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Arzt ohne Doktortitel

Frage von rahel rahel

Meine Freundin, die erst seit kurzem in Deutschland ist, ist misstrauisch meinem Hausarzt gegenüber, bei dem ich ihr einen Termin gemacht habe, da dieser keinen Doktortitel hat. Wo sie herkommt, haben alle Ärzte einen Doktortitel. Ich habe ihr meinen Arzt trotzdem empfohlen, weil er nicht so überfüllt ist und man zügiger drankommt. Sie hat eingewilligt, da sie auch schnelle ärztliche Hilfe möchte.

Wie kann ich ihr dieses Misstrauen nehmen? Ich meine, der Arzt musste doch ein langes aufwändiges Studium absolvieren und auch als Assistenzarzt arbeiten.....Oder meint Ihr, sie hat gar recht? Sind Ärzte ohne Doktortitel nicht kompentent genug?

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Antworten (15)

  • 5
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von ereste ereste

    Beide haben Medizin studiert.

    Der eine Arzt sagt sich dann: ich verzichte auf den Titel "Dr.med." und gehe lieber sofort in die praktische Arbeit - oder: ich mache statt des Doktor-Titels eine andere Weiterqualifikation.

    Der andere arzt promoviert, also schreibt seine Doktorarbeit und hat noch ein Gespräch darüber. Wenn er besteht, hat er anschließend den Doktortitel.

    Das Irreführende ist: Doktor im Sinne des Berufs "Arzt" sind beide. Doktor als Titel kann man auch in allen anderen Studienfächern haben, z.B. als Volkswirt, Jurist, Theologe usw.

  • 5
    Antwort von ArchEnema ArchEnema

    Dieser Arzt hat das selbe Studium und die selbe Ausbildung hinter sich wie einer mit Doktortitel. Er hat nur keine Lust/Zeit/Nerven/wasauchimmer gehabt sich die zusätzliche Arbeit zu machen eine Doktorarbeit zu schreiben.

    Das sind einfach viele Monate zusätzliche Arbeit, für die neben einem "akademischen" Interesse an der Forschung nur sprechen, dass man einen Titel (zum angeben ;) bekommt von dem Leute wie deine Freundin sich offenbar beeinflussen lassen. ;)

  • 4
    Antwort von terrortippse terrortippse

    quark. den Doktortitel bekommst du wenn du eine Doktorarbeit schreibst. Diese hat nichts mit deinem praktischen Können zu tun.

  • 3
    Antwort von Valentine1903 Valentine1903

    In anderen Ländern bekommt man den Doktortitel "nachgeschmissen", bzw. den bekommt man einfach zum Abschluss des Studiums. Hier in Deutschland muss man dafür eine extra Dissertation schreiben und eine zusätzliche Prüfung machen, um promoviert zu werden. Wenn die Freundin wüsste, was da teilweise für Themen bei den Doktorarbeiten beackert werden müssen... das würde ihr nicht weiterhelfen, wenn ein Arzt über Versuche Meerschweinchen oder Zellkulturen was geschrieben hat, das hängt nämlich eher selten mit den Problemen zusammen, wegen denen sie zum Arzt geht.

  • 3
    Antwort von buguen buguen

    Der Doktortitel hat überhaupt nichts mit den Fähigkeiten eines Arztes zu tun. Wenn ich mir so die Themen und Inhalte so mancher Doktorarbeiten anschaue, dann sind sie m.E. so relevant für die ärztliche Praxis wie der berühmte Sack Reis in China...

  • 2
    Antwort von Joesch Joesch

    Wenn du überzeugt von ihm bist,überzeuge auch deine Freundin,dass er ein guter Arzt ist.Es gibt viele niedergelassene Ärzte ohne Titel. Heißt nicht,dass er schlechter ist,als einer mit Dr.vorneweg.

  • 2
    Antwort von Darlyn2010 Darlyn2010

    quatsch das hat nichts mit dem titel zu tun. der kann auch so super sein

  • 2
    Antwort von Saarland60 Saarland60

    Blödsinn. Ärztliche Kompetenz hat keine Promotion zur Voraussetzung.

    Kommentar von crazyrat crazyratcrazyrat

    Aber die Niederlassung wird nur bei Promotion erteilt.

    Kommentar von Saarland60 Saarland60Saarland60

    Unfug zum Kubik!

    Du verwechselst Promotion mit Approbation.

    Kommentar von beamer05 beamer05beamer05

    Blödsinn! Die Niederlassungserlaubnis hat -ebenso wie eine eventuelle Kassenzulassung genau gar nichts mit einer Promotion zu tun.

  • 1
    Antwort von Entdeckung Entdeckung

    Hier ist es wie so oft im Leben.

    Es kommt nicht auf den oder die Titel(n) an, sondern auf das Wissen und die Liebe zum Beruf.

  • 1
    Antwort von Maruby Maruby

    Blödsinn, der Doktortitel bedeutet nur, dass er auf einem bestimmten Gebiet sich fortgebildet hat u nd eine Doktorarbeit geschrieben hat. Die Grundausbildung ist die gleiche.

    Kommentar von beamer05 beamer05beamer05

    Eigentlich hat eine Promotion ziemlich wenig bis GAR Nichts mit einer "Fortbildung" zu tun. Häufig werden halt statistische Daten zu z.b. einer Therapie ausgewertet und als "Doktorarbeit" vorgestellt.

  • 1
    Antwort von dietmar632 dietmar632

    ja das geht der hat denn nicht promoviert, ist aber arzt, meiner ist auch nur Arzt kann aber auch chinesische Heilkunst http://de.wikipedia.org/wiki/Promotion_%28Doktor%29

  • 1
    Antwort von xLilly91x xLilly91x

    Ist mir neu, dass ein Arzt keinen Doktortitel haben kann?

    Kommentar von xLilly91x xLilly91xxLilly91x

    Steht nicht bei jedem Arzt dieses Med. oder dent. dabei?

    Kommentar von buguen buguenbuguen

    Nö!

    Kommentar von crazyrat crazyratcrazyrat

    Das med. oder dent zeigt nur den Berewich an, in dem er dann promoviert wurde.

    Jeder Allgemeinmediziner ist auch automatisch ein med.

    Kommentar von dietmar632 dietmar632dietmar632

    der is denn nur Arzt hat aber kein Titel geht und meiner ist es auch und der ist suuper

    Kommentar von SirJohn SirJohnSirJohn

    Die meisten machen ihn am Ende des Studiums, weil es vergleichsweise unaufwändig ist, nach dem Medizinstudium den Doc noch zu machen...kein Vergleich zu anderen Studiengängen. Aber GRUNDSÄTZLICH ist man danach erst mal Dipl.Med. ;-)

    Kommentar von beamer05 beamer05beamer05

    Dipl.Med ???

    Hallo Aufwachen! Die DDR ist seit ein paar Jahren nicht mehr!

    Den Titel Diplom Mediziner (Dipl.Med.) gabs in der DDR als (ersten?) akademischen Titel für Mediziner, nur relativ wenige promovierten dann auch noch zum Dr. med., den es natürlich auch in der DDR gab.

    Im Westen wurde und wird kein Dipl. Med. vergeben. Da ist man nach dem erfolgreichen Studium schlicht: Arzt, nach erfolgreicher Promotion dann halt Dr. med.

    "GRUNDSÄTZLICH" !

  • 0
    Antwort von miimiimiimii miimiimiimii

    woher kommt denn deine freundin?

    Kommentar von rahel rahelrahel

    sag ich nicht

    Kommentar von miimiimiimii miimiimiimiimiimiimiimii

    das is ja böse von dir.

    Kommentar von rahel rahelrahel

    echt ne?

    Kommentar von miimiimiimii miimiimiimiimiimiimiimii

    ja. echt.

    find ich übrigens gut von dir, dass du noch mal nachgefragt hast.

    Kommentar von rahel rahelrahel

    wie nett von mir...

    Kommentar von miimiimiimii miimiimiimiimiimiimiimii

    echt ne?

    Kommentar von rahel rahelrahel

    Das ist aber schön, dass Du noch mal nachgefragt hast...

    Kommentar von miimiimiimii miimiimiimiimiimiimiimii

    stimmt. jetz bin ich auch schön.

    Kommentar von beamer05 beamer05beamer05

    lass mal raten: Österreich oder Italien?

  • 0
    Antwort von larry2010 larry2010

    ich finde sie genauso gut wie richtige ärzte. wenn er weiss , wo er nicht weiter weiss und dann den patient an einen kollegen überweist. manchmal habe ich ja das gefühl das manche ärzte so spezializiert sind, das sie nur ihr fachwisen anwenden und andere mögliche krankheitren gar nicht in erwegung ziehen.

  • 0
    Antwort von crazyrat crazyrat

    Ein HAusarzt muss ein Doktortitel tragen. Er muss sein Promotion abgelewgt haben.

    Sonst bekommt er keine Zulassung als niedergelassener Arzt. Ausnahme ist höchstens als Arzt in einer gemeinschaftspraxis.

    Sie müssen es aber nicht an der Hauswand aufzeigen.

    Einige haben auch z.B. "Dr. (I) Max Mustermann " an der Wand stehen. Das würde z.B. heißen, er ist in Italien promoviert, so dass er in der EU einen Abschluß germacht hat. Das reicht auch aus.

    Kommentar von Valentine1903 Valentine1903Valentine1903

    Falsch. Er muss "Facharzt für..." sein und approbierter Arzt sein. Eine Promotion ist nicht notwendig. Am Türschild steht dann halt nur "N. Name, Facharzt für Allgemeinmedizin" oder dergleichen drauf, ohne "Dr. med."

    Kommentar von rahel rahelrahel

    Er ist in einer Praxisgemeinschaft.

    Kommentar von Valentine1903 Valentine1903Valentine1903

    Dann steht da sicher nicht "Dr. med. (I)" sondern "Dott. (Univ. Roma)" oder so dran. Und ein Hausarzt muss approbierter "Facharzt für" (z. B. Allgemeinmedizin) sein, nicht aber promoviert haben.

    Kommentar von EichWolf EichWolfEichWolf

    Leider gründlich falsch, und zwar alles, was du schreibst. Es ist zwar üblich, dass ein Mediziner eine Promotion ablegt, doch hat die häufig auch nur den Stellenwert eines Diploms, das ganze ist letztlich als historisch gewachsen zu betrachten. Ein nicht promovierter trägt als Titel "Diplom", dies berechtigt zur Zulassung, und zwar unbeschränkt. Mit Gemeinschaftspraxis hat das auch nix zu tun.

    Kommentar von Saarland60 Saarland60Saarland60

    Vollkommen falsch.

    Kommentar von rahel rahelrahel

    Ja, ich kenne auch einen Arzt, der ohne Doktortitel als niedergelassener Arzt praktiziert, und zwar alleine, also ohne Gemeinschaftspraxis oder Praxisgemeinschaft.

    Kommentar von beamer05 beamer05beamer05

    "Ein nicht promovierter trägt als Titel "Diplom", dies berechtigt zur Zulassung, und zwar unbeschränkt"

    Ein nicht promovierter Arzt trägt schlicht und wenig ergreifend die Bezeichnung: Arzt. Sonst nix. (Wenn er eine Facharzt-Weiterbildung hat, halt auch noch diese als Ergänzung).

    ... seltsamerweise(?) trägt bei uns von ca. 50 Ärzten grade mal einer den Diplom-"Titel", und der hat seinen Abschluß in der DDR gemacht (daß das schon ein paar Tage her ist, sollte damit klar sein).

    s. auch mein anderer Beitrag hier.

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