Hallo,
bei mir wurde Anfang Mai die Diagnose MS gestellt (Ohne Untersuchungen wie z.B. MRT, Lumbalpunktion oder andere neurologische Untersuchungen) und ich musste auch sehr fix mit der Therapie anfangen (täglich eine Spritze verbunden mit extremen Schmerzen, da ich auf das Präparat allergisch reagiere)
Da mir das Ganze ezwas spanisch vorkam, habe ich mir heute eine 2. ärztliche Meinung eingeholt. Und dieser Arzt sagt, dass es bei mir eigebntlich keine Anzeichen für eine MS gibt. (Ich hatte im April eine Sehnerventzündung und deshalb ist der erste Arzt von ner MS ausgegeangen...) Am Freitag muss ich dann zum MRT und zur LP, um die MS ausschließen zu können.
Wenn herauskommt, dass ich keine MS habe, würdet ihr den erstbehandelnden Arzt verklagen? Wenn ja, würde ich damit wohl durchkommen? (Für mich ist ja schließlich ne Welt zusammengebrochen...Ich war 7 Wochen krankgeschrieben auf Grund von Depressionen....) Oder würdet ihr euch einfach "nur" darüber freuen, dass ihr diese Krankheit nicht habt?
Vielen Dank schonmal für eure Antworten,
NeBekloppteElfe
Das stimmt nicht. Geht man in einem solchen Fall zum Anwalt, kann man über die Ärztekammer ein kostenloses Gutachten beantragen. Das haben wir schon mal getan und dieses fiel zu unseren Gunsten gegen das Krankenhaus aus. Die Versicherung hat gezahlt. Da ging es zwar um einen Behandlungsfehler und nicht um eine Fehldiagnose, aber pauschal zu sagen, dass die eine Krähe der anderen kein Auge aushackt, ist schlichtweg falsch.