Asylbewerber Führerschein erlaubniss?

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5 Antworten

Hat er seinen syrischen Führerschein und seine Anerkennung, muss er in für ca. 50 Euro übersetzen.Danach zum ADAC für 7.50 klassifizieren . Sich in der Fahrschulen anmelden.Mit der Klassifizierung ,Pass,Sehtest,Erste Hilfe Schein und der Fahrschulanmeldung mit Passfoto zur Führerscheinstelle . Kostet 48.-Euro. Theorie nach positiven Bescheid in arabisch oder deutsch . 23.-Euro und dann 1-2 Fahrstunden ,um festzustellen,ob er dich zur Prüfung anmelden kann.Dann praktische Prüfung, fertig.....ca.400 Euro insgesamt.

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Kommentar von sepp333
25.11.2016, 21:49

das war mal ne Gute Antwort 

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Theorie und praxisprüfung müssen auf jedenfall gemacht werden und er muss noch ein paar sachen mit der führerscheinstelle klären wenn er zb schon einen syrischen führerschein hat. Bei uns arbeitet ein syrier der gerade seinen führerschein gemacht hat.

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Asylbewerber kommen regelmäßig aus sogenannten Drittstaaten. Das bedeutet, dass eine mitgebrachte Fahrerlaubnis für 6 Monate anerkannt wird (Verlängerung auf Antrag bis zu 12 Monate möglich).

Nach Ablauf der Frist bleibt ihm nur die Möglichkeit, diese Fahrerlaubnis nach § 31 FeV in eine deutsche "umschreiben" zu lassen.

Jetzt gibt es "Umschreibungen" zu erleichterten Bedingungen (ohne Abnahme einer Fahrerlaubnisprüfung). Deshalb gibt es in der Anlage 11 zur FeV eine Staatenliste, deren Führerscheine bzw. Fahrerlaubnisinhaber darunter fallen.

Alle anderen Fahrerlaubnisinhaber, die nicht in der Anlage 11 aufgeführt sind und deren Fahrerlaubnis in einem Drittstaat ausgestellt wurde, müssen vor Erteilung einer deutschen Fahrerlaubnis die Befähigungsprüfung (theoretische und praktische Prüfung) durchführen. Allerdings bleibt ihnen die vorgeschriebene obligatorische Fahrausbildung erspart (Wegfall Pflichtausbildung nach § 2 Abs. 2 Nr. 4 StVG).


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Manche haben ein entsprechendes Dokument mitgebracht, andere auf der Flucht verloren. Entscheidend ist neben dem Herkunftsland auch was sie als Nachweis mitbringen.

joheipo hat dir ja schon einen Link geliefert.

Hinzu kommt: Wer noch keine Anerkennung hat, kann sich i.d.R. kein motorisiertes Fahrzeug leisten. Maximal wohl ein Fahrzeug der Klasse AM (Anschaffungskosten und Unterhaltskosten). Dabei ist in Deutschland häufig (nicht immer) ein Fahrzeug der Einstieg in die Arbeitswelt. Zumindest dann, wenn die Strecke zu weit ist und der ÖPNV keine wirkliche Alternative ist.

Noch ein Bericht zur Thematik:

http://www.zeit.de/2015/51/fuehrerschein-fluechtinge-auto-chancen

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