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Arthrose - wer kennt die Ursache?

Frage von annaronda annaronda

Hallo, mein alter Hund hat Arthrose. Ich nicht, aber fast jeder in meiner Umgebung leidet unter irgendeiner Arthrose. Wenn sie nicht durch einen Unfall oder so hervorgerufen wurde, ist mir die Ursache völlig schleierhaft. Hat es etwas mit dem Säure-Base-Gleichgewicht zu tun? Obwohl es reichlich Literatur gibt und ich auch im Netz eine Menge über Arthrose finde, nichts erklärt mir so richtig, woher sie kommt. Krankheitsbeschreibung- und verlauf sowie geeignete (?) Therapien finde ich zuhauf. Freue mich über jede Erklärung! annaronda

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Antworten (11)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Neufiliebe Neufiliebe

    kann auch an einer fehlstellung des gelenkes liegen, fehl-oder überbelastung, fehlernährung. mit einer gesunden ernährung und einem angemessenen gewicht kann man einen hund manchmal noch jahrelang ohne medis schmerzfrei halten.

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    Antwort von Steifschulz Steifschulz

    Arthrose wird zu den Rheumakrankheiten gezählt. Bei Arthrose handelt es sich um eine Abnutzungs- und Verschleißerscheinung die mit zunehmendem Alter auftritt. Der Knorpel zwischen dem Gelenkkopf und der Gelenkpfanne ist nur begrenzt regenerationsfähig. Bei Arthrose ist die Knorpelschicht erheblich dünner und eventuell an manchen Stellen ganz zerstört. Die elastischen und stossdämpfenden Eigenschaften sind dadurch stark eingeschränkt. Diese Abnützung erfolgt lange Zeit nahezu ohne Beschwerden. Durch einen Auslöser wie Überanstrengung oder Grippe wandelt sich die ruhende Arthrose in eine aktive Arthrose. Erst bei der aktiven Arthrose treten schmerzhafte Entzündungen, Schwellungen und starke Schmerzen auf

    Kommentar von Steifschulz SteifschulzSteifschulz

    Eine Therapie gegen die Ursachen des Gelenkverschleißes gibt es bisher nicht. Die Behandlung von Arthrose besteht in Entzündungshemmung, Schmerzlinderung und Funktionsverbesserungen.

    Regelmäßige Bewegung mit niedriger Belastung kann das Fortschreiten der Arthrose verlangsamen. Durch die Bewegung wird die Nährstoffversorgung des Knorpels verbessert. Diese erfolgt nicht durch Blutgefäße sondern aus Stabilitätsgründen durch die Gelenkflüssigkeit.

    Kommentar von Padri PadriPadri

    Arthrose ist kein Rheuma, kann aber eine Folge von Rheuma sein. Die entzündliche "Arthrose" ist die Arthritis. Das muss man unterscheiden.

    Kommentar von Steifschulz SteifschulzSteifschulz

    Ich schrob ja auch nix von Rheuma, sondern von Rheumakrankheiten und korrigiere jetzt aber nochmal und schreibe rheumatische Erkrankungen? Klar soweit? ^^

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    Antwort von Roferu Roferu

    Hallo annaronda,

    Der Gelenksknorpel nutzt ab. Dies kann duch vieles begünstigt werden. Z.B. Übergewicht, Gelenksfehlstellungen, Überlastung, fortgeschrittenes Alter usw. Der Knorpel wird nicht durchblutet sondern ernährt sich über die Gelenksschmiere (Synovia) durch Diffusion was ihn nur sehr langsam wachsen lässt (bradytroph).

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    Antwort von TheStrange TheStrange

    was hast du denn für eine Rasse? Manche Hunde sind so (miss)gezüchtet das bestimmte Krankheiten häufiger auftreten als bei anderen Rassen... ZB Riesen Schnauzer habe sehr häufig Tumore... Schäferhunde Arthrose...

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    Antwort von hannedore hannedore

    Wie schon gesagt, ist die Entwicklung der Arthrose Folge von Fehlstellungen, Fehlbelastung der Gelenke,(in vielen Fällen auch Übergewicht) und demzufolge zu eine starke Abnutzung der Gelenkknorpel. Arthrose gehört zum "rheumatischen Formenkreis". Erstes Stadium ist die Arthritis und dann später die Degeneration des Knorpels"Arthrose". Wie schon oben gesagt ist die Veranlagung zur Arthritis/Arthrose auch erblich wie eben auch Rheuma an sich. Verzicht auf zu stark säurebildende Ernährung und Bewegungstherapie, aber auch gut gewählte Homöopathika helfen heilen. Es gibt auch gute homoöpathische Arzneien für Hunde. Konsultiere einen Tier oder Human-Homöopathen in Deiner Nähe. Dem Hund kann geholfen und die Schmerzen gelindert, aber leider kann Arthrose nicht geheilt werden. Dauerhafte "Ordnungs-Therapie" ist nötig und möglich.

  • 1
    Antwort von Padri Padri

    Du hast mit einem Wort fast schon die Antwort gegeben. Dein Hund ist "alt" hast Du geschrieben. Arthrose haben überwiegend alte Menschen und natürlich auch Tiere. Arthrose bedeutet Gelenkverschleiß, der sich im Laufe des Lebens entwickelt. Früher sagte man Arthrosekranke seien "verschlissen". Die Gelenke haben sich durch Arbeit, Gelenkfehlstellungen, Übergewicht, u.s.w. im Laufe des Lebens "abgenutzt". "Abnutzung bedeutet, dass Gelenkknorpel mit den Jahre schwindet. Bei wirklich Arthrosekranken im Endstadium ist teilweise kaum mehr Knorpelmasse in irgendeinem Gelenk vorhanden. Die Folge sind Schmerzen bei Bewegungen. Das muss aber nicht jeden so treffen. Jeder Mensch ab ca. 35 Jahre hat Abnutzungen in seinen Gelenken. Schmerzen muss das aber nicht. Es kommt auch darauf an ob ein Mensch gute Muskelmasse hat, sich viel bewegt, gut ernährt etc. Geht gar nichts mehr vor Schmerzen, kann nur noch der künstliche Gelenkersatz helfen.

  • 1
    Antwort von inicio inicio

    na, ja..viele Krankheiten haben halt nicht eine definierbare Ursache, sondern unterschiedliche Faktoren fuehren zu einer Erkrankung. Arthrose ist eine rheumatische Erkrankung und kann durch Abnutzung(Ueberanspruchung) durch Fehlstellungen und fehlerhafte Ernaehrung entstehen... So erkranken viele Menschen an Arthrose,wenn sie viel falsch tragen oder heben, einseitig belastende Arbeit durchfuehren...am Fliessband etc... Zu viel Eiweisshaltige Nahrung fuehrt zu Ablagerungen und schaedigt das Gelenk. Oft ist Arthrose schlicht eine Alterserkrankung, die durch mangelde Bewegung und Uebergewicht noch gefoerdert wird. Beim Hund ist halt Treppensteigen nicht gut, auch hier muss fuer ausreichende Bewegung gesorgt werden -aber ohne Ueberforderung-also lieber kurze Spaziergaenge als ein ganz langer....Ausser schmerzstillende Medikamente ist auch die Zufuetterung von Fischoel(omega 3) manchmal hilfreich, Massagen und Waerme helfen manchmal... Ich habe meinen arthrosekranken alten Hund im warmen Wasser schwimmen lassen(Kinderpool) und massiert. Er selbst hat gerne in der Sonne gelegen.

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    Antwort von Patron Patron

    einer bekommt arthrosen, der andere nicht. faktoren sind ernährungsweise - fleisch, kaffee - bewegungsmangel, geerbte schwäche. wenn die gelenkflächen schon nicht mehr glatt sondern schrumpelig sind, dann ist nur noch linderung möglich, passende mittel der homöopathie und phytotherapie können helfen. bei den meisten gilt: im alter von 20 jahren hätte man mit irisdiagnostik die entwicklung kommen sehen können, bei vielen patienten, und hätte mit hinweisen auf entsprechende lebensweise das schlimmste verhindern können.

    Patron, seit jahrzehnten heilpraktiker

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    Antwort von WildeFee WildeFee

    Es hat auch was mit dem Säure-Basenhaushalt zu tun, und vor allem mit Ernährung. Mit richtiger, guter Ernährung kann Arthrose eigentlich eingedämmt bzw. aufgehalten werden. Meines Erachtens ist Arthrose auch immer eine Stoffwechselstörung und Mineralienmangel und letzterer ist häufig auf eine Übersäuerung zurückzuführen, weil der Organismus die basischen Mineralien als erstes aus den Knochen zieht, wenn eine Übersäuerungsgefahr des Blutes besteht.

    Medikamente und Impfungen können zu Übersäuerungen führen, aber auch das Futter, das wir heute zu kaufen bekommen, hat durchaus Mängel.

    Eine Veranlagung ist nur insoweit richtig, als ein Organismus eben empfindlicher diesbezüglich ist und ein anderer weniger.

    Meine Freundin hat ihrem Hund mit schlimmer Arthrose mit Traumeel gut helfen können. Vielleicht hilft das auch Deinem Tier.

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    Antwort von marilda marilda

    dann wird es dafür keine richtige Ursache geben. Ich dachte, es wäre altersbedingt, verschleiß...

    Kommentar von Steifschulz SteifschulzSteifschulz

    Das ist (nur) zur Hälfte richtig. Die Anlagen dafür, trägt das Tier schon immer mit sich, aber im Alter wird es dann erst richtig "sichtbar".

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    Antwort von MUPFT MUPFT

    ...du strahlst schlechtes Kharma aus...

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