Warum kann der Asynchronmotor als Generator ohne besondere Maßnahmen kein eigenes Netz speisen? mfg
Asynchronmotor als Generator???
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ggkk7 Die umlaufenden Generatoren erzeugen Strom nach dem Prinzip, daß in einer Leitung (oder Spule) elektrischer Strom erzeugt wird, wenn die Stärke des sie umschließendes Magnetfeldes sich ändert. Im Generator wird das Magnet am Läufer und die Spulen im Stator untergebracht. Nun dreht man mit einer Turbine oder Motor den Läufer, so ändert sich das Magnetfeld in Spulen als die Magnetpole an sie vorbei laufen.
Das Magnet am Läufer kann ein Permanentmagnet sein. In der Regel ist es aber ein Elektromagnet. Damit hat man eine einfache Möglichkeit, seine Stärke und damit die in den Spülen induzierte Spannung zu regeln.
Nun wenn man den Läufer eines Asynchronmotors betrachtet, wird in ihm eine Spannung durch das im Stator umlaufende Elektromagnet induziert, die ihrersiets einen Strom und folglich einen Elektromagnet verursacht. Wozu das gut ist, hat jemand oben schon beschrieben. Es ist sonst keine Moglichkeit vorgesehen, ein vom Statormagnetfeld unabhängiges Magnetfeld im Läufer zu erzeugen. Was für den Normalfall ausschließt, daß ein Asynchronmotor als Generator benutzt werden kann.
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djdaniel88 Die Asynchronmaschnine dreht deshalb asynchron, weil das Magnetfeld des Läufers durch das Ständermagnetfeld hervorgerrufen wird. Beim Anlaufen dreht das Ständermagnetfeld am Läufer vorbei, induziert einen Strom in Läufer und dieser hat das Läufermagnetfeld zur Folge. Dieses wird dann vom umlaufenden Magnetfeld mitgerissen. Würde sich der Läufer synchron drehen gäbe es auch keine Magnetfeldänderung mehr im Läufer und somit auch kein hervorgerufenes Magnetfeld in ihm. Das ist der Grund warum der Asynchrongenerator ein Netz benötigt. Würde man ihn nämlich wie einen Synchrongenerator im Inselbetrieb langsam hochfahren würde sich an den Ständerwicklungen gar nichts tun, da der Läufer ja kein Magnetfeld besitzt. Dieses bekommt er erst wenn im Ständer ein Magnetfeld vorhanden ist. Deshalb fährt man Asynchrongeneratoren folgenderweise hoch: Man schaltet ihn an wie einen Motor und er läuft langsam hoch auf seine Nenndrehzahl, zB 2890 min-1, danach treibt man den Generator schneller an und sobald er schneller als die Synchrondrehzahl läuft, also 3000 min-1, speist er Energie ins Netz ein. Dies geht im Inselbetrieb einfach nicht, da ich ja meine Energie selbst bereitstellen möchte, meine Maschine im Vorfeld aber schon etwas Energie benötigt. Dies ist auch der Grund für den Blindenergiebedarf der Asynchronmaschine. Die Blindenergie ist die Energie zum Erzeugen des Magnetfeldes. Synchronmaschinen kann man hingegen am Netz so einstellen, dass sie einen CosPhi von 1 haben, also keinen Blindenergiebedarf.
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BujinBujin
Asynchron heisst doch nur das der Motor weniger Umdrehungen macht als er durch die anliegende Spannung drehen könnte. zB haben wir in Deutschland eine Netzspannung von 230V und eine Frequenz von 50Hz. 50Hz (50 x die Sekunde) wären 50 x 60 = 3000 U/Min. Ein A-Synchronmotor der unter Netzspannung betrieben wird läuft demnach mit weniger als 3000U/min. Das sagt nix über seine Fähigkeiten der Stromerzeugung aus. Das wäre Bauart bedingt.
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Den verlorenen Teil nennt man übrigens "Schlupf"