mcgegner am 26.05.2008 um 11:09 Uhr
Mein Vater muß diese Woche in ein Schlaflabor. Er hat lt. meiner Mutter öfter Atemaussetzer/Schnarcht auch sehr, so das sie Angst hat er erstickt irgendwann mal. Falls im Schlaflabor solche Atempausen bestätigt werden, was passiert denn dann weiter? Gibts dann wieder Tabletten oder hilft man auf anderen Wegen?
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Er wird wohl bei einer Schlafapnoe ein Beatmungsgerät bekommen. Mit dem Gerät und einer Atemmaske auf der Nase muss er dann schlafen. Das ist natürlich gewöhungsbedürftig, bringt aber sofort eine Verbesserung des Allgemeinzustandes. Manchmal hilft auch eine Gewichtsabnahme schon um die Beschwerden zu bessern. Genaueres muss der Arzt empfehlen.
Gefährlich ist aber nicht, dass dein Vater erstickt. Die Atemaussetzer sind eine enorme Belastung für das Herz-Kreislaufsystem. Unter anderem droht Herinfarkt oder Schlaganfall.
Aber wartet doch einfach mal die Auswertung des Schlaflabors ab. Erstaunlich viele älter Männer in meinem Bekanntenkreis haben eine Schlafapnoe. Den meisten die ich kenne hat das Beatmungsgerät sehr gut geholfen.
Das Problem hatte ich auch schon, bei mir war`s dann so:
Mußte ins Krankenhaus und mir wurde operativ das Zäpfchen im Hals durch lasern verkürzt! War wirklich nicht schlimm, wird nur leider nicht immer von der Krankenkasse bezahlt!
mcgegner am 26. Mai 2008 11:17 Danke. Aber war denn das Zäpfchen tatsächlich auch für Atemaussetzer verantwortlich? Das das Zäpfchen beim Schnarchen einen Teil dazu beiträgt kann ich mir gut vorstellen.

Es gibt mehrere Möglichkeiten:
Abnehmen, weniger Alkohol, weniger Nikotin
Zahnschine, die man nachts trägt und die den Unterkiefer vohrne hält
Operative Korrektur von Gaumensegel oder Zungenbein
Atemmaske, die immer etwas Überdruck in die Nase bläst.
Schon die Zahnschiene hilft mir erstaunlich gut:
Kaum noch Aussetzer,
wacher im Leben,
weniger Migräne,
weniger Halsentzündungen
mcgegner am 26. Mai 2008 17:38 Danke, da gibts ja jede Menge! Ja, abnehmen und weniger rauchen wären einen enorme Entlastung... aber er wird schon 77 Jahre, ob er das noch schafft?
JoWaKu am 26. Mai 2008 18:31 Man ist nie zu alt, um dumme Sachen abzustellen und durch vernünftige zu ersetzen.

Hört sich nach Schlafapnoe, dass heisst, das Gehirn vergisst zu Atmen. Bis zu 1 1/2 Minuten kann das gehen, erst wenn die Sauerstoffsättigung zu weit sinkt, setzt die Atmung wieder ein und der Kreislauf fängt wieder von vorne an. Abhilfe schafft nach der Diagnose im Schlaflabor ein Beatmungsgerät, welches in der Nacht zu nutzen ist. Der Betroffene sieht zwar ein wenig wie Darth Vader aus, aber am nächsten Morgen ist er viel ausgeruhter. Versprochen! ;-)
mcgegner am 26. Mai 2008 17:46 Hab meinen Daddy das mit dem Atemgerät erzählt. Anfangs: "brauch ich net, sowas neumodisches!" Aber später beruhigte er sich und erhofft sich nun Erleichterung. Danke für deine Antwort (Darth Vader, hihi)
Danke! Ich hoffe es hilft meinen Vater auch, er ist echt richtig zerschlagen in letzter Zeit.
Mit gut behandelter SApnoe dürfte er sich weeesentlkich besser fühlen.
Und die Besserung tritt sofort nach der ersten Nacht ein.