Sofaschalter am 29.09.2009 um 15:11 Uhr
Gestern wurde uns Eltern mitgeteilt, dass an der (an den Kindergarten) angerenzenden Gemeindehalle Asbestplatten entfernt werden. Das Gesundheitsamt hätte gesagt, es bestünde keine Gefahr. Ob wir die Kinder bringen wollen. Es müssten einfach nur Fenster und Türen des Kindergartens geschlossen bleiben.
Bin ich überempfindlich oder finden andere Leute das auch merkwürdig? Wie wird eine Asbestsarnierung durchgeführt? Es wurde gesagt, die Platten würden direkt auf dem Dach mit einem Mittel bespritzt, in Folie verpackt und dann in den bereitstehenden Container geworfen.
Weiss jemand aus Erfahrung, ob das die übliche Vorgehensweise ist? Müssten die Eltern nicht von offizieller Seite informiert werden? Für einige Eltern ist es gestern knapp geworden, bis heute für den Rest der Woche einen Babysitter zu finden. Inzwischen hat der Träger einen "Ersatzkindergarten" im Nachbarort eingerichtet, da alle Eltern gesagt haben, dass ihre Kinder zuhause bleiben.
Wie sieht es aus mit der Staubverteilung? Angrenzender Spielplatz, Sandkasten?
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Die Panikmache ist völlig grundlos! Asbestfaserprodukte dürfen hierzulande nur von amtlich zugelassenen Fachunternehmen durchgeführt werden. Sofern es sich bei dem beauftragten Unternehmen um einen Sanierungsbetrieb mit Zulassung nach TRGS 519 handelt, besteht keine Gefahr zur Besorgnis.
Mit freundlichen Grüßen,
Dieter Müller Sachverst. für Bau- und Gebäudeschadstoffe
-.- Müller & Partner Sachverständigen und Ingenieurbüro - Büro für Bau- und Gebäudeschadstoffe - Max-Planck-Str. 42 96515 Sonneberg
Webinfo: www.schadstofffrei.de
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Man kann Panik auch künstlich schüren. Die Platten liegen ja offenbar schon ewig da, gesägt wird da normalerweise nix, gerade wegen der Staubentwicklung. Wenn, dann nur nass. Und Folie kommt auch noch drumherum. Herrjeh, was soll man nicht noch alles machen. Wenn ich bedenke, was zu meiner Jugend alles tolles gemacht wurde....
Sofaschalter am 29. September 2009 15:17 Ok, ich bin deutlich vor '78 geboren. Das ist nicht die Frage. Hast du eine Antwort zum Sandkasten? Oder liegt dein Interesse eher darin, besorgte Eltern lächerlich zu machen? kopfschüttel
Schnulli00 am 29. September 2009 15:26 Keine Panik, ich habe selber ein Kindergartenkind in einem Uralt-Kindergarten, der zur Zeit saniert wird. Die Gruppen wurden allerdings komplett ausgelagert, da Totalsanierung ansteht, insofern nicht direkt verleichbar. Ich finde jedoch, dass auch sehr viel Panikmache seitens vieler Eltern geschürt wird, was ich selber erlebt habe. Und wenn eine Anfängt, springen alle auf, obwohl es vielleicht überhaupt nicht notwendig ist. sicherlich spricht nix dagegen, die Kinder woanders unterzubringen (ausser die Kosten wahrscheinlich). Ich kenne die örtlichen gegebenheiten nicht. Bei sachgemäßer Entsorgung würde ich mir keine Gedanken machen. Zudem darf das ncht jede Firma machen, sondern nur spezielle. das wird schon Gründe haben ;-) Insofern bin ich da etwas entspannter. Und nochmal: Die Staubentwicklung ist nicht so, wie es du dir gerade wahrscheinlich vorstellst. So wie du es beschreibst handelt es sich ja nicht um lose "Asbestfasern" sondern ich vermute mal um Eternitplatten.
Sofaschalter am 29. September 2009 15:28 Na geht doch :-)
Danke für die Antwort
Bei Asbest besteht grade bei Kindern massiv Gefahr! Da muss was unternommen werden! Kinder sind Gesundheuitlich nicht so belastbar und werden von Asbest am egesten belastet!
ich versteh nich das das gesundgeutsamt nicht eingreift!
weberwf am 29. September 2009 15:21 Panikmache!

Lasst Euch nicht verrückt machen.
Sofaschalter am 29. September 2009 15:13 Mit verrückt machen hat das nichts zu tun. Es ist einfach wichtig, nicht alles zu glauben, was Behörden sagen. Weisst du, ob das die übliche Vorgehensweise für Asbestentsorgung ist?
weberwf am 29. September 2009 15:20 Die platten kommen in eine riesige Tüte und werden dann weggefahren. Da wird doch kein Asbest verteilt.
Vielen Dank für deine Antwort :-)