Frage von Lazybear, 326

Argumentensammlung gegen Kreationismus?

Hallo, mir steht bald eine Debatte mit einem Kreationisten bevor.

Ich wollte daher fragen, ob ihr mir vielleicht einige Fakten gegen den Kreationismus nennen könnt.

Dabei geht es mir viel mehr darum, in der Debatte eine kleine Sammlung zu haben und sie über mein Smartphone schnell abrufen zu können!

Quellen sind ausdrücklich erwünscht, sowie Widerlege gängiger kreationistischer Argumente! Ich danke jedem vielmals, der mir bei der Vorbereitung auf diese Debatte hilft! Lg

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von DiegoderAeltere, Community-Experte für Biologie & Evolution, 92

Eine Liste der meisten kreationistischen Argumente findest du hier (leider nur auf Englisch):

http://www.talkorigins.org/indexcc/list.html

Weniger wissenschaftlich (allein die Schriftart!) und geordnet, dafür auf Deutsch, gibt es diese Seite hier:

http://argumentevonkreationisten.de.tl/Home.htm

Du solltest bei deiner Debatte vor allem darauf achten, dich nicht in die Defensive drängen zu lassen. Meiner Erfahrung nach laufen die meisten Diskussionen um die Evolution etwa so ab:

A: Ich kann widerlegen, dass die Evolution stattgefunden hat.

B: Das will ich sehen!

A nennt ein Argument nach dem anderen, die noch so offensichtlich falsch sein können, und B kritisiert und widerlegt sie nacheinander. Mit dieser Strategie kann B die Diskussion aber immer nur verlieren. Wenn A keine neuen Argumente mehr einfallen, ist seine Grundposition trotzdem nicht widerlegt worden. Wenn B aber auch nur ein einzelnes Argument nicht sofort kontern kann (jedes Gegenargument benötigt fundiertes Wissen, über das Laien selten verfügen), kann A den Sieg in der Diskussion für sich beanspruchen.

Ein gutes Beispiel ist folgende Behauptung:

"Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik (Entropiezunahme in einem geschlossenen System) macht eine Höherentwicklung des Lebens (Evolution) unmöglich."

Welcher Normalsterbliche kennt sich schon mit der Thermodynamik oder Entropie aus und kann etwas hierauf entgegnen? Ein Chemiker oder Physiker wird wissen, dass es einen Haken gibt, denn das erste, was Oberstufenschüler oder Studenten über Entropie hören, ist, dass schon die bloße Existenz und das Wachstum von Lebewesen scheinbar genanntem Satz widerspricht, mit oder ohne Evolution.

Die Auflösung ist ganz simpel: Lebewesen sind keine geschlossenen Systeme, darum gilt der 2. Hauptsatz der TD für sie nicht. Für ihr Überleben sind sie auf ständigen Energiedurchfluss angewiesen (Nahrung). Die Entropiezunahme in der Umgebung eines Lebewesens gleicht die Entropieabnahme im Lebewesen selbst aus.

Bis du das rausgekriegt hast, hat der Kreationist die Debatte vielleicht schon längst für beendet erklärt, und du stehst dumm da. 

Darum: Kenne die Widerlegungen der häufigsten Argumente der Kreationisten, aber lasse nicht zu, dass die Debatte zu einem einseitigen Austausch wird. Wisse, welche Belege es für die gemeinsame Abstammung und die Evolutionstheorie gibt und wovon du redest und hacke auf Widersprüche im Weltbild des Kreationisten ein. Das geht schon allein durch wiederholtes Fragestellen. Wenn dein Diskussionspartner der Frage ausweicht, stell sie erneut. Und mach dir auf jeden Fall Notizen!

Vielleicht bewirkt der gute Herrgott dann ein Wunder und lässt den Kreationisten von seiner Ideologie abrücken.

Kommentar von DiegoderAeltere ,

Danke für den Stern!

Kommentar von SlowPhil ,

»Ich kann widerlegen, dass die Evolution stattgefunden hat.«

Die Evolution hat ja auch nicht stattgefunden.Sie findet statt.

Vielleicht bewirkt der gute Herrgott dann ein Wunder und lässt den Kreationisten von seiner Ideologie abrücken.

A propos! Die ganzen wissenschaftlichen Argumente in allen Ehren, aber am ehesten wird einen gläubigen Menschen ein theologisches Argument beeindrucken:

Der Kern des Kreationismus ist nicht der, dass Gott uns geschaffen habe, sondern dass dies und die Evolutionstheorie miteinander unvereinbar seien, und genau das ist Quatsch.

Kein gläubiger Mensch, den ich kenne, zweifelt daran, selbst von Gott geschaffen zu sein, nur weil sein eigener Entstehungsweg vollkommen natürlich nachvollziehbar ist.

Kreationismus ist schlechte Theologie, weil er Gott nur im Unerklärlichen sucht und natürliche Erklärungen notfalls leugnet, um Gott irgendwie zu beweisen - als wenn Gott das nötig hätte!

Nicht einmal eine 7-Tage-Turbo-Schöpfung steht im Widerspruch zur Evolutionstheorie. Um das Universum zu erschaffen, muss er davon unabhängig sein und unterliegt nicht seinen Zeitläufen, ähnlich, wie ein Schriftsteller nicht der erzählten Zeit seines eigenen Romans unterliegt und darin einen Kosmos mit langer Vorgeschichte erstehen lassen kann - wohl bemerkt, nicht scheinbar, sondern wirklich langer Vorgeschichte.

Die von manchen Kreationisten Behauptung, Gott habe Fossilien postiert, um den Glauben der Menschen auf die Probe zu stellen, kann man als jemand, der an Gott glaubt, nur als Gotteslästerung betrachten.

Kommentar von Grobbeldopp ,

Der Kern des Kreationismus ist nicht der, dass Gott uns geschaffen habe, sondern dass dies und die Evolutionstheorie miteinander unvereinbar seien, und genau das ist Quatsch.

Ich finde das ist eine Nebelkerze von aufgeklärten Christen, die in Deutschland zumindest irgendwie Standardposition ist.

Wie soll denn Gott uns geschaffen haben und gleichzeitig die Evolutionstheorie wahr sein? Das erfordert schon gewaltige Verrenkungen.

Kommentar von SlowPhil ,

Das ist keine Nebelkerze, weil eine solche dazu gezündet wird, um eine Diskussion zu gewinnen, quasi »Recht zu haben«. Damit hat meine Argumentation nichts zu tun. Sie ist nicht geeignet, die Richtigkeit eines bestimmten Glaubens zu »beweisen«.

Das tut übrigens die kreationistische Argumentationsweise auch nicht. Wäre die Entstehung des Kosmos nur durch übernatürlichen Eingriff erklärbar, könnte er immer noch »ebensogut« durch den Kampf irgendwelcher Götter und Riesen wie durch den Schöpfungsakt eines einzigen Gottes entstanden sein.

Verrenkungen erfordert der gleichzeitige Glaube an unsere Erschaffung durch Gott und die Annahme der Evolutionstheorie als richtig nur, wenn man sich einen solchen Schöpfungsakt nur - ich formuliere es mal etwas polemisch - als übernatürliches Simsalabim vorstellen kann.

Kommentar von Grobbeldopp ,

Stimmt das Wort Nebelkerze habe ich falsch verwendet.

Was soll der Schöpfungsakt eines Gottes denn sonst sein als übernatürliche Simsalabim? Hilf meiner Vorstellungskraft bitte auf die Sprünge :-)

Kommentar von Lazybear ,

danke für die antwort, die debatte ist vorbei mit folgendem fazit: der kreationist hat nach langem hin und her zugegeben, dass es für seine vorstellung keinerlei belege gibt und diese nichts mehr als glauben ist, gleichzeitig meinte er, dass alle widerlege des kreationismus auch nur den status eines glaubens hätten, so seien halbwertszeiten nicht wirklich konstant, sondern es sei ein unbelegbarer glauben von naturwissenschaftlern, dass es so sei, was wiederrum bedeutet, dass diese fakten den selben status hätten wie sein glauben. als ich ihn wiederholt bat belege zu bringen für seine behauptungen ging er in gestotter auf und ich konnte zeigen, dass seine gesamte vorstellung von gegenargumenten auf absichtlich herbeigeführtem nichtwissen basiert... würde aber sagen, die sammlung war sehr hilfreich und es ist gut gelaufen! lg

Expertenantwort
von uteausmuenchen, Community-Experte für Physik, 54

Hallo Lazybear,

Du hast schon eine ganz tolle Antwort von DiegoderAeltere.

Ich ergänze da nur noch etwas:

1) Erwarte nicht, zu überzeugen. Du ärgerst Dich nur.

Mit Kreationisten zu diskutieren, ist, wie mit einer Taube Schach zu spielen: Sie wird auf dem Brett herumlaufen, die Figuren umwerfen und dann zu ihresgleichen zurückflattern, um sich ihres Sieges zu rühmen.

Du kannst eine religiöse Überzeugung nicht durch rationale Argumente ins Wanken bringen, weil sie per se nicht rational begründet ist, sondern emotional.

Du kannst also im besten Falle nur Fehler der Argumente des Kreationisten offenlegen, in der Hoffnung, eventuelle Zuhörer (Du hast nicht geschrieben, ob Du solche hast) darauf aufmerksam zu machen.

2) Der Kreationismus und seine Argumente beruht aus eigentlich sehr wenigen, sich immer wieder wiederholenden Fehlschlüssen. Die gilt es herauszuarebeiten. Lass Dich jedoch nicht darauf ein, jedes Detail der Stammesgeschichte erklären zu können oder zu müssen.

Grundlegende Fehlschlüsse des Kreationismus sind z.B.

  • Falsches Dilemma
    Beispiel: Glaubst Du an Gott oder die Evolution?
    Das ist kein Widerspruch, weil die ET, wie jede andere naturwissenschaftliche Theorie schlicht GAR NICHTS über Gott aussagt. Selbst WENN man die ET widerlegen könnte, wäre Gott (und schon gar kein bestimmter) damit bewiesen!
    https://www.ratioblog.de/entry/fehlschluss-4-falsches-dilemma-false-dichotomy
    https://ncse.com/library-resource/god-evolution)

    Das ist der grundlegenste Kategorienfehler des Kreationismus überhaupt.
  • Überbetonung von Erklärungslücken
    Die meisten "Argumente" des Kreationismus lassen sich unter der Überschrift "Die ET kann nicht erklären, wie xxxx entstanden ist" zusammenfassen.
    Lass Dich nicht verleiten, in einer solchen Diskussion, jede vom Kreationisten postulierte Lücke schließen zu wollen. Damit überlässt Du ihm unnötig die Führung des Gespräches.
    Du kannst - wo es Dir bekannt ist - auf Hinweise auf mögliche Entwicklungsschritte eingehen, das eigentliche Argument ist jedoch stets, dass dieses fehlende Detailwissen nicht die Bedeutung hat, die der Kreationismus ihm geben will.

    Dass man nicht jeden Entwicklungsschritt in einem historisch langen Prozess bis ins Detail nachvollziehen kann, ist in der Naturwissenschaft praktisch überall so und keineswegs auf die ET beschränkt. Das liegt daran, dass es zur Klärung solcher Details meist nicht genügt, den Prozess (hier:Evolution) verstanden zu haben, sondern dass man Zusatzwissen über die Rand- und Rahmenbedingungen benötigt, die den jeweiligen Schritt ermöglicht haben. Sehr oft sind uns diese Rahmenbedingungen aber nicht bekannt. (Z.B. die genaue Zusammensetzung der Erdatmosphäre im Erdaltertum, die genauen Umweltbedingungen,...)
    Der Kreationismus will aus dem Fehlen dieses Detailwissens auf das Fehlen des Prozesses schließen... und das ist ein Fehlschluss.

    Evolution ist ein großer Prozess. Ein Prozess, der dadurch belegt ist,
    dass alle Befunde, die wir haben (und das sind weit mehr, als der simple
    Fossilienbefund), sich in dieses Gesamtbild einfügt. Wir haben ein
    Fossilienbild (ältere Formen in älteren Schichten, komplettes Fehlen
    jüngerer Formen in älteren Schichten), das eindeutig zur Vorhersage der
    ET passt.
    https://www.ratioblog.de/entry/fehlschluss-3-argument-aus-unwissenheit
  • Ein Spezialfall des letzten Punktes sind die Wahrscheinlichkeiten
    Im Kreationismus werden bestimmte Entwicklungsschritte oder die Entstehung bestimmter Organe als unmöglich, weil zu komplex dargestellt. Eine Mutation wäre zu unwahrscheinlich, Zwischenstufen für den Träger kein Vorteil.

    Dieser Argumentationszweig beruht stets darauf, dass einer oder mehrere der folgenden Punkte nicht beachtet werden:
    - Entwicklungen verlaufen immer in winzigsten Einzelschritten, nicht auf einmal. Gesamtwahrscheinlichkeiten für die Entstehung ganzer Organe sind per se daher vollkommen unsinnig.
    - Wir betrachten von unserer heutigen Warte aus die Evolution rückwärts. Von uns aus gesehen, hat sie also einen ganz bestimmten Verlauf genommen. Das bedeutet aber keineswegs, dass das Leben historisch jeweils nur diese eine Entwicklungsmöglichkeit gehabt hat.
    Die absurden Wahrscheinlichkeitsrechnungen des Kreationismus beruhen i.a. darauf, dass man der Vielzahl genetischer Möglichkeiten nur die eine Entwicklungsrichtung zu uns hin entgegenstellt. Evolution ist aber eben NICHT gerichtet. Wir können nur schwer abschätzen, wie viele denkbare überlebensfähige Variationen es gegeben hätte zu diesem Zeitpunkt, von denen sich halt nur die historische ereignet hat. Berücksichtigt man aber, dass es sehr wahrscheinlich auch sehr viele andere Variationen gegeben hätte, ergeben sich weit weniger unwahrscheinliche Verhältnisse
    - Der Kreationismus unterschlägt bei den angeblich nicht nützlichen Zwischenstufen komplett den sogeannten "Funktionswechsel": Sehr viele Merkmale hatten historisch erst eine andere Funktion für ihren Träger. zufällige Variation macht ggf. Zusatznutzen möglich, der über lange Zeiträume sogar Hauptfunktion werden kann. Ein Beispiel wären unsere Gehörknöchelchen.


Mit die beste Beschreibung der Strategie - wie man also in einer solchen Diskussion vorgehen sollte, findet sich bei Neukamm:

http://www.martin-neukamm.de/argument.html

(Beachte auch die dortigen weiterführenden Links)

Ideal wäre es natürlich, wenn Du noch Zeit hättest, das Buch "Evolution im Fadenkreuz" zu lesen oder zumindest !querzulesen". (https://www.amazon.de/Evolution-Fadenkreuz-Kreationismus-religi%C3%B6se-Argument... gebraucht nehmen! Ist billiger...)

Aber meist ist die Vorbereitungszeit zu knapp für ein ganzes Buch. ;-)

Ein Kapitel daraus gibt es als pdf sogar online, in dem es um viele Fragen geht, die recht oft kommen: Entstehung des Lebens, Chiralität, Genetik als "Code",...

Ist nicht kurz, aber ich verlinke es Dir mal:

https://www.amazon.de/Evolution-Fadenkreuz-Kreationismus-religi%C3%B6se-Argument...

Viel Grück... und vor allem: NIcht ärgern!

Grüße



Kommentar von Lazybear ,

danke, sehr hilfreiche antwort! ich bin leider eingeladen worden, auch wenn ich weiß, dass sich dort niemand belehren lassen will, versuche ich mein bestes! lg

Kommentar von Lazybear ,

danke für die antwort, die debatte ist vorbei mit folgendem fazit: der kreationist hat nach langem hin und her zugegeben, dass es für seine vorstellung keinerlei belege gibt und diese nichts mehr als glauben ist, gleichzeitig meinte er, dass alle widerlege des kreationismus auch nur den status eines glaubens hätten, so seien halbwertszeiten nicht wirklich konstant, sondern es sei ein unbelegbarer glauben von naturwissenschaftlern, dass es so sei, was wiederrum bedeutet, dass diese fakten den selben status hätten wie sein glauben. als ich ihn wiederholt bat belege zu bringen für seine behauptungen ging er in gestotter auf und ich konnte zeigen, dass seine gesamte vorstellung von gegenargumenten auf absichtlich herbeigeführtem nichtwissen basiert... würde aber sagen, die sammlung war sehr hilfreich und es ist gut gelaufen! lg

Antwort
von realsausi2, 54

Das Problem dabei ist, dass Kreationisten nicht rational agieren. Insofern ist es immer mühsam, mit Argumenten überhaupt wahrgenommen zu werden. Diese werden von denen schlicht nicht verstanden oder ignoriert.

Ich gehe man primär auf das unterstellte Alter der Erde ein.

Es gibt für mich zwei Aspekte, die Kreationismus ziemlich schnell als Unsinn entlarven:

Plattentektonik und Sedimentierung.

Die Bewegungen von Kontinentalplatten ist durch an den Küsten weit entfernter Kontinente gefundene übereinstimmende Struktur über alle Zweifel belegt. Die Aufwerfung von Gebirgen in diesem Zusammenhang auch. Allein die Entfernungen, die dabei zurückgelegt wurden, machen ein Alter der Erde von ca. 6.000 Jahren, wie es Kreationisten unterstellen, unmöglich.

Bei der Sedimentierung finden sich weltweit übereinstimmende Schichtungen. So können Ereignisse wie Vulkanausbrüche und Eiszeiten global nachgewiesen werden.

Die Zahl der Schichten ist weitaus größer als die veranschlagte Jahreszahl.

Zudem finden sich in Schichten vergleichbaren Alters vergleichbare Fossilien, die sich in keiner anderen Schicht finden.

Dies ist wie bei den Jahresringen eines Baumes. Wenn wir nun einen Baum fänden, der 30.000 Jahresringe hat, wäre damit das Erdalter > 6.000 Jahre belegt. Und in der Sedimentierung haben wir genau das.

Aber auch Aspekte wie Lichtgeschwindigkeit und Zusammensetzung der Sonne belegen zwingend ein höheres Alter des Universums.

Wir sehen viele Objekte am Himmel, die mehr als 6.000 Lichtjahre von uns entfernt sind. Wie stellt sich nun der Kreationist das vor? Ist das Licht eine unbestimmte Zeit schneller unterwegs gewesen, als wir es heute messen können? Hat ein Gott das Licht im Abstand von 6.000 LJ auf den Weg geschickt, damit es heute pünktlich bei uns ankommt, um uns die Objekte zu zeigen?

Aus dem Verhältnis der Element, aus denen die Sonne besteht, kann man recht genau ihr Alter errechnen. Insbesondere Wasserstoff und Helium geben hier Auskunft, wie lange eine Sonne schon brennt.

Wie stellen sich die Kreationisten das nun vor? Hat ein Gott die Sonne vor 6.000 Jahren mit einem Verhältnis von Wasserstoff und Helium geschaffen, das die dann begonnene Fusion bis heute das Massenverhältnis zusammen gekokelt hat, das wir messen können?

Es gibt natürlich viele andere Bereiche, in denen Kreationismus als der Unsinn entlarvt werden kann, der er ist. Meine Argumente oben werden aber bei Vertretern des Intelligent Design schnell hinfällig, weil diese die Alterbestimmung mit den 6.000 Jahren so nicht vornehmen.

Kommentar von Lazybear ,

danke für die antwort, die debatte ist vorbei mit folgendem fazit: der kreationist hat nach langem hin und her zugegeben, dass es für seine vorstellung keinerlei belege gibt und diese nichts mehr als glauben ist, gleichzeitig meinte er, dass alle widerlege des kreationismus auch nur den status eines glaubens hätten, so seien halbwertszeiten nicht wirklich konstant, sondern es sei ein unbelegbarer glauben von naturwissenschaftlern, dass es so sei, was wiederrum bedeutet, dass diese fakten den selben status hätten wie sein glauben. als ich ihn wiederholt bat belege zu bringen für seine behauptungen ging er in gestotter auf und ich konnte zeigen, dass seine gesamte vorstellung von gegenargumenten auf absichtlich herbeigeführtem nichtwissen basiert... würde aber sagen, die sammlung war sehr hilfreich und es ist gut gelaufen! lg

Kommentar von realsausi2 ,

dass diese fakten den selben status hätten wie sein glauben

Hier zeigt sich, wie unpräzise Kreationisten denken. Fakten sind Fakten, da ist kein Glaube mehr gefragt. Fakten kann man anerkennen oder eben nicht.

Das ist einfach die billige Fluchtargumentation, die versucht, die Debatte vollends der Rationalität zu entheben, um im Bereich des Beliebigen eine vermeintliche Augenhöhe herzustellen.

Dieses kann aber eben nur durch die irrationale Brille des Kreationisten funkionieren.

Antwort
von Dahika, 53

Sogar der Papst glaubt nicht an den Kreationismus. Er ist allerdings so klug, dass er weiß, dass die Evolution nicht gegen Gott spricht. Er dürfte so klug sein,dass er sich dagegen wehrt, dass Gott immer im Unerklärlichen gesucht wird. Wenn man etwas nicht erklären kann, muss es also Gottes Ursprung sein. Der Nachteil dieser Vorstellung ist aber, dass sich dann Gott immer mehr auf dem Rückzug befindet, da man immer mehr erklären kann.

Früher wurde Gott im einfachen Gewitter gesucht. Dann konnte man das Gewitter erklären und Gott war daraus verschwunden. ?

Von daher ist für mich Kreationismus Ketzerei.

Ein Argument für die Evolution und gegen den Kreationismus ist die derzeitige Angst vor der Vogelgrippe.  Die Hühner und so weiter müssen in den Ställen bleiben. Weniger weil man Angst um die Hühner hätte, sondern weil man Angst hat, dass das Virus mutieren, sich verändern könnte. Und dann auf den Menschen gehen könnte. Das ist nichts anderes als Evolution.

Oder glaubt ein frommer Kreationist wirklich, dass da oben ein alter, bärtiger Mann sitzt und denkt. "Ist das langweilig hier. Ich glaub, ich verändere mal das Vogelgrippevirus, um den Menschen etwas Angst einzujagen?"

Kaum, oder?

Antwort
von Jewi14, 132

Argumente gegen Kreationisten. Der Scherz ist gut! Kreationisten machen es sich sehr einfach "Alles war Gott" und Argumente sind sie nicht zugänglich.

Du kannst mit Urknall, Evolution, expandierendes Weltall und Radiocarbon Methode zur Altersbestimmung kommen, die werden es eh nicht akzeptieren. Lass denen ihr (Irr)glaube. Kreationisten sind wie Reichsbürger, beide sind Argumenten und Beweise nicht zugänglich. 

Kommentar von Lazybear ,

das ist mir bewusst, aber die frage war nicht nach bewertung des kreationismus, trotzdrm danke!

Kommentar von SlowPhil ,

Die Antwort bewertet den Kreationismus nicht nur, sie zeigt auch die Sinnlosigkeit des Argumentierens in der Diskussion mit Kreationisten auf, eben aufgrund der Unzugänglichkeit derselben.

Kommentar von Lazybear ,

war aber nicht die frage :)

Antwort
von claushilbig, 25

Evolution hat nicht nur stattgefunden, sie findet noch immer statt - und man kann sie sogar direkt beobachten!

Sehr klares Beispiel ist die Aga-Kröte, die seit ihrer "Einfuhr" nach Australien vor gut 70 Jahren erkennbar längere Hinterbeine entwickelt hat. (s. z. B. http://www.dw.com/de/aga-kr%C3%B6ten-evolution-im-hier-und-jetzt/a-18215028)

Du kannst Dein Gegenüber ja mal fragen, wie er diese Phänomen kreationistisch erklären kann ...

Kommentar von Lazybear ,

danke für die antwort, die debatte ist vorbei mit folgendem fazit: der kreationist hat nach langem hin und her zugegeben, dass es für seine vorstellung keinerlei belege gibt und diese nichts mehr als glauben ist, gleichzeitig meinte er, dass alle widerlege des kreationismus auch nur den status eines glaubens hätten, so seien halbwertszeiten nicht wirklich konstant, sondern es sei ein unbelegbarer glauben von naturwissenschaftlern, dass es so sei, was wiederrum bedeutet, dass diese fakten den selben status hätten wie sein glauben. als ich ihn wiederholt bat belege zu bringen für seine behauptungen ging er in gestotter auf und ich konnte zeigen, dass seine gesamte vorstellung von gegenargumenten auf absichtlich herbeigeführtem nichtwissen basiert... würde aber sagen, die sammlung war sehr hilfreich und es ist gut gelaufen! lg

Kommentar von danhof ,

Man kann auch Hunderassen platte Nasen anzüchten. Deshalb bleiben es aber Hunde.

Eine Aga-Kröte bleibt eine Aga-Kröte.

Diese Aussage widerlegt jedenfalls in keiner Weise den Kreationismus.

Kommentar von claushilbig ,

Naja, kommt auf die Ausrichtung des Kreationismus an, den man vertreten will.

Einem evolutionistischem Kreationismus (https://de.wikipedia.org/wiki/Kreationismus#Evolutionistischer_Kreationismus) widerspricht das Argument tatsächlich nicht, aber schon der absoluten Ablehnung der Evolution, wie sie von "orthodoxen" Kreationisten vertreten wird.

Antwort
von DesbaTop, 109

Google nach "Evolutionstheorie", "Urknall", "Dinosaurier" und gegebenenfalls auch nach "Gendefekten bei Inzucht".

Antwort
von SturerEsel, 124

Bitte sehr:

http://scilogs.spektrum.de/gedankenwerkstatt/argumente-des-kreationismus-und-ihr...

https://www.welt.de/wissenschaft/article1438221/Die-bildgewaltigen-Irrtuemer-der...

Es wird die Meinung vertreten, dass man die engstirnigen Kreationisten ignorieren und gewähren lassen soll, das halte ich für falsch, denn:

"Was ist mit den Kreationisten? Natürlich soll und kann grundsätzlich jeder glauben, was er will, egal wie albern oder absurd es anderen erscheinen mag. Ein Problem ergibt sich aber immer dann, wenn andere “Unschuldige” oder Abhängige, wie z.B. Kinder, durch die Glaubensvorstellungen ihrer Eltern oder Vormünde und deren Bedürfnis, jene den Kindern aufzuprägen, Schaden nehmen. Unter “Schaden” fällt meiner Ansicht nach auch das Erlernen und Verinnerlichen von falschem, ideologisch geprägtem “Wissen”. Leider ist genau das die Strategie des Kreationismus."

http://scienceblogs.de/bloodnacid/2011/03/28/evolution-vs-kreationismus/

Selbst hier in Deutschland gibt es inzwischen Schulen, die einen "streng christlichen" Lehrplan haben, da ist die Evolution per se nicht belegbar und hat somit auch nicht stattgefunden, siehe hier:

http://www.vebs-online.com/uploads/media/R__Junker_Evolution_und_Schoepfungslehr...

Wehret den Anfängen!

Kommentar von SturerEsel ,

An die Kreationisten (die Antwort eines der Hauptvertreter bei GF ist ja plötzlich verschwunden):

Wie alle Kreationisten macht ihr immer wieder den gleichen entscheidenden Fehler: "Wir können nicht genau erklären, wie das Leben auf diesem Planeten entstanden ist, also muss es etwas übernatürliches sein!" Das ist das Ende eurer Erkenntnis.

Auf beiden Seiten wurde Ozeane von Tinte verbraucht, um den jeweiligen Standpunkt zu verdeutlichen. Viel Sinn macht das nicht, denn ihr werdet mich niemals mit dieser eingeschränkten Sichtweise überzeugen können - und umgekehrt natürlich auch nicht.

Aber nur mal so als Beispiel:

"Wer heute behauptet, das Problem des Ursprungs des Lebens auf unserem Planeten sei gelöst, sagt mehr, als er wissen kann. Doch um wieviel mehr müßte der wissen, der die Gegenbehauptung aufstellt und uns einreden will, daß Leben auf natürliche Weise (...) nicht entstehen konnte. Er müßte nicht nur sämliche Bedingungen kennen, unter denen Leben möglicherweise entsteht, er muß auch beweisen, daß gerade diese unter all den möglichen Bedingungen der frühen Erde nicht realisierbar waren (...) Ein einziges Gegenbeispiel - und davon gibt es heute bereits viele in Form von Laboratoriumsexperimenten - kann seine Behauptung zu Fall bringen."

http://www.martin-neukamm.de/junker4.html

Ihr könnt hier soviel missionieren, wie ihr wollt. Euer Standpunkt "Kann nicht sein, es war Gott!" bedeutet das Ende jeglichen Wissens und jeder Forschung. Im Gegensatz zu eurer beweislosen Behauptung gibt es Menschen, die sich darum Gedanken machen.

Euer verzweifeltes Bemühen, jeden kritischen Menschen zu einem Sektenanhänger zu diskreditieren, erinnert sehr an die katholische Kirche, die fast 2000 Jahre benötigte, die Erde aus dem Mittelpunkt des Universums zu bewegen. Die haben auch fast jeden verbrannt, der das Gegenteil behauptete. Gesiegt hat schlußendlich das Streben nach Wissen und nicht das Festhalten an Ideologien.

Deshalb: es ist mir vollkommen wurscht, was ihr als "Tatsachen" hinstellt und diverse Kreationisten zitiert, die samt und sonders diesen eingeschränkten Wissenshorizont propagieren und gebetsmühlenartig die gleichen "Argumente" wiederholen. Diese haben alle die gleiche Schlussfolgerung: "Wir wissen es nicht, werden es niemals wissen, also muss es Gott sein. Kritik nicht erwünscht."

Die Erde dreht sich trotzdem um die Sonne.

Kommentar von Lazybear ,

danke für die antwort, die debatte ist vorbei mit folgendem fazit: der kreationist hat nach langem hin und her zugegeben, dass es für seine vorstellung keinerlei belege gibt und diese nichts mehr als glauben ist, gleichzeitig meinte er, dass alle widerlege des kreationismus auch nur den status eines glaubens hätten, so seien halbwertszeiten nicht wirklich konstant, sondern es sei ein unbelegbarer glauben von naturwissenschaftlern, dass es so sei, was wiederrum bedeutet, dass diese fakten den selben status hätten wie sein glauben. als ich ihn wiederholt bat belege zu bringen für seine behauptungen ging er in gestotter auf und ich konnte zeigen, dass seine gesamte vorstellung von gegenargumenten auf absichtlich herbeigeführtem nichtwissen basiert... würde aber sagen, die sammlung war sehr hilfreich und es ist gut gelaufen! lg

Antwort
von ThomasJNewton, 109

Versuch's doch mal mit einer anderen Taktik.
Damit hatte ich zumindest mal Erfolg:

Verzichte auf Argumente, v.a. und auf Gegenargumente, und frage statttdessen bei jedem seiner "Argumente" nach.

Da er ja nichts wirklich verstanden hat, was er da an Angelesenem nachplappert, kann er keines seiner "Argumente" präzisieren oder gar begründen.

Da ist dann also ganz schnell die "Luft raus".

Das bringt zwar überzeugungstechnisch auch nichts, aber zumindest mehr Spaß als eine fruchtlose "Diskussion".

Kommentar von Lazybear ,

danke für die antwort, die debatte ist vorbei mit folgendem fazit: der kreationist hat nach langem hin und her zugegeben, dass es für seine vorstellung keinerlei belege gibt und diese nichts mehr als glauben ist, gleichzeitig meinte er, dass alle widerlege des kreationismus auch nur den status eines glaubens hätten, so seien halbwertszeiten nicht wirklich konstant, sondern es sei ein unbelegbarer glauben von naturwissenschaftlern, dass es so sei, was wiederrum bedeutet, dass diese fakten den selben status hätten wie sein glauben. als ich ihn wiederholt bat belege zu bringen für seine behauptungen ging er in gestotter auf und ich konnte zeigen, dass seine gesamte vorstellung von gegenargumenten auf absichtlich herbeigeführtem nichtwissen basiert... würde aber sagen, die sammlung war sehr hilfreich und es ist gut gelaufen! lg

Antwort
von woflx, 120

Diskussionen anhand vorgefertigter Argumente werden schnell zu Strohmann-Debatten, bei denen man gegen Ansichten vorgeht, die der andere überhaupt nicht vertritt. Für eine fruchtbare Diskussion bleibt es Dir nicht erspart, Dir selbst eine fundierte Meinung zum Thema zum bilden.

Kommentar von Lazybear ,

das ist richtig, aber der sinn meiner frage war ein argumentenkatalog zu erstellen um schnell quellen und argumente in anspruch nehmen zu können, es ist nicht so, dass ich nicht vorbereitet bin oder mich nicht mehr vorbereiten werde, das ist nur ein teil der vorbereitung! lg

Kommentar von Lazybear ,

danke für die antwort, die debatte ist vorbei mit folgendem fazit: der kreationist hat nach langem hin und her zugegeben, dass es für seine vorstellung keinerlei belege gibt und diese nichts mehr als glauben ist, gleichzeitig meinte er, dass alle widerlege des kreationismus auch nur den status eines glaubens hätten, so seien halbwertszeiten nicht wirklich konstant, sondern es sei ein unbelegbarer glauben von naturwissenschaftlern, dass es so sei, was wiederrum bedeutet, dass diese fakten den selben status hätten wie sein glauben. als ich ihn wiederholt bat belege zu bringen für seine behauptungen ging er in gestotter auf und ich konnte zeigen, dass seine gesamte vorstellung von gegenargumenten auf absichtlich herbeigeführtem nichtwissen basiert... würde aber sagen, die sammlung war sehr hilfreich und es ist gut gelaufen! lg

Antwort
von FloTheBrain, 22

Debatten und Diskussionen bringen nur dann etwas, wenn alle Beteiligten davon ausgehen, möglicherweise selbst im Unrecht sein zu können, und dass gute Argumente den persönlichen Standpunkt ändern könnten. So wie in der Wissenschaft.

Das ist bei Religion nicht der Fall. Was kümmerts dich was andere glauben, wenn sie es unbedingt wollen? Wir haben Religionsfreiheit und jeder kann an den Quatsch glauben, den er für den besten Quatsch hält.

Kreationismus ist nur ein pseudowissenschaftlicher Anstrich für religiöse Überzeugungen. Menschen davon abzubringen, die dem verfallen sind ist fast immer ausgeschlossen und Zeitverschwendung.

Spreche lieber mit noch normal denkenden Menschen und erkläre wie absurd Kreationismus ist. Dann sind die weniger empfänglich wenn sie auf einen Kreationisten treffen. Das ist 10 mal zeitsparender und 10 mal effektiver als sich mit einem Hirni zu streiten, der dir eh nicht zuhören wird.

Aber wenn du es nicht lassen kannst, hier:

https://www.psiram.com/ge/index.php/Kreationismus

Kommentar von FloTheBrain ,

Um das noch mal deutlich zu machen wie diese Leute ticken.

Die sind auf einer Mission, so viele wie möglich von ihrem Glauben zu überzeugen. Steht es in einer Diskussion schlecht, dann ziehen sie sich auf ihre Totschlagargumente zurück, die keine Kritik zulassen.

Du wirst da niemanden die Augen öffnen.

Alles was die dazu denken wird nur sein: "Mist, den haben wir nicht überzeugt, aber morgen ist auch noch ein Tag und morgen überzeugen wir wieder jemanden."

Und dafür machst du dir dann so viel Mühe ;-)

Kommentar von Lazybear ,

danke für die antwort, die debatte ist vorbei mit folgendem fazit: der kreationist hat nach langem hin und her zugegeben, dass es für seine vorstellung keinerlei belege gibt und diese nichts mehr als glauben ist, gleichzeitig meinte er, dass alle widerlege des kreationismus auch nur den status eines glaubens hätten, so seien halbwertszeiten nicht wirklich konstant, sondern es sei ein unbelegbarer glauben von naturwissenschaftlern, dass es so sei, was wiederrum bedeutet, dass diese fakten den selben status hätten wie sein glauben. als ich ihn wiederholt bat belege zu bringen für seine behauptungen ging er in gestotter auf und ich konnte zeigen, dass seine gesamte vorstellung von gegenargumenten auf absichtlich herbeigeführtem nichtwissen basiert... würde aber sagen, die sammlung war sehr hilfreich und es ist gut gelaufen! lg

Antwort
von Viktor1, 67

Der Kreationismus hat nicht nur ein Erscheinungsbild, sondern dies ist vielfältig gestaltet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kreationismus
oder auch Links dazu, welche dir hier schon vorgeschlagen wurden
So kann es sein, daß man mit manchen Kreationisten doch vernünftige Dispute führen kann, da sich die Diskrepanzen fast nur auf elementare Aussagen reduzieren.
Du solltest dich also zuerst kundig machen, was Kreationismus alles beinhaltet. Argumente gegen irgendwas solltest du aus deiner eigenen Überzeugung finden statt sich anzulernen, was andere sagen - sonst wird das nichts und du wirst von deinem Disput-Gegner kurz in die Tonne gestampft - wenn er denn das entsprechende "Wissen hat.

Antwort
von anwesende, 100

Eine Diskussion mit Fakten ist sinnbefreit, weil es sich um eine Glaubensfrage handelt.Kreationisten haben daher auch keine Argumente und sind Fakten gegenüber nicht zugänglich, da sie daran glauben.

Für sie sind die Fossilien ein Witz Gottes, den die Archäologen einfach nicht verstanden haben.

m.f.G.

anwesende 

Kommentar von Lazybear ,

mag sein, aber da ich zu einer diskussion eingeladen worden bin, gebe ich mein bestes, als ob ich es nicht besser wüsste! lg

Kommentar von Lazybear ,

danke für die antwort, die debatte ist vorbei mit folgendem fazit: der kreationist hat nach langem hin und her zugegeben, dass es für seine vorstellung keinerlei belege gibt und diese nichts mehr als glauben ist, gleichzeitig meinte er, dass alle widerlege des kreationismus auch nur den status eines glaubens hätten, so seien halbwertszeiten nicht wirklich konstant, sondern es sei ein unbelegbarer glauben von naturwissenschaftlern, dass es so sei, was wiederrum bedeutet, dass diese fakten den selben status hätten wie sein glauben. als ich ihn wiederholt bat belege zu bringen für seine behauptungen ging er in gestotter auf und ich konnte zeigen, dass seine gesamte vorstellung von gegenargumenten auf absichtlich herbeigeführtem nichtwissen basiert... würde aber sagen, die sammlung war sehr hilfreich und es ist gut gelaufen! lg

Antwort
von Serendipity87, 55

Ich habe bereits in vielen meiner Antworten ausführlich dargelegt, warum die Bibel das beste Argument gegen den Kreationismus ist. Viel Spaß beim Stöbern!

Antwort
von gilgamesch4711, 69

  Es gibt nur zwei Schulfächer, die wirklich seriös sind: Mathe und Latein. Ein Mathelehrer, der sich auch nur einmal verrechnet; ein Lateinlehrer, der auch nur einen Fehler begeht - beide haben ihre Autorität verspielt.

   In einem Beitrag des Hörfunks brachte ein Redakteur die Beurteilung des Kreationismus durch seinen Lateinlehrer:

   " Kreationisten kommen mir vor wie ein Schüler, der die Teilnahme an meinem Lateinunterricht aus Gewissensgründen verweigern würde.

   ' Eine lateinische Sprache hat nie existiert; wurde nie gesprochen. All jene Berichte über Nero und die Gladiatoren sind nichts als Gräuelpropaganda.

   Seit es Menschen gibt, wurden schon immer die modernen Sprachen Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Französisch und Rumänisch gesprochen - unverändert vom ersten Tage der Menschheit bis Heute ... "

   Beachte: Zu welcher Nüchternheit und Klarheit des Geistes das Lateinische einen Menschen erzieht.

   Aus der Spektrum.  wir sind im Besitze eines Briefes, wo sich der Pharao bei seinem Kollegen, dem König von Babylon, in überschwänglichen Worten für ein Geschenk bedankt,

  " den wundervogel, der jeden Tag Eier legt ... "

   Warum brüten Wildvögel nicht jeden Tag? Hat etwa Gott das Haushuhn erschaffen?

   Ich muss mich leider kurz fassen und abschicken, sonst bricht dieser Editor wieder zusammen. Aber dich erwarten noch zwei Ergänzungen.

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