Armut in verschiedenen Ländern überwunden?

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4 Antworten

Das hauptsächliche Problem ist, dass von dem Geld was angeblich in den armen Ländern investiert wird nur sehr wenig davon auch selber im Land bleibt. Die, die am meisten davon haben sind i.d.R. internationale Unternehmen, die das Geld dann wieder "abzwacken". Deswegen wär es bei Investitionen in arme Länder wichtig auf die lokale Wirtschaft zu achten

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Dafür müsste die Regierung in den jeweiligen Ländern umgekrempelt werden. Auch ist es oft so, dass wir hier nur so gut leben können, weil die Leute in anderen Ländern arm sind. Weil andere Länder arm sind, können wir reich sein. Dadurch funktioniert unser gesamtes System, der Kapitalismus allgemein. 

Z.B. in D.R. Konge herrscht seit Jahren Bürgerkrieg um Erze. Die Regierung ist machtlos und wir stiften diesen Krieg nur noch weiter an. Die Firmen, die diese Erze brauchen um die in Handys/Smartphones einzubauen. Sie sind im Konkurrenzkampf und dabei sind ihnen alle Mittel recht. Hauptsache sie kommen zum Ergebnis und können hier mir nix, dir nix ihre Erze an die großen Smartphonefabriken verkaufen. Meistens geht das über viele kleine Händler, so dass gar nicht mehr zurückverfolgt werden kann, woher die Erze eigentlich stammen. Ob aus einem Bürgerkriegsland oder nicht. Den Leuten in D.R. Kongo wird versprochen, das sie statt in der Landwirtschaft in Erzminen besser verdienen. Die Arbeit in den Minen ist gefährlich und Schutzmaßnahmen oder Arbeitsrechre sind ein Fremdwort. Es geht dort eigentlich genau so zu, wie während der  Industrialisierung in den Fabriken. Nun, es ist ja bekannt, dass Geschichte sich wiederholt...   Nun, vielleicht hinken diese Länder hinterher? Aber wieso? Sie haben oft ein schweres Erbe - am Beispiel D.R. Kongo aus der Kolonialzeit eine extrem schlechte Infrastruktur. Die "Besetzer" haben nur zu ihren Minen Straßen/Häfen errichtet und nur dass, was wirklich nötig war. Das ganze Land wurde Fremdverwaltet, die Einwohner als Skaven gehalten. Als dann auf einmal diese Länder auf sich gestellt waren und eine eigene Regierung gründen sollten, ist dass schiefgegangen.

Das ist das Beispiel des Kolonialen Erbes, natürlich gibt es noch weitere Gründe, aber im allgemeinen ist eine katastrophale Regierung an der Armut schuld. Entweder sie ist selbstsüchtig und denkt nur an ihre "Elite", sie ist Jung und hat noch keine ausgereiften Gesetzbücher, Verfassungen... Oder aber sie ist Machtlos. Es herrscht Anarchie. Meist überscheiden sich die drei Punkte der missratenen Regierung und dann herrscht Armut. Da können noch so viele Spenden nicht helfen. Natürlich kann so Einzelpersonen Schutz gewährleistet werden oder Bildung. Aber um nachhaltig was zu ändern, müsste das Problem an der Wurzel gepackt werden und die Regierung dieser Länder neu aufgestellt werden. Doch sowas wird natürlich nicht ohne gewissen Widerstand geschehen. Und selbst wenn es gab gelingt, dann wird die Armut nicht von einem Tag auf den anderen verschwinden. 

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Nicht genug Geld. Wenn Deutschland jetzt zum Beispiel einem Land Geld geben würde um die Armut zu verringern kann das allerdings Deutschland zu viel kosten und Deutschland hätte kaum Geld

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Weil die Menschen mit dem nötigen "Kleingeld" ihr Geld sicher lieber anders einsetzen.

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