gab und ob es nicht vielleicht Dinge im Universum geben kann, die man mit dem doch nunmal begrenzten menschlichen Verstand eben nicht erfassen kann.

    Wie bei allen Positionen gibt es grundsätzlich immer Extreme, und nur die machen das Problem. Wer seiner Religion mit einem naiven Weihnachtsmannglauben, gepaart mit Schriftgläubigkeit begegnet und dabei auch noch einen Absolutsheitsanspruch geltend machen will und das dann so seinen Kindern eintrichtert, ist ganz sicher genauso weit weg von jeglicher Erleuchtung wie jemand, der die Naturwissenschaft zu seiner Gottheit erhebt und keine Meinung neben der seinen mehr gelten lässt.

    Übrigens ist das auch keine zeitgemäße Einstellung mehr, sondern ein Überbleibsel aus dem 19. Jahrhundert, als die Wissenschaft noch unbegrenzt fortschrittsgläubig war und meinte in ein paar Jahren auch die letzten Rätsel des Universums erklären zu können.

    Ein Irrtum.

    Viele Menschen, die "wie von einer Tarantel gestochen" reagieren, haben in ihrer Kindheit die Erfahrung einer unreflektierten, strengen, religiösen Erziehung gemacht und sich unter großen Mühen davon befreit, dann fällt man gern ins andere Extrem.

    Anders ausgedrückt, wer aus Überzeugung, oder Protest, die Religion wechselt, radikalisiert sich gewöhnlich.

  • 3
    Antwort von Jouten Jouten

    Nicht alle Atheisten sind so. Es gibt genug Atheisten die Toleranz zeigen können. Nur ist es wie bei vielen Gruppen so, dass sich das Bild, das man von ihnen hat, nicht aus der Mehrheit bildet sondern aus der radikalen Minderheit, die am lauteste schreit.

    Beim Islam ist das beispielsweise der terroristische Islamismus oder beim Christentum der antiwissenschaftliche Kreationismus. Das man diese Vorurteile nicht auf eine ganze Gruppe ausweiten soll, sollte eigentlich klar sein und ich würde Atheisten auch nicht pauschalisieren. Ich kann mir durchaus eine Gesellschaft vorstellen in der Islam, Christentum und Atheismus nebeneinander existieren und sich akzeptieren. Aber solange unsere Bilder nur auf Klischees aufbauen, bleibt diese Vorstellung erst mal nur eine Utopie.

  • 3
    Antwort von Q001Kontinuum Q001Kontinuum

    Das Einzige woran man glauben sollte, ist an sich selbst.

  • 2
    Antwort von Taflie1961 Taflie1961

    Die Dummheit offenbart sich in der Arroganz. Ich kenne viele hochintelligente Menschen die sich trotz IQ und Wissenschaft den Glauben bewahrt haben. Sicher gehen sie mit manchen Dingen die die Kirche proklamiert anders um, aber sie glauben. Die sogenannten Atheisten die ich kenne sind meistenteils Leute die man spöttisch als Fachidoten bezeichnet. Sie können Dir stundenlange Vorträge über Molekulare halten, sind aber zu dumm um den Rasenmäher anzumachen.

  • 2
    Antwort von LordWorm LordWorm

    "Atheismus - eine radikale Religion der Wissenschaften?"

    Hahaha, die Frage hat etwas von der Schlagzeile der Bildzeitung... Wer soll das denn bitte ernst nehmen?

  • 2
    Antwort von gamine gamine

    Müssten die andern nicht... damit beginnt bereits das Dilemma. Gelassenheit kannst du niemals von einem anderen Menschen einfordern, nur selber an den Tag legen.

    Gelassenheit in religiösen Fragen ist denkbar schwierig, weil sie den Kern berühren, das Fundament, auf dem ein Mensch seine Lebensphilosophie aufbaut. Kommt nun jemand, der sagt, mein Fundament sei falsch, bin ich natürlich bereit, es zu verteidigen.

    Gelassen diskutieren kann man darüber eigentlich nur, wenn jeder bei seiner Position bleibt, die er für sich als richtig empfindet, ohne dass er versucht, allgemein gültige Behauptungen aufzustellen.

    Gelassenheit ist auch umso schwieriger, je mehr ein Mensch durch religiöse Gebote, Verbote, Strafandrohungen, Zwänge... gedemütigt und verletzt worden ist - und das ist bei dem kirchlichen Hintergrund hierzulande recht häufig.

  • 2
    Antwort von Tassilofrank Tassilofrank

    Weil für die heutigen Atheisten ihr Atheismus eine Ideologie ist und sie sich immer gerne als die Klügeren generieren.

    Ideologie heißt wörtlich "Bilderlehre". Der Mensch macht sich selber ein Bild von sich selbst, der Welt und der Gottheit, die er verehrt. Entsprechend diesem Bild schaut er die Welt an (Welt-Anschauung). Dies widerspricht bekanntlich dem Gebot der Heiligen Schrift "Du sollst dir kein Bildnis machen" (2. Mose 20,4 ff.)!

    Hilfreich für die Definition ist die Unterscheidung von Evangelium, Religion und Ideologie:

    a. Im Evangelium offenbart sich Gott als Handelnder dem Menschen und erlöst den, der an ihn glaubt.

    b. In den Religionen erwählt sich der Mensch (als Subjekt) ein Objekt seiner Verehrung, eine Gottheit, und versucht, durch eigene Bemühungen und Werkgerechtigkeit Erlösung zu erlangen.

    c. In den Ideologien leugnet der Mensch jede Transzendenz (Überweltlichkeit), erkennt vordergründig nur die unmittelbar erfahrbare Wirklichkeit an und vergottet sich selber; dabei aber baut er sich eine Quasitranszendenz (falsche Überweltlichkeit) auf aus Idealen wie Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Nation, Humanität, Wohlstand, Einheit, Autonomie, Übermensch, neue Götter, Paradies auf Erden usw.: Die Ideologie wird zur Quasireligion, zum Religionsersatz.

    Der Dogmatikprofessor und Beteiligte am ersten und zweiten Kirchenkampf Prof. Walter Künneth nennt vier Eigenschaften als Grund-Elemente einer Ideologie:

    a. Immanenz-Fundierung und -Orientierung: Es gilt nur das Diesseits, diese uns bekannte raumzeitliche Welt; sie gilt es zu beeinflussen und zu ändern.

    b. Anthropologischer Denkansatz,

    d. h. der Glaube an den Menschen und seine (unbegrenzten) Möglichkeiten. Der Mensch wird dabei biologisch-materialistisch (Mensch als Tier bzw. Maschine), liberal-idealistisch (der Mensch ist frei und von Natur aus gut) oder kollektivistisch (der Mensch ist ein Gesellschaftswesen) gesehen.

    c. Soteriologisch-futurische Tendenz: Es wird eine Heilsbotschaft angeboten; das Heil ist dabei durch den Menschen (sofern er den Programmen der Ideologie folgt) machbar. d. Gesetzlicher Aktivismus: Das angestrebte Heil kann und muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, wenn nötig gewaltsam, herbeigeführt werden. Der Anhänger der Ideologie hat dabei sein "Soll" an Aktionen zu erfüllen.

    Eine Ideologie ist damit alles andere als tolerant. In ihrem Auftreten auf der konkreten politisch-gesellschaftlichen Szene und in der Auseinandersetzung mit anderen Geistesströmungen und Meinungen zeichnet sie sich denn auch durch folgende vier Merkmale aus:

    a. Absolutheitsanspruch: Die Ideologie ist allein wahr, sie hat immer recht. Jede Konkurrenz muss daher unterdrückt werden. Eine Duldung anderer Ideologien oder Religionen kann nur aus diplomatischen bzw. taktischen Gründen und nur für einen begrenzten Zeitraum erfolgen.

    b. Universalistische Intention: Die Ideologie will alle Lebensbereiche der Gesellschaft und des einzelnen beherrschen; das Ergebnis sind totalitäre Staaten.

    c. Ideologien sind Religionsersatz.

    d. Psychologische Symptome: Der Anhänger der Ideologie hat dieser unbedingt ergeben zu sein und Andersdenkende zu hassen und zu bekämpfen (manchmal hinter einem Deckmantel der scheinbaren Toleranz versteckt). Ideologische Kennzeichen weisen u. a. folgende Bewegungen auf: sämtliche "ismen", also Nationalsozialismus, >(Neo)-Marxismus, Kapitalismus, >Rassismus, Evolutionismus, Humanismus, >Ökumenismus, Liberalismus, theologischer Modernismus; >One-World-Ideologie; gewisse psychologische, soziologische, ethnologische, humanwissenschaftliche u.a. Schulen.

    Kommentar von weberwf weberwfweberwf

    Geistiger Dünnschiss mit Fremdwörter-Petersilie garniert.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Richtig. Aber mach ihm das doch nicht zum Vorwurf, denn das haben andere sich erdacht. Von Tassi ist nur der erste Satz, welcher damit jenen Text hier einleiten und somit als seinen eigenen glaubhaft machen soll:

    .

    http://www.bible-only.org/german/handbuch/Ideologie.html

    .

    Wunderbar blamabel dabei seine Formulierung: "...und sie sich immer gerne als die Klügeren generieren"

    Er meint zwar "gerieren", aber fremde Texte ohne Quellenangabe als die eigenen ausgeben, ist natürlich obendrein die Klugheit in Reinkultur.

    .

    Grüß Dich, Tassi! :-))

    Kommentar von LordWorm LordWormLordWorm

    sauber gegooglet xb

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Da Tassi keine Petersilie kann, nicht schwer zu erraten.

    Kommentar von Urbanessa UrbanessaUrbanessa

    DH, Solipsist und Weberwf!

    Kommentar von evangelista evangelistaevangelista

    weberwf

    Wenn Du schon so eine präpotente Aussage machst, dann kannst Du doch beweisen, was Du was Besseres am Kasten hast!!

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    Ich möchte ja nicht auf eure Beistrichfehler aufmerksam machen, sonst führe ich mich wieder selbst als intoleranter Atheist vor, stimmts?

    Übrigens:

    c. Ideologien sind Religionsersatz.

    Stimmt nicht, da es auch religiöse Ideologien gibt, bzw. die Religion in irgendeiner Form eine Ideologie enthalten. Aber wenn ein christlicher Geistlicher versucht, Ideologie zu definieren, kann ich mir wohl keine Unvoreingenommenheit erwarten.

    Hier wird Ideologie schon ganz anders definiert:

    http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=YEFPU0

    Man beachte, dass nach dieser Definition eine Ideologie immer Aussagen über Sinn und Zweck unseres Lebens macht, was eine transzendente Aussage ist und weswegen schon mal Es gilt nur das Diesseits, diese uns bekannte raumzeitliche Welt einfach zu wenig ist.

    Ideologie heißt auch Ideenlehre, der Begriff Bilderlehre bringts da nicht so ganz und aus den 10 Geboten zu folgern, dass die Bibel Ideologien ablehnen würde, ist überhaupt sehr an den Haaren herbeigezogen.

  • 2
    Antwort von Helmut7 Helmut7

    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch die Gottesleugner den Weg zu Gott finden und ihn in Jesus lieben werden. Wenn nicht mehr hier auf der Erde, solange sie noch im Leib leben, doch aber ganz sicher irgendwann im ewigen Leben im Jenseits.

    Ob sie ein paar Tausend Jahre oder gar einige Millionen Jahre benötigen werden um Jesus zu finden und zu lieben ist für Jesus kein Problem.

    Den Nachteil haben nur die Gottesleugner selbst, da sie ganz freiwillig lange, lange, lange auf die Seligkeit verzichten.

    Kommentar von Urbanessa UrbanessaUrbanessa

    Religion ist vorrangig 'was für Menschen, die Eigenverantwortung scheuen und 'was für Menschen mit Bildungsmangel. Und davon wird es nach und nach immer weniger geben.

    Jesus war übrigens 'n blütenreiner Kommunist.

    Kommentar von Charlyweisswas CharlyweisswasCharlyweisswas

    Lieber Fragesteller, bitteschön, ein Paradebeispiel für die Erklärung, die Du suchst. Über so einen Schwachsinn wie von Helmut7 soll man sich jetzt also nicht aufregen?

    .

    Diese herablassende Art "Früher oder später hast Du dann ja doch dieselbe Meinung wie ich" ist doch der Gipfel der Arroganz, oder?

    Kommentar von Reisswolf53 Reisswolf53Reisswolf53

    Charly - DH. "Trottel" wäre noch ein Kompliment für Helmut7!

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    Ihr diskutiert mit jemandem, der den Turintest nicht bestehen würde?

    Kommentar von Reisswolf53 Reisswolf53Reisswolf53

    Stimmt, jede Diskussion mit dem ist Kraftvergeudung!

    Kommentar von derprediger derpredigerderprediger

    @Charlyweisswas Selbst wenn Helmut7 sich "schwachsinnig" und "herablassend" äußern würde, würde es dann nicht dem Atheisten, welcher sich ja auf Wissen, Wissenschaft und letzlich Intelligenz beruft, gut zu Gesicht stehen, gelassen über solchen scheinbaren Blödsinn hinwegzusehen? - Warum das offensichlich nicht möglich ist, versucht meine Frage zu klären.

    Kommentar von Charlyweisswas CharlyweisswasCharlyweisswas

    Nun, denkst Du nicht es liegt in der Natur des Menschen auf Arroganz ein wenig "allergisch" zu reagieren? Aus welchem Grund sollte man darauf nicht kontern?

    .

    Und bitte: arroganter als Helmut's Aussage gehts ja nun kaum noch.

    .

    Und Du darfst Folgendes nicht unbeachtet lassen, was womöglich den Konflikt erschwert: die Aussagen von Gläubigen hören sich für Außenstehende regelmäßig an, als kämen diese von einem anderen Planeten. Ich kenne das, ich war selbst 20 Jahre Christ mit allem was so dazugehört. Entfernt man sich aber ein Stück von der Religion, erscheinen einem religiöse Phrasen plötzlich komplett absurd.

    .

    Das ist schwierig zu erklären. Aber wenn ich heute versuche über das nachzudenken, was ich selbst jahrelang über ein unsichtbares Wesen rezitiert habe ist mir das einfach nur peinlich.

    Verstehst Du was ich meine?

    Kommentar von derprediger derpredigerderprediger

    Wenn du dich nach 20 Jahren vom Christentum abgewandt hast, hattest du sicher deine Gründe. Damit verstehe ich auch, dass du in einem gewissen Sinne "allergisch" reagierst. Aber die Masse der Atheisten dürfte keine so negative Vorgeschichte haben wie du. Warum reagiert sie aber trotzdem nahezu identisch? Es würde mich aber brennend interessieren, wie ein Christ (im Sinne der Bibel!) nach 20 Jahren Gläubigkeit seinen ursprünglichen Weg verlassen kann. Das ist mir unerklärlich und interessiert mich. - Schade, dass wir das hier nicht klären können. Alles Gute.

    Kommentar von Charlyweisswas CharlyweisswasCharlyweisswas

    Oh, das kann ich Dir gerne erklären. Ich habe meinen Glauben verloren, indem ich darüber nachgedacht habe. Kein externer Einfluss, keine schlechten Erlebnisse, keine Enttäuschung, keine schleichende Entfernung. Einfach nur Gehirn eingeschaltet und nachgedacht.

    Ich habe konzentriert einzelne Grundpfeiler meines Glaubens daraufhin hinterfragt, ob ich das nun wirklich und ehrlich für plausibel halte.

    .

    Nun, das Resultat ist offensichtlich: ich bin seit 15 Jahren Atheist. Ein schmerzhafter Prozess, der mehrere Jahre gedauert hat. Schmerzhaft deshalb, weil mein komplettes Weltbild umgekippt ist, inklusive des Bildes von meinen Eltern. Diesen werfe ich heute vor, mich indoktriniert zu haben.

    Kommentar von derprediger derpredigerderprediger

    Danke für deine freimütige Antwort. Darf ich dir jetzt aber auch sagen, dass du im Sinne des NT nie Christ gewesen bist. Du hast dich nur dafür gehalten, oder ausgegeben. - Da hast du tatsächlich viel Zeit vergeudet. Bitte rechne mir diese Antwort jetzt nicht als arrogant oder provozierend an. Es ist lediglich der Schluß aus dem was nach der Bibel einen Christen ausmacht und was du hier über dich selbst ausgesagt hast. Kein Urteil von mir!

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    Worauf genau begründet sich deine Unterteilung in wahre christen und jene, die sich nur drafür halten?

    Kommentar von derprediger derpredigerderprediger

    @DarkSepia Das ist eindeutig im Neuen Testament definiert, kann aber auch ergoogelt werden. Etwas solltest du dich schon selbst bemühen. Auch mir ist der Glaube nicht in den Schoß gefallen.

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    Sorry, ich glaube, ich hab mich verschrieben. Das sollte wo anders stehen.

    Kommentar von Charlyweisswas CharlyweisswasCharlyweisswas

    Mein lieber Prediger. Ich war aktiver Mitgestalter von etwa 5 Kirchentagen, war 8 Jahre Mitglied im CVJM, habe Gemeindeblättchen geschrieben und verteilt. War in der Jungschar, habe Freizeiten gestaltet und habe im christlichen Posaunenchor Choräle gespielt und zwar in der Kirche, auf Kirchentagen, bei Beerdigungen und Gemeindefesten. Und habe meinen Glauben voller Inbrunst vertreten und gelebt. Genau wie Du.

    .

    Und Du sagst lapidar, ich sei nie Christ gewesen?????

    Erinnert mich sehr an den Zirkelschluss mit den "wahren Schotten":

    de.wikipedia.org/wiki/KeinwahrerSchotte

    .

    Denn ein "wahrer Christ" kann gar nicht vom Glauben abfallen, nicht wahr?

    Kommentar von derprediger derpredigerderprediger

    Lieber Charlyweisswas, sei mir bitte nicht böse. Ich habe nur darauf hingewiesen, wer nach dem Neuen Testament (für mich noch das Wort dessen, der es am besten wissen muß!) ein Christ ist und wer nicht. - Deine gesamten ehemaligen Mitgliedschaften in christl. Gruppen, die ich beachtlich finde, sind allein kein Beweis für dein "ehemaliges Christsein". Daher nochmals, die Bibel definiert, wer vor Gott Christ ist, nicht ich!! - Ich bitte dies nachzuprüfen. Wenn ich mich irren sollte, bitte ich dich um Entschuldigung.

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    Wir sind aber nicht Gott sondern Menschen. Und wer vor uns Christ ist definiert nicht einfach ein altes Buch - denn die Bedeutung von Begriffen kann sich ändern. Ob irgendjemand im Sinne des NT kein Christ sei ist dabei egal; nebenbei bemerkt hast du nicht geschrieben, wer denn nun laut NT Christ sei.

    Kommentar von Charlyweisswas CharlyweisswasCharlyweisswas

    Du willst Beweise?

    Ich behaupte hiermit voller Überzeugung, ich sei nach den Maßstäben des NT damals ein besserer Christ gewesen als Du es jemals sein wirst.

    .

    Beweise mir das Gegenteil.

  • 2
    Antwort von Ally32 Ally32

    Weil jeder von sich selbst glaubt, an das das einzig richtige zu glauben. Auch wenn Atheisten der Meinung sind an nichts zu glauben, so ist das schon einmal der erste Irrglaube

    Kommentar von Martin2012 Martin2012Martin2012

    Schön formuliert.

    Kommentar von Urbanessa UrbanessaUrbanessa

    Atheisten sagen nicht, dass sie an "nichts" glauben. Atheisten haben lediglich keinerlei religiösen Glauben. Das sind zwei vollkommen unterschiedliche Paar Schuhe.

    Kommentar von deewee deeweedeewee

    zu Ally32 - Dann ist der Glaube der sich gläubig Wähnenden auch als Irrglaube denkbar.

  • 1
    Antwort von LordWorm LordWorm

    Naja, trotz Frage mit Bildzeitungsiveau will ich trotzdem mal meinen Senf dazugeben... ist der nette Opa etwa radikal?

  • 1
    Antwort von enner enner

    Es gab, gibt und wird niemals ungläubige Menschen geben. Jeder Mensch glaubt z.B. an Werte, die ihn natürlich vermittelt wurden. Die Werte können bis zum Ersatzgott heranreifen. Der Mensch ist somit auch ein Produkt seiner Umwelt. Diese Umwelt ist aber nur ein Stück weit schuld am Versagen, welches sich bei jedem Menschn wie ein roter Faden durchs Leben zieht. Wir entschultigen uns in unseren Gedanken den lieben langen Tag selbst. Klopfen uns auf die eigene Schulter, denn es gibt ja noch schlechtere wie uns und auserdem machen es ja alle so, wie wir. Damit möchte ich jetzt keinen beleidigen, denn es betrifft mich ja selbst, auch wenn unsere Reaktion im "stillen Kämmerlein" anders sein möge. In uns allem ist allerdings auch die Hoffnung, das jemand unser Urproblem lösen könnte. Darum setzen wir auch immer wieder die Hoffnung auf Menschen, die uns immer wieder enttäuschen.

    Christen haben diesen Jemand gefunden. Oder soll ich besser sagen er hat sich finden lassen? Der enttäuscht niemals!

    Kommentar von derprediger derpredigerderprediger

    Danke für eine sinnvolle Antwort! Ich erkenne daraus sowohl Selbsterfahrung und Gotteserfahrung. Das kann uns niemand nehmen.

    Kommentar von enner enner

    Vielen Dank. Wir wünschen uns, das alle Menschen diese Erfahrungen machen. Es tut wohl erstmal weh wenn wir unsere eigene Unmöglichkeit in Gottes Licht sehen, aber dann kommt die Herrlichkeit durch Jesus Christus in unser Leben.

  • 1
    Antwort von Azizamasrya Azizamasrya

    Genau diese Reaktionen "wie von der Tarantel gestochen" sind der Beweis, dass es überhaupt nicht um Wissenschaft geht. Wäre es bewiesen, würden sie ja nicht so reagieren! Es geht um Glauben, und den darf keiner ankratzen! Da sie aber nicht zugeben wollen, dass es ein Glaube ist, reagieren sie aggressiv. Sie sind in Wahrheit Wissenschafts-Hörig, und in den wenigen lichten Momenten wissen sie ganz genau: Wenn sie zugäben, dass es Glaube ist, und ihr Glaube nicht stimmen würde, dann müssten sie ja an einen Gott glauben. Und das ist das letzte, was sie wollen"! Wenn viele von ihnen könnten, wie sie wollten, würden sie die Christen nicht nur mit Worten umbringen!

  • 1
    Antwort von coeleste coeleste

    gelassenheit und akzeptanz sind wichtig

  • 1
    Antwort von thufir1971 thufir1971

    Nicht zwangsläufig. In der Theorie hat man gut reden mit dem Spruch "Wenn du es besser weißt, wieso regst du dich dann auf."

    Mit ein bisschen Nachdenken und Selbstehrlichkeit kommt man aber meist schnell darauf, wie mehr oder weniger entzündlich man gegenüber Ignoranz, Blindgläubigkeit oder tautologischen Beweisen ("Es gibt Gott, weil er die Bibel geschrieben hat") ist.

Diese Frage

Verwandte Fragen

Noch nicht den richtigen Rat gefunden?

Einfach und schnell viele hilfreiche Ratschläge von Deutschlands aktivster Ratgeber-Community erhalten!

Einfach und schnell einen Tipp erstellen und Ihren guten Rat mit anderen teilen!

Einfach und schnell ein Video hochladen und anschaulichen Rat an alle geben!

Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Rechtliche Hinweise finden Sie hier.