Frage von diabolus666, 93

Arzt will mir nen guten psychologen suchdn. Ist das gut?

Also ich war heute beim arzt (erst wegen ner blutabnahme und danach einfach weils mir mega schlecht ging) dann hab ich ihm halt gesagt dass es mir sch* * * geht und er hat mir dann sofort angemerkt dass ich so leichte depressionen hab und hat moch daraif angesprochen.. dann hab ich gesagt keine ahnung aber der typ is so aufdringlich und hat mich dann doch noch dazu gekriegt die wahrheit zu sagen. Dann habe ich angefangen zu weinen (was voll peinlich war) und er meinte dass ich mit ihm über alles reden kann und hat mir gesagt dass er mir ejnen psychologen suchen kann damit es mir besser geht... nur weiss ich 1. Nicht ob ich dem vertrauen kann weil der so ein bisschdn creepy is und zweitens hab ich keine ahnung ob ein psychologe gut für mich ist..... er hat mir gesagt dass ich mich bei ihm melden soll (nachher oder so ) und dass ich dann sagen soll ob ivh das willnund ob ich nochmal mit ihm reden will... was soll ih ihm sagen ? Ist ein psychologe gut für mich ? ...

Antwort
von Mikey86, 40

Hi

Ich finde gut, das du deinem Arzt die Wahrheit über dein empfinden mitgeteilt hast. Angst, brauchst du keine zu haben. Alle Ärzte und Psychotherapeuten unterliegen der Schweigepflicht. Es wird nichts von dem was du erzählst, nach aussen dringen.

Wenn dein Hausarzt meint, es wäre sinnvoll zu einem Psychotherapeuten zu gehen, würde ich dies an deiner Stelle tun. 

Und ja.. ein Psychotherapeut kann und wird dir helfen, sollten tatsächlich depressive Symptome vorliegen. Besprich dort dann alles was dich belastet.

Du darfst mich gerne auch privat anschreiben. Werde dir gerne weitere unterstützung anbieten.

Alles gute

Kommentar von diabolus666 ,

danke... aber mejnst du auch dass ich ihm sagen kann dass ich das Gefühl hab dass ejne überirdische gestalt in meiner nähe ist und dass ich mich in ihn verliebt hab... als junge ._.

Kommentar von Kleckerfrau ,

Du kannst ihm alles sagen. Solltest du auch tun, sonst kann er dir nicht helfen.

Kommentar von diabolus666 ,

was wenn er homophob ist...

Kommentar von Mikey86 ,

Hi

Du darfst und solltest ihm alles sagen. Nur so kann er dir richtig helfen.

Ein guter Psychotherapeut ist neutral zu dir, egal welche Neigungen du verspürst. Keine Angst. Nimm das Angebot deines Arztes an und wende dich an einen Therapeuten.

Alles gute

Antwort
von XHeadshotX, 31

Wahrscheinlich schon. Ich wünschte mein Hausarzt wäre da so aufmerksam gewesen. Ich hatte das Pech, daß ich ziemlich bedient war und jedesmal wenn ich bei ihm zum gesundschreiben war, mir was neues mitgenommen hab. Das ging 5x so und da hab ich mal gefragt, was man da machen kann, weil das ja nicht so weitergehen kann. Er: Dir geht´s grad auch mit den Nerven nicht so gut, oder?" Ich: "Ja, aber wär ja jetzt auch kein Wunder, jedesmal wenn ich gesundschreiben komme, geh ich mit was neuem heim." Daraufhin hat er mir einfach eine Packung Jarsin in die Hand gedrückt und weggeschickt.

Also aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, nimm das Angebot an. Wenn du das was dich belastet zu lang mit dir rumschleppst, wird es schlimmer.

Antwort
von Sunnycat, 43

Vor Ärzten/Psychologen braucht dir nichts peinlich zu sein, die haben schon schlimmeres erlebt glaube mir.... Im Übrigen haben sie Schweigepflicht, alles was du ihm anvertraust, bleibt unter euch.

Wenn es dir schlecht geht, wäre der Besuch beim Psychologen auf jeden Fall einen Versuch wert, wenn du dich dort nicht wohl fühlst, kannst du immer noch aufhören oder wechseln.

Antwort
von Alex1992112, 22

Der Arzt ist eine Vertrauensperson du kannst ihm alles sagen und auch weinen er wird dir helfen

Kommentar von diabolus666 ,

naja wenn ich ihm sage dass das gefühl hab dass einw nichmenschliche gestalt in meiner nähe is wird der mich einweisen lassen oder so...

Kommentar von Kleckerfrau ,

Nein. Man wird nicht immer gleich eingewiesen. Einweisungen kann nur ein Amtsarzt vornehmen und dann musst du mindestens  selbstmordgefährdet sein.

Kommentar von SwissWeasle ,

@diabolus666

Primär ist es wichtig, dass du dich im Vorfeld nicht von irgendwelchen Aussagen betreffend der Psychologie beeindrucken lässt. Das Bild, welches die meisten auf der Strasse zur Psychologie haben, erhalten sie aus dem Fernsehen. Und was dort alles wahr ist, weisst du selbst ja auch... also gib nichts drauf.

Keiner kann dich zu irgendetwas zwingen. Vorerst wirst du einfach reden und erzählen, was genau in dir vorgeht. Das war es dann für's erste schon. Über alle andere Schritte wirst du nach und nach informiert, es besteht keinerlei Zwang. Niemand braucht sich vor sowas zu fürchten und es wird nichts unternommen ohne deine Einwilligung.

Entscheiden musst du selbst, aber einige hier versuchen dir davor die Angst zu nehmen, weil man wirklich keine Angst davor haben muss.

Nutze die Gelegenheit und gehe mit Interesse an ein Gespräch! Schreib dir von mir aus Fragen auf, die dich in Verbindung mit diesem Thema beschäftigen. Der Psychologe wird dir alles beantworten. Und wenn du nicht zufrieden bist, dann fragst du ihn noch einmal, bis du selbst der Meinung bist, es verstanden zu haben. Und wenn es dir DANN nichts bringt, kannst du immernoch "Nein danke." sagen..

Antwort
von Kleckerfrau, 38

Wenn du der Meinung bist, das du keine Hilfe brauchst, lässt du es.

Wenn man zu einem Psychologen geht muss man schon mitmachen, sonst kann er einem nicht helfen.  Bist du nicht bereit dazu nützt es auch nichts.

Antwort
von SwissWeasle, 35

Ob das gut ist für dich wirst du wissen, wenn du es versucht hast. Keiner hier kennt dich, keiner hier kann dich einschätzen. Und das wird auch niemand machen können, egal, was du hier schreibst.

Du weisst selbst am besten, wie es dir geht. Wenn du Probleme hast, dann versuche sie zu lösen. Und wenn ein Psychiater/Psychologe dafür eine mögliche Option ist, dann nutze sie. Ob das Sinn macht: Versuch's aus. Dann weisst du es.

Es wird dir nicht besser gehen, wenn wir hier schreiben, es wäre quatsch oder super... keiner kann sich ja in deine Lage versetzen.

Antwort
von bobiksasoso, 35

Definitiv, aber der spass hört bei antidepressiva auf, wenn der psychologe rein psychisch ran geht ist alles ok, aber lass dir keine medikamente verschreiben!

Kommentar von SwissWeasle ,

Du scheinst ein Profi auf dem Gebiet der Psychologie zu sein... Darum - da bin ich mir sicher, weisst du auch, dass ein Psychologe gar keine Medikamente verschreiben darf. Das bedarf einen Besuch bem Psychiater, was ein rechter Unterschied bedeutet... aber das weisst du sicherlich alles.

Medikamente können bei einer anständigen Diagnose sogar sehr hilfreich sein. Solche Methoden zu verteufeln und auszuschlagen sind mehr als ein rückständiges Denken!

Kommentar von bobiksasoso ,

Ich würde die finger davon lassen

Psychiater hin oder her, ich habe aus engsten kreisen mitbekommen wie das auf dich einwirken kann, ich war nie bei psychologen oder psychiater oder was weiss ich, ich weiss lediglich das die Medikamente deine verhaltensweise beeinträchtigt - Bin zeuge von sowas

Kommentar von bobiksasoso ,

Du musst ja nich gleich ironisch werden Phh 🖕

Kommentar von Kleckerfrau ,

Das ist doch bei jedem Menschen anders. Man bekommt nicht immer gleich Medikamente. Und vom Psychologen schon mal gar nicht.

Kommentar von SwissWeasle ,

@bobiksasoso natürlich werde ich da ironisch. Und nach deinem Folgepost sogar sauer, weil du schreibst, dass du es noch nicht einmal selbst aus eigener Erfahrung schildern kannst, sondern nur vom Hörensagen. Das sind mir dann die Liebsten...

Für Leute, welche eventuell wirklich Hilfe benötigen, sind solche unprofesionellen Aussagen einfach hinderlich.

Du kannst ja überhaupt nicht abschätzen, um was es dabei im Einzelenen individuell geht. Was heisst hier "Bin Zeuge von sowas"... von was denn? Dass jemand die Medikamente nicht vertragen hat? Um was für eine Krankheit ging es dann? Es gibt derart viele Faktoren, welche man beachten muss, dass man unmöglich pauschalisieren kann.

Medikamente in dieser Form brauchen Zeit und der Patient muss sich auf längere Frist hinaus mühsam auf diese Therapie einstellen können. Da gibt es Rückschläge und und und. Alles das heisst noch lange nicht, dass man es komplett sein lassen sollte.

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