Frage von wolfie53 18.12.2011

Arzt schmerzensgeld

  • Hilfreichste Antwort von Pifendeckel 18.12.2011
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hi,

    geh mit Verstand an die Sache ran,

    Ersatzanspruch des Patienten

    Im Artikel Wann haftet der Arzt? wird erläutert, unter welchen Voraussetzungen der Patient einen Anspruch auf Schadensersatz haben kann. Die rechtlichen Aspekte werden in diesem Artikel dargestellt. Nicht immer ist jedoch gleich der Gang zum Fachanwalt für Medizinrecht der beste Weg für den Patienten. So bietet es sich an, zunächst das Gespräch mit dem Arzt bzw. dem Krankenhaus zu suchen.

    Der Leitfaden Patientenrechte in Deutschland des Bundesministeriums für Gesundheit beschreibt das Vorgehen für den Patienten mit anderen Worten und wird nachstehend auszugsweise wiedergegeben.

    Wo kann sich der Patient beraten lassen? Mit Beschwerden und Beratungsanliegen kann sich der Patient an die Ärzte bzw. Zahnärztekammern, Krankenkassen oder an freie Patientenberatungs- und Patientenbeschwerdestellen, Verbraucherzentralen und Selbsthilfeorganisationen wenden. Patientenbeschwerdestellen sind vielfach bereits in den Krankenhäusern eingerichtet worden. Sinnvoll kann es auch sein, sich durch einen Rechtsanwalt beraten zu lassen. Kommen Schadensersatzansprüche in Betracht, ist es für die Patienten ratsam, sich zügig beraten zu lassen, um zu vermeiden, dass die Ansprüche wegen Verjährung nicht mehr geltend gemacht werden können.

    Geltendmachung von Ersatzansprüchen Schadensersatzansprüche können außergerichtlich oder gerichtlich geltend gemacht werden: Die Ärzte- und Zahnärztekammern haben Gutachter- und Schlichtungsstellen eingerichtet, die es den Beteiligten erleichtern sollen, Streitfälle in Arzthaftpflichtsachen außergerichtlich beizulegen. Die Gutachter- und Schlichtungsstellen sind in der Regel durch Ärzte und Juristen besetzt; ihre Einschaltung ist freiwillig. Gutachter- und Schlichtungsstellen greifen Fälle auf, die noch nicht Gegenstand eines gerichtlichen Verfahrens sind und in der Regel nicht länger als 5 Jahre zurückliegen. Ihre Stellungnahme zur Frage eines Behandlungsfehlers oder eines Schadensersatzanspruchs dem Grunde nach ist für die Beteiligten und ein eventuell anschließendes gerichtliches Verfahren nicht bindend.

    sieh Dir den Link an, da steht alles was Du wissen mußt drin und es ist Medizinrecht.

    http://www.finanztip.de/d/medizinrecht/Schadensersatz.htm

  • Antwort von uglyFackface 18.12.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    du kannst alles und jeden verklagen. obs durchkommt ist ne andere geschichte

  • Antwort von Mangasx4ever 18.12.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    ich würde sagen ja ich hab zwar kein jura studiert (bin erst 11 :D) aber ja wie du schon in der frage geschreiben hast schmerzensgeld aber ich würde das nochmal mit deinem anwalt beschbrechen

  • Antwort von sachichnich 18.12.2011

    Ich denke kaum, dass Du damit durchkommst - oder kanns Du Deinem Arzt beweisen, dass er "unnötig grobe Gewalt" angewendet hat?

    Wieso ist die Rippe denn gebrochen? Kann es sein, dass sie schon angeknackst war oder hast Du so einen "zarten" Knochenbau? Oder ist Dein Arzt ein Metzger?! ;-)

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