Frage von KingSaeed, 84

Asalamu Aleikum an alle Muslime :) eine Frage stimmt das der Vater vom Propheten Muhammad SWS in der Hölle ist?

Antwort
von MarkusKapunkt, 17

Merkwürdig. Ich dachte immer, das entscheidet Gott (Allah) und nicht irgendein Prophet. 

Kommentar von ArbeitsFreude ,

naja, weißt Du lieber MarkusKapunkt: Mohammed war nicht irgendein Prophet: Der hatte echt voll krasse Beziehungen - Sicher konnte der was in Erfahrung bringen...;)

Antwort
von hoth560, 44

Über sein Vater weiß ich nichts. Aber deine Frage ist falsch geschrieben. Du meinst, ob sein Vater in die Hölle kommen wird. 

Laut dem Propheten (sas) sind Die toten Menschen immer noch im Grab, erst am jüngsten Gericht wird Allah die Menschen wieder leben lassen und sie alle versammeln, danach nach der Rechenschaft wird entschieden, wer in die Hölle oder Paradies eintretet

Kommentar von hoth560 ,

Sorry noch hier als Ergänzung. Ich weiß nur, dass seine Mutter Shirk begangen haben soll

Kommentar von NEONBLAUPINK99 ,

Was ist shirk?

Kommentar von hoth560 ,

das heißt sowas wie "Götzenanbeterei".

Antwort
von DerLehrer67, 36

wa aleykum selam ja das stimmt weil der vater des propheten saw mit vielgötterei also shirk gestorben ist.

Muslim (#203) berichtete von Anas (möge Allāh mit ihm zufrieden sein), dass ein Mann sagte: „Oh Gesandter Allāhs, wo ist mein Vater?“ Er sagte: „In der Hölle.“ Als der Mann sich abwandte, rief er ihn zurück und sagte: „Mein Vater und dein Vater sind in der Hölle.“ 

Al-Nawawi (möge Allāh ihm barmherzig sein) sagte: „Dies zeigt, dass jeder, der im Zustand des Kufr stirbt, in der Hölle sein wird. Und eine Beziehung zu jemandem zu haben, der Allāh nahe steht, nützt gar nichts. Es zeigt auch, dass jeder, der in der Fatrah stirbt (dem Zeitabschnitt zwischen dem Prophetentum `Īsas – Friede sei auf ihm – und dem von Muhammad – Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) und ein Befolger des Weges der Araber jener Zeit war, nämlich der Götzendienerei, auch bei den Bewohnern der Hölle sein wird. Es gibt keine Entschuldigung dafür, dass der Aufruf sie nicht erreicht, denn der Aufruf Ibrāhīms und anderer Propheten (Friede sei auf ihnen) erreichte diese Leute.“ 

Muslim (#976) berichtete, dass Abu Hurayrah (möge Allāh mit ihm zufrieden sein) sagte: „Ich bat meinen Herrn um Erlaubnis, für meine Mutter um Vergebung beten zu dürfen, doch Er erteilte sie mir nicht. Und ich bat Ihn um Erlaubnis, ihr Grab zu besuchen, und Er erteilte sie mir.“  

Es heißt in `Aun al-Ma’būd: „`Doch Er erteilte sie mir nicht` bedeutet: Weil sie eine Kāfirah (Ungläubige) war und es ist nicht gestattet, für die Kuffār um Vergebung zu bitten.“ 

Al-Nawawi (möge Allāh ihm barmherzig sein) sagte: „Als der Prophet (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: `Mein Vater und dein Vater sind in der Hölle`, sprach er mit Wissen und nicht auf der Basis von Gefühlen und Wünschen, wie Allāh sagt (ungefähre Bedeutung): Bei dem Stern, wenn er sinkt! Nicht in die Irre geht euer Gefährte (Muhammad), und auch nicht einem Irrtum ist er erlegen, und er redet nicht aus (eigener) Neigung. Es ist nur eine Offenbarung, die eingegeben wird.“ (53:1-4)

Wäre kein Beweis gegen `Abd-Allāh ibn `Abd al-Muttalib, den Vater des Propheten (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm), vorhanden gewesen, dann hätte der Prophet (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) nicht das gesagt, was er über ihn sagte. Vielleicht hatte er etwas gehört, das den Beweis gegen ihn auf der Grundlage der Religion Ibrāhīms gegründet hätte, denn sie pflegten der Religion Ibrāhīms zu folgen, bis die Neuerungen von `Amr ibn Luhayy al-Khuzā’i eingeführt wurden und sich unter den Menschen verbreiteten, wie z. B. das Aufstellen von Götzen und sie anstelle Allāhs anzubeten. Vielleicht hatte `Abd-Allāh etwas gehört, das ihm die Falschheit des Götzendienstes der Quraysch zeigte, doch er folgte ihnen weiterhin. Daher war der Beweis gegen ihn begründet. Ähnlich ist der Hadīth, in dem es heißt, dass der Prophet (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) um Erlaubnis bat, für seine Mutter um Vergebung zu beten, doch sie wurde ihm nicht gewährt, und er bat darum, ihr Grab besuchen zu dürfen, und es wurde ihm gestattet. Vielleicht hatte sie etwas gehört, was den Beweis gegen sie begründete, oder vielleicht müssen die Menschen der Jāhiliyyah wie Kuffār behandelt werden, soweit die Regeln dieser Welt betroffen sind. Deswegen sollten wir für sie nicht um Vergebung beten oder überhaupt für sie beten, denn äußerlich scheinen sie Kuffār zu sein und sollten auch als solche behandelt werden. Ihr Fall im Jenseits unterliegt Allāhs Urteil.“ (Fatāwa Nūr `ala al-Darb) 

Al-Suyūti (möge Allāh ihm barmherzig sein) vertrat die Ansicht, dass die Eltern des Propheten (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) vor der Hölle gerettet wurden und dass Allāh sie in das Leben zurückholte, nachdem sie gestorben waren, und sie glaubten an Ihn. 

Die Ansicht wurde von der Mehrheit der Gelehrten zurückgewiesen, die über die entsprechenden Ahādīth urteilten, dass sie erfunden (maudū`) sind oder sehr schwach (da`īf jiddan). 

Es heißt in `Aun al-Ma’būd: „Die meisten der Berichte, die in der Hinsicht überliefert wurden, dass die Eltern des Propheten (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) in das Leben zurückgebracht wurden, an ihn glaubten und dadurch gerettet wurden, sind erfunden und falsch. Einige von ihnen sind sehr schwach und können unter keinen Umständen sahīh sein, da die Imāme des Hadīth einstimmig annehmen, dass sie erfunden sind, wie z. B. al-Dāraqutni, al-Jauzaqāni, Ibn Schahīn, al-Khatīb, Ibn ‘Asākir, Ibn Nāsir, Ibn al-Jauzi, al-Suhayli, al-Qurtubi, al-Muhibb, al-Tabari, Fath al-Dīn ibn Sayyid al-Nās, Ibrāhīm al-Halabi und andere. Der Gelehrte Ibrāhīm al-Halabi erklärte in einem Aufsatz ausführlich die Tatsache, dass die Eltern des Propheten (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) nicht vor der Hölle gerettet wurden, wie auch `Ali al-Qāri in Scharh al-Fiqh al-Akbar. Die Basis für diese Meinung ist die Authentizität jenes Hadīth („Mein Vater und dein Vater sind in der Hölle“). Scheikh Jalāl al-Dīn al-Suyūti unterschied sich vom Huffāz und den Gelehrten und sagte, dass sie glaubten und gerettet wurden und er schrieb zahlreiche Aufsätze zu diesem Thema, einschließlich Ta`zīm wa-l-Minnah fi anna Abaway Rasūl-Illah (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) fi-l-Jannah.“ 

Scheikh al-Islam ibn Taymiyah (möge Allāh ihm barmherzig sein) wurde gefragt: „Gibt es irgendeinen sahīh Bericht vom Propheten (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm), dass Allāh seine Eltern ins Leben zurückbrachte, sodass sie Muslime werden konnten, wonach sie wieder starben?“ 

Er antwortete: „Es gibt dazu keine sahīh Überlieferung von den Gelehrten des Hadīth. Vielmehr stimmen sie darin überein, dass es eine erfundene Lüge ist … Es gibt keine Meinungsverschiedenheit unter den Gelehrten, dass dies eine der offensichtlichsten Erfindungen ist, wie von denjenigen, die Wissen besitzen, ausgesagt wurde. Es taucht nicht in den zuverlässigen Büchern des Hadīth auf, weder in den Sahīh Werken oder den Sunan oder Musnad oder in irgendeinem anderen bekannten Buch des Hadīth. Es wurde nicht von den Autoren der Bücher des Maghāzi oder Tafsīr erwähnt, obwohl sie da`īf (schwache) Überlieferungen zusammen mit sahīh (sicheren) Überlieferungen nannten. Die Tatsache, dass es eine Lüge ist, ist für jeden klar ersichtlich, der Wissen in der Religion besitzt. Wenn so etwas geschehen wäre, dann wäre es auf jeden Fall überliefert worden, denn es ist aus zwei Gründen etwas sehr Außergewöhnliches: Die Auferstehung der Toten und die Gläubigkeit nach dem Tod. So etwas hätte es mehr verdient, weitergegeben zu werden, als irgendetwas anderes. Da aber kein Vertrauenswürdiger es überlieferte, kann es als Lüge angenommen werden. 

Weiterhin widerspricht es dem Qur’ān und der sahīh Sunnah sowie dem Konsens der Gelehrten. Allāh sagt (ungefähre Bedeutung): Die Annahme der Reue obliegt Allāh nur für diejenigen, die in Unwissenheit Böses tun und hierauf beizeiten bereuen. Deren Reue nimmt Allāh an. Und Allāh ist allwissend und allweise. Nicht aber ist die Annahme der Reue für diejenigen, die böse Taten begehen, bis dass, wenn sich bei einem von ihnen der Tod einstellt, er sagt: „Jetzt bereue ich“, und auch nicht für diejenigen, die als Ungläubige sterben. …“ (4:17-18)

Allāh bestätigt also, dass es keine Reue für jene gibt, die als Ungläubige sterben. Und Allāh sagt (ungefähre Bedeutung): Aber nicht mehr nützen konnte ihnen ihr Glaube, als sie Unsere Gewalt(unsere Strafe) sahen – (so war) Allāhs Gesetzmäßigkeit, die bereits (in der Vergangenheit) an Seine Diener ergangen war, und verloren waren da die Ungläubigen.“ (40:85)

Er informiert uns also darüber, dass die Art, auf die Er mit Seinen Dienern verfährt, so ist, dass ihnen ihr Glauben nichts nützt, nachdem sie die Strafe gesehen haben – was also ist erst nach dem Tod? Und es gibt ähnliche Texte. Dann führte er zwei Hadīth an, die wir zu Beginn unserer Antwort nannten.“ (Majmū` al-Fatāwa, 4/325-327) 

Antwort
von Klaus02, 18

Bemerkenswert aber ja,
Der Vater Mohammed's der immerhin diener Allahs hies schmort wohl in der Hölle

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