Hallo zusammen,
aufgrund der Rotverschiebung der Spektralfarben des Lichts nimmt man doch an, dass sich das Universum ausdehnt, und zwar um so schneller, je weiter ein Objekt vom gemeinsamen Mittelpunkt entfernt ist. So weit, so gut.
Es ist eigentlich nicht anzunehmen, dass renommierte Astronomen allesamt einem Irrtum unterliegen, aber als astronomie-interessierter Laie stelle ich mir trotzdem die Frage, ob das möglich wäre. Ein Blick auf ferne Himmelskörper (meist weit entfernte Galaxien) ist doch immer ein Blick in eine ferne Vergangenheit - nach aktuellem Wissensstand bis zu 13,5 Milliarden Jahre. Man nimmt also an, dass sich die weit entfernten Objekte um so schneller von uns entfernen, je weiter sie von uns entfernt sind. Woher weiss man denn, dass diese Bewegung von uns weg auch heute noch immer anhält, wo doch das Licht dieser Objekte schon vor Milliarden von Jahren ausgesendet wurde? Könnte es nicht sein, dass sich das mittlerweile geändert hat und die Objekte inzwischen langsamer sind, oder sich gar deren Bewegungsrichtung mittlerweile umgedreht haben könnte? Immerhin sehen wir die Objekte so, wie sie sich in ferner Vergangenheit dargestellt haben und wissen absolut nichts darüber, wie sie sich heute darstellen würden!
Habe ich einen Denkfehler in meinen Überlegungen?
Dankeschön.