Interessant wäre: man könnte Astrologie auch heute wieder erfinden. Damals vor tausenden von Jahren hat man einfach durch Beobachtung heraus gefunden, daß bestimmte Menschen sich im Charakter ähneln. Man hat also gesagt "hey, diese zehn Krieger da sind mutig wie Löwen." Kurios: alle waren Im Sommer zwischen Juli und August geboren. Man nannte sie fortan "Löwen". Und dem Sternbild, das Ende Juli / August knapp über dem Horizont am Himmel prangte, gab man den Namen "Löwe". Nicht, weil das Sternzeichen so aussah..., nein, weil es ein wiederkehrendes Bild war, daß jedes Jahr um diese Zeit dort zu sehen war. So war das eigentlich mehr ein Bilderbuch.
Heute behauptet man, daß die Sterne den Einfluß haben. Das ist quatsch. Die Sternbilder sind nur als Bilder zu sehen. Den Einfluß, den man dann über die Jahrhunderte herausgefunden hat, üben nicht die Sterne aus, sondern die Planeten unseres Sternensystems und unser eigener Stern, die wie Sonne nennen.
Kleiner Exkurs in die AstroNOMIE mit Begriffserklärung: Alle Sterne am Himmel sind Sonnen wie unsere eigene (manche größer, manche kleiner, manche heller, manche dunkler). Nur sind die so weit weg, daß sie uns keinen Tag-Nacht-Rhytmus schenken können, wie unser eigener Stern, um den die Erde kreist. Man kann sich das so vorstellen: Deine Lampe im Zimmer macht hell, wenn sie an ist. Eine Lampe, 100 Kilometer weit weg, ist so groß wie Deine, aber selbst wenn Du sie über die Entfernung sehen könntest - könnte sie Dein Zimmer nicht hell machen. Du siehst sie als winzigen Lichtpunkt, zusammen mit den anderen zigtausend Lampen im Umkreis von 100 Kilometern ...
mein reden :)