Assistenzärztin trotz Kind?

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6 Antworten

Hallo Sarkoezy,

ich denke, dass es nicht nur für Ärztinnen schwer ist, sondern für alle Frauen die außerhalb der Kindergarten- und Schulzeiten arbeiten müssen (Kassiererinnen, Krankenschwestern). In den meisten Assistenzarztstellen hat man den Vorteil, dass man nicht so viele Dienste hat (z.B. ca. 5 im Monat), wohingegen eine Kassiererin oder Krankenschwester viel häufiger außerhalb der Kindergartenzeit arbeiten muss.

Wichtig ist, dass man sich Betreuungsmöglichkeiten organisiert (Vater,Familie, Freunde, Tagesmütter, Babysitter, Freundinnen).

Eine Freundin von mir hatte eine außergewöhnlich gute Tagesmutter, die ihre Kinder vor dem Kindergarten betreut hat und als die Kinder dann im Kindergarten waren weiter bereit war bei Bedarf die Kinder zu nehmen.

Ich vermute die meisten Assistenzärztinnen mit Kind arbeiten in Teilzeit. Dadurch sind sie in der Weiterbildung stark beeinträchtigt. Auch Fortblidungen die oft an Abenden oder Wochenenden liegen sind nicht mal eben zu besuchen.

Und natürlich ist es sehr anstrengend, wenn man nach einem stressigen Tag in der Klinik sich dann noch um ein nicht immer gut gelauntes Kind und einen Haushalt mit Kind kümmern muss.

Kinderlose Ärztinnen haben es in der Regel leichter ;)

LG und alles Gute!

Hourriyah

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Einem Job nachgehen und gleichzeitig(!) ein Kind großziehen, geht rein von der Logik her nicht.
Während die Mutter auf der Arbeit ist, kümmert sich mindestens eine andere Person ums Kind.

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Partner, Kinderfrau, Haushälterin, Eltern

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Größere Krankenhäuser haben eigene Kindergärten für das Personal mit längeren Öffnungszeiten.

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Wünschenswerterweise gibt es ja doch meist auch noch den passenden Vater dazu. Sofern dieser nicht auch noch in der Schicht ist passt das meist ganz gut.

Und Tagsüber gibt es ja Kita, Hort, Tagesmutter uvm...

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Genauso, wie es andere Eltern im Schichtdienst schaffen. Organisieren, planen und Dienste aufeinander abstimmen.

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