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Asthma- drastische Verschlecherung

Frage von bienchen27 bienchen27

Vielleicht kann mir jemand seine Erfahrungen schreiben.Ich habe seit ich 2 Jahre alt bin Asthma gemischt ( Belastungs und allergisches), jetzt bin ich 30 Jahre. Vor Drei Wochen bekam ich einen sehr starken Anfall, den ich nicht mehr in den Griff bekam. Ich bekam dann 500 mg cortison gespritzt, ertwas besser 2 tage später, bekam ich wieder keine Luft, bekam nochmal 250 mg cortison gespritzt, dazu nahm ich noch 50mg Cortisontabletten, Solosintropfen, Symbicortspray aber es half nichts. Am nächsten tag wurde ich dann von meinem Lungenarztmit Status Asmaticus eingeliefert, musste dann vier tage dort bleiben, bekam Cortison, Bricanyl und Sauerstoff. Ich hatte noch nie solche Angst, den mein Notfallspray hat immer geholfen und plötzlich hilft nichts mehr. Außerdem war mein sauerstoffgehalt bei der Einlieferung nur noch 50%. Ich hatte sonst immer Werte um 96 -98%. Wer kennt so was, das sich das Asthma so drastisch verschlechert. Es ist schon etwas besser, aber die Nebenwirkungen des Cortisons sind scheußlich. Wassereinlagerungen, Gewichtszunahme, Pllze im Mund u.s.w- Wer kann mir noch einen Rat geben und wann werden die Nebenwirkungen weniger, nehme jetzt täglich 20 mg Cortison. Danke

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Antworten (2)

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    Antwort von Engelskerze Engelskerze

    Hallo Bienchen, seit ich 3 bin, hab ich Asthma vom "feinsten", auch allerg. und Belastungsasthma. Ich kenne das auch mit Cortison als Spritzen, Tabletten, Spray, was "plötzlich" nicht mehr hilft. Vor allem in der Pubertät lag ich oft flach. Als ich 20 war, bekam ich noch Diabetes dazu. DAS verträgt sich mit Cortison ja übelst, nämlich gar nicht. Ärzte für beide Diagnosen gibt es wohl kaum, aber wenn du einen Arzt hast, bei dem gegenseitiges Vertrauen herrscht, kannst du es sicher wie ich probieren: Ich habe Theophyllin in verschiedenen Dosen, so daß ich austesten kann, wie ich am besten hinkomme. Teilweise ist das jeden Tag anders. Aber für mich ist wichtig, daß ich vom Cortison weggekommen bin. Symbicort usw haben mir nicht geholfen. Wir haben immer wieder neues ausprobiert, bis ich "meine" Medikamente gefunden hab. Vor 2 Jahren ging es mir eine Weile so gut, daß ich angefangen habe zu laufen. Ich war froh, daß ich´s auf 5, dann 10 Minuten am Stück geschafft habe. Inzwischen bin ich fast 42, laufe 10 km in einer Stunde und brauche immer weniger Medikamente. Ohne mein Spray gehe ich deswegen aber trotzdem nicht aus dem Haus. Wenn ich dir irgendwie weiterhelfen konnte, ist es toll.Und wenn du möchtest, schreib ich dir auch gern weiter. Auf jeden Fall kriegst du von mir kein "...aufrichtiges Mitgefühl...", weil ich das als Blödsinn empfinde !!! Auch du schaffst es, wieder vom Cortison wegzukommen! Und jetzt guck mal zum Fenster raus - genieß die Sonnenstrahlen... Liebe Grüsse

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    Antwort von picassoweiblich picassoweiblich

    Erst mal mein aufrichtiges Mitgefühl, weil Asthma sehr unangenehm ist. Du hast gelernt, damit zu leben und relativ gut im Griff. ...und dann diese dramatische Verschlechterung! Ich bin kein Arzt, aber Krankenschwester, Mutter von drei Töchtern und habe eine Asthmatikerin als Freundin. Der ging es ähnlich vor rund 20 Jahren und dachte, dass es dem Ende zu geht. Es war schwer, aus dieser Krise wieder raus zu kommen, aber wichtig ist die Hoffnung und der Wille, zu kämpfen! Mittlerweile geht sie mit uns in die Berge wandern und ist "ü 50". Es wird dir vielleicht etwas Trost geben, dass es immer wieder zu solchen Attaken kommen kann. Zumal dieser Winter die Erkältungserkrankungen und Grippefälle dramatisch anstiegen ließ. Und du mit deiner Grunderkrankung natürlich schlechte Karten hast :-( Und da sich dein Körper ohnehin schon an alle möglichen Mittel gewöhnt hat, war es so schwierig, etwas zu finden, was dir wirklich hilft. Resigniere nicht, sondern schone dich, baue langsam wieder etwas Kondition auf und versuche, dich von erkrankten Personen fern zuhalten. Obwohl Asthma nichts mit Grippe zu tun hat, können natürlich diese fiesen Erreger deiner asthamgeschädigten Lunge schlimmer zusetzen, als mir und vielen anderen Menschen. Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig Mut machen!

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