Atheismus - eine Folge von Unwissenheit?

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21 Antworten

Hallo, leider wird angezweifelt, das Werner Heisenberg tatsächlich Verursacher dieses Zitats ist:

https://de.wikiquote.org/wiki/Diskussion:Werner_Heisenberg

Aber ich setze noch einen drauf, ich denke, das Zitat ist belegt, drückt aber dasselbe aus:

Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen.
Max Planck (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie

Demut dürfte sowohl den Atheisten als auch Gläubigen helfen, sich nicht zu wichtig zu nehmen und die jeweils andere Seite zumindest zu respektieren.

Wissenschaft beschäftigt sich ja in erster Linie damit:

Wịs·sen·schaft
Substantiv [die]
1.
die Tätigkeit, bei der ein Sachverhalt mit objektiven und nachvollziehbaren Methoden systematisch beschrieben und untersucht wird.
2.
ein bestimmter Bereich, in dem mit wissenschaftlichen Methoden gearbeitet wird.
"Biologie ist die Wissenschaft von der belebten Materie."

Ein gegebener/vorhandener Sachverhalt wird systematisch beschrieben und untersucht. Klar geht das u. a. auch um den Ursprung, die Herkunft einer Sache.

Es wäre gut, man bliebe dabei, mit NACHVOLLZIEHBAREN und OBJEKTIVEN Methoden den Sachverhalt der Natur oder deren Details zu beschreiben und zu untersuchen, Vielleicht kommt man letztlich - siehe Max Planck - zu GOTT.

cheerio

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Kommentar von mrauscher
06.11.2016, 21:22

Danke Gromio, eine glatte eins Plus. Ich kann von Dir noch viel lernen.

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Atheismus ist höchstens eine Folge von intensiver Beschäftigung mit Wissenschaft und Religionen.

Dass eine überwätligende Mehrheit von Wissenschaftlern atheistisch ist, sollte dies bezeugen.

Wenn du schon mit Zitaten kommst, wie wäre es dann mit einem von Friedrich dem Großen?

Geht man allen
Religionen auf den Grund, so beruhen sie auf einem mehr oder minder
widersinnigen System von Fabeln. Es ist unmöglich, dass ein Mensch von gesundem
Verstand, der diese Dinge kritisch untersucht, nicht ihre Verkehrtheit erkennt.

Deine Versuche hier irgendetwas zu "belegen" sind dermaßen kindisch und so voller Unwissenheit, das ich dich absolut nicht mehr ernst nehmen kann.

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Kommentar von mulano
06.11.2016, 17:07

Friedrich der Großen war weder ein Wissenschaftler, noch ein Physiker, noch hat er jemals einen Nobelpreis gewonnen.

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Kommentar von mrauscher
06.11.2016, 20:26

Andrastor versucht es wieder einmal, wird aber Schiffbruch erleiden. Und die Frage, ob der Zufall das Leben erschaffen kann, dieser Frage ist er ausgewichen, finde ich feige, denn er hat ja dafür keinen Beleg. Würde es ein Mensch schaffen aus Atomen eine Synthese aus organischen Stoffen zu genierierren (das ist ja noch leicht) und dann aus den organischen Stoffen ein Desoxeribonukleinmolekül als Doppelhelix erschaffen, dass auch noch zufällig über 26 Chromsome verfügt (wei beim Menschen) und dann auch noch dem 26. ein X und ein Y Chromosom hinzufügt, wäre das nur ein kleiner Teil im Kern einer menschlichen Zelle. Diese Zelle wäre dann noch zu vervollständigen, damit es eine überlebensfähge Zelle wird, die sich auch noch 1:1 teilen könnte. Wäre ein Mensch dazu in der Lage, wäre er ein Genie und er wäre der Erste, der so was kann. Damit wäre er ein Schöpfer, was an sich jeder von uns in gewissem Sinne ist. Also ein Beweis, dass zur Erschaffung des Lebens ein intelligenter Schöpfer notwendig ist, was ja in Wahrheit auch der Fall war. Somit ist das Zitat...

"Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft führt zum Atheismus, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."
Es stammt von Werner Heisenberg, einem deutschen Wissenschaftler und Nobelpreisträger, der zu den bedeutendsten Physikern des 20. Jahrhunderts zählt. ...ein sehr schönes, und wahres und abrundendes Zitat für das, was ich Andrastor schon seit Wochen versuche im 1 mal 1 Verfahren beizubringen. Er bleibt stoisch bei dem Glauben, der Zufall könne Leben erschaffen. Das ist nun mal Mukkefukk und erfordert 1000 x 1000 mehr Glauben, als es ein einfacher Christ für die Existenz Gottes benötigt. Eine Existenz, die mit der neuzeitlichen Wissenschaft überneinstimmt, oder warum etwa hat Werner Heisenberg das geschrieben? Und wo ist denn dann dein Nobelpreis lieber Andrastor? Erst nachdenken, dann schreiben! - Gruß Matthias

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Nicht ganz. Der Atheismus ist eine Folge von zuviel spannender Naturerkenntnisse. Wenn ich in die Welt blicke und dort lauter tolle Spielsachen z.B. Smartphones, Exoplaneten oder Higgs-Bosonen finde, dann passiert es nicht mehr, dass ich sozusagen in die Gegenrichtung blicke.

Das ist der Grund warum sich Mönche in die Wüste, in Höhlen zurückziehen oder im Kloster in Zellen hausen. Sie versagen sich diese Spielsachen, diese Reizüberflutungen oder Anziehungskräfte der Welt, um einen Blick in die Gegenrichtung zu erhaschen. So sagte Franz von Assisi einmal: "Das was wir suchen, ist das was sucht."

Das ist der Irrtum, dem wohl auch Heisenberg aufsaß. Nicht die Forcierung der Wissenschaft und auch nicht die geduldige Tief-Bohrung führen zu Gott, Lediglich der hieraus resultierende Überdruss, das tiefe Verständnis, dass es in dieser Beziehung in der Welt nix zu holen gibt führt am Ende zu einem Sich-Abwenden, was einem Loslassen oder einer Umkehr der Blickrichtung gleichkommt. Das ist z.B. ein Fakt, den sich die buddhistische Vipassana-Meditation zu Nutze macht. Dieser Abwendungsschritt wird in entsprechender Literatur eindeutig beschrieben: genannt: nibbida-nana:

"... findet sein Geist kein Vergnügen mehr an diesen elenden Dingen sondern ist vollständig ernüchtert und geradezu angeekelt von ihnen. ...  Auch, wenn er seine Gedanken auf die glücklichste Art von Leben oder Dasein richtet, oder auf die angenehmsten und gewünschtesten Objekte, wird sein Geist keine Freude, keine Befriedigung daran finden. Im Gegenteil sein Geist wird sich zum nibbana neigen, hinwenden, beugen. ... "

Aus Progress of Insight (Fortschreitende Einsicht) von Mahasi Sayadaw.

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Wenn du mal ein bisschen recherchierst, wirst du feststellen, dass dieses angebliche Zitat frei erfunden ist.

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Sowohl die Überzeugung, dass es einen Gott gibt, als auch die Ablehnung von allem was unser Verständnis übersteigt ist gewissermaßen eine Form der Ignoranz ggü. unserer eigenen Unfähigkeit/ unserem begrenzten Verstand, dass wir die Dinge in der Welt nicht erfassen können. Die Naturwissenschaften bringen uns ein gewisses Verständnis von der Welt, unsere Erfahrungen bringen uns ein gewisses Verständnis, aber dennoch sind wir doch eingeschränkter in dem was wir wissen können, als wir uns eingestehen wollen. Sowohl blinder Glaube als auch purer Atheismus sind Extreme, die eine gewisse Ignoranz besitzen. Ob es etwas wie einen Gott gibt oder sonstig geartete Höhere Mächte und wie dieser Gott oder diese Höheren Mächte aussehen, das weiß niemand auf dieser Welt und das wird auch in absehbarer Zukunft niemand beweisen können, so wie manche religiöse Menschen ja noch immer davon überzeugt sind, die Existenz Gottes zu beweisen oder manche atheistische Menschen dem Irrtum unterliegen, dass die Existenz des Schlechten in der Welt die Nicht-Existenz eines Gottes beweist. Natürlich ist es kein schöner Gedanke, nichts zu wissen, aber er entspricht der Wahrheit. Ich kann ja nicht sagen "oh, das ist aber ein schöner Gedanke, das muss wahr sein". Ich selbst musste erst durch beide Extreme durchlaufen, um das zu erkennen. Ich bin sehr religiös aufgewachsen und habe alles verleugnet was nicht in das religiöse Bild meiner Religion passte und bin dann umgekippt zu einem krassen Gegenpol und habe gänzlichen Respekt ggü. jeder Form von religiösen Ansichten und sogar jeden Respekt ggü. der Menschen die diese vertreten verloren. Ich denke, Respekt ist der Schlüssel zum Glück. Wir müssen jeden Menschen und jede Meinung akzeptieren und respektieren, EGAL was es ist. Selbst wenn jmd daran glauben würde, dass grüne Marsmännchen auf Einhörnern Rodeo reiten muss ich dieser Person Respekt entgegenbringen und darf mich nicht über ihre Ansichten lustig machen. Die einzige Wahrheit über die Welt von der wir wissen können, dass sie wahr ist, liegt i.d. Ethik und bezieht sich darauf, wie wir miteinander umzugehen haben und ist auch in unserem Grundgesetz in Art. 1 verankert. Man muss immer offen für alle Glaubensansichten sein und akzeptieren, dass man nichts weiß.

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Eine Folge von Unkenntnis ist es meiner Ansicht nach nicht, dafür aber zum erheblichen Teil die Folge einer massiven Verkennung.

Keineswegs alle, aber sehr viele Atheisten begründen ihre Ansicht damit, daß die Kirche bzw. eine Religion Aussagen enthält, die jedweder Logik widersprechen.

Daraus aber herzuleiten, daß es keinen Gott gibt, kann meiner Ansicht nach nur die Folge der Verkennung sein, daß die Existenz von etwas (auch von etwas mit Mitteln der Physik nicht Nachweisbarem) gar nichts damit zu tun hat, daß irgenwelche Menschen diesem Existierenden komplett widersinnige Eigenschaften zuweisen.

Ein weiterer Punkt kommt noch hinzu, nämlich das Infragestellen des Ursache-Wirkung-Prinzips.

Wenn Gott = Erstursache ist, dann bedeutet die Überzeugung, daß es keinen Gott gibt, daß es für unmöglich gehalten wird, daß es für die Wirkung, daß das Universum existiert, keine Ursache gibt.

Das halte ich spätestens dann für unschlüssig, wenn dieselben Menschen gleichzeitig erklären, daß es für alles eine Ursache gibt.


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Kommentar von mrauscher
06.11.2016, 20:41

Super Antwort, Dxmklvw. Wissenschaftlich, logisch und Du schließt nicht aus, dass es einen Schöpfer, egal in welcher Form, geben kann. Für alles gibt es eine Ursache, der Satz ist so einfach.

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Kommentar von Mark1616
07.11.2016, 03:18


Daraus aber herzuleiten, daß es keinen Gott gibt

Man kann einen nicht definierten Gott nicht widerlegen. Allerdings ist die Chance, dass ein wie auch immer geartetes höheren Wesen existiert, genauso hoch wie die Existenz der allmächtigen Lila-Milka-Kuh. Was man aber sehr wohl widerlegen kann ist ein GOttesbild, wie es in einer "göttlichen Schrift" beschrieben wird.

Wenn ein angeblich allmächtiger/wissender Gott seine eigene Schöpfung mit exakt dem Wissen beschreibt, wie es damals zur Zeit der Entstehung dieser Religion verbreitet war, dann ist dieser Gott mit 100%iger Wahrscheinlichkeit von den Menschen der damaligen Zeit erfunden worden.

Jeder einzelne Widerspruch, jeder einzelne Fehler, jede vage Formulierung und jede Unsinnigkeit in den "göttlichen Schriften" der abrahamitischen Religionen ist ein Beweis gegen das Gottesbild ebendieser Religionen.


Wenn Gott = Erstursache ist, dann bedeutet die Überzeugung, daß es keinen Gott gibt, daß es für unmöglich gehalten wird, daß es für die Wirkung, daß das Universum existiert, keine Ursache gibt.

Dieses Argument bringen Gläubige ziemlich häufig. Der logische Fehlschluss der sich dahinter verbirgt nennt sich "Argumentierem mit einem Sonderfall" (engl. special pleading). Wenn das Universum eine "Erstursache" haben muss, dann muss auch alles andere eine Erstursache gehabt haben. Wo ist also die Erstursache von Gott? Wenn Gott eine Erstursache gehabt hat, dann ist er nicht allmächtig und das Gottesbild der Bibel ist falsch.

Gläubige stellen nur zu gerne Regeln auf, die sie auf alles anwenden, nur nicht sich selbst. Manche schreien nur zu gerne "Aber Logik..!1!elf", ohne selbst überhaupt zu wissen was Logik bedeutet. Manche schreien nach Beweisen, ohne selbst mehr als ein "gaaaaanz bestimmt" zu haben.


daß irgenwelche Menschen diesem Existierenden komplett widersinnige Eigenschaften zuweisen.

Das ist für mich einer der wichtigsten Kritikpunkte an heutigen Religionen. Kein Mensch würde es heutzutage noch wagen in der Öffentlichkeit zu behaupten, dass die Erde der Mittelpunkt des Universums ist und sich alles um uns dreht.

Oder etwa doch?

Natürlich gibt es heute immer noch Menschen die behaupten, dass sich das ganze Universum um uns dreht. Diese Menschen gehen sogar noch ein Stück weiter und behaupten, dass sogar der Schöpfer dieses gigantischen Universums sich nur um uns und unsere jämmerlich unwichtigen Taten kümmert.

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Dabei geht es um Erkenntnis!

Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft - wiederlegt klar falsche Aussagen des Judentums, Christentums und der Moslems zu der Schöpfungsgeschichte.

Vertieft man sich jedoch in die Wissenschaft und kommt auf den Grund des Bechers -> Zum Urknall des Universums.. stellt sich die Frage nach einem Schöpfergott erneut.

Ich halte dieses Zitat für sehr weise.

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Kommentar von mulano
06.11.2016, 17:19

Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft - wiederlegt klar
falsche Aussagen des Judentums, Christentums und der Moslems zu der
Schöpfungsgeschichte.

Wiso denn das? Was wird widerlegt? Gemeint ist denke ich der Glaube mit Wissenschaft alles erklären zu können macht atheistisch. Das heißt nicht das man es tatsächlich kann.

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Wissenschaft hat nichts, garnichts mit Religion zu tun!

Es gibt sicher religiöse Wissenschaftler, warum denn auch nicht? Warum soll denn ein Forscher, der an einem neuen Medikament arbeitet, nicht zu irgendeinem Gott beten? Er oder sie kann sogar darum beten, neue Erkenntnisse zu erlangen.

Wenn er sie dann erlangt, durch Forschung, Mithilfe seiner Kollegen etc. kann er ja Gott dafür danken. Erreicht hat er es dennoch durch seinen Fleiß und das nötige Selbstvertrauen.

Deine Eingangsfrage ist wieder einmal bewusst provokativ gehalten. Dein Folgerung ist geradezu hanebüchen.

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Kommentar von mrauscher
06.11.2016, 21:29

SturerEsel, Deine Name trifft zu. Du hast zwar recht, dass ein Wissenschaftler durch Fleiß und Forschung der Wahrheit immer näher kommt und für seinen Fleiß dadurch auch belohnt wird. Aber Gott hat so einen Mann / Frau erst einmal in die Lage versetzt, so eine Forschung zu betreiben! Das ist ein wichtiger Teil des Sinns unseres Lebens. Forschen, und zwar wissenschaftlich und objektiv. Wer hat diesem Forscher sein brilliantes Gehirn, seine Augen, alle seine Sinne gegeben und die Hände, um zu forschen? Der Zufall? Niemals, der Zufall kann so was nicht. Und nicht einmal ein Wissenschaftler kann eine einzige Zelle nachbauen, geschweige denn einen Menschen. Das kann er nicht. Das kann nur ein wesentlich intelligenterer, als wir. Und das ist Gott, Jahwe. Hast Du dazu eine Alternative? Daher glauben viele Wissenschaftler an Gott, sie haben bemerkt, dass es ohne Schöpfer nicht geht. Atheisten glauben so einen Quatsch. Sie glauben wirklich, der Zufall könne so was und missionieren damit. Ist das nicht seltsam, welche Kraft treibt sie an? - Ich weiß es!

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Ich würde eher sagen, dass es andersrum ist. Christen zum Beispiel sind so sehr von der "Wahrheit" ihrer Bibel überzeugt, dass sie alles andere direkt als Lüge abstempeln, obwohl es meistens eigentlich nur eine andere Sichtweise ist (z. B. einige Ausrichtungen des modernen Satanismus'). Mit Glück versuchen sie aber nicht, dich zu konvertieren.

Und allein schon die Tatsache, dass ein Wissenschaftler das gesagt hat, lässt es unglaubwürdig werden.

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Kommentar von mrauscher
06.11.2016, 20:52

Du irrst. Richtig ist, dass die Bibel die Wahrheit beschreibt, denn sie ist von Gott inspiriert. Wahre Christen stempeln die Meinung anderer nicht als falsch ab, denn es gibt viele Themen im Leben, die Geschmack- oder Meinungssache sind und wir haben ein Grundgesetz, das Christen auch achten. Und da ist die Meinungs- und Religionsfreiheit ein wichtiges Thema. Schön ist die Tendendz, dass die Wissenschaft mehr und mehr auf die Seite Gottes rückt, der ja der größte Wissenschaftler und gleichzeitig Schöpfer des Universums und des Lebens ist. Wer sonst? Ein Schöpfer solch schöner Dinge, kann dann durch Menschen auch ein Buch verfassen lassen, dass der Wahrheit entspricht: Die Bibel. Und hier ein Beweis der wunderschönen Schöpfung und wer dann noch behauptet, wir sind Produkt des dummen Zufalls (Atheisten denken wirklich so, unglaublich!), der muß noch sehr oft nach Mekka fahren. Denn so ein dummer Glaube erwartet 1000 x 1000 mehr Glauben, als der Glaube an einen oder viele Schöpfer des Universums. Hier ein Foto meiner kleinen Hunde, meine Frau und Kinder. So was kann sich nur ein wunderbarer Schöpfer ausdenken und dafür danke ich ihm!

http://www.autologic.at/creation.jpg

Und jetzt noch mal ran an die Arbeit, ihr Atheisten: Beweist, dass der Zufall leben erschaffen kann. Echte Beweise bitte! Oder schweigt!

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Eher umgekehrt. Religionen entstanden, um den Lauf der Sonne, Sonnenfinsternisse, die Jahreszeiten, Krankheiten, Tod, Halluzinationen, die Entstehung der Welt und Träume zu erklären.

Wissenschaftliche Erkenntnisse füllen nach und nach die weißen Flecken auf der Landkarte und machen eine Gott-gesteuerte Erklärung überflüssig.

Leider scheinen Religionen mit drohenden Straf- und Belohnungsgöttern oft mehr Einfluss auf das Verhalten von Menschen zu haben, als die rationale Einsicht, was langfristig gut für uns alle wäre.

Würden die Menschen an einen Gott glauben, der sie mit Blitzen erschlägt, wenn sie ihren Abfall auf die Wege werfen, wären die Städt sauberer...

Deswegen haben sich Religionen während der Formung von Kulturgesellschaften durchgesetzt.

Natürlich kann man, wenn man das emotionale Bedürfnis danach hat, immer Gott für sich selbst in die weißen Flecken verschieben und Behauptungen aufstellen, die nie widerlegt werden können, weil sie auch nicht bewiesen werden können.

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Kommentar von mrauscher
06.11.2016, 20:38

Du widersprichst der Wissenschaft und verurteilst Gott. Menschen sind für ihre eigenes Leid zuständig. Ein Raucher krepiert oft an Lungenkrebs obwohl er wußte, wie dumm und gefährlich das Rauchen ist. Gott ist der größte Wissenschaftler aller Zeiten, er hat auch dein Leben erschaffen. Also ihr Andrastors und Mirarmors, beweist erst einmal, dass das Leben ohne Gott, also durch Zufall enstanden ist. Das ist nämlich unwissenschaftlich. Wenn ihr den Beweis habt, bitte hier wieder melden. Ansosten besser nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, wenn man keine Ahnung hat. Dieser Satz stammt von einem der größten Wissenschaftler unserer Zeit und genau das könnt ihr Atheisten nicht ertragen:
"Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft führt zum Atheismus, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."

Die Wahrheit!

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Ich glaube nicht das Atheismus eine Folge mangelnder Naturkenntnisse ist. Tatsächlich ist ja häufig eher andersrum; eine tiefe Religiösität hat oft Unwissenheit zum Grund.

Aber letztlich kann man auch mit sher viel Wissen gläubig oder atheistisch sein. Beides ist möglich.

Ich deute das Zitat auch ein wenig anders. Es gibt gewisse Formen des Atheismus (manchmal auch Scientismus) genannt, der davon ausgeht, dass man nun, wo man die Wissenschaft hat, Religion vollkommen unnötig geworden ist und dagegen wehrt sich dieses Zitat. Ich sehe dahinter die Aussage: Wenn wir die Natur erforschen, erforschen wir Gott.

Ich habe meine Zweifel an der Richtigkeit dieser Aussage, gestehe ihr aber ein gewisses Argumentationspotential zu.

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Kommentar von Ewwas17
06.11.2016, 16:56

Nachtrag:

Und auch wenn ich selbst nicht besonders gläubig bin, glaube ich nicht, dass Wissenschaft Religion unnötig macht!

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Kommentar von OlliBjoern
07.11.2016, 21:04

Sehr gute Antwort, insbesondere finde ich den Ansatz, dass Wissenschaft Religion keineswegs unnötig macht, angenehm. Ich schreibe auch oft, dass Wissenschaft und Religion zwei unterschiedliche Ziele verfolgen (und sich daher für mich nicht in die Quere kommen, wenn man die Dinge konsequent weiterdenkt).

Viele Menschen denken dagegen, dass sie sich a priori gegenseitig ausschließen müssten. Das ist aber klein gedacht.

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Der Geist ist die Quelle aller Verwirrung.

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Wer ein inneres menschliches Verhältnis zu dem Christus gewinnen kann, wer hinblicken kann in Anerkennung und Bejahung zu einem Gott, der muß in sein Bewußtsein etwas hereinnehmen, das ihm keine Sinneswelt geben kann. Gerade der, der am allermeisten in die Sinneswelt hineinschaut, kommt ja aus dieser Sinneswelt nur zu einer Widerlegung des Gottes, denn mit keinem Sinnesverständnis kann man das Mysterium von Golgatha verstehen. Kann man es jedoch in sein Herz aufnehmen, ist man dennoch in der Lage, als Mensch ein im Gemüte wurzelndes Verständnis für dieses einmal im Erdenlaufe sich vollziehende, nur aus dem Geiste heraus verständliche Ereignis zu fassen, so reißt man sich in diesem seinem gewöhnlichen Bewußtsein heraus aus dem bloßen Sinnesverständnis, das gerade das Ich-Bewußtsein in seiner besonderen Klarheit und Intensität ausmacht.
Keiner, der nur innerhalb der Sinneswelt stehenbleiben will, kann zu einem Verständnisse des Mysteriums von Golgatha kommen.
(GA 215: aus dem Vortrag vom 12. September 1922 von Dr. R. Steiner)

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Atheismus - eine Folge von Unwissenheit?

NEIN, denn atheisten erlangen ja WISSEN, im gegensatz zu gläubigen, die NICHTS wissen...............:)

und wenn man bedenkt, dass der, der diesen spruch von sich gab, 1976 gestorben ist, muss man diese aussage nicht mehr für voll nehmen, denn in der zwischenzeit hat die wissenschaft mehr dinge erkannt/bewiesen, als dieser mensch damals wusste................:)

und wer wirklich wissen erlangen will, der wollste sich mal mit der echten geschichte der religionen beschäftigen denn dann braucht man nicht mehr an irgendwelche lustigen märchen glauben............im übrigen ist der tag, an dem die wissenschaft beweist, dass ein universum aus ANDEREN gründen entstehen kann, als es das schöpfungsmärchen immer jedem weissmachen will, der tag, an dem die religionen des monotheismus sich entweder neu ordnen müssen, oder elendig zugrunde gehen werden...................und an dem tag werde ich eine ganz besondere flasche köpfen, falls ich das noch erleben darf................:)

projekte wie CERN sind nur ein beispiel von vielen........... man önnte auch die hardcore-fanatiker mal fragen, wie es sein kann, dass teilchen einfach so aus dem "nichts" auftauchen können, dass von vielen hardcore-fanatikern nicht mal geleugnet wird, dass teilchen auch in diesem "nichts" wieder verschwinden können, aber ein universum darf nicht aus dem "nichts" entstehen?............lächerliche denkweise...........und nur weil wir dieses "nichts" noch nicht verstehen, heisst es nicht, dass es kein "nichts" gibt............das "nichts" ist auf jeden fall realer, als eine märchenfigur, die eindeutig vom menschen selbst erschaffen wurde.............!!!!!

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Kommentar von mulano
06.11.2016, 17:13

man önnte auch die hardcore-fanatiker mal fragen, wie es sein kann, dass teilchen einfach so aus dem "nichts" auftauchen können

Das möchte ich jetzt aber schon genauer wissen.

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Kommentar von mrauscher
06.11.2016, 20:55

Buddha, du widerholst Dich. Wütdend auf der Erde stampfen ist kindisch. Wir möchte Beweise, dass das Leben Produkt des Zufalls war, statt eins Schöpfers. Die hast Du bis jetzt nicht geliefert, schreist aber immer laute. Bitte noch einmal: Beweise oder Schweige, denn man lacht hier schon über euch.

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Ach zitieren wir jetzt Leute ? Ich weiß auch einen ...

"Ordnung ist Unordnung vorzuziehen, was bedeutet, dass Diktaturen Chaos vorzuziehen sind.“ von Robert D. Kaplan 

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Kommentar von Kefflon
06.11.2016, 17:07

Beispiel Libyen: bevor der Diktator gestürzt wurde, war das Land recht modern.

Jetzt versinkt es im Chaos und Bürgerkrieg. Die gute Infrastruktur wurde zerstört.

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Kommentar von mulano
06.11.2016, 17:22

Demokratie schafft auch Ordnung :P

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Interessante Aussage.

Ich sehe es eher so:

Auf dem Grund des Bechers warten nur weitere Fragen. Wer das nicht aushält, will Gott als Antwort.

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Kommentar von mrauscher
06.11.2016, 21:11

Das ist nur böser Zynismus. Auch du bist eingeladen zu beweisen, dass der Zufall das Leben erschaffen hat. Also ran an die Arbeit! Ansonsten spar dir deinen Zynismus und schweig, wenn dir sachlich dazu nichts einfällt.

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Kommentar von ElTorrito
07.11.2016, 12:52

Wieso soll Gott die letzt Antwort sein? Gibt bestimmt auch religiöse Wissenschaftler die das Universum erforschen..

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eine tiefe Religiosität hat oft Unwissenheit zum Grund.

(aus Antwort von Ewwas17)

Eigentlich nicht. Die Aussage von Heisenberg zeugt von "Tiefe".
Man sollte Religiosität nicht mir Blindgläubigkeit verwechseln.
Erstere beinhaltet auch das "Staunen" über das "Sein", welches sich eben aus Wissen, nicht aus Glauben ergibt.


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Kommentar von mrauscher
06.11.2016, 21:05

Danke Viktor1, einfache Worte, tiefer Sinn.

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Kommentar von Mark1616
07.11.2016, 03:25

Eigentlich nicht.

Doch, hat sie. Die Statistiken sprechen eine eindeutige Sprache. Eine höhere Bildungsquote ist direkt proportional mit einer geringeren Religiösität.

Wenn ich mir die Statements ansehe, die von bestimmten Gläubigen zu naturwissenschaftlichen Themen abgegeben werden, dann bestätigt sich das nocheinmal.

Man sollte Religiosität nicht mir Blindgläubigkeit verwechseln.

Zu welcher Kategorie gehört deiner Meinung nach der Glaube an die Erbsünde, die jeder klar denkende Mensch als Bauernfängerei der Kirche entlarven können sollte?

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Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Es gibt belesene Gläubige (mein Opa war einer), unwissende, um nicht zu sagen dumme Atheisten und die umgekehrte Konstellation.

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Ich kann ja auch mal was zitieren: "Das es in Schützengräben kaum Atheisten gibt ist kein Argument gegen Atheisten sondern gegen Schützengräben"

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Kommentar von gromio
06.11.2016, 21:37

Falsch , das ist ein Argument gegen Schützengräben UND Atheisten!

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