Hallo, hab ein gesundes Halb- bzw.. Viertelwissen in Physik und Astronomie. Folgende Frage kann ich mir damit nicht beantworten:
Nichts ist schneller als Licht. Eine Übermittlung von Information hat die Lichtgeschwindigkeit als Tempolimit. Der Mars kann je nach aktueller Position ca. 1 Lichtstunde entfernt sein. Angenommen er ist es grad.
Folgendes Gedankenexperiment: A) Ich nehme eine superlange Eisenstange. Ich befestige sie am Boden der Erde und fliege zum Mars. Nun gibt mein Partner auf der Erde der Stange einen Schubs. Und zwar in gewissen Rythmen, somit übermittelt er mir Morse-Codes und somit Information (z.B. einen Text diktieren). Diese kommen doch in Echtzeit an? Die Stange ist komplett fest und stabil. Das widerspricht aber doch der Regel oben.
B) Im Physikunterricht sagte der Lehrer immer, Strom hat kein Tempo, er ist augenblicklich da. Nun nehm ich statt der Stange nen Kabel und mein partner spielt Licht-an-licht-aus. Das kommt dann auch in Echtzeit an?
Ich erbitte Widerlegung oder Nobelpreis. Es handelt sich um Gedankenexperimente, dass der logistische Aufwand zur Durchführung hoch ist und es aus anderen Gründen nur schwerlich umsetzbar, soll bitte keine Rolle spielen
Danke.

A) Auch in Feststoffen gibt es eine Schallgeschwindigkeit.
B) Dein Physiklehrer hat von Strom keine Ahnung. Strom bewegt sich maximal mit etwa Lichtgeschwindigkeit.

a) Ist doch schwachsinnig, du kannst die Schwingungen so nicht übertragen.
b) Ist natürlich auch falsch. Strom ist nichts anderes als Elektronenfluss, d.h. gibt auch ein Tempo und eine Verzögerung.

Zu B: Der Widerstand in der Eisenstange ist auch zu berücksichtigen.
sieh mal da : Günter Nimtz (et al.): Zero time space - how quantum tunneling broke the light speed barrier. Wiley-VCH, Weinheim 2008, ISBN 978-3-527-40735-4
Günter Nimetz ist ein Prof aus Köln und hat in einem verifizierten Experiment nachgewiesen, daß die Lichtgeschwindigkeit übertroffen werden kann.
Das geht es um den Tunneleffekt, das wiederspricht aber nicht der Relativitätstheorie nachdem keine Information sich schneller als mit Lichgeschwindigkeit ausbreiten kann.
Die Ursprungsfrage ging doch darum, ob eine Information zeitgleich übertragen werrden kann. Man Drückt auf die Stange auf der Erde und im Gedankenexperiment soll sie sich zeitgleich auf dem Mars bewegen. Es wird ein Impuls bzw. eine Information übertragen. Nimtz hat 1997 schon gezeigt, das informationen ( in seinem Fall ein Musikstück von Mozart) mit 4,7- facher Lichtgeschwindigkeit übertragen wurde. Im Übrigen ist die R-Theorie eben auch nur eine Theorie. E=mc² geht davon aus, das die die Masse gegen unendlichgeht geht, wenn man die Lichtgeschwindigkeit erreicht. Das bedeutet, daß man unendlich große Energie aufwenden muß um die Masse auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen. Ohne Masse also keine Grenze.
Einstein und die Quantentheorie waren immer auf dem Kriegsfuß. E. hat sogar versucht die Quantentheorie mit Gedankenexperimenten lächerlich zu machen. Heute wird die "Richtigkeit" (soweit eine Theorei überhaupt richtig sein kann) nicht mehr bezweifelt.
Licht hat eine Masse, d.h. schneller als c geht nicht; für Licht. Wer sagt uns aber, daß es keine masselose Information gibt.
Also, nicht nur an Theorien kleben sondern selber denken, sonst würden wir immer noch Angst haben von der Erdscheibe zu fallen.
Übrigens Tunneneffekt: Wenn nichts schneller als c sein kann, warum dann der TE ?
Es geht hier nicht darum an einer Theorie zu kleben, aber der Tunneleffekt widerspricht, der Meinung des weit aus größten Teil der Physiker, nicht der Relativitätstheorie. Es wird bei den Effekt nämlich nur ein Bruchteil der ursprünglichen Information übertragen.
Einstein hatte etwas gegen die Quantentheorie das stimmt, aber seine Relativitätstheorie gilt im Makrokosmos während die Quantentheorie im Mikrokosmos gilt. Die Physiker versuchen immer noch die beiden Theorien zu einer zu verschmelzen, weil eben beide in ihrem Bereich Gültigkeit haben.

Nichts, aber auch gar nichts, ist schneller als das Licht!!!!
OSQuest am 4. Januar 2009 13:33 Antimaterie
Elchico am 30. Januar 2009 01:03 Und was ist mit der Ausdehnungsgeschwindigkeit des Weltalls ???
Leider Falsch, nur Informationen könne nicht schneller als mit der Vakuum-Lichtgeschwindigkeit übertragen werden

es wurde aber schon geschafft schneller als das Licht zu sein
warndreieck am 4. Januar 2009 13:28 Was???
Renntier am 4. Januar 2009 13:30 yo google aber bitte selber, ich weiss es sicher
svanny am 4. Januar 2009 13:31 Dann laber nicht, wenn du es nicht weißt.
Renntier am 4. Januar 2009 13:32 ?
Draschomat am 4. Januar 2009 13:33 link her oder wir glauben nix...
Renntier am 4. Januar 2009 13:34
svanny am 4. Januar 2009 13:36 Ja, aber die Mehrheit der Physiker lehnt das ab. Aber schön, dass es immer wieder ungeklärte Fragen in der Physik gibt.
Complex am 4. Januar 2009 14:43 Hinweis: Der Artikel auf Freenet hat 4 Seiten und es wird dort erklärt, dass die Lichtgeschwindigkeit eben doch nicht überwunden wurde.
svanny am 4. Januar 2009 13:33 Sorry, habe gelesen "ich weiß es nicht". Wie auch immer: Gibt z.B. FTL, aber na ja.
warndreieck am 4. Januar 2009 13:33 Naja,wohl nicht sehr seriös, diese Quellen.Da sag ich lieber, geht nicht und vertraue dieser Quelle!
Licht Ist zwar sehr schnell (etwa 3.5 Erdumdrehungen in 1 Sekunde) es ist aber nicht so als Ob Licht (ausser bei der Sonne)ein Läufer wäre, der eine Strecke Durchläuft. Licht ist ein Impuls (wie bei einer Kettenrealtion). dieser Impuls ist immer verschieden Schnell (Licht ist nur ein Wert unter Vielen. nehmen wir Starkstrom. Wenn Wir an ein eine Lampe ganz "normalen" Strom (220 - 240 V) anschliessen, Läuchtet diese bei Einer Impulsgeschwindigkeit von etwa 3.5 Erdumdrehungen in 1 Sekunde. Nehmen Wir Starkstrom würde die Lampe eine größere Impulsgeschwindigkeit erreichen. Daher Explodiert so eine Lampe auch bei so einer Stromstärke.) (Größer Impuls = Schnellere Bewegung!)
Der Physiker hat gesprochen.
Wenn hier Leute behaupten es seien schon Geschwindigkeiten über Lichtgeschwindigkeit erreicht worden, ist das nicht richtig. Lichtgeschwindigkeit ist unter allen Bedingungen das absolute Maximum. Selbst wenn irgentwelche Überlagerungen von Geschwindigkeiten möglich wären, bei der Lichtgeschwindigkeit ist definitiv Ende. Physikalisch lässt sich das beweisen. Übrigends ist Materie so elastisch, das Übertragungen dieser Art schon nach einigen Metern verschwunden wären.

Wenn du eine Stange annimmst die so lang ist und so fest und steif ist, dann bewegt sich die Stange, da sie fest und steif ist nur so langsam auf dem Mars wie du sie auf der Erde bewegst. Diese Geschwindigkeit wäre an der gesamten Stange gleich langsam und würde zeitgleich stattfinden.
Du kannst aber angesichts der Dimensionen dir sicherlich leicht vorstellen wie schwer so eine Stange sein würde und wieviel Kraft du wohl aufwenden müsstest um so eine Stange überhaupt bewegen zu können. Da du diese Grenzen nicht überwinden kannst, bleibt es nur ein Gedankenspiel in dem die Stange nicht schneller wird.
zu b. die Elektronen fliessen mit einer Geschwindigkeit kleiner c
Ja sie bewegt sich dort so langsam, aber der Stoß auf der Erde ist doch augenblicklich aus dem Mars angekommen. Er dürfte aber erst 1 h später ankommen, da der Mars eine Lichtstunde entfernt ist. Ich habe aber mit dem Stoß eine Information übermittelt. Das Tempolimit wäre also unterboten, daher rührt die Frage wie das sein kann.
(an alle anderen: jetzt bitte nicht wieder 10x antworten nichts ist schneller als licht, das weiß ich ja und das steht schon in der frage und das ist nicht die frage schluchz)
Indigo am 6. Januar 2009 09:17 Mit dem Übermitteln der Information hast du aber keine schnellere Bewegung der Stange verursacht. Wenn du davon ausgehst das deine Stange fest ist dann wäre das so. Aber es gibt nicht so lange Stangen, egal welches Material du nimmst, du kannst etwas so langes nicht herstellen.
Sorry.. noch nicht klar.
Aber die herstellung ist theoretisch mal möglich. Es ist ja ein Gedankenexperiment.
Die Überschreitung von c ist aber auch theoretisch nicht möglich.
Und das Stange hin oder her, die Information darf auch nicht schneller als mit c ankommen.
Indigo am 8. Januar 2009 13:52 Du kannst mit keinem Baumaterial etwas bauen das einerseits steif und starr ist und gleichzeitig 2 Millionen Kilometer lang ist! Da du aber von einer theoretischen Möglichkeit ausgegangen bist, erreicht nicht die Stange Lichtgeschwindigkeit, sondern wie du richtig erkannt hast, ist nur eine Information in Echtzeit vorhanden.
Aber wie ich schon erwähnt habe ist das nur ein Gedankenspiel, denn es gibt keine so langen Strukturen die fest und steif wären. Du könntest dir auch vorstellen an einem langen Seil zu ziehen, da kannst du dir leichter vorstellen, das so ein langes Seil wohl viel zu elastisch wäre das eine Information übertragen werden könnte. In diesen Grössenordnung von mehreren tausend bzw. sogar Millionen km kannst du nichts herstellen was steif und fest genug wäre um so eine Information zu übertragen.

Eine ähnliche Frage wäre doch, wenn ich an dir als festen Beobachter auf der Erde mit 250Km/h in einem Auto an dir vorbei fahre, und dann meine Scheinwerfer einschalte, dann müssten die doch, von mir aus gesehen, Lichtgeschwindigkeit+250Km/h schnell sein, oder nicht. Auch hier ist die Antwort: Nein... Lichtgeschwindigkeit hat für jeden Beobachter die gleiche Geschwindigkeit, egal wie du ein System konstruierst oder bewegst...
Dein Gedankenexperiment hat einen Schweren Denkfehler, du postulierst nämlich etwas was du Beweisen willst. Du kannst nicht die Annahme machen das wenn du die Stange am einen Ende bewegst augenblich sich das andere Ende bewegt und daraus dann schließen das es Überlichtgeschwindigkeit gibt. Du mußt in so einem Fall experimentell Zeigen das deine Annahme gilt. Übrigens du kannst dafür eine recht kurze Stange nutzen, du mußt dann nur genau genug die Zeit messen können um deine Annahem zu Beweisen bzw zu Wiederlegen.
Ich muss nichts experimentell zeigen, denn es ist ein Gedankenexperiment. Wenn eine darin enthaltene Annahme falsch ist, kannst du dies gern aufzeigen und Argumente nennen. Dass ich auf Überlichtgeschwindikeit schließe, ist falsch, ich habe betont, dass es diese nicht gibt. Die Frage zielte darauf, wie der beschriebene Effekt aber dann zu erklären sei oder ob er eben so nicht auftritt.
Achja und wie wärs mit etwas Rechtschreibung und Interpunktion, deine Antwort ist schwer lesbar. Du hast in vier Zeilen 15 Fehler.
Wenn du eine Stange an einem Ende bewegst, dann bewegt sich das andere zeitlich Verzögert. Deine Grundannahme ist demnach nicht richtig. Deine Schlussfolgerungen sind somit hinfällig. Um zu beweisen das meine Annahme mit der Stange richtig ist muss ich nur eine Apparatur aufbauen die diese Zeitverzögerung misst. Da ich keine Möglichkeit habe das selber zu messen verlasse ich mich da auf die Aussagen von Experimentalphysiker.
Es ist schön das du meine Fehler gezählt hast, aber wir sind hier nicht in der Schule und so es hätte gereicht wenn du mir geschrieben hättest das meine Antwort auf Grund von Fehlern in der Zeichensetzung und Rechtschreibung schwer zu lesen ist.

wo zum henker ist meine antwort hin?? ich hab keine obszönen sachen geschrieben und mit bestem (ge)wissen geantwortet -.-
WTF
Er gibt mir keine Tonsignael sondern schiebt die Stange etwas (gibt einen Stubs). Dieser Stubs muss doch sofort ankommen und nicht erst in 1 h.. Sonst wäre die Stange ja verformt innerhalb dieser Stunde (sie wäre länger...).
Auch Schall verformt einen Körper etwas.
Genau genommen stehen die Atome der Eisenstange quasi still (Trägheit) und durch den Stubs auf der Erde werden die Atome am einen Ende zunächst nur gestaucht, der Rest bleibt stehen wo er ist. Und diese Stauchung "fließt" dann wie eine Welle mit einer dem Material entsprechenen Geschwindigkeit (die viel kleiner ist als c) bis zum anderen Ende der Stange weiter.
Wenn es eine Stange gäbe die nicht aus Atomen besteht und absolut steif ist, dann hättest du womöglich Recht. In unserem Universum gibt es soetwas aber nicht.