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Astronomie - Venus Merkur

Frage von Paul666 Paul666

Ich hab ein paar Fragen zu den Planeten Venus, Merkur und Mars:

  1. Warum kann man die Venus nicht die ganze Nacht durch beobachten?
  2. Warum den Mars ( unter günstigen Bedingungen) schon?
  3. Warum hat der Merkur fast keine Atmospähre?
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Antworten (5)

  • 3
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von ToniMayer ToniMayer

    Die Venus ist immer das hellste sternähnliche Objekt, wenn sie über dem Horizont steht. Sie erscheint dem blossen Auge als sehr heller Stern, der entweder einige Monate am Morgen oder am Abend zu sehen ist. Ähnlich wie unser Mond zeigt uns auch die Venus verschiedene Phasen. Bereits im Fernglas kann man diese Phasen beobachten, wenn man das Fernglas mit einem Stativ zusammen verwendet. Wenn einem kein Stativ zur Verfügung steht, sollte man aber mindestens für einen festen Stand sorgen und das Fernglas möglichst irgendwo aufstützen. Nur so kann man die Venusphasen erkennen. Wenn das Bild jedoch hin und her wackelt, hat man keine Chance die Phasengestalt wirklich zu erkennen. Sichtbarkeitsangaben findet man in Jahrbüchern, wie z.B. dem Kosmos Himmelsjahr. Im Teleskop sind die Phasenänderungen des Planeten Venus einfacher zu erkennen. Die Oberfläche der Venus kann unter ihren Wolken nicht gesehen werden

    Der Planet Merkur steht am Himmel immer sehr nahe bei der Sonne. Unter günstigen Bedingungen kann er am Abendhimmel als relativ heller Stern gesehen werden. Er steht dann in der Richtung, in der die Sonne vorher untergegangen ist. Für die Morgensichtbarkeit gilt das gleiche, nur geht Merkur dann vor der Sonne auf. Sichtbarkeitsangaben liefern Jahrbücher, wie z.B. das Kosmos Himmelsjahr. In einem mittleren bis großen Amateurteleskop kann Merkur als rundliches oder als sichelförmiges Scheibchen gesehen werden. Oberflächendetails bleiben dem Hobbyastronomen verborgen.

    Der Planet rotiert so langsam, daß ein Tag auf Merkur zwei Merkurjahren entspricht, weil die Rotationsperiode von 58,646 Tagen in Kombination mit der Umlaufzeit von 87,97 Tagen eine synodische Rotation (Hell-Dunkel-Phase) von rund 176 Tagen ergibt. Hierdurch entstehen enorme Temperaturunterschiede. Im sonnennächsten Punkt (Perihel) treten auf der Tagseite Temperaturen bis zu 430°C auf, während sie auf der Nachtseite auf -170°C absinken. Wegen dieser hohen Temperaturen und der geringen Masse kann der Merkur keine Atmosphäre halten. Es wurden jedoch geringe Mengen an Schwefel und Helium nachgewiesen. Sie werden vermutlich frei, wenn Mikrometeorite auf der Oberfläche einschlagen, wenn radioaktive Elemente im Oberflächenmaterial zerfallen, oder sie werden aus dem Sonnenwind eingefangen.

    Auf meiner Homepage www.ajoma.de kann man nachsehen, wann Merkur und Venus beobachtet werden können. Zu finden bei den Links auf der linken Seite oben unter Monatshimmel. Wer mehr über Merkur, Venus und die anderen Planeten erfahren wöchte kann auf den Link Sonnensystem klicken, ebenfalls auf der linken Seite aber unten unter Grundlagen / Einsteiger eingeordnet.

  • 2
    Antwort von Iran666 Iran666

    Venus & Merkur, sind im innerem Sonnensystem. Das heißt das wenn man Sie beobachten möchte, immer in richtung Sonne schaut! Weshalb es nur selten dazu kommt wenn die Bahn so geneigt ist, das man Sie entweder kurtz vor oder kurtz nach Sonnenauf Bzw. untegang sehen kann. Mit etwas glück und gutem Teleskop kann man Sie auch Tagsüber sehen! Der Mars liegt im äusserem Sonnensystem, demnach ist er Nachtsüber sichtbar(Richtige Bahnneigung vorrausgesetzt). Die Sonne liegt dann auf der anderen Seite der Erde. Der Merkur ist wie der Mond, sehr klein und hat eine geringe Anziehungskraft, ausserdem liegt er sehr nahe der Sonne. Was bewirkt das die Atmosphäre sich nicht gut halten kann. Außerdem wirkt sich der Sonnensturm, negativ auf den Planeten ein, wodurch eine etwaige Atmosphäre schnell im All landen würde! Nichts desto trotz, hat der Merkur eine Sehr feine(kaum messbare)Atmosphäre, die warscheinlich durch die Tatsache entsteht, das Er sehr nahe an der Sonne liegt und durch die Wechselwirkung der Gravitation von Merkur und Sonne, im Innern durchgewalzt wird und ständig Gasausscheidungen bildet. Diese minimale Atmosphäre(wenn man Sie dan so nennen will, wird aber wie oben beschrieben, immer wieder ins All befördert und neu gebildet.

  • 1
    Antwort von Schnulli00 Schnulli00

    Schau mal auf die Zeichnung unseres Sonnenssystems. Schau auf die Bahnen von Venus und Erde. Wo steht Venus, wenn bei uns Nacht ist?

    Kommentar von Paul666 Paul666

    ich hätte schon ganz gern richtige Antworten

    Kommentar von Schnulli00 Schnulli00Schnulli00

    Das ist eine richtige Antwort. sogar mit Lerneffekt. Was verstehst du denn nicht? Dass die Venus z.B. am Taghimmel steht, weil sie ein ein innerer Planet ist?

    Kommentar von Paul666 Paul666

    nein, verstanden hab ichs schon nur wenn ich eine Freage stelle und due Zeit hast sie zu beantworte, könntest du mir doch auch eine richtige Antwort schreiben, aber da es auch möglich ist die Antwort mit deinem "Tipp" herrauszufinden danke (für den Lerneffekt)

    Kommentar von weckmannu weckmannuweckmannu

    Paul666 will ja nicht lernen, sondern einen Text für seine Hausaufgaben, ob er den Text verstanden hat ist anscheinend wurscht. Ich wünsche Paul weiterhin noch viel Erfolg auf seiner Schullaufbahn. Er hats nämlich nötig, weil der Erfolg mit solchen Methoden recht fraglich ist.

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    Antwort von Buana Buana
    1. Dieses Phänomen tritt nicht nur bei der Venus aus, Merkur ist ebenfalls davon betroffen. Es liegt daran das die Umlaufbahn der beiden zwischen der Sonne und der Erde liegen. Ist der Winke, von der Erde aus gesehen, zwischen der Sonne und des Planten bei der Nacht groß genug ( Venus und Merkur ) dann sieht man ihn für eine Weile. Das ganze tritt nur abends oder morgens auf. http://lexikon.astronomie.info/merkur/

    2. Der Mars und die anderen Planten sind aufgrund der außeren Bahnen, von der Erde aus gesehen, immer auf der Schattenseite von der Erde und somit immer sichtbar.

    3. Aufgrund der Größe ist seine Anziehungskraft zu klein um eine Atmosphäre an sich zu halten, zudem gibt es den Sonnenwind der die Atmosphäre, sofern die sich bilden könnte, sozusagen wegbläst.

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    Antwort von Jandl Jandl

    weil der mars in der reihenfolge von der sonne aus betrachtet nach der erde seine laufbahn hat. wenn du dich auf der sonnenabgewandten (nachts) befindest, wird der mars dennoch von der sonne beleuchtet und ist deswegen sichtbar. anders bei der venus. sie ist näher zur sonne und nachts von unserer sonnenabgewandten seite nicht immer zu sehen.

    der merkur kann auf grund seines geringen gewichtes die gasmoleküle nicht halten. außerdem wirkt sich die nähe zur sonne (große hitze, sonnenwind) darauf aus.

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