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Aspecta - fondgebundene Lebensversicherung

Frage von rakete15 rakete15

Hallo, ich bin auf der Suche nach jemandem, der mir bei Fragen zu fondgebundenen Lebensversicherungen helfen kann. Mein Mann und ich haben vor etwa 9 Jahren drei fondgeb. LV bei der Aspekta für unsere Kinder abgeschlossen. Heute fragen wir uns, was wir uns eigentlich damals dabei gedacht haben. Kürzlich bekamen wir nämlich per Post den Stand der Versicherungen mitgeteilt bekommen und sind fast vom Stuhl gefallen. Klar, die momentane Marktsituation spricht für sich. Jedoch haben wir bisher ein kleines Vermögen für Gebühren etc. bezahlt und somit natürlich kaum etwas ansparen können. Und wenn ich euch jetzt noch erzähle, daß die Laufzeiten der Versicherungen bis ins Rentenalter unserer Kinder sind, so fühle ich mich vollends verunsichert. Und nun ist guter Rat teuer. Irgendwie finden wir niemanden, der uns eine wirklich gut gemeinte, unabhängige Empfehlung aussprechen kann. Sollen wir die Versicherungen kündigen, beitragsfrei stellen, die Laufzeiten verkürzen oder, oder, oder....? Ist diese Art der Vorsorge überhaupt sinnvoll? Kann uns denn jemand einen Tip geben? Vielen Dank.

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Antworten (8)

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    Antwort von Candlejack Candlejack

    Die Frage ist leider sooo einfach nicht zu beantworten. Eine fondsgebundene Rente für Kinder kann durchaus Sinn machen. Man spart mit Aktienfonds an, kann bei Bedarf mit 18 (?) Geld entnehmen oder es eben als steuerfreie Altersvorsorge nach altem Recht für die Kinder weiterlaufen lassen. Die haben dann als Volljährige eine gute eigene Vorsorge zu einer Prämie, die einen Bruchteil der dann zahlbaren Prämie ist, mit der sie selbst anfangen müssten. Die Gebühren sollten eigentlich in den ersten Jahren erledigt sein. Das der aktuelle Stand nicht grad der Beste ist, ist klar. Allerdings ist so eine Vorsorge langfristig angelegt, also auf 20Jahre+ gerechnet und gerade in Zeiten mieser Börse, kauft ihr mit gleichbleibender Prämie mehr Anteile ein, die dann bei Erholung der Börsen mitsteigen und für guten Wertzuwachs sorgen. Für eine Empfehlung müsste ich allerdings die Unterlagen sehen. Ich bin nämlich nicht dafür, sofort zu schreien, die böse Lebensversicherung zu kündigen...

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    Antwort von Dozent Dozent

    Gedacht habt ihr euch damals sicherlich nichts dabei, sondern den gewinnversprechungen des Strukturvertreters geglaubt, der einen erheblichen Vermögensaufbau vorgerechnet hatte. Der war aber schon zu damaliger Zeit äußerst unrealistisch, weil auf Vergangenheitswerten mit angenommener Renditeentwicklung basierend. Mein Tipp ist "raus aus dieser Geldvernichtung und das verbleibende in Sachwerten sichern". Wenn ihr das damals angestrebte Ziel noch erreichen wollt, kommt ihr an Sachwertanlagen nicht vorbei. Jeder halbwegs intellegente und nicht von Provisionsdenken beherrschte makler wird euch diesen Tipp geben. Absoluter Quatsch sind die Ratschläge der Wandlung eurer fast wertlosen versicherungen in eine andere LV, egal ob KLV oder Fondversicherung. Damit kommt ihr vom regen in die Traufe und verliert noch mehr als bisher. Wenn ihr nicht weiter zu den Inflations- und Finanzkrisenverlierern gehören wollt, steckt euer geld in reale Werte z.B. Edelmetalle oder edelholz. Denn alles was Ihr an Vermögenswerten anfassen könnt ist euer Eigentum. Geld, Versicherungen, Fondanlagen dagegen sind nur Papier mit Zahlen drauf.

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    Antwort von DerMakler DerMakler

    Hmm, Sie sehen alleine an den Antworten ,wie komplex dieses Thema ist..Ich würde Ihne eher dazu raten persönlichen Kontakt mit der Gesellschaft herzustellen oder dem bearter und mit Ihm die ganze Thematik durch zu sprechen ! Miest hat es schon geholfen, das Verträge modifiziert wrden oder bei fondsgebundenen Ausbildungsvorsorgen z.B. die Fondsteilung umgestellt wurde oder einfach auf einen "klassichen" Tarif abgewandelt worden..Bitte bedenken Sie ,das Aspecta diese Tarife auf eine lange Laufzeit (Entwicklung / Laufzeit) und mit zusätzlichen Versicherungen versehen hat..HG DerMakler

    Kommentar von DerMakler DerMaklerDerMakler

    Ups.. sorry für die grammatikalischen Fehler..ist heute morgen von mir sehr schnell getippt worden..HG DerMakler

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    Antwort von maggio01able maggio01able

    Mein ganz persönlicher Rat ist:

    mtl. Beiträge kürzen und zusätzlich eine Police mit weniger Risiken und Kosten kaufen, um wenigstens langfristig einen Teil der Risiken zu minimieren. Wenn es Sie interessiert: Aspekta hat übrigens den "Streßtest" Anfang 2009 nach Beginn der Finanzkrise nicht bestanden. Dieser Test wurde vom Deutschen Finanzservice Institut Gmbh herausgegeben. Auch erscheint sie bei allen Test nicht unter den ersten 30 Bewerteten, meist nur im Mittelfeld. Also anschauen, wo ich investiere. Wenn Sie es wünschen, kann ich Ihnen aus einschlägigen Tests (Stiftung Warentest, Map-Report, Focus Money, Euro etc.) eine Hand voll Versicherer nennen, wo ich, wenn ich es heute entscheiden müßte, investieren würde.

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    Antwort von ABVmakler ABVmakler

    Hallo rakete15,

    es ist schwer "mal eben" einen Ratschlag auszusprechen ob der Vertrag gekündigt werden soll oder ob die Versicherungen weiter bespart werden sollten.

    Da die Versicherung vor 9 Jahren abgeschlossen wurde habt ihr schon mal eine steuerfreie Police die es bei heutigen Policen in dieser Form nicht mehr gibt.

    Ich würde zuerst prüfen welche Fonds gewählt wurden und mir eine Liste zu dem abgeschlossenen Tarif ziehen welche Fonds überhaupt möglich sind. Vielleicht gibt es auch gemanagte Varianten in dem das Risiko mehr gestreut wird und an ihre Wünsche zur Geldananlage einfach angepasst werden: z.B. konservativ oder spekulativ? Des Weiteren sollte überprüft werden ob man vielleicht den Beitrag senkt, ganz kündigen würde ich diesen Vertrag nicht aufgrund der Steuerfreiheit.

    Sie sollten sich weiterhin überlegen in wie fern das angesparte Geld in Zukunft eingesetzt werden sollte. Soll der Vertrag nach der Ausbildung der Kinder von diesen selbst übernommen werden oder sollte das Geld z.B. für die erste Wohnung komplett sein? Teilauszahlungen sollten hier später auch möglich sein.

    Diese sog. Kinderpolicen (gehe ich jetzt mal von aus, heißt das Produkt zufällig Känguru?) sind einfache Rentenversicherung mit evtl. Zusatzbausteinen wie Unfall oder Erwerbsunfähigkeit. Hier sollte man schon vorher wissen worauf man sich einlässt (für alle weiteren lesenden Leute die sich für ein solches Produkt interessieren ;-)

    Außerdem möchte ich das Produkt auch nicht ganz schlecht reden, sollte es für die Altersvorsorge der Kinder gedacht sein, hätten die einen Teil der später Steuerfrei wäre, falls das Produkt doch so gewünscht wurde. Natürlich erhält der Vermittler dafür eine Provision, je länger die Laufzeit, desto höher der Ertrag, das ist einfach so. Habe mich dazu bei einem anderen Beitrag schon ausführlich ausgelassen. Natürlich möchte ich den Vermittler auch nicht unbedingt in Schutz nehmen da ich die Rahmenbedingunen von damals natürlich nicht kenne. Ich weiß auch, dass gerade bei solchen Produkten insbesondere in Strukturvertrieben lange Laufzeiten verschwiegen werden um mehr zu kassieren. Aber sollte ein Versicherungsnehmer nicht auch einen Versicherungsschein lesen wenn er ihn erhält? Hier stehen doch die Laufzeiten in den ersten Seiten (nicht versteckt im Kleingedruckten). Würden wirklich alle vernünftig beraten, dann wäre unser Job auch nicht so verrufen. Ich arbeite da immerhin schon 9 Jahre dran es besser zu machen und zum Glück gibt es noch genug ehrliche Vermittler in Deutschland. Lassen Sie sich am besten von diesen beraten.

    Freundliche Grüße

    Alexander Braun Versicherungsmakler

    www.abv-makler24.de

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    Antwort von DerRumpelrudi DerRumpelrudi

    Da seid Ihr auf einen windigen Vertreter reingefallen, denn Kapitallebensversicherungen sind momentan nicht beliebt. Vor allem, weil die zu erwartende Summe seit 5 Jahren der Quellensteuer unterliegt.

    Dazu kommt, dass Ihr in den ersten 5 Jahren die Provision des Vertreters bezahlt habt. Erst danach beginnt ein langsames Anwachsen.

    Die Lebensversicherung taugt später nur als Sicherheit, um einen Kredit aufzunehmen. Also, nur um weitere Schulden zu haben.

    Sicherlich könnt Ihr Euch aus der Versicherung "rauskaufen". Aber rechnet nicht damit, dass ein Cent davon übrig bleibt.

    Kommentar von Candlejack CandlejackCandlejack

    Und schon wird ohne weitere Kenntnis des Falls gleich wieder die windige-Vertreter-Keule rausgeholt. Die Einmalauszahlung einer LV unterliegt seit 5 Jahren der Steuer, die Rente hat immer noch Ertragsanteilsbesteuerung. Die ersten 5 Jahre stimmen im Sinne der Zillmerung. Allerdings sind das nicht die Provisionskosten des Vertreters (schön wärs !!!, die Provision meine ich), sondern die gesamten Abschluss- und Verwaltungskosten der Laufzeit, die aufgrund Zillmerung in den ersten 5 Jahren abgezogen werden müssen. Diese Kosten sind in den ausgewiesenen Leistungen zu Rentenbeginn allerdings bereits berücksichtigt ! Eine kapitalbildende LV taugt gar nichts, hab ich auch in 14 Jahren nur einmal verkauft. Als Sicherheit gibts günstige RisikoLVs. Für die Altersvorsorge gibts reine Rentenversicherungen ohne Risikobausteine.

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    Antwort von DerHans DerHans

    Das ist leider immer so, dass wenn man einen langfristigen Vertrag abschließt, die Rendite in der Laufzeit steckt. Es kommt natürlich auch darauf an, in welchen Fonds der Sparanteil der Versicherung gezahlt wird. Vor neun Jahren wurde, leider kaum daran gedacht, dass die tollen Renditen nur bei einem ständig wachsenden Markt erwirtschaftet werden können. Nun ist die Seifenblase geplatzt, und das Geschrei ist groß. Solche Policen wurden zum größten Teil von "guten Bekannten" im Schneebalsystem empfohlen. Von denen ist meistens leider nichts zu holen. Die heute vorgeschriebene Vermögensschadenshaftpflichtversicherung war damals noch ein Fremdwort.

    Kommentar von DerHans DerHansDerHans

    Lasst die Policen durch die Verbraucherberatung überprüfen. Die Gesellschaft existiert ja noch. Wenn es sich um einen angestellten Versicherungsvertreter gehandelt hat, habt ihr evtl noch eine Chance einen Teil eures Geldes zrück zu bekommen. Die Gebühr für die Verbraucherberatung beträgt nur ein paar €.

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    Antwort von Treuepass Treuepass

    Fondgebunden ist immer ein Risiko , welche Fonds ( sind ja meistens mehrere Aktienfirmen) ob ausländische oder Schiffsaktien

    Ich würde einen Versicherungsexperten holen , Ihm das Problem schildern , und Ihn um eine Lösung bitten. Mit dem Hinweis , das ganze Geld aus dem Fond in seinen besseren Rendite Vorschlag in eine LV bei Ihm zu übertragen

    Kommentar von Candlejack CandlejackCandlejack

    bei einer langen Laufzeit ist fondsgebunden kein Risiko mehr. Eine LV (klassisch) mit 2,25 + Überschuss soll bei gleich langer Laufzeit zur Rente einen besseren Renditevorschlag ergeben als Fonds mit 6-8% ? DAS möchte ich sehen.

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