Frage von jonathan471 05.10.2011

argumente gegen vegetariertum

  • Hilfreichste Antwort von Rheinflip 06.10.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Zum Leben gehört das Sterben. Wer das nicht akzeptiert, akzeptiert auch das Leben als solches nicht.

    Tiere werden seit Beginn allen Leben gefressen. Das ist eine unumstössliche Wahrheit. Daher kann es nicht verwerflich sein, Tiere zum Essen zu töten. Verwerflich ist, sie zu quälen oder Lebensmittel zum Füttern von Tiern zu verwenden, die anderen menschen fehlen.

  • Antwort von Paschulke82 05.10.2011
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das einig negative am Vegetarismus ist meiner meinung nach, dass man das Leid der Tiere und die Auswirkungen auf Umwelt, Klima, Ragenwald, hungernde Menschen und die eigene Gesundheit nicht so einfach ausblenden kann. Man verliert die Scheuklappen und kann nicht mehr stupide den jeden Mist in sich reinstopfen, der einem im Supermarkt oder in der Gastronomie unter die Nase kommt.

  • Antwort von Annemaus85 05.10.2011
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Bin gespannt wie du so eine Argumentation zustande kriegen willst.

    Ethische Gründe gegen Vegetarismus? ääähh...

    Biologische? Du meinst, dass der Mensch ein Allesfresser ist, aber Fleisch in größerer Menge und schon gar nicht roh verträgt, so wie Fleischfresser oder andere Allesfresser? Dass unser Darm viel zu lang ist, unsere Magensäure zu schwach, die meisten Mensch überhaupt nicht auf Gedärme abfahren, andere Tiere aber schon? Dass größere Mengen Fleisch bei uns schlimmste Krankheiten auslösen?

    Die einzigen Nachteile, die mir einfallen, sind, dass man als strenger Vegetarier (Veganer) im normalen Supermarkt eine Produktauswahlmöglichkeit von ca. 1 % des Sortiments hat, jede blöde Zutatenliste lesen und dann am besten auch noch die tierischen Lebensmittelzusatzstoffe in Form der E-Nummer kennen muss und dass man sich dann, wenn man versucht tierfreundlich einzukaufen, auch noch doofe Sprüche von allen anhören muss, die das lächerlich oder sonstwas finden.

  • Antwort von kasigesine 05.10.2011
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Da wirst Du lange suchen müssen!!! Es gibt keine Argumente gegen Vegetarier. alles, was ich dazu sagen könnte ist, daß Vegetarier umweltbewußter und gesünder leben.

    Wer sich ausgewogen vegetarisch ernährt, wird viele unserer "Zivilisationskrankheiten " nicht bekommen. Das ist inzwischen sogar von ärztlicher Seite bestätigt.

  • Antwort von snoopyfaan 05.10.2011
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    So spontan kenne ich aber keine guten Argumente dagegen. Dafür gibt es natürlich jede Menge! Aber was spricht denn dagegen. Eigentlich nichts, oder?

  • Antwort von pecudis 06.10.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Naja, die "natürlichen" Argumente sind Dir doch sicher klar? Keine Kuh gibt Milch ohne Kalb, und es gibt keine Legehenne auf der Welt ohne das dafür nicht auch ein Hähnchen geschlüpft wäre. Umgerechnet sind das je Liter Milch 80g Rindlfiesch und Fleischprodukte / tierische Produkte, und für ein Kilo Hartkäse entsteht sogar über ein Kilo Fleisch. Wären alle Deutschen Vegetarier und würden die "übergebliebenen" Kälber und Hähnchen nicht essen, gäbe es in 5 Jahren so viele Tiere, das man überhaupt keine Lebensmittel mehr anbauen könnte.

    Und "ethisch" - eig. moralisch! ergibt sich daraus dann, daß die ganze vorgeschobene "Tierschützerei" der Vegetarier ja eben das ist: nur vorgeschoben, denn schließlich müssen andere Leute ihren ANteil Fleisch essen, wenn die Gesellschaft überleben will. EIne Maxime wie die von Kant (handle stets so, daß die Maxime Deines Handelns zugleich allgemeines Gesetz sein könnte) gibt es also in der "vegetarischen" Moral nicht,

    Wenn Du Dir den Thread hier durchlisst, erschließt sich auch die asoziale Komponente der meisten Vegetarier: sie möchten allem und jedem Ihre Ansicht aufzwingen, egal wie die Frage lautet. Argumente gegen Vegetarismus nehmen sie einzig als "Vorlage", um ihre Argumente dafür zu verbreiten, die hier nun gar nicht gefragt waren.

  • Antwort von Oberrheingraben 06.10.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Negativ: Man braucht länger zum einkaufen, man frägt beim auswärtsessen immer den Wirt so kritisch, man macht sich bei manchen Dumpfbacken damit unbeliebt

    Positv: bekannt

  • Antwort von wueselduesel 06.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich glaube das beste Argument gegen Vegetarier/Veganer ist nach wie vor das Verhalten dieser Leute - für andere rationale Argumente (medizinische, biologische, usw.) sind sie i.d.R. sowieso nicht zugänglich. Es hilft nur immer wieder den Spiegel hochzuhalten.

  • Antwort von LoDnoF 06.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    gibt keine argumente gegen !!

  • Antwort von gansh 06.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    soll ich meine leckeren schweine denn alle im wald aussetzen?

  • Antwort von akumu 05.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Deine Einleitung klingt abwertend. Vegetarismus sollte an sich akzeptiert werden.

    Ich selbst bin Fleischfresser, wie ich mich gerne ironisch nenne und diskutiere daher gerne mit Vegetariern und finde es auch wieder schade, wie die Mehrheit hier reagiert, aber das ist eine andere Sache...

    1. Ich persönlich finde vor allem, dass das wider die Natur ist.
      Menschen sind keine Pflanzenfresser. es ist von Mutter Natur nun einmal so eingerichtet, dass wir vor allem Eiweiße und Fette aus Fleisch ziehen, die viel Energie liefern.
      Wer also bewusst darauf verzichtet, muss meist Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, um das Nährstoffgleichgewicht zu halten. Das sind nun mal künstliche Präparate und hier git das gleiche wie bei Analogkäse, künstlichem Joghurt usw. Natürlich ist immer noch am besten und am gesündesten.
      Hinzu kommt bei diesem Argument auch, dass viele - vor allem "Trendvegetarier" - sich um die Nährstoffzufuhr keine Gedanken machen und dann unterversorgt bleiben.
      Auf dieses Argument stützt sich übrigens auch eine eigene Erfahrung, bevor jetzt hier alle widersprechen. Ich esse zwar Fleisch, aber nicht sehr viel, da ich das meiste rote Fleisch nicht sehr gerne mag, dennoch leide Eisenmangel und die Symptome, die ich aufweise, wünsche ich wirklich niemandem. Eisen ist vor allem in Fleisch enthalten.

    2. Ein Gegenargument für den ethischen Grundsatz, keine Lebewesen für den eigenen Vorteil zu töten, wäre vor allem: Pflanzen sind genauso Lebewesen. Der Unterschied ist, dass sie über kein Gehirn verfügen. Dennoch spüren sie es, werden sie gepflückt usw. (hierzu siehe Pflanzenneuroiologie).

    3. Ein weiteres Argument wäre die finanzielle Perspektive. Vegetarier ernähren sich bewusst, im Gegensatz zu vielen anderen Menschen. Daher achten sie desöfteren auf Bio und Qualität. Hinzu kommen Nahrungsergänzungen, die auch nicht gerade billig sind. Das kann auf Dauer teuer werden, gerade in der jetzigen Zeit, wo es langsam knapp wird und die Mittelschicht in Deutschland quasi vom Aussterben bedroht ist.

    4. Eher schwach ist ganz einfach das Argument des Genusses, das auch oft gegen Diäten spricht. Es ist schwer und erfordert Disziplin, sich gewisse Nahrungsmittel zu verbieten. Es macht, wenn dies nicht nötig ist, also auch nicht wirklich Sinn.

    5. Desweiteren - dies gilt allerdings nur für die "Missionare" unter den Tierfreunden - hat jeder Mensch das Recht auf eine eigene Ethik, die man weder schlecht reden noch zu ändern versuchen sollte.
      Gerade, Fleischkonsum sofort mit Massenhaltung in Verbindung zu bringen und ein schlechtes Gewissen erzeugen zu wollen, ist unverschämt. Leben und leben lassen ist das Prinzip, auch wenn das in dem Zusammenhang etwas gegen meinen Post geht. ;)
      Das gilt allerdings nicht nur für Vegetarier, sondern auch für intolerante Fleischkonsumenten.

    (Übrigens: 1 + 2 sind zusammenfassbar mit wider die Natur. Biologisch ist es so vorgesehen, dass sich Lebewesen gegenseitig töten, um zu überleben. Anders geht es nicht, man kann sich ja nicht von Steinen ernähren.
    Naturvölker töten auch Tiere, allerdings nur, wenn sie sie wirklich brauchen -> das spricht vor allem gegen verschwenderische Fleischkonsumenten, um hier die andere Seite mal nicht anzupreisen)

  • Antwort von Schuhu 05.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    In der Entwicklungsgeschichte zum Menschen sind diejenigen Homeniden, die Fleisch aßen, den vegetarischen überglegen gewesen, weil das tierische Eiweiß im Fleisch die Entwicklung des Gehirn befördert hat. Daraus leiten manche ab, dass Kinder, deren Gehirn sich noch entwickelt, nicht vegetarisch leben sollen.

  • Antwort von Panikgirl 05.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also meiner Meinung nach leben Vegetarier auch gesund - kann man nix gegen sagen. Ich esse auch selten Fleisch und Wurst - auch nicht oft Fisch und ich habe nicht das Gefühl, dass es mir an etwas fehlt. Müsstest Du was gegen Veganer-Ernährung vortragen - dazu fielen mir mehr Sachen ein;-) Das halte ich sogar für sehr bedenklich, wenn jemand sich jahrzehntelang so ernährt. Und was am Gefährlichsten ist und für das Massenschlachten verantwortlich ist, dass sind die, die täglich 1 kg Fleisch essen oder so. Da kenne ich jemanden, für den könnte man jeden Monat ein Schwein schlachten-:( IGITT

  • Antwort von mickiii97 05.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    willst du mich verarschen ? soll ich mal eine rede gegen fleischesser halten? schon schlimm wie ihr alle drauf seit... ich hoffe die menschheit stirbt aus ;(

  • Antwort von Redonna 06.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Vegetarier müssen aufpassen, daß sie bestimmte Mangelerscheinungen nicht bekommen, denn durcvh das fleischlose Essen fehlen bestimmte Stoffe, die der Körper benötigt, du mußt aber googlen, welche das sind. Ansonsten ist es sehr schwer, da kann man nur mit dem Geschmack von Fleisch und der Akzeptanz der Vegetarier punkten. Sicher ist es für die Tiere und die Umwelt gesünder, kein Fleisch zu essen, aber es ist in unseren Genen seit Jahrtausenden verankert.

  • Antwort von mamichgi 05.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Das einzige, was mir an biologischen Gründen einfällt: Wenn die Tiere in freier Natur sich ungehindert vermehren können (z. B. Wildschweine, Rehe, Hirsche, Kaninchen etc.), dann schaden sie den Pflanzen. Evtl. verhungern sie auch, wenn der Mensch nicht regulierend eingreift, was ein ethischer Grund sein könnte. Aber an der Massentierhaltung kann man beim besten Willen nichts Positives finden.

  • Antwort von michizandt 18.08.2012

    Vegetarismus ist eine Geisteskrankheit!!! schluß aus ende so ist es so war und wird es bleiben. es spielt überhaupt keine rolle welche argumente es dagegen oder dafür gibt.

    Krankheit bleibt Kranlheit!!

    der tag an dem ich las das die WHO vegetarismus in die liste der geisteskrankheiten aufgenommen haben war ein schöner tag.

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