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Arnica Anwendung in der Homöopathie

Frage von GohJoh GohJoh

Hallo,zunächst muss ich sagen, dass ich der Homöopathie eher kritisch gegenüber stehe, da es meiner Meinung nach einige Widersprüche bei der Therapie gibt.

Ein Beispiel, das ich nicht verstehe möchte ich nun näher erläutern,:Und zwar im Bezug auf die Anwendung mit Arnica-Globulis. Nach dem Prinzip "Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden" werden ja Stoffe, die einen Gesunden krank machen stark verdünnt. Diese Verdünnung bewirkt bei einem Kranken genau das Gegenteil.

Nun ist es bei Arnica aber so, das sie in der Schulmedizin äußerlich bei Sportverletzungen etc. hilft. Genau diesen Effekt sollen aber auch die Globulis haben. Mal ganz davon abgesehen, das die Verdünnungen unvorstellbar hoch sind, so müsste doch eine Anwendung von Arnica-Ursubstanz bei Gesunden zu Blutergüßen, bzw. Entzündungen führen.

Die Komission E aber rät, das Arnica-Tinkturen nur äußerlich anzuwenden, da es sonst zu Herzrhythmusstörungen, Übelkeit etc. kommen kann. Müssten dann nicht homoöpathisch potenzierte Mittel nicht genau dagegen wirken, anstatt bei Sportverletzungen etc.?

Vielleicht kann mir hier jemand den Widerspruch erklären!

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Antworten (5)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Heinroth Heinroth

    Die Theorie der Homöopathie lautet:

    Wenn eine stark verdünnte ( Homöopathen nennen es potenzierte ) Ursubstanz bei gesunden Menschen bestimmte Symptome verursacht, so heilt sie diese bei kranken Menschen.

    Bei den Arzneimittelprüfungen wird meistens C30 verwendet. Da ist dann garantiert keine Ursubstanz mehr vorhanden sondern nur mehr der Glaube an ein sagenhaftes aber ebenfalls nicht vorhandenes Wassergedächtnis.

    Um jetzt bei stumpfen Sportverletzungen Arnica C30 anzuwenden, muss man glauben, dass Arnica C30 tatsächlich bei einer Arzneimittelprüfung jemals ein Hämatom bzw. einen Bluterguss verursacht hat.

    Dazu muss man allerdings erstmal seinen Verstand bei der Garderobe abgeben.

    Kommentar von GohJoh GohJoh

    Danke, so sehe ich es mittlerweile auch...

    Kommentar von Heinroth HeinrothHeinroth

    Danke für den Stern.

    Wenn du noch mehr über die Erstellung bzw. Nichterstellung der hom. Arzneimittelbilder lesen willst, dann lies den Donnerbericht.

    http://www.gwup.org/component/content/article/77/986-der-donner-report-das-desaster-der-homoeopathie-im-dritten-reich

  • 4
    Antwort von Reservist Reservist

    Schau mal hier:http://esowatch.com/ge/index.php?title=Hom%C3%B6opathie

    Da steht einiges darüber.

    Kommentar von domenica domenicadomenica

    esowatch hat es sich zur aufgabe gemacht, alles zu diskreditieren, was auch nur im entferntesten "unwissenschaftlich" sein könnte. und das z.t. auch mit unlauteren mitteln.

    Kommentar von Heinroth HeinrothHeinroth

    @ Domenica

    Mit welch unlauteren Mittel ?

    Kommentar von autsch31 autsch31autsch31

    esowatch hat kein Impressum und kann schon deshalb nicht als vertrauenswürdige Seite bezeichnet werden.

    Es gehört zu den Standardempfehlungen im Internet, zur eigenen Sicherheit, Seiten ohne Impressum und unbekannte Anbieter nicht zu benützen.

    Kommentar von Heinroth HeinrothHeinroth

    Du lügst entweder wiederholt absichtlich oder du kannst eine Internetseite nicht bis zu Ende lesen. Ganz unten findet jeder user das Impressum.

    Hast du inzwischen irgend etwas auf Esowatch gefunden, dass nicht durch Quellenangabe belegt ist ?

    Kommentar von autsch31 autsch31autsch31

    Ja wenn du bei esowatch das esowatch-Impressum findest, bitte gleich kopieren und hier reinstellen. ... aber kein anderes und nicht schummeln. Vielen Dank.

    Kommentar von Heinroth HeinrothHeinroth

    Welches Wort in dem Satz

    du kannst eine Internetseite nicht bis zu Ende lesen.

    hast du denn nicht verstanden ?

    Kommentar von autsch31 autsch31autsch31

    Ist es möglich, dass du nicht weisst, was man unter Impressum/Anbieterkennzeichnung versteht? Da sind verschiedene Angaben gesetzlich vorgeschrieben. Wo siehst du die bei esowatch? .... bitte um eine Kopie.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Impressumspflicht

    Kommentar von Heinroth HeinrothHeinroth

    Da sind verschiedene Angaben gesetzlich vorgeschrieben.

    Wo sind die gesetzlich vorgeschrieben ?

    Kannst du lesen ?

    Ja ?

    Warum machst du es dann nicht ?

    So steht es im Impressum:

    Nehmen Sie unbedingt an, dass wir Deutsche sind, uns in Deutschland aufhalten und deutschem Recht unterliegen. Deutsch wird ja nur in Deutschland gesprochen..

    Gilt jetzt deutsches Recht weltweit ?

    Kommentar von Heinroth HeinrothHeinroth

    Und nur für den wahrscheinlichen Fall, dass du es nicht verstehst:

    Das ist von den Betreibern von esowatch ironisch gemeint.

    Kommentar von autsch31 autsch31autsch31

    ja mein armer Heinroth ... nicht ironisch aber wahr ...... dein Resultat: esowatch hat nach dem EU - TMG kein Impressum und kann deshalb als nicht- vertrauenswürdige Seite bezeichnet werden.

    Es gehört zu den Standardempfehlungen im Internet, zur eigenen Sicherheit, Seiten ohne Impressum und unbekannte Anbieter nicht zu benützen.

    Kommentar von Heinroth HeinrothHeinroth

    und unbekannte Anbieter nicht zu benützen.

    Und was kann man bei esowatch kaufen oder bestellen ?

    Du hast anscheinend nicht verstanden, auf was sich der kluge Rat wirklich bezieht. Davon abgesehen schreibt esowatch extra:

    Es ist uns klar, dass Anonymität erstmal der Glaubwürdigkeit nicht dienlich ist. Aber sie sollen uns ja nicht glauben. Sie sollen sich ein eigenes Urteil bilden. Entsprechend ist EsoWatch bemüht, zu allen Beiträgen genügend Quellenmaterial anzugeben, damit dies möglich ist.

  • 2
    Antwort von Kati1810 Kati1810

    Im Mittelbild von Arnika steht unter Herz auch: "SChmerz besonders schlimm im Ellbogen des linken Arms, Herzstechen. Der Puls wird schwach und unregelmäßig, Herzwassersucht mit quälender Dyspnoe. Die Extremitäten sind angeschwollen, fühlen sich zerschlagen und schmerzhaft an. Herzverfettung und Hypertrophie" (Boericke)

    Das Einsatzgebiet bei Verletzungen ist nur eins von vielen.

    In seiner Verdünnung ruft Arnika auch die Symptome einer Verletzung, stumpfen Traumas, wie z.B. Hämatome hervor. Die Arzneimittelprüfungen werden ja nicht mit der Urtinktur sondern mit den Verdünnungen gemacht, da kommt es auch zu anderen Symptomen, weil die heftigen Symptome, die bei der Einnahme einer hohen Konzentration sofort auftreten (wie die Herzrhytmusstörungen) erst viel später kommen. Vorher kann man am ganzen Körper noch andere Veränderungen beobachten :)

    Arnika-Salben helfen durch ihre Bilirubin-auflösende Wirkung, das Abfallprodukt von zerstörtem Blut kann also schneller abtrasportiert und ausgeschieden werden, so verschwinden Blutergüsse schneller. Da das eine biochemische Reaktion ist, braucht es dazu eine höhere Konzentration, die nur äußerlich hilfreich ist.

    Welche Art der Behandlung man nutzt kommt immer auf die jeweilige Verletzung und Situation an.

    Kommentar von ElkeO ElkeOElkeO

    In seiner Verdünnung ruft Arnika auch die Symptome einer Verletzung, stumpfen Traumas, wie z.B. Hämatome hervor.

    Im Ernst? Wenn ich Arnica C30 einnehme bekomme ich Hämatome oder etwas zumindest sehr ähnliches?

    Das wäre ja eine wissenschaftliche Sensation - seltsam dass ich davon noch nirgends etwas gelesen habe.

    Kommentar von Kati1810 Kati1810Kati1810

    In einer homöopatischen Arzneimittel-Prüfung ja

    Kommentar von ElkeO ElkeOElkeO

    klappt das auch bei Tieren? (Homöopathie soll ja auch bei Tieren funktionieren)

    Bekommen die auch Symptome die Hämatomen ähneln, wenn man ihnen Arnica C30 zum fressen gibt?

    Kommentar von Kati1810 Kati1810Kati1810

    Die Tierhomöopathie wird genauso wie die Schulmedizin der Tiere in erste Linie vom Menschen abgeleitet. Das ist nicht immer sinnvoll, aber nun mal so.

    Kommentar von Heinroth HeinrothHeinroth

    In seiner Verdünnung ruft Arnika auch die Symptome einer Verletzung, stumpfen Traumas, wie z.B. Hämatome hervor.

    Mein Kommentar hierzu:

    Stichwort Garderobe.

  • 1
    Antwort von Sonofgollum Sonofgollum

    Homöopathische Mittel sind so verdünnt, dass sie gar nicht wirken können. Sie gehören auch nicht zum Umfeld der Medizin oder Gesundheit sondern sind reine Esotherik. Die Wirkung ist lange wiederlegt.

  • 0
    Antwort von Marigoldi Marigoldi

    Regelmäßig werden immer wieder Arzneimittelprüfungen mit homöopathischen Medikamenten durchgeführt. Skeptiker sollten da mal mitmachen bevor sie irgendwas nachplappern. Bei jeder neuen wissenschaftlichen Erkenntnis steht erst mal die Beobachtung eines Phänomens. Die Erklärung folgt dann einige Jahrzehnte später. Und der sichtbare Vorgang läst sich lange nicht beweisen. Wie war das z.B. beim elektrischen Strom, hat da jemand vielleicht zuerst die Elektronen fließen sehen. Oder hat man doch zuerst eine Beobachtung gemacht und diese durch Versuche dann erweitert. Also nicht mitreden wenn mann noch nie eine Behandlung bei einem ausgebildeten Terapeuten gemacht hat, oder alternativ eine homöopathische Arzneimittelprüfung mitgemacht hat. Konatakte findet man dazu evtl über die Apotheke Gudjons in Augsburg oder andere Hersteller.

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