Frage von Kaenguru1997w, 25

Arzttermine auslassen oder wie bitte schön soll ich das meistern mit Arzt und Ausbildung- hilfe?

Hallo,

Nächsten Montag fängt meine schulische Ausbildung an ( kinderpflege, Vollzeit ).

Klar im November kein Problem, denn mir wurde schon gesagt ich könnte im Praktikum eine Stunde früher anfangen und dafür dann 1 Stunde eher gehen sodass ich noch zum Arzt kann.

Aber davor wird ein Problem.

Ich habe die Krankheit ITP ( googelt, man hat zu wenig Thrombozyten und höhere blutungsneigung eben ).

Ich habe die Krankheit offiziel seit 6 Jahren, kenne meinen Körper und die Warnsignale schon.

Eigentlich muss ich jede Woche zum Arzt, wenns gut läuft alle 2 Wochen, aber es läuft einfach nicht mehr gut, sodass ich eben jede Woche hinmuss.

ich mein die nehmen nur Blut ab, schreiben alles in die Akte rein ,mehr nicht, außer ich hab eine blutung die nicht aufhört oder ein Blutgerinnsel, was ich dann auch an schmerzen gleich merke.

Das Problem, ich bin eben in einer uniklinik in der Ambulanz und die haben nur bis 16 Uhr offen.

natürlich wären es dann noch 50 km zum Arzt von meiner ausbildungstelle ( von mir daheim aus sind es 20 km mehr zum Arzt, also 70 km, ähm ja, näher gibt's kein Arzt der sich gut auskennt mit dieser Krankheit, zumal ich den Arzt erstmal nicht wechseln mag, da ich sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe bisher mit ärzten ).

Wie soll ich Arzt und Ausbildung unter ein Hut bringen?

ich bin ab 6.35 unterwegs wegen bus, ab 8 in der schule bis um 16 Uhr und grad da macht der Arzt ja zu und ich will NICHT fehlen, das geht nicht, da ich sonst keinen anschluss bekomme in der klasse, das war bisher IMMER so, da ich einfach sehr viel gefehlt habe immer, es waren jede Woche damals in der 10. klasse, grad im abschlussprüfungsjahr, hab ich echt pro Woche 7 Schulstunden gefehlt durch Arzttermine, weswegen ich auch nur die mittlere Reife mit 2,9 habe, da ich irgendwann nicht mehr mitgekommen bin weils es echt von Jahresanfang bis Jahresende so war.

Ich kanns mir nicht leisten.

Wie soll ich das machen, soll ich einfach nur noch alle paar Wochen zum Arzt?

PS. Problem ist auch mein Hausarzt ist von mir daheim 12 km weg aber in die komplett andere Richtung, geht also auch nicht wirklich.

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von wilees, 19

Wäre hier nicht ein Mittelweg möglich - lediglich die wöchentlich notwendigen Blutproben werden bei einem Arzt in der Nähe der Schule entnommen und die Ergebnisse an die Ambulanz weitergeleitet. Und die sonst notwendigen Untersuchungen finden halt weiterhin in der Ambulanz statt. So würden doch zumindest diverse Stunden "gespart".

Kommentar von Kaenguru1997w ,

Geht nicht, normale Arztpraxen haben kein Labor und durch Erschütterungen bei der Fahrt wird das Ergebnis sehr verfälscht, deswegen verlangt meine Hausärztin auch regelmäßig von der Uniklinik die richtigen Blutgerbnisse, da die ja gleich ihr Labor auf Station haben.

Echt jetzt ich war mal beim Hausarzt, nur 1 tausend Thrombozyten, hätte also Medikamente gebraucht, sofort uniklinik, dort nochmal blutabnahme und was war? Klar über 20 tausend, also wieder heimgefahren weil nichts notwendig war.

Echt krass wie sich das verfälscht wenn es rumgefahren wird.

Das ist ja das Problem und aufm land gibt es nunmal keine Arztpraxis die ein Labor hat, ich mein das nächste Labor ist 86 km, wo halt Ärzte das immer hinfahren lassen und ich kenne die Straßen, hobbelig hoch unendlich, wird also ordentlich durchgeschüttelt.

Klar die uniklinik kanns auch nicht genau messen imemr, da es ab einem bestimmten wert auch von den Maschinen nicht mehr zählbar ist.

und die artzpraxis wäre von der schule 3 km noch weg und macht erst um 8 auf und ich habe seit dem letzten blutabnehmen panische angst davor, mir wird immer am Finger blutabgenommen, was in Arztpraxen auch nicht möglich ist.

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