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Arzthaftungsklage

Frage von Espresso350 Espresso350

Wie lange zieht sich Erfahrungsgemäß eine Arzthaftungsklage?

Wann soll die Patientenbeweispflicht umgekehrt werden?

Wird ja in den Medien häufig diskutiert ....

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Antworten (2)

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    Antwort von myszka777 myszka777

    hallo... es wird sehr lange dauern und du musst dich auf viele niederlagen und niederschläge gefasst machen... ich weiß es aus eigener erfahrung... seit meiner kieferoperation (insgesamt 3 op's, dritte war eine notoperation, weil dieselben ärzte zuvor versagt hatten), dauert es bei mir seit 2004, etwas über 7 jahre jetzt... die ärzte müssen beweisen, dass die keinen fehler begangen haben und nicht anders herum... falls du mal atteste, gutachten hast, oder irgend etwas, was nachweist, dass durch diese operation du genau beschädigt worden bist, bist du auf der gewinnerseite... es wird aber aus eigener erfahrung sehr lange dauern, deshalb musst du dich auf einen harten weg einlassen, denn wie heißt es in einem song von den "söhnen mannheims": "dieser weg, wird kein leichter sein, dieser weg wird steinig und schwer..."... den text sollte man wirklich ernst nehmen... denn es ist leider eine traurige, pure wahrheit... falls du aber auch dokumente und auch bilder hast, aus der zeit BEVOR DU operierst wurdest, das vielleicht besagt, dass du vor der operation (wird vielleicht blöd klingen) "gesund warst" - denn wenn du mal so einen dokument, oder so eine beweis hast, dann bist du auf der siegerseite... dann kommt noch eine weitere sache: falls auf dem bogen der operation extra angegeben wurde, dass es sich um eine laskaropatische operation handeln sollte, und der bauch nicht "geschlitzt" (geschnitten) wurde/wird, so hast du ein sehr starkes dokument gegen die pfuschärzte... und ich weiß nicht, ob du mal eine rechtschutzversicherung hast, aber wenn nicht, dann solltest du dich um eine prozesskostenhilfe kümmern... was nur ganz ganz wenige menschen wissen, man kann den prozesskostenhilfe-antrag theoretisch täglich beantragen - es gibt kein gesetz, dass dir verbietet, nur ein mal einen prozesskostenhilfeantrag zu beantragen...wobei du jedoch beachten solltest, dass das einkommen der familie nicht mehr als 100.000 € beträgt pro jahr... denn sollte das einkommen diese summe übersteigen, so bekommst du keine prozesskostenhilfe... in diesem fall solltes du mal am besten nachdenk eventuell einen prozesskostenfinanzierer zu beziehen (beim google findest du bestimmt prozessfinanzierer) - im erfolgsfall bekommen die finanzierer von der gewonnen summe zwischen 20 und 30 prozent von der gewinnsumme, solltest du aber verlieren, musst du nicht mal einen cent bezahlen... es ist wirklich ein harter weg, obwohl die ärzte eine haftpflichtversicherung haben, wollen sie den schaden einfach nicht das ihrer versicherung melden... und dann auch noch ein schwerer weg, um zu beweisen, dass du wirklich erwerbmindrig bist, musst du noch einen schlimmeren weg durchgehen... und ich kann dir sagen, dass es in deinem fall eher unwahrscheinlich wird, eine erwerbsminderung zu bekommen... so ist halt das mit dem gesundheitssystem und juristischer weg... und wenn du es bekommen solltest, wird es dir mehr nachteile bringen, als vorteile... ich hoffe, ich konnte zumindest ein wenig helfen...

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    Antwort von boudicca boudicca

    es kommt auf die sachlage an und dazu müsstest du schon näher beschreiben. krankenhaus oder niedergelassener arzt und um was geht es und was willst du erreichen

    Kommentar von Espresso350 Espresso350

    Betrifft ein Krankenhaus. Mir wurde der Bauch komplett aufgeschitten

    obwohl nicht medizinisch notwendig. Anstelle Laparoskopie.
    Hatte vorher ausdrücklich betont, dass ich wenn Bauchschnitt

    von einer OP absehe. Bei der OP gab es keine Komplikationen

    die Laparoskopie wurde gar nicht versucht.
    Habe bleibende Schäden und Folgeoperation.

    Möchte Schmerzensgeld, und was für meine Erwerbsunfähigkeit

    da ich vermutlich nicht mehr voll arbeiten kann.

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