Die Bitte steht oben....Danke im voraus
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SuboptimiererSuboptimierer
Könnte es nicht passieren, dass die Arbeitslosenzahl steigt?
Wenn ich mir als Unternehmer statt 10 Spargelstecher nur noch 8 für das gleiche Geld leisten kann, dann versuche ich das doch so zu regeln, dass ich Zweien tschüss sage und die anderen dafür mehr ackern müssen, vielleicht 10 Std. am Tag. Die 8 Spargelstecher freuen sich, weil sie mehr Geld bekommen und der Unternehmer freut sich, dass er den Mindestlohn einhält.
Verlängerung der Wochenarbeitszeit wäre natürlich allgemein eine unternehmerisch gute Idee für Menschen mit Gehalt zumindest.
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3Antwort von
aptemaptem
Ohne Arme keine Reiche. Ohne Reiche kein Traum für die Armen. Lasst uns den Armen helfen und ihren Traum bewahren.
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MoonyjunnyMoonyjunny haha lol xD
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1Antwort von
helmutgerkehelmutgerke
Verdrängung und Verlagerung von Arbeitsplätzen ins benachbarte Ausland
Eingriff in die Tarifautonomie der Gewerkschaften sowie deren Schwächung
wären zwei Argumente, die mir so spontan zu deiner Frage einfallen.
Vom Grundsatz denke ich brauchen wir einen Mindestlohn, allerdings muss dieser auch um benachbarten Ausland etwas in gleicher Größenordnung gezahlt werden, damit den Unternehmer gleich der Wind bzgl. der Drohungen mit der Produktionsverlagerung aus den Segeln genommen werden kann.
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SuboptimiererSuboptimierer damit den Unternehmer gleich der Wind bzgl. der Drohungen mit der Produktionsverlagerung aus den Segeln genommen werden kann.
Das höre ich auch immer wieder aber eine Sache ist mir noch nicht ganz klar dabei. Ich formuliere es mal als Frage: Wenn das Ausland so viel günstiger produzieren kann als das Inland, warum produziert überhaupt noch jemand im Inland? Wegen der Qualität höre ich dann. Ich frage mich, wie lange es dauern wird - gerade bei einfachen Produkten - bis die Qualität im Ausland der des Inlands ebenbürtig ist. Und dann?
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1Antwort von
John345John345
Es gibt menschen die gegen einen mindestlohn sind?
Aka menschen die der meinung sind das gleiche arbeit nicht gleich bezahlt werden sollte?
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SuboptimiererSuboptimierer
Generell ist es eigentlich immer so, dass wenn irgendjemand irgendwo Geld bekommt, ein anderer dafür Geld verliert (bei Aktien ist das zumindest so).
Es ist also immer eine Frage des Blickwinkels, ob etwas ein Vor- oder Nachteil ist. Deswegen ist es auch immer unsinnig, Vor- und Nachteile aufzuzählen, denn ein Vorteil des Protagonisten bedeutet immer ein Nachteil für den Antagonisten. "Schützt die Fledermäuse!" bedeutet gleichzeitig "Nieder mit den Insekten!". "Nieder mit den Insekten!" ist vielleicht ein Vorteil für irgendwelche Bauern, die sich von Mücken geplagt fühlen, aber ein Nachteil für Spinnen, weil sie mehr Jagdkonkurrenz haben. Vielleicht sterben sogar ein paar Spinnenarten aus, wer weiß. Dafür übertragen vielleicht nicht mehr so viele Mücken Krankheiten... Das sollte nur zur Verdeutlichung dienen. Mir ist klar, dass das nur indirekt etwas mit der Frage zu tun hatte.
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SuboptimiererSuboptimierer Vielleicht nochmal, um es auf den Punkt zu bringen und damit sich alles nur wie eine Fantasterei anhört:
Wenn die Arbeiter mehr kriegen, haben die Unternehmer weniger. Wenn die Unternehmer weniger haben, wird es sicher Unternehmer geben, die daran zugrunde gehen. Weniger Unternehmer bedeutet weniger Arbeit bedeutet weniger Kaufkraft bedeutet weniger Unternehmer.
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SuboptimiererSuboptimierer "sich alles nicht nur wie eine Fantasterei anhört:"
;-)
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MoonyjunnyMoonyjunny egal trotzdem Danke
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xxGEZOLxxxxGEZOLxx
Der Markt ist frei und reguliert sich selber. Angebot und Nachfrage. Ein staatliches Eingreifen in den Markt wäre wider dem Kapitalismus.
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John345John345 Wider dem Kapialtsmus, ist doch gut oder? Ich meine dieses system geht davon aus das es einer kleinen gruppe immer besser geht und einer wachsenden gruppe immer schlechter!
Wie kann man so ein system nur befürworten? Man muss ja kein Marxist sein um den Kapitalismus abzulehnen.
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xxGEZOLxxxxGEZOLxx Ich befürworte den Kapitalismus ja nicht. Ich lehne ihn aber auch nicht ab. Den Grundgedanken finde ich allerdings sehr gut. Auch der Kommunismus ist vom Grundgedanken her gut. Der Mensch ist das Glied, das Fehler begeht. Die Systeme an sich sind in sich geschlossen wahre Meisterwerke der Wirtschaft.
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DrachenfelsDrachenfels
Geringer Lohn = geringe Kaufkraft = Zersetzung des Bruttoinhaltprodukts
Nö; gäb´s Mindestlöhne, so würde der Spargel im Laden halt ein bißchen teurer. Ohne Lohnregelung werden die armen Leute leider gegeneinander ausgespielt - sie kriegen immer weniger Geld für ihre Arbeit nach der Devise: Willst du nicht für 3,60 E bei mir Spargel stechen, nehme ich eben einen anderen. Und tschüß - und der nächste Spargelbauer sagt ganz kess: Ja, für 3,50 E nehme ich dich. Denn dies Lohndumping gäb´s nicht, wenn alle Spargel-Arbeitgeber gesetzlich 10 E / Stunde abdrücken müssen.
Grüße!
Bleibt aber dann noch die Frage, ob weiterhin die gleiche Menge Spargel konsumiert werden würde.
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ich denk ma der carpentiero hat Recht
Die eigentliche Frage, um die es geht ist die, wie hoch die Gewinnspanne der Spargelbetriebe ist. Denn wenn die Anbieter mehr Geld verlangen könnten, dann hätten sie es bestimmt schon längst; zumindest über stückweise Preiserhöhung.
Wenn diese Spanne aber zu klein ist, dann drohen einige Betriebe pleite zu gehen. Das Beispiel von carpentiero war natürlich äußerst willkürlich, aber er schreibt von einer knapp 300%igen Lohnerhöhung. Um wieviel Prozent wird dann wohl der Preis steigen? Wie groß ist der Puffer zwischen Endpreis und Lohnkosten?