Frage von Schoplom, 28

Sollte man eine Arzneimittelösung zur oralen Einnahme vor Gebrauch schütteln?

Kann es sein, dass die Wirkung ausbleibt, wenn man mittels Spritze eine gewisse Menge der (ungeschüttelten) Lösung entnimmt, weil der Wirkstoff sich am Boden des Gefäßes gesammelt hat?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Chillersun03, Community-Experte für Medikamente & Medizin, 21

Die Angabe findet sich in der Packungsbeilage, bei den meisten Lösungen muss nicht geschüttelt werde. Ein einzuhaltenes Qualitätskriterium ist nämlich, dass die Lösung auch nach einer Lagerung noch homogen ist.

Methadon und Tramadol müssen nicht geschüttelt weren.

Gruß Chillersun

Antwort
von PainFree, 28

kommt auch die lösbarkeit des wirkstoffes an.

sollte er nicht gut lösbar sein, oder die Lösung übersätigt sein mit dem wirkstoff, muss man es schütteln, denn ein teil der wirkstoffes wird sich dann absetzten.

Wenn jedoch der wirkstoff gänzlich in lösung mit dem lösungsmittel geht, ist es egal wie lange es steht, den der wirkstoff ist zwischen die moleküle des lösungsmittels eingewandert und wird dort quasi festgehalten

lg

Pain

Kommentar von Schoplom ,

Wie verhält sich das bei der gängigen 1% Methadonlösung zur Substitutionsbehandlung?

Oder Tramadol-Tropfen?

Antwort
von peterobm, 20

Kommt immer auf das Medikament an. Ein Fehler ist es jedenfalls nicht.

Antwort
von Aliha, 4

Wenn auf der Packung steht: "Vor Gebrauch schütteln", dann solltest du das auch tun. Bei den meisten Flüssigarzneimitteln ist das nicht nötig, schadet aber auch nicht.

Antwort
von nBsCyrox, 28

Ich kann mir gut vorstellen, dass bestimmte Stoffe sich nach der Zeit ungleichmäßig in der Lösung verteilen, und so die Wirkung bei Einnahme nicht mehr optimal ist.


Schütteln schadet nicht!

Antwort
von mexp123, 24

Steht immer in der packungsbeilage, wenn du die nicht mehr hast, findest du sie im Internet

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