Frage von najadann, 612

Argumente für oder gegen ein Burkaverbot?

Das tragen einer Burka (Nikab) behindert die Trägerinnen bei den einfachsten Tätigkeiten. Sämtliche Sinnesorgane werden in ihrer Funktion eingeschränkt, essen ist eine Tortur und an Sport ist nicht mal zu denken. Im Koran gibt es diesbezüglich keine Vorschriften.

Das Burkatragen bei Haustieren wäre ein Skandal und im Tierschutzgesetz als Tier-Quälerei strengstens verboten. Warum nicht beim Menschen?

Was ist eure Meinung, sollte zum Schutz der benachteiligten Frauen ein Burkaverbot durchgesetzt werden.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von MisterX85, 239

Es gibt gute Gründe die für oder gegen ein Burkaverbot( In diesem Fall wäre es besser von Vollverschleierungverbot zu sprechen) . Nach Abwägung aller Argumente halte ich aber ein Verbot für langfristig sinnvoller.

Man konnte innerhalb der letzten Jahre beobachten das es innerhalb des Islam eine starke Bewegung weg von liberalen hin zu fundamentalistisch/ konservativen Strömungen gibt.

Hier stellt sich die Frage: "In welcher Gesellschaft wollen wir künftig leben?"

Jetzt werden sicher einige Gegner erwidern: "Das ist doch nur eine kleine Gruppe von vielleicht mehreren hundert Personen innerhalb Deutschlands. Das kann uns doch egal sein wie sich diese Leute anziehen."

Mir ist es persönlich egal ob das momentan  5 Leute oder eine Millionen sind. Diese Gruppe wird wachsen. 

Hier geht es um die künftige Deutungshoheit über die Werte innerhalb dieser Gesellschaft.

Die Vollverschleierung ist ein Zeichen der absoluten Unterdrückung und Ablehnung der Werte dieser Gesellschaft. Als eine stabile und wehrhafte Demokratie sollten wir uns gegen jede Ideologie stellen, die das Ziel hat diese historisch hart errungenen Freiheiten abzuschaffen.

Nun werden sicher einige Gegner erwidern.: "Aber dann werden sie von ihren Männern nur noch zu Hause gehalten."

Darauf erwidere ich. Wenn sich eine Frau hier in Deutschland wirklich unterdrückt fühlt, gibt es Institutionen wie etwa Frauenhäuser zu denen sie flüchten kann.

Unterwirft sie sich freiwillig dieser Ideologie, dann sage ich ganz klipp und klar:  In dieser Gesellschaft ist KEIN PLATZ für bigotte Meschen die unsere freiheitlich Lebensweise aushöhlen und zerstören wollen.

Wer meint so leben zu müssen, sollte dieses Land schleunigst verlassen.

Wer diesen fundamentalen Ideologien Raum lässt wird nicht mit Dankbarkeit belohnt werden sondern mit noch mehr Ablehnung und Unterdrückung.

Es ist an der Zeit ein Zeichen zu setzten. Bis hierhin und nicht weiter.

Ich will in Deutschland keine Scharia-Gerichte oder rechtsfreie Moslem-Viertel, wie es sie bereits in anderen europäischen Ländern gibt.

Dieser Tropfen auf den heißen Stein sollte natürlich nicht die einzige Maßnahme gegen die Radikalisierung des Islams sein.

Mann sollte vor allem den Einfluss radikaler ausländischer Organisationen wie bspw DITIP auf den Prüfstand stellen und ihren Handlungsspielraum signifikant einschränken.

Abschießend möchte ich noch anmerken, dass Verbote niemals die erste Wahl seien sollten. Es gibt jedoch Situationen in denen die Freiheit von innen bedroht wird. Wir befinden uns nun in einer solchen Situation.

Es geht mir hier nicht darum das Privatleben von anderen Menschen zu bestimmen, sondern die freie Lebensgestaltung von Menschen auch in Zukunft zu ermöglichen.



Kommentar von uyduran ,

Konsequenz an den richtigen Stellen ist sicherlich wichtig und nötig, um den Islamismus zurückzudrängen. Aber keine symbolpolitische Dampfmacherei, die unterm Strich nichts weiter bewirkt, als dass sich die Fronten weiter verhärten. Nichts anderes ist nämlich ein Burkaverbot.

Kommentar von MisterX85 ,

Wenn ein Neonazi mit einer Hakenkreuzfahne vor deinem Haus demonstrieren würde (angenommen das Zeigen von verfassungsfeindlichen Symbolen wäre nicht schon verboten). Würdest Du das tolerieren?

Ich denke mal (hoffentlich) die Antwort lautet NEIN.

Gäbe es dann bei einem Verbot weniger Neonazis ?

Nein

Hat es was gebracht?

Ich denke ja, denn die Neonazis wissen durch diese "symbolpolitische Dampfmacherei", dass ihre Ideologie unerwünscht ist und sich nicht überall ausbreiten können.

Genauso verhält es sich mit dem radikalen Islam: Das Verbot wird ihre Meinung nicht ändern, aber es werden ihnen klar die Grenzen ihrer ideologischen Träumereien aufzeigen. Wenn sie den Pfad der Intoleranz und Menschenverachtung gehen, dann werden sie in dieser Gesellschaft keinen Erfolg haben. 

Gerade jetzt wo die Zahl der Voll-verschleierten noch gering ist, haben wir die Möglichkeit diese Ideologie in ihren Anfängen in die Knie zu zwingen.

Das ist das Ziel dies Verbots.



Kommentar von uyduran ,

Wenn ein Neonazi mit einer Hakenkreuzfahne vor deinem Haus demonstrieren würde (angenommen das Zeigen von verfassungsfeindlichen Symbolen wäre nicht schon verboten). Würdest Du das tolerieren?

Schon wieder ein völlig unzutreffender Vergleich, den du hier anbringst. Erstens dient die Burka nicht (ausschließlich) als Symbol, sondern ist mit anderen Funktionen begründet. Und zweitens geht es um die Burka im Allgemeinen und nicht um lautstark für ihre Gesinnung demonstrierende Extremisten. Insofern passt dieser Vergleich nicht.

Genauso verhält es sich mit dem radikalen Islam: Das Verbot wird ihre Meinung nicht ändern, aber es werden ihnen klar die Grenzen ihrer ideologischen Träumereien aufzeigen. Wenn sie den Pfad der Intoleranz und Menschenverachtung gehen, dann werden sie in dieser Gesellschaft keinen Erfolg haben.

Nein, das kannst du eben nicht 1 zu 1 übertragen. Das sind zwei unterschiedliche Sachverhalte mit ihren ganz eigenen sozialen Kontexten. Die Mehrheit der Deutschen befürwortet ein Hakenkreuz-Verbot. Die Mehrheit der in Deutschland lebenden Muslime befürwortet aber nicht ein allgemeines Burka-Verbot. Solange wir also mit derartiger symbolpolitischer Dampfmacherei arbeiten, wird sich die muslimische Gesellschaft angegriffen fühlen und nicht aus ihrer eigenwahrgenommenen Opferrolle treten. Und solange sie eine solche Haltung innehält, wird ein gemeinsamer Dialog bzw. Integration, Säkularisierung o.ä. niemals funktionieren. Sie wird den Westen als Feind ansehen und sich Identitätsstiftern wie Erdogan zuwenden. Das ist es, was solche Verbote auslösen und deswegen sind sie, gewogen an den minimalen positiven Auswirkungen, kontraproduktiv.

Deutschland sollte generell mehr Säkularismus wagen, also den Kirchen einige ihrer Privilegien nehmen. Dann hätten wir nicht das Problem, dass (konservative) Islamverbände immer größeren Einfluss gewinnen, da sie logischerweise eine ähnliche Stellung einnehmen wollen wie kirchliche Verbände, nämlich Körperschaft des öffentlichen Rechts zu werden. Wenn konfessionelle Organisationen in ihrem Handlungsradius generell eingeschränkt werden, dann können Muslime sich damit eher anfreunden, weil es dann keine Ungleichbehandlung gegenüber anderen Konfessionen gibt. Ansonsten plädiere ich für eine (temporäre) Einführung von Islamunterricht, als Alternative zu nebulösen Koranschulen und zur Stärkung einer reformierten verfassungskonformen Islamauslegung. Ebenso ist mehr Chancengleichheit im Bildungssektor wichtig, denn viele Kinder mit Migrationshintergrund geraten schon früh in die falsche Bahn. Verstehst du, das sind wichtige und zentrale Maßnahmen, die auch eine nachhaltige Wirkung erzielen. Mit Haudrauf und Kultur-Machtdemonstrationen kommen wir nicht weit. Die bewirken, wie gesagt, das Gegenteil von ihrer eigentlichen Intention. http://www.welt.de/debatte/kommentare/article147392285/Wer-den-Islam-der-Fluecht... Hier, solltest du mal lesen.

Kommentar von MisterX85 ,

Sorry, aber Deine Relativierungsversuche machen wenig Sinn.

Als ob alle Nazis lautstark ihre Gesinnung demonstrieren würden.

Man kann Extremismus  auch auch verbreiten ohne ihn lautstark herauszuschreien.

Wer das als Teil der muslimischen Gesellschaft sieht ist in meinen Augen un denen vieler sekulär-lebneden Muslimen entweder ein Ignorant oder ein Extremist. 

Die Leute die sie hier angegriffen fühlen sind nicht fähig einen sachlichen Dialog zu führen. Sie hassen den Westen bereits und haben sich Erdogan oder anderen Extremisten längst zugewendet.

Das einzige was sie vom Westen wollen ist der Wohlstand.

Toleranz ist hier verschwendete Liebesmühe.

Ich hatte heute ein Gespräch mit einem albanischen Kollegen(Moslem), der mir erklärte wie hart in seinem Land neuerdings gegen Extremisten vorgegangen wird. Er hat die Vorgehensweise der Behörden gelobt und über die Grundsatz-Liberalität vieler Deutscher in dieser Frage den Kopf geschüttelt.

Dagegen ist das hier ein Paradies für Extremisten.

Wir müssen endlich aufhören die netten, blauäugigen Deutschen zu spielen und um die Chance eines Dialoges zu kämpfen, den wir nicht gewinnen können.

Die einzige Sprache die diese Leute verstehen können ist die konsequente Autorität des Staates und der Gesellschaft.


Kommentar von uyduran ,

Du verwechselst Toleranz/Gutmütigkeit mit rationaler Diplomatie. Aber meinetwegen, folge weiter deinem Irrweg, vielleicht kommt auch dir eines Tages die Einsicht, dass dieser nur zu einer Verhärtung der Fronten und Vergrößerung der Parallelgesellschaft führt.

Antwort
von anonymos987654, 148
Nein, ich bin gegen ein Burkaverbot

Verbote schaffen kein Umdenken. 

Eine Veränderung muss durch Einsicht erfolgen, nicht durch Gesetze.

Und die betroffenen Frauen erhalten durch Gesetze auch keine Erleichterung, sondern kommen entweder in (Gewissens-) Konflikte oder werden von fanatischen Ehemännern eben gar nicht mehr rausgelassen.

Im übrigen ist zwischen Burka und Niqab nicht viel Unterschied, und ohne Burka entwirft man eben ein ähnliches Kleidungsstück und gibt ihm einen neuen Namen.

Kommentar von uyduran ,

Eine Veränderung muss durch Einsicht erfolgen, nicht durch Gesetze.

Absolut richtig!

Antwort
von uyduran, 277
Nein, ich bin gegen ein Burkaverbot

Ein Burkaverbot wirkt sich weder positiv auf Integrationsprozesse aus noch auf die Emanzipation muslimischer Frauen.

Natürlich, die Burka ist ein Kleidungsstück, das auf rückständigen und patriarchalischen Werten basiert und - objektiv betrachtet - ein Handicap für die Trägerinnen darstellt. Weder im Koran noch in der Sunnah gibt es eine Vorschrift oder Empfehlung, ein solches Kleidungsstück zu tragen. Trotzdem ist es zu kurz (um nicht zu sagen, schlichtweg primitiv) gedacht, Integrationsprobleme oder ausbleibende Emanzipation mit einem Burkaverbot aus dem Weg schaffen zu können.

Zunächst einmal sollten wir uns die tatsächliche Faktenlage vor Augen führen: In Deutschland trägt ein winzig kleiner Bevölkerungsteil die Burka, vielleicht 100 Personen. Bei einer Einwohnerzahl von 81 Millionen kommt man dabei auf 0,000123%. Mit anderen Worten: Die Burka stellt überhaupt kein erwähnenswertes gesellschaftliches Problem dar. Wieso also diese große Debatte, die deutschlandweit geführt wird?

Und helfen wir überhaupt den rund 100 Burkaträgerinnen, indem wir ein Verbot ihres Kleidungsstückes einführen? Diejenigen, die die Burka unter Zwang tragen, würden von ihren Männern fortan vermutlich gar nicht mehr auf die Straße gelassen werden. Und diejenigen, die die Burka aus ideologischer Überzeugung tragen, würden sich nur noch stärker radikalisieren und diese Werte umso vehementer auf ihre Nachkommen übertragen.

Noch einen Schritt weiter gedacht, versäuert diese Scheindebatte, die letztlich nichts als Symbolpolitik ist, den so dringend nötigen Dialog mit der muslimischen Parallelgesellschaft. Muslime, die normalerweise die Burka ablehnen, solidarisieren sich plötzlich mit den Burkaträgerinnen, weil sie ein Verbot als weiteren Angriff auf ihre private Lebenssphäre werten. Für Hassprediger à la Pierre Vogel & co ist diese Debatte Wasser auf die Mühlen, um die vermeintliche Unterdrückung von Muslimen im Westen anzuprangern. Schlussendlich rückt die muslimische Community ein ganzes Stück weiter weg von der Kerngesellschaft und vom gemeinsamen Dialog. Methaphorisch gesprochen hätten wir damit eine tiefe Schramme in den Lack eines teuren Autos geritzt, nur um einen kleinen Fliegenschiss am Spiegel zu beseitigen. Ist es das wert?

Think about it!

Kommentar von pele0007 ,

Ihr Vergleich hinkt gewaltig. In Deutschland gibt es gemessen an der Bevölkerung auch unglaublich wenig Drogentote (durch illegale Drogen). Sollte man nun Heroin legalisieren, nur weil die Fallzahl so gering ist?

Kommentar von uyduran ,

Ihr Vergleich hinkt gewaltig. In Deutschland gibt es gemessen an der Bevölkerung auch unglaublich wenig Drogentote (durch illegale Drogen). Sollte man nun Heroin legalisieren, nur weil die Fallzahl so gering ist?

Es ist dein Vergleich, der gewaltig hinkt. (Burka mit Heroin, bzw. Burkaträgerinnen mit Drogentoten gleichzusetzen)

Kommentar von MisterX85 ,

Wieso "hinkt" sein Vergleich deiner Meinung nach?

Kommentar von uyduran ,

Wieso "hinkt" sein Vergleich deiner Meinung nach?

Weil es einen gewaltigen Unterschied gibt zwischen lebensgefährlichen Drogen und einem ungemütlichen Kleidungsstück. Und weil der soziale Kontext der Drogenszene und der muslimischen Parallelgesellschaft ein anderer ist.

Kommentar von MisterX85 ,

Es ist ja nicht  das "ungemütliche" Kleidungsstück sondern viel mehr die Ideologie dahinter, die unsere Gesellschaft bedroht.

Genauso könnte man ja bei Neonazis sagen:" Last sie doch mit ihrer Hakenkreuzfahne durch die Gegend laufen. Die Fahne tut doch niemandem was".

Die Vollverschleierung ist wie eine ideologische Duftmarke für eine menschen-verachtende Ideologie. 

Wenn man die Folgen des radikalen Islam bedenkt ist ein Verglich gar nicht so abwegig.

Kommentar von pele0007 ,

Was ich damit sagen will ist, dass das Argument, etwas nur deshalb nicht zu verbieten, nur weil die Fallzahl klein ist, nicht gültig ist. Bei der Frage "Verbot" oder "Nicht-Verbot" darf die Fallzahl keine Rolle spielen.
Natürlich kann man argumentieren, dass die ganze Diskussion nur ein politisches Wahlkampfthema ist. Ok. Das kann sein. Andere Probleme sind größer. Aber in der Sache ist ein Burka-Verbot meiner Meinung nach aus vielen Gründen (siehe unten) richtig.

Kommentar von uyduran ,

Bei der Frage "Verbot" oder "Nicht-Verbot" darf die Fallzahl keine Rolle spielen

Stimmt, aber wenn es sich um ein derart winziges Phänomen handelt, dann steht das in keinerlei Relation zu der großen und hitzigen Debatte, die stattfindet und die (negativen) Wellen, die sie schlägt.

Aber in der Sache ist ein Burka-Verbot meiner Meinung nach aus vielen Gründen (siehe unten) richtig.

Das sehe ich wiederum anders. Ich vertrete die Ansicht, dass ein Burkaverbot weder verfassungsrechtlich legitim ist noch die erwünschten Effekte erzielen würde.

Kommentar von uyduran ,

Es ist ja nicht das "ungemütliche" Kleidungsstück sondern viel mehr die Ideologie dahinter, die unsere Gesellschaft bedroht.

Das ist richtig, und eben drum liegt die Kunst darin, zu begreifen, dass derartige Verbote die besagte Ideologie nur stärker machen.

Genauso könnte man ja bei Neonazis sagen:" Last sie doch mit ihrer Hakenkreuzfahne durch die Gegend laufen. Die Fahne tut doch niemandem was".

Das ist wiederum etwas anderes. Hakenkreuzfahne = IS-Fahne (beides verboten). Aber Hakenkreuz ≠ Burka.

Die Vollverschleierung ist wie eine ideologische Duftmarke für eine menschen-verachtende Ideologie.

Noch einmal: Die Ideologie wird man durch ein Verbot der Burka nicht los. Du wirst doch Masern auch nicht dadurch los, indem du die roten Punkte mit Schminke übermalst. Es muss an anderen Stellen angesetzt werden.

Kommentar von MisterX85 ,

Hakenkreuz = Vollverschleierung ist die Richte Analogie

Du kannst mir nicht erzählen das Menschen die sich komplett entrechten lassen und den liberalen Lebensstil verachten etwas Besseres sind als Faschisten.

Die Ideologie wird man auch nicht los aber man kann ihre Ausbreitung im Anfangsstadium verhindern. Natürlich muss auch an anderen Stellen angesetzt werden. Wir sollten der Ausbreitung aber keinerlei Raum lassen.

Kommentar von uyduran ,

Hakenkreuz = Vollverschleierung ist die Richte Analogie

Nein, diese Gleichsetzung ist sachlich schlichtweg falsch und undifferenziert. Das Hakenkreuz dient einzig und allein als Symbol. Genau so wie z.B. vom IS die schwarze Flagge mit dem weißen Schriftzug oder der Schriftzug von den Taliban. Die Burka dient nicht (ausschließlich) als Symbol, sondern ist mit anderen Funktionen begründet.

Du kannst mir nicht erzählen das Menschen die sich komplett entrechten lassen und den liberalen Lebensstil verachten etwas Besseres sind als Faschisten.

Auch hier setzt du wieder, von blinder Emotion gesteuert, Dinge gleich die nicht gleich sind. Wenn eine Frau, so fragwürdig es für uns auch erscheinen mag, aus eigener Überzeugung eine Burka tragen und einen extrem spartanischen Lebensstil führen möchte, dann ist das ihr gutes Recht, solange sie andere Menschen nicht dazu zwingt, selbiges zu tun. Dies pauschal mit Faschismus gleichzusetzen, ist falsch.

Die Ideologie wird man auch nicht los aber man kann ihre Ausbreitung im Anfangsstadium verhindern. Natürlich muss auch an anderen Stellen angesetzt werden. Wir sollten der Ausbreitung aber keinerlei Raum lassen.

Die Ausbreitung im Anfangsstadium wird aber eben nicht durch ein derartiges Verbot verhindert, ganz im Gegenteil. Solche stumpfen symbolpolitischen kulturmachistischen Verbote spielen den Islamisten in die Karten.

Kommentar von MisterX85 ,

Stimmt die Vollverschleierung ist eine Hakenkreuzfahne zum anziehen ;-)

Ich bin nicht von blinden Emotionen gesteuert und auch nicht von Geschichtsblindheit betroffen.

Alle Staaten die Intoleranz aus blinder Liberalität  zugelassen haben wurden von ihr gefressen. Siehe "Weimarer Republik".

Toleranz darf keine Einbahnstraße sein, sie muss von beiden Seiten kommen.

Auch nicht jeder Nazi vermöbelt Ausländer oder betreibt KZs. So könnte man ja auch argumentieren.

Ich will ihm trotzdem keinen Raum für ihre Ideologie lassen.

Islamisten und Faschisten sind Brüder im Geiste.

Deshalb sollte man sie auch gesellschaftlich und juristisch gleich behandeln.

Ich will weder das Islamisten noch Faschisten in elitären Positionen der Gesellschaft unterkommen.

Deswegen sollen man alles tun um sie unten zu halten und zu kontrollieren.

Das einzige das Islamisten in die Karten spielt sind Leute die nicht konsequent dagegen vorgehen.

Zudem wurde die Vollverschleierung in Senegal zum Bespiel für Selbstmordattentate benutzt. Deshalb wurde sie vom Innenministerium (das übrigens von einem Moslem geführt wird) verboten mit der Begründung:

 "die Ganzkörperverschleierung sei keine religiöse Angelegenheit und entspreche nicht „unserer Kultur“

Natürlich könnte das auch ein Rucksack oder Kofferträger tun, nur kann man diese wenigstens Identifizieren. Bei Burka-Trägerinnen hat die Polizei momentan überhaut keine realistische Handhabe das zu tun.

Ich will ehrlich gesagt nicht warten bis sich in Deutschland die ersten Burka-Trägerinnen in die Luft sprengen.

Kommentar von uyduran ,

Wie gesagt, Konsequenz schön und gut, aber bitte an den richtigen Stellen. Pragmatische Konsequenz statt pseudokonsequenter Symbolpolitik. Wenn wir das umsetzen, dann löst sich das Burka-Problem von ganz alleine.

Antwort
von nachdenklich30, 58
Nein, ich bin gegen ein Burkaverbot

Wer so ein Ding trägt, ist schon gestraft genug. Da muss nicht noch ein Verbot draufgesattelt werden.

Wobei: In bestimmten Bereichen, etwa in Bankgebäuden oder an Tankstellen, in denen es zu viele Überfälle und Raubstraftaten gegenben hat, gilt ein Verbot von Motorradhelmen o.ä.: Da sehe ich keinen Grund, Burkas zuzulassen.

Ansonsten gilt nach wie vor die Regel: So viele Verbote wie nötig, so wenig Verbote wie möglich.

Ich wüsste nicht, was am Burkatragen im Allgemeinen (Ausnahmen s.o.) strafbar sein könnte. Und nur, weil ich es merkwürdig oder befremdend finde (ja, das finde ich), ist es kein Grund, Burkas oder Nidabs zu verbieten.

Wir haben eine Grufti-Szene, wir haben überhaupt viele "Szenen", in denen sich die Beteiligten verkleiden, provozieren, verunstalten.

Toleranz bewährt sich erst dann, wenn es an die Schmerzgrenze geht. Wenn Toleranz nichts kostet, ist sie wenig wert. Toleranz mit Unauffälligen und Angepassten ist keine wirkliche Toleranz.
Toleranz bewährt sich im Umgang mit Auffälligenm, Provokateuren und Unangepassten.

Antwort
von Laublaut, 151
Ich bin mir nicht sicher, was das Beste für die Betroffenen ist.

Mit dieser Frage wird ein für die diese Kleidungsstücke tragende Frauen ein sensibles Thema berührt. Dieser Begriff können schnell mit Affekten gefüllt werden. Nur wie denken die "betroffenen " Muslima selbst über dieses Thema, wer fragt sie, warum tragen sie diese körperliche Einengung - freiwillig oder weil es der Mann so will (oder die Familie, in die die Frau eingeheiratet hat)?

Mir wäre ein Punkt an dieser Stelle wichtig: Warum müssen nur die die Frauen die Last tragen und nicht auch die muslimischen Männer, die sich oft anmaßen andere Frauen mit Blicken (oder mehr) in ihren Bann ziehen zu wollen?

Wer seine Frau liebt, der vertraut ihr auch, wer sie beherrschen will, der sollte nicht heiraten.

Wenn eine Frau allerdings von sich aus der Meinung ist, sie fühle sich dieser Ver-kleidung verpflichtet, dann sollte man dies akzeptieren - nie aber sollte das Verbot von einem Mann ausgehen!

Dieses Plädoyer sei mir erlaubt.

Antwort
von livechat, 30

Die (Voll-) Verschleierung (bei Frauen in Deutschland) passt nicht ins 21. Jahrhundert.
Der Minirock signalisiert zum Beispiel für sexistisch angehauchte Menschen eine Machtdominanz. Tatsächlich ist es ein Ausdruck, der die Schönheit der Trägerin in den Vordergrund stellt – und die Freiheit zu sagen, ich kann das von mir zeigen, was ich entscheide zu zeigen.
Ob nun Burka, Jador bzw. Verhüllung in jeglicher Form, es präsentiert für mich genau das Gegenteil dessen, was ich mir unter der freiheitlichen und modernen Denkweise vorstelle. Die Verhüllung steht letzten Endes nicht für Freiheit, sondern für das Gegenteil dessen. (…)
Darauf dürfen wir stolz sein, wie auch auf unsere Freiheit und die Toleranz in unserem Land. Wenn somit eine Ideologie der Unterwerfung spezifisch von Frauen und Mädchen durch Präsenz einer nicht nachvollziehbaren Überlegenheit den Männern aus diesem Kulturkreis auf bizarre Art und Weise Macht und Würde verleiht, ist das nicht zu akzeptieren. Wenn diese ihnen erlaubt, ihre Machtphantasien auch noch auf Kosten von Frauen und Mädchen auszuleben, so ist das absolut verwerflich und gehört nicht ins 21. Jahrhundert.
Selbst das Kopftuch steht für mich stellvertretend für ein fatales und unpassendes Statement. Mich stört vor allem, dass es Frauen diskriminiert, die KEINES tragen. Denn die Aussagen sind klar: Wer eines trägt, ist (im Gegensatz zu den restlichen Frauen) ehrbar und darf nicht belästigt werden.
Wir sollten uns fragen, ob Frauen, die ein Tuch tragen, nicht dazu beitragen, dass die >>modernen<< Frauen sogar als Freiwild betrachtet werden dürfen. Für mich spiegelt das Verhüllen ein ganz bewusstes Zeichen der Abgrenzung und das Signal, dass man die falschen politischen und national_konservativen Werte hierher importiert und in dieser ganz eigenen Parallelwelt leben möchte.
Die Frage sollte somit erlaubt sein: Wofür steht also für diese Menschen das Wort Integration? Für einen doppelten Boden, auf den man sich finanziell oder räumlich retten kann, wenn man dieses gerade einmal für sich als notwendig erachtet? Oder sollte diese eher auch eine gewisse Verbundenheit mit diesem Land und der Menschen widerspiegeln? Das Verhüllen von Tatsachen in Deutschland ist einer nicht transparenten Political Correctness geschuldet. Aber dieses hilft uns in der aktuellen Lage beim besten Willen nicht weiter. (…) Was nun das Seelenheil angeht, solange sich die Ordensschwestern so aufopfernd darum bemühen, dürfen sie sich auch im wirklich positiven Sinne abheben. Denn Ordenstracht sollte in unserer Gesellschaft wirklich die einzige sein, die signalisieren darf: >>Seht her, ich gehöre einem Mann.<<

Antwort
von BVBDortmund, 59
Nein, ich bin gegen ein Burkaverbot

Ich bin mir sicher, was das Beste für die scheinbar benachteiligten Frauen ist.

Sie müssen für ihre Rechte kämpfen aber weil sie nicht grundsätzlich  für einen Sichtschutz gegen Spanner kämpfen

wollen sie eine Verbote

http://nordstadtblogger.de/von-gesperrten-sprungturm-bis-zum-sichtschutz-gegen-s...

 

Antwort
von AaronMose3, 203
Nein, ich bin gegen ein Burkaverbot

(Für ein Burkaverbot ! Upps ^^)

Ich finde solche Vollverschleierung diskriminierend und menschenverachtend, weil die freie Entfaltung der Persönlichkeit extrem eingeschränkt wird.


Frauen die behaupten, derartige Kleidungsstücke freiwillig zu tragen, sind entweder mit kultureller Indoktrination aufgewachsen, oder es handelt sich um Konvertiten, die sowieso dazu neigen, aus devoter Folgsamkeit alles zu übertreiben.

Das Tragen der Burka ist nur auf eine radikal konservative Auslegung religiöser Schriften zurückzuführen und kein eindeutiges Gebot des Koran. Daher hat es für mich einzig und alleine mit Fanatismus zu tun.

Außerdem ist es ein Symbol der Integrationsverweigerung - man lehnt freiheitliche, demokratische Werte ab und beugt sich stattdessen dem Diktat einer radikalen Ideologie. Diese Menschen grenzen sich vorsätzlich ab.

Man könnte darin sogar ein Sicherheitsproblem sehen - unter solch einem Gewand kann sich jeder  verbergen und Waffen mit sich führen.


Kommentar von uyduran ,

Ich finde solche Vollverschleierung diskriminierend und menschenverachtend, weil die freie Entfaltung der Persönlichkeit extrem eingeschränkt wird.

"Du findest", richtig. Ich finde das zwar auch, aber unsere persönliche Meinung ist nicht gleichzusetzen mit einer objektiven Instanz, die über die Kleidungswahl anderer Menschen entscheiden darf. Deiner Argumentation zufolge müsste man auch Augentattoos, Riesen-Tunnel und Metallimplantate, wie sie Menschen auf den Tattoo-Piercing-Messen tragen, verbieten, schließlich grenzen sie an Selbstverstümmelung und geben ein ähnlich außergewöhnliches bis erschreckendes Bild ab. Solange derartige äußerliche Erscheinungsformen aber "freiwillig" getragen werden und Außenstehenden keinen Schaden zufügen, gibt es keine Grundlage dafür, sie zu verbieten.

Frauen die behaupten, derartige Kleidungsstücke freiwillig zu tragen, sind entweder mit kultureller Indoktrination aufgewachsen, oder es handelt sich um Konvertiten, die sowieso dazu neigen, aus devoter Folgsamkeit alles zu übertreiben.

Wenn eine Frau aber vehement behauptet, sie würde ihre Burka freiwillig tragen und dies auch begründen kann, welche Instanz will denn bitte festlegen, dass ihr Wille unfrei sei? Einen komplett freien und von äußeren Umständen losgelösten Willen gibt es sowieso nicht.

Außerdem ist es ein Symbol der Integrationsverweigerung - man lehnt freiheitliche, demokratische Werte ab und beugt sich stattdessen dem Diktat einer radikalen Ideologie. Diese Menschen grenzen sich vorsätzlich ab.

Durch ein Verbot wird die Abgrenzung aber nicht revidiert, ganz im Gegenteil. Es ist auf den ersten Blick schwer nachzuvollziehen, aber repressive Maßnahmen bewirken im Bezug auf einen erwünschten Paradigmenwechsel oft das Gegenteil ihrer Intention. Dieser Kommentar von Alan Posener erklärt die Thematik ganz gut: http://www.welt.de/debatte/kommentare/article147392285/Wer-den-Islam-der-Fluecht...

Man könnte darin sogar ein Sicherheitsproblem sehen - unter solch einem Gewand kann sich jeder verbergen und Waffen mit sich führen.

Theoretisch ja. Bislang hat sich die Burka aber nicht als Mittel für terroristische Anschläge bewährt. Und Waffen o.ä. verstecken kann man ebenso in Rucksäcken oder dicken Jacken.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Danke, uyduran. Die Argumentation der Mehrheit hier zeigt, wo die eigentlichen Probleme liegen. 

Was ist das für ein Land, wo man die Bevölkerung derart leicht dazu bringen kann, einen Akt der Entscheidungsfreiheit zu verbieten? Schockierend.

Kommentar von uyduran ,

Absolut. Die Publizistin Khola Maryam Hübsch, mit der ich normalerweise nicht immer einer Meinung bin, hat zu diesem Thema richtigerweise einmal gesagt: "Es ist nicht die Burka, die den Zusammenhalt der Gesellschaft gefährdet - es ist das Burkaverbot in dem sich machtpolitisch die Zurückweisung einer Mehrheitsgesellschaft manifestiert, die sich ihrer Überlegenheit über die Stigmatisierung der vermeintlich rückständigen Minderheit versichert."

Antwort
von Enders9, 53
Ja, ich bin für ein Burkaverbot

Ich bin für ein Burkaverbot, weil es hier in Deutschland normal ist das Gesicht seines Gegenübers sehen zu können. Jeder der das nicht möchte lehnt damit ein normales Zusammenleben mit Deutschen in Deutschland ab.

Antwort
von pele0007, 201
Ja, ich bin für ein Burkaverbot

Um eines klar zu stellen: Bei dem Vollverschleierungs-Verbot geht es nicht
um Terrorabwehr. In die Luft sprengen kann man sich mit oder ohne Vollverschleierung. Ein Verbot wäre nach meiner Meinung dennoch richtig aus folgenden
Gründen:
1) Eine Vollverschleierung ist die Erniedrigung und Herabsetzung der Frau in höchster
Vollendung. Wenn die Frauen behaupten, sie würden die Burka freiwillig
tragen, liegt das entweder daran, dass sie so extrem manipuliert wurden,
dass sie es wirklich glauben, oder weil sie vor ihrem Ehemann bzw.
ihrer Familie Angst haben, eine andere Meinung zu vertreten.
2) Eine Vollverschleierung ist der Inbegriff einer Integrationsverweigerung. Hier lebende Ausländer dürfen kein Recht haben sich nicht zu integrieren.
3) Eine Vollverschleierung verhindert jede Identifizierung sei es im Straßenverkehr oder in sicherheitsrelevanten Gebieten (z.B. Banken)
4) Manche Kinder haben vor vollverschleierten Frauen Angst! Sie halten sie für Gespenster.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Nein, eine Entscheidung für eine Burka muss keineswegs aus Manipulation folgen, sondern ist entgegen dieser obszönen These in den meisten Fällen Resultat philosophischer Überzeugung und des Prozesses der Individualisierung. Die Anpassung der Lebensweise als Folge der Identifikation mit einer Perspektive ist legitimer und natürlicher Vorgang, den jeder in anderer Form während seiner Persönlichkeitsentwicklung vornimmt. Gewalt als durchschnittliche Ursache wurde bisher nicht statistisch belegt.

Die Muslima, mit denen ich in Kontakt bin und mit denen ich diskutiere, wirken nicht gerade wie Frankenstein. Ansonsten sind wir alle einer Gehirnwäsche unterzogen, dass wir ernsthaft im Sommer Kleidung tragen, unseren natürlichen Körper sowie unsere Geschlechtsmerkmale bedecken und Selbstverständlichkeiten verschleiern. Wie können wir uns bloß von gesellschaftlichen Konventionen zu irrationalen Handlungen bewegen und uns einreden lassen, dies wäre der Normalzustand? FKK im Sommer sollte zur Pflicht werden. Der Modegeschmack und die Meinung anderer können doch nicht Grundlage von Erwartungen sein, die ich selbst einhalten muss. Das ist ja wie... Männer, die ihren Frauen die Kleidung vorschreiben! Es reicht nicht, die Kleidung freiwillig abzulegen, es muss Pflicht werden!!! (Für alle Fälle: Ironie.) Angesichts der letzten "Begründung" verzichte ich auf weitere Diskussion. Schönen Abend

Kommentar von pele0007 ,

Sorry, ich bin komplett anderer Meinung. Sie haben auch nur versucht ein Teilargument zu entkräften. Nicht mal das ist geglückt. Dann übertreiben Sie mit ihrem FKK-Pflicht-Scheinargument. Sie sollten akzeptieren, dass nicht jeder alles immer machen darf, weil das nach seiner Überzeugung (oder des Mannes) religiöse Pflicht ist. Wir haben hier eine abendländische Kultur, die es zu respektieren gilt, insbesondere wenn man in diesem Land Gast, Einwanderer, Flüchtling ist. Wem diese Kultur nicht passt, der kann auch in ein anderers Land gehen z.B. Saudi-Arabien, Iran, Katar, Türkei

Kommentar von SafeG ,

die abendländische kultur? also ich habe noch nie eine Maria Statue gesehen wo sie kein kopftuch getragen hat ... hört doch auf euch selbst irgendwas einzureden mittlerweile ist es wirklich traurig geworden. ..

Kommentar von Enders9 ,

also ich habe noch nie eine Maria Statue gesehen wo sie kein kopftuch getragen hat

1) Die Burka ist kein Kopftuch.

2) Gibt es KEINE Darstellung von Maria in IRGENDEINER europäischen Kirche in der sie ihr Gesicht verschleiert.

3) Das Kopftuch welches Maria benutzt ist nicht vergleichbar mit dem islamischem Kopftuch. Im Islam MUSS das Kopftuch ALLE Kopfhaare, die Ohren und den Hals vollständig bedecken. Ich kenne KEIN EINZIGES Bild von Maria bei dem das der Fall ist.

4) Es ist in der abendländischen Kultur normal, daß man das Gesicht seines Gegenübers sehen kann. Wer das nicht akzeptieren kann, hat tatsächlich nichts hier zu suchen und sollte zurück gehen wo auch immer er/sie hergekommen ist.

Kommentar von pele0007 ,

Danke für den Kommentar. Es ist erstaunlich, wie viele Menschen aus falsch verstandener Toleranz ihre eigene Identität verleugnen, oder durch falsche Vergleiche diese in Misskredit bringen. Wir müssen uns alle fragen, was hält uns eigentlich in diesem Land zusammen.

Kommentar von SafeG ,

zu 1: ich habe nie behauptet dass die burka ein kopftuch sei sondern wollte auf die werte auf die eingegangen wurde aufmerksam machen und mit den Frauen in Deutschland vergleichen ... Maria würde sich schämen wenn sie sehen könnte wie Frauen sich hier kleiden soviel zu euren werten zu 2: hab ich auch nicht behauptet zu 3: das stimmt nicht ich War oft genug in einer Kirche und habe noch nie ein einziges Haar von ihr gesehen weder auf Bildern noch auf statuen zu 4: und was ist mit den deutschen konvertitinnen? sollen die auch da hin wo sie herkommen? :)

Kommentar von pele0007 ,

"So viel zu euren Werten". Da schreibt wohl jemand Nicht-integriertes. Vielleicht schon an eine Auswanderung nach Saudi-Arabien gedacht? Ach ne, man nimmt doch lieber ein paar Freiheiten hier im Westen mit.
P.S. Kritik an der katholischen Kirche ist angebracht. Sie hat auch nach Jahrhunderten keinen normalen Umgang zur Körperlichkeit und Sexualität gefunden hat. Der Körper wurde häufig als sündhaft, böse und schlecht betrachtet. Allerdings gibt es auch Darstellungen von nackten Engeln. Also waren nicht alle immer so verklemmt.

Antwort
von Nunuhueper, 114
Ja, ich bin für ein Burkaverbot

Die Burka gehört nicht zu unserer Kultur, ebenso nicht die Beschneidung von Knaben und Mädchen. Die selbst gewählte sichtbare Ausgrenzung der Burka-Trägerinnen ist das größte Hindernis für eine Integration.

So, wie sich unser Land für alle Unterdrückten öffnet und ihnen Schutz gewährt, sollte diesen Burka-Trägerinnen bei uns deutlich gemacht werden, dass sie diese  Art von Verhüllung als "Schutz" nun nicht mehr brauchen und sie sie getrost ablegen können. 

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Wo steht festgeschrieben, dass etwas zu unserer Kultur gehört und anderes nicht? Wann bin ich denn noch Deutscher? Darf ich dann noch Döner essen? Die Entwicklung einer Kultur ist ein fließender Übergang, der seit Beginn der Menschheit existiert. Die Vermischung, Generierung und das Verschwinden von Kulturen ist ein seitdem fortwährender und natürlicher, demografischer Prozess. Auch unsere Kultur ist nur auf diesem Weg entstanden. Selbst sprachlich ist der Wandel als Paradebeispiel schon längst weit vorangeschritten. Und ein großer, wenn nicht der größte Teil der deutschen Bevölkerung hat bereits internationale Wurzeln, die sich auch kulturell äußern. Das Festklammern an einem bestimmten Status der Entwicklung ist hinfällig. Und wenn die Weißwurstgeneration zahlenmäßig rückläufig ist, wird die Kultur entweder dezimiert oder durch andere akkulturalisiert. Doch, sobald Muslima innerhalb dieser Grenzen leben, wird auch das Tragen von Burka Teil dieser Kultur, neben dem Smartphone, dem Malheur und dem Donnerstag, von dem altnordischen Gott Donar abgeleitet. 

Ja, sie können sie ablegen. Aber warum sollten sie es müssen, wenn sie es freiwillig tun und niemandem schaden? Das impliziert der Begriff "Verbot".

Kommentar von Klaraaha ,

Nun, im Straßenverkehr werden sie es müssen. Da gefährden sie nicht nur sich selbst sondern auch andere. Keine Versicherung sollte für den Schaden aufkommen müssen, den eine Burkaträgerin durch ihr eingeschränktes Seefeld verursacht. Die Unfall-Kosten sollte sie selber tragen. Evtl. kann man auch die Sozialleistungen streichen, wenn eine Burkaträgerin  Leistungen erhält, zwar arbeitsfähig wäre, aber aufgrund der exotischen Kleidung keine Arbeitsstelle findet.

Kommentar von uyduran ,

@Klaraaha: Als ob das der springende Punkt der Burka-Debatte wäre. Die Burka steht für das Fremde, das einhellig abgelehnt wird und in die Schranken gewiesen werden muss - ein Verbot wird dann zur Machtdemonstration im Kampf um die Leitkultur, das der Reviermarkierung dient: 'Mit uns nicht, soll es sagen, wir bestimmen, wo es langgeht.' Das ist doch die wahre Intention derjenigen, die für ein Burkaverbot plädieren. Ich finde es falsch, dass aus einer solchen Haltung heraus die negativen Folgen, die zweifellos überwiegen würden, in Kauf genommen werden.

Kommentar von Klaraaha ,

Es soll ja auch nur ein Teilburkaverbot geben. Da wo die Sicherheit auch im gesundheitlichen Bereich gefährdet ist, ist das Gesetz sicherlich in Ordnung. Das sollte eigentlich jeder kapieren. Die Vorstellung das muslimische Männer "Schweine" sind, weil sich die Frauen verhüllen, ob freiwillig oder gezwungen wird sich ohnehin nicht ändern.

Kommentar von Nunuhueper ,

@dovahkiin,

Was Du unter deutscher Kultur verstehst, magst Du halten wie Du willst, wenn Du nicht mal weißt, ob Du Dich als Deutscher fühlst.

 Ich habe da meine eigenen Vorstellungen.

 Sicher darfst Du Dich und auch die Migranten mit Döner oder Anglizismen "akkulturalisieren". Beides istd für mich eher "Unkultur".

Die Dezimierung der deutschen Kultur wäre eine traurige Alternative.

Mir ist bekannt, dass sich unsere muslimischen Einwanderer schwer den Kopf zerbrechen, ob sie überhaupt Musik hören und einem Ungläubigen die Hand reichen dürfen. Natürlich verachten sie die Weißwurst, die ich gerne esse. 

Es müssen Grenzen der Zumutbarkeit festgelegt werden. Sonst wird der Schaden sehr groß werden.

Und mit Verboten sind die muslimischen Einwohnern laut Koran und Hadithen bestens vertraut.

Deshalb brauchen wir hier keine Rücksichtnahme walten zu lassen.


Kommentar von Dovahkiin11 ,

Ich bin kein Patriot. Ich lebe rechtlich nach dem deutschen Gesetz und spreche deutsch, mehr nicht. Ich bin weder stolz auf das Land, noch liebe ich es. Ich existiere hier und erfülle meine Aufgaben. Mit Unsicherheit hat das nichts zu tun. Wie wäre es stattdessen mit einer Antwort deinerseits auf die Frage? Was ist denn deutsch? Muss ich den Döner ausweisen? Darf ich noch Faux-pas sagen? Wenn Kultur-Mischung die Grundlage unserer Kultur ist, denn aus nichts anderem als fremden Kulturen ist unsere entstanden, wieso sollte sie dann nicht mit ihr vereinbar sein? Wieso durfte die Fusion Jahrtausende lang stattfinden, aber ab 2016 bitte in ihrem Stadium stehen bleiben? 

Die Dezimierung der "deutschen" Kultur, die es nicht gibt, da jede heutige Kultur eine Multikultur ist, finde ich nicht im geringsten schade, da sie sich lediglich in einem demografischen Prozess verändert, wie sie es schon seit ewigkeiten tut. Die "Deutschen" kriegen weniger Kinder, und immer mehr sind keine demonstrativen Patrioten und heiraten Menschen mit internationalen Wurzeln. Und wenn als logische Folge irgendwann 90% dem islam angehören, von mir aus gerne. Das ist der Verlauf der Dinge. Wenn, statistisch gesehen, immer weniger Bock auf Weißwurst und dafür auf andere Kleidung haben, dann ist das schlicht so. 

Von dem Einsatz für Frieden abgesehen, müssen eben keine Grenzen festgelegt werden, da es sinnlos ist, einen natürlichen Prozess nach Jahrtausenden in einem Stadium festketten zu wollen, solange die Veränderung keinen aktiven Schaden ausübt, wie eine Legalisierung der Todesstrafe an Menschen. Wenn die Bevölkerungsrate rückläufig ist, ist das unsere eigene Schuld und logischer Auslöser einer Kulturveränderung. Die logische Alternative ist automatische Dezimierung. Wenn jemand eine andere Kleidung bevorzugt, dann ist das seine individuelle Entscheidung und sein Lebensweg und keine Zumutung. Der Bikini hat hier auch nichts verloren. Der Schaden, der dadurch entsteht, ist gleich Null. Schützt da, wo geschützt werden muss und wo es Sinn ergibt und lasst den Leuten da ihre Freiheit, wo der Zweck die Mittel nicht heiligt.

Was soll man zu der letzten Aussage noch sagen? Schade. Die leben ein Diszipliniertes, selbstbestimmtes Leben, dann gibt uns das natürlich das Recht, Ihnen noch Freiheiten zu nehmen. Ein Teil des (übrigens deutschen) Grundgesetzes ist übrigens das Recht der freien Meinung und Gestaltung des eigenen Lebens. Und das Recht der ungehinderten Ausübung der Religion. Und das verbot der ungerechten Benachteiligung. Europäer dürfen ihre Kleidungsstils importieren, Muslime nicht? Damit trägst du selbst zum Verfall "deutscher" Werte bei. Doch, wir haben auf jede Gruppe Rücksicht zu nehmen. So wie wir unsere Kleidung frei wählen dürfen, gehört auch Ihnen dieses Recht. Sie zielen nicht darauf ab, Schäden zuzufügen, sondern leben lediglich ihre individuelle Philosophie aus. Bin damit raus aus dem Thread, nachfragen bitte per PN.

Antwort
von pele0007, 102
Ja, ich bin für ein Burkaverbot

Artikel 3 des Grundgesetz:

"(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die
tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

Ein Burka-Verbot wäre eine sehr gute Förderung der tatsächlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung und würde prima bestehende Nachteile Beseitigen.

Kommentar von saidjj ,

Die Frau wir dnicht dazu gezwungen sondern sie entscheidet sich dazu .
Damit tut man sie in ihrer Freiheit einschränken und nichts anderes.

Kommentar von pele0007 ,

Eine Freiheit, die auf Angst beruht, ist keine Freiheit.
Wenn sich Frauen vollverschleiern, weil sie ...
- Angst haben von ihrer Familie verstoßen zu werden,
- Angst haben von ihrem Ehemann verprügelt zu werden,
- Angst haben von fremden Männern begrabscht, missbraucht oder vergewaltigt zu werden,
- sich vor den Blicken fremder Männer "schützen" wolle,

ist KEINE Freiheit, sondern die stillschweigende Akzeptanz einer Unterdrückung der Frau, die in Europa (!!!) nicht geduldet werden darf.

Antwort
von RasThavas, 223
Ja, ich bin für ein Burkaverbot

Das Burka-Verbot ist sinnloser Aktionismus und Zeit- und Geldverschwendung.

Es gibt in Deutschland KEINE EINZIGE bekannte Burka-Trägerin, Einen Niqab, der oft mit der Burka verwechselt wird, tragen weniger als 900 Frauen! Und die, bzw deren Ehemänner, muss man über Aufklärung erreichen, nicht über Verborte. Ein Verbot würde nämlich nicht zur Folge haben, das sie das Ding ablegen dürfen, sondern das sie endgültig zu Hause eingesperrt werden würden. Und solche Frauen gibt es eh schon zu Viele.

http://www.bento.de/politik/burka-in-deutschland-wie-viele-vollverschleierte-fra...

Daher bin ich gegen ein Burka-Verbot.

Kommentar von drachenfreund ,

Dann bitte noch schnell Dein Ergebnis abändern, das sagt nämlich das Du FÜR ein Verbot bist

Kommentar von RasThavas ,

Geht nicht!

Bin mausgerutscht.

Kommentar von Ryuuk ,

Mausgerutscht. Gutes Wort.

Kommentar von RasThavas ,

Das Einzig Gute, was wir Beatrix von Storch zu verdanken haben. 

Da Wort wurde kreiert im Zusammenhang mit ihrer Aussage, man müsse auf Flüchtlinge, auch Frauen und Kinder schießen dürfen. 

Als sie dafür zur Recht angegriffen wurde, hat sie das damit erklärt, sie sei auf der Maus ausgerutscht und habe das aus Versehen abgeschickt. Daraus wurde dann halt "mausgerutscht"

Kommentar von Respawn618 ,

Die Storch hat also was geschaffen, das mir gefällt???

Fuc k!

Kommentar von MisterX85 ,

Wenn sich eine Frau hier in Deutschland wirklich unterdrückt fühlt, gibt es Institutionen wie etwa Frauenhäuser zu denen sie flüchten kann.

Wen sie dem einwilligt, ist sie Teil dieser Ideologie und damit eine Gefahr für die freiheitliche Ordnung dieser Gesellschaft.

Eine Person die ihre religiöse Ideologie über den Staat und seine Institutionen stellt, wirst Du auch nicht durch Aufklärung erreichen.

Diese Ideologie beinhaltet das Prinzip Ausbreitung  durch Vermehrung. 

Wenn wir nicht ALLE Mittel nutzen um diesen Personen zu zeigen das ihre Ideologie diesem Land kein Zukunft hat, werden sie, lachend über unsere Naivität, weitermachen wie bisher.

Kommentar von Respawn618 ,

Definiere "ALLE Mittel".

Kommentar von MisterX85 ,

Mit "alle Mittel" meine ich alle rechtlichen Mittel die in einem Rechtsstaat möglich sind. Dies schließt sowohl das Verbot der Vollverschleierung wie auch das konsequente Ausweisen von Hass-Predigern wie auch die Schließung von Moscheen, Schulen und  Vereinen welche von Terror-fördernden Regimen und Organisation finanziert werden mit ein.  

Antwort
von josef050153, 45
Ja, ich bin für ein Burkaverbot

Das einzige Argumet für das Tragen einer Vollverschleierung ist wohl, wenn die Frau so hässlich ist, dass sie dadurch an Schönheit gewinnt.

Antwort
von RayAnderson, 18
Ja, ich bin für ein Burkaverbot

Hallo,

zu Deiner Frage Burkaverbot ja oder nein.

Grundsätzlich sollte nicht über ein Burkaverbot sondern über ein Verbot der Vollverschleierung diskutiert werden.

Außer der Burka gibt es diverse andere Bezeichnungen der Vollverschleierung, mit den entsprechenden, kleinen Unterschieden.

Abgesehen von der Behinderung, die es im täglichen Leben mitsichbringt, kommt dem Tragen einer Vollverschleierung eine Geschlechter diskriminierende Rolle gleich.

Eine Kommunkikation, wie wir sie in Deutschland kennen, ist nicht möglich.

Vollverschleierung stellt eine Anonymisierung dar.

Eine Integration für Immigranten ist kaum möglich. Das Teilhaben am in Deutschland üblichen, normalen Leben, ist nahezu ausgeschlossen.

Gruß, RayAnderson

Antwort
von saidjj, 63
Nein, ich bin gegen ein Burkaverbot

Hallo
Alle deine Argumente beziehen sich darauf wie schlecht es der Frau geht , doch wenn sie Freiwillig den Niqab trägt wird es ihr nicht so schlecht gehen wie du denkst .
Im Endeffekt kann es jedem egal sein ob eine Frau den Niqab trägt oder nicht sie stört niemanden dabei es sind lediglich die Menschen die ein Problem mit dem Islam haben die vom Niqab gestört werden .
Solange sie niemanden stört gibt es keinen Grund den Niqab zu verbieten .
Ich finde es lächerlich das darüber diskutiert wird den Niqab zu verbieten während es als völlig normal angesehen wird das die Mädchen heutzutage Hotpans tragen bei denen ihnen schon der halbe Hintern raushängt .
So etwas gehört nämlich wirklich verboten und das sage ich nicht als Muslim sondern als Mitmensch dieser Mädchen für den so etwas eine Zumutung ist .
Die Frage die bei mir dabei aufkommt ist , wielange dauert es eigentlich noch bis es normal ist völlig nackt durch die Straßen zu gehen ?
Aber darüber wird nicht diskutiert , es wird darüber diskutiert den Niqab zu verbieten , den Niqab mit dem eine Frau niemanden stört , den Niqab denn sie freiwillig anzieht darüber wird diskutiert .
Es gibt keinen Menschen der eine Frau im Niqab sieht und sich davor ekelt , ich muss aber sagen das mich die Art und Weise mit der sich heutzutage manche Mädchen kleiden entsetzt .

Kommentar von najadann ,

@ saidjj dem ist nicht so, es gibt kaum eine Frau die den Gesichtsschleier freiwillig trägt. Sie werden von klein auf dazu genötigt. Psychische Manipulation. Sie haben so gut wie nie eine Wahl.

Sei mal ehrlich, müssten muslimische Männer eine Ganzverschleierung tragen, wäre diese dämliche Vorschrift schon längs abgeschafft.

Kommentar von saidjj ,

Nein wäre sie nicht .
Hierbei geht es nicht um die unterdrückung der Frau , ganz und garnicht es geht einzig und allein darum was Allah s.w.t will und wenn er wollen würde das sich Männer genauso verschleiern dann würden die muslimischen Männer das tun .
Zum Thema "gezwungen " :
Was geschieht denn heutzutage schon freiwillig ?
Das Argument zieht nicht .
Deine Lebenseinstellung , deine Meiunung und auch deine Handlungen sind ein Produkt von deinem Umfeld und deiner Erziehung .
Das ist nicht nur bei Musliminen so das sie islamisch erzogen werden , ein Atheist erzieht seine Kinder genau so atheistisch , sollte man nun das auch verbieten ?
Sollte man seine Kinder denn überhaupt noch erziehen ?
Natürlich geht das nicht , jeder Mensch wird versuchen seinem Kind das zu vermitteln was er für richtig hällt .

Antwort
von Dovahkiin11, 234
Nein, ich bin gegen ein Burkaverbot

"Das Burkatragen bei Haustieren wäre ein Skandal und im Tierschutzgesetz als Tier-Quälerei strengstens verboten. Warum nicht beim Menschen?"

Ganz einfach,weil sie sich selbst dafür entscheiden. Sie wählen diese Bekleidung, ob es behindert oder nicht. Tiere entscheiden sich nicht dafür und müssen dazu gezwungen werden.

Wie wäre es mit einer Beendung dieser Diskussion zum Schutz der Entscheidungsfreiheit? Solange sie ihr Umfeld nicht aktiv bedrohen, ist es ihre Sache, ob sie es tragen wollen oder nicht.

Kommentar von piadina ,

Ich bin mir nicht sicher, ob die Frauen alle die Entscheidung selbst treffen - viele werden von ihren Männern/der Familie dazu angehalten.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Das ist eine andere Sache, die nicht automatisch folgen muss. 

Hier in Deutschland sollte jeder wissen, dass er in einem solchen Fall einfach zur Polizei gehen kann und selbstbestimmt leben kann. Die Nötigung des Mannes kann verfolgt werden, ohne dass das Tragen selbst verfolgt werden muss. 

Kommentar von martinzuhause ,

"Ganz einfach,weil sie sich selbst dafür entscheiden."

wenn sie es denn frei entschieden haben. genausogut kann jemand doch frei entscheiden das er nicht emhr leben möchte und eine anderer das er ihn dann tötet. beides sind doch freie entscheidungen.

trotzdem ist es ein gesetzesverstoss und wird bestraft.

wer eine burka tragen möchte der kann in einem land leben wo das gern gesehen wird. hier wird doch keiner gehalten

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Eben. Wer sich selbst umbringen will, hat dazu von mir aus auch das Recht. Ich kann versuchen, ihm zu helfen, aber es bleibt seine Entscheidung. Wenn er einen Abschlag verübt, bleiben die Konsequenzen nicht bei ihm, sondern er bedroht aktiv andere Menschen. Und das ist eine andere Ausgangssituation. Schlechter Vergleich. Zumal ich genau das bereits in meiner Antwort erläutert habe.

"wer eine burka tragen möchte der kann in einem land leben wo das gern gesehen wird. hier wird doch keiner gehalten"

Da wird mir schon beinahe schlecht. Ich lebe nicht, um anderen zu gefallen. Das Leben ist individuell, und die Freiheit ist nicht davon abhängig, ob mein Gehirn an Merkmale gewöhnt ist oder nicht. Mein Aussehen geht andere einen feuchten Toast an, solange ich sie nich aktiv bedrohe. 

Kommentar von SafeG ,

ihr seid wirklich sehr bemitleidenswert mit eurer eingeschränkten Denkweise ... wollt ihr die burka gesetzlich für alle Frauen verbieten weil es ja sein könnte dass manche dazu gezwungen wurden? und außerdem tragen die meisten deutschen Konvertiten eine burka solle sie jetzt aus ihrem eigenen Heimatland verreisen? wie ignorant kann ma nur sei ??

Kommentar von pele0007 ,

Ja! genau das will ich! Und außerdem aus folgenden Gründen:
1) Eine Vollverschleierung ist die Erniedrigung und Herabsetzung der Frau in höchster Vollendung. Wenn die Frauen behaupten, sie würden die Burka freiwillig tragen, liegt das entweder daran, dass sie so extrem manipuliert wurden, dass sie es wirklich glauben, oder weil sie vor ihrem Ehemann bzw. ihrer Familie Angst haben, eine andere Meinung zu vertreten.
2) Eine Vollverschleierung ist der Inbegriff einer Integrationsverweigerung. Hier lebende Ausländer dürfen kein Recht haben sich nicht zu integrieren.
3) Eine Vollverschleierung verhindert jede Identifizierung sei es im Straßenverkehr oder in sicherheitsrelevanten Gebieten (z.B. Banken)
4) Manche Kinder haben vor vollverschleierten Frauen Angst! Sie halten sie für Gespenster.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

1. Hat das nicht die Frau selbst zu entscheiden? Trotz deiner Anschuldigung entscheiden sich auch ohne Zwang des Manns Millionen -für- die Verschleierung. Und wenn sie das wollen, wieso verbietest du es ihnen? Was geht dich die Kleidung und Entscheidungsfrieheit anderer an? 

"Wenn die Frauen behaupten, sie würden die Burka freiwillig tragen, liegt das entweder daran, dass sie so extrem manipuliert wurden, dass sie es wirklich glauben, oder weil sie vor ihrem Ehemann bzw. ihrer Familie Angst haben, eine andere Meinung zu vertreten"

Du musst es ja wissen. Zu dumm, dass ich genug Beispiele persönlich kenne, die diese These widerlegen. Man muss nicht manipuliert sein, um eine Überzeugung und eine individuelle Lebensphilosophie zu haben. Ich bin nicht manipuliert worden, obwohl ich meine Männlichkeit mit Stoff bedecke, die doch eigentlich nur zu mir gehört und völlig normal ist. 

2. Nein, ist sie nicht. Sondern der Inbegriff dessen, dass Multikulturalismus seit Anbeginn der Menschheit ein fortlaufender Prozess ist und sich Kulturen geografisch ausbreiten. Wieso sollte ich meine eigene Persönlichkeit verwerfen, nur weil ich in ein fremdes Land ziehe? Hat die Natur dazu irgendwelche Gesetze festgelegt? Solange ich niemandem schade, ist die individuelle Überzeugung mein grundlegendes Recht. Und die Freiheit der eigenen Meinung ist im Grundgesetz verankert. Davon abgesehen, konvertieren auch deutsche Bürger zum islam. 

3. Und von Straftaten abgesehen, geht es auch niemanden etwas an, wen er vor sich hat. Dann bitte auch Bärte, Hüte und Sonnenbrillen verbieten, mit derer Hilfe man sich ebenso unkenntlich machen kann. Und Kleidung sowieso. Durch die Körperverdeckung werden tausende signifikante Merkmale verdeckt. Typisch europäische Mentalität. Erschlägt ein Psycho jemanden, am besten den Golfschläger für alle verbieten, bevor der Psycho verfolgt wird. Millionen Menschen müssen nicht das ausbaden, was eine Hand voll Menschen ausfrisst. Das ist Sicherheitspolitik der inkompetentesten Art.

4. Damit bestätigt sich der vorangegangene Eindruck. Ohne Worte.

Kommentar von SafeG ,

1. Ist es eine Erniedrigung der Frau wenn es ihr eigener Wille ist? Wo unterscheidest du dich denn von jemandem der eine frau dazu zwingt es anzuziehen wenn du andere dazu zwingst es auszuziehen? Wenn eine Frau selbst entscheiden darf wie viel du von ihr zu sehen bekommst dann ist das "wahre freiheit" 2. Die Integration hat vor 40 Jahren auch niemanden interessiert. Wozu integrieren wenn Beispielsweise der türkische Bürger in der arbeit von Türken umgeben ist, in eine türkische moschee zum beten geht i sei er Freizeit in türkische Cafés geht und der Mann in der immbisbude Türke ist? Wieso soll er sich denn integrieren solange er niemandem was tut? 3. Musst denn die Frau identifizieren? kennst du sie wenn du ihr Gesicht siehst? außerdem zeigen Frauen bei der ausweiskontrolle am Flughafen ihr Gesicht das war bis jetzt auch nie ein Problem jetzt kommt ihr mit dem ganzen schwachsinn 4. Kinder haben auch vor besoffenen angst also solltest du auch für ein alkoholverbot sein

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Wenn die Kinder mal die Kostüme bei der Gamescom sehen würden... Verbieten, sofort!!! Von großen Hunden, Clowns und dergleichen abgesehen. Eine verrückte Idee: Vielleicht könnte man den Kindern erklären, dass diese Menschen eine andere Überzeugung haben als sie? 

Antwort
von SibTiger, 209
Ja, ich bin für ein Burkaverbot

Sagen wir mal, ich tendiere seit einiger Zeit immer mehr in die Richtung für ein Verbot zu sein, nicht nur der Burka, sondern auch des Niqab.

Kommentar von Hkdereroberer ,

Bedenk bitte, dass bei einem Burka verbot, die Damen sehr eingeschränkt sind und somit die soziale Teilhabe und eine vollständige Integration ermöglicht wird.

Genau beim Burkini
So können sie mit Freunden ins Schwimmbad

Toleranz oder Hass
Das 2 hatten wir schonmal in Deutschland.

Kommentar von SibTiger ,



Toleranz oder Hass


Ich habe mit keinem Satz gesagt, dass ich die Trägerinnen der Burka / Niqab hasse. Ich bin mir außerdem gar wohl über die Folgen und die Tragweite eines Verbotes bewusst.

Es geht mir persönlich viel eher um das nach meiner Einschätzung schlechte Beispiel was Burka / Niqab tragende Frauen auf andere bislang unverhüllte muslimische Frauen ausüben können, die ihre Religion bislang freier und fortschrittlicher ausüben.


Kommentar von pele0007 ,

Danke für den Kommentar. Hier haben wir wieder den Fall, dass jemand wieder einmal sehr schnell in die "Hass-Ecke" gestellt wird, ohne dass es objektive Gründe gibt.

Antwort
von marylinjackson, 95
Ja, ich bin für ein Burkaverbot

Die Neue Zürcher Zeitung drückt es so aus:

"Ein Gefängnis aus Stoff".

Oder sind Burka-Trägerinnen etwa mit seltenen Zoo-Tieren zu vergleichen? Welche Funktion hat dort der Käfig?

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Entschuldige die Einmischung, aber das Zitat bedarf m.E. einer Korrektur. 

Nur wird man in ein Gefängnis meist widerwillig eingewiesen. Die Frauen hingegen können sich, jedenfalls hier im Land der Diskussion, freiwillig dafür oder dagegen entscheiden. Recht der freien Meinung, Grundgesetz... Der Vergleich der Zeitung hinkt, solange nicht belegt ist, dass am Ort, auf den sich die Redaktion bezieht, der Durchschnitt der Frauen diese aus reinem Zwang trägt. Wovon hierzulande nicht wirklich die Rede sein kann. Die Freiheit, seine Kleidung selbst zu wählen, würde ich nicht unbedingt mit Zootieren gleichsetzen. Das nur nebenbei. MfG

Kommentar von marylinjackson ,

Über den Widerwillen oder die Freiwilligkeit, etwas zu tun oder zu lassen, werden Betroffene nie wahrheitsgemäß reden. Die Zwänge ihrer Kultur und Familie lassen das nicht zu. Insofern kann keine Zeitung diese Ansicht belegen.

Zootiere werden bestaunt oder begafft, auch mal bedauert.Jedenfalls kommen sie von diesem Ort nicht weg, sie bleiben.

Jeder "bunte Vogel" kann sich anziehen, was er möchte, er wird bestaunt, begafft oder bedauert. Man kann ihn auch einfach ignorieren.

Antwort
von cerveza, 95
Nein, ich bin gegen ein Burkaverbot

Hallo, ich bin Muslim und obwohl ich die Burka NICHT für eine religiöse Pflicht halte und sie nicht unbedingt für nötig halte, bin ich GEGEN ein Burka-Verbot. Und zwar aus folgenden Gründen:

1. Wenn wir die Burka verbieten, dann freuen sich Terroristen, weil sie dann einen zusätzlichen Grund hätten. Nach dem Motto: Muslime werden unterdrückt, diskriminiert also haben wir das Recht gegen unsere Feinde zu kämpfen. Wie sagte der deutsche Isis Kämpfer Christian Emde noch einmal: Islam ist nicht nur Beten und Fasten, sondern dazu gehört auch das Schächten von Tieren und das wird uns verboten, deshalb werden wir diskriminiert. In Frankreich hat man die Burka verboten und es gibt trotzdem sehr viele Anschläge dort.

2. Viele sagen, Terroristen könnten eine Bombe unter der Burka tragen. Ich finde, derjenige der wirklich ein Attentat plant, versucht sich eher zu integrieren oder zumindestens unauffällig zu sein. Der Attentäter von Tunesien ist ohne Bart und in Badehose mit einem Boot zum Strand gefahren und hat die Touristen abgeschlachtet. Wenn man wirklich ein Attentat plant, gibt es genug Möglichkeiten. Außerdem wäre es unüblich, bzw zu auffällig, wenn eine Frau in Burka z.B zu einem Rock-Konzert gehen würde.

3. Viele sagen, eine Frau mit Burka wird unterdrückt. Ich war in Ägypten und dort tragen gefühlte 10% der Frauen eine Burka. Ich habe dort viele Frauen gesehen, die mit Burkas Auto gefahren sind und habe einmal sogar gesehen, wie eine Frau mit Burka als Zahnärztin gearbeitet hat und einen männlichen Patienten behandelt hat. Wie kann eine Frau als Zahnärztin arbeiten, wenn sie unterdrückt wird. Außerdem, wenn eine Frau mit Burka tatsächlich unterdrückt wird, dann dürfte sich vllt das Haus garnicht mehr verlassen, wenn das bedeuten würde ohne Burka rum zulaufen.

4. In Deutschland sind Frauen mit Burka eine Minderheit in der Minderheit. Ich denke, viele davon sind entweder Konvertiert und wollen alles richtig machen, kommen aus einem Land wo es üblich ist oder tragen es aus Überzeugung selbst wenn ihre Familie oder ihr Mann vllt dagegen sind. Es gibt tatsächlich Gelehrte die es für eine Pflicht halten oder zumindestens für empfohlen. Mich persönlich stört es nicht. Lieber sehe ich eine Frau in Burka als dass ich eine Frau im Bikini sehen. Eine Frau in Burka verführt die Männer wenigstens nicht, fremdzugehen.

5. Da wo eine Notwendigkeit besteht, zB Personenkontrolle, Passbild usw. kann man die Burka auch kurzfristig ausziehen. Personenkontrollen können ggf auch durch weibliche Polizistinnen durchgeführt werden.

Kommentar von pele0007 ,

Ihr 1. Argument teile ich nicht. Wir dürfen nicht vor den Terroristen einknicken, sonst können wir gleich die Scharia einführen.
Ihr 2. Argument ist richtig. Ein Burka-Verbot hat nichts mir Schutz vor einem Terroranschlag zu tun. Es ist aber trotzdem richtig.
Ihr 3. Argument teile ich nicht. Wenn so viele Frauen die Burka freiwillig tragen, weil diese so "toll" ist, warum tun es eigentlich die Männer nicht. Glauben Sie nicht, dass die Burkaträgerinnen bei 40° im Schatten die Burka nicht lieber doch ablegen würden und nur äußere Zwänge es sind, die sie dazu bringen sie zu tragen.
Ihr 4. Argument teile ich nicht. Seltenheit schützt vor Strafe nicht. Bitte hierzu andere Kommentare von mir lesen.
Ihr 5. Argument teile ich nicht. Wollen Sie als Bürger in Deutschland nicht jederzeit Wissen, wer vor Ihnen steht oder neben Ihnen sitzt. Im Gesicht kann man Emotionen lesen. Bei einer Straftat kann man sich Gesichter merken, weil jedes Gesicht einzigartig sind. Wollen Sie nicht in einer Welt leben in der Menschen von AnGESICHT zu AnGESICHT miteinander leben.

Kommentar von cerveza ,

Zum 3 Argument: Der Grund der Burka ist, dass Frauen nicht belästigt werden und Männer nicht verführen können.. Kann mir nicht vorstellen, dass Frauen in Burka attraktiv wirken. Es gibt eben Frauen, die sich dadurch mehr geschützt fühlen. Ich kann mir außerdem vorstellen, dass die körperliche Attraktivität mancher Frauen auf Männer viel stärker sein kann als umgekehrt. Warum gibt es denn kaum weibliche Triebtäter?  Deshalb brauchen Männer es nicht tragen, obwohl ich der Meinung bin, dass es selbst Frauen nicht brauchen. Seien sie froh, sonst würde es doch noch mehr Burka-Träger geben.

Zweitens ist es kein Geheimnis, dass manche Menschen bereit sind für ihre Religion opfer zu bringen indem sie in der Hitze Burka tragen, genauso wie sie in der Hitze im Ramadan 15 Stunden oder mehr auf Essen und trinken verzichten. Außerdem ist es in Ägypten von Oktober bis März nicht unbedingt überall heiß in den bewohnten Gebieten und außerdem geht keine Frau den ganzen Tag durch die Hitze.

Zum 5. Argument: Stichwort Emotionen lesen. Mir persönlich ist es manchmal ganz Recht wenn ich die Emotionen einer Frau NICHT lesen kann. Eine attraktive Frau die mich unterbewusst anlächelt bzw einfach nur höflich ist und ich das evtl. als Aufforderung zum Flirten verstehe, obwohl sie nichts von mir will, wäre weder in meinem noch in ihrem Interesse. Viele Probleme könnten dadurch entstehen. Eine Frau in Burka die schon durch ihr Äußeres bewusst nicht mit fremden Männer flirten will, wäre mir in diesem Falle lieber. Was Straftaten anbelangt, so zieht zB ein Bankräuber meistens eine Sturmhaube auf- er braucht dazu nicht unbedingt eine Burka.

Antwort
von ich313313, 228
Ich bin mir nicht sicher, was das Beste für die Betroffenen ist.

Wenn die Frauen (z.B. von ihren Männern) dazu gezwungen werden, eine Burka zu tragen und diese in der Öffentlichkeit nicht mehr tragen dürfen, dürfen sie evtl. gar nicht mehr aus dem Haus gehen. Da ist die Burka dann mMn das geringere Übel.

Wenn die Frau selbst wählt, eine Burka zu tragen, wollte das auch akzeptiert werden.

Kommentar von pele0007 ,

Wie kannst du dir sicher sein, dass die Frauen es selbst wählen? Die meisten Frauen werden sagen, dass sie sich freiwillig verschleiern, weils sie Angst haben von ihrem Ehemann geschlagen zu werden oder von ihrer Familie verstoßen zu werden.

Kommentar von SafeG ,

Und woher willst du das wissen? Kennst du die Ehemänner und Familien solcher frauen? sowas von oberflächlich. ..

Antwort
von Andrastor, 119
Ja, ich bin für ein Burkaverbot

Du hast als Argument vergessen dass die Burka für die meisten muslimischen Frauen keine Wahl, sondern eine Pflicht ist, sie können nicht frei entscheiden sich zu verhüllen.

Das macht die Burka zu einem Zeichen der Unterdrückung der Frau durch den Islam.

In Pakistan verbrennen Frauen Burkas und Kopftücher auf offener Straße als Zeichen des Protests gegen die Unterdrückung.

In einem Land in welchem Frauen gleichberechtigt sind, hat derartige Kleidung nichts zu suchen!

Meiner bescheidenen Meinung nach.

Kommentar von uyduran ,

In einem Land in welchem Frauen gleichberechtigt sind, hat derartige Kleidung nichts zu suchen!

In einem Land, in welchem Frauen gleichberechtigt sind, haben gesetzliche Kleidungsvorschriften für Frauen aber ebenso nichts zu suchen.

Der Politikwissenschaftler Rainer Forst sagte zu dem Thema einmal: "Leben wir in einer politischen Gemeinschaft, in der die ,Hausordnung' der Konvention oder der Mehrheit gilt, oder leben wir in einer Gesellschaft, die sich den in den Grundrechten manifestierten Gerechtigkeitsprinzipien so verpflichtet weiß, dass sie Minderheiten als Gleiche respektiert und sie zugleich verschieden sein lässt?"

Kommentar von Andrastor ,

Also willst du dass man in einem Land der Emanzipation Kleidung trägt, gegen die anderorts Frauenrechtsgruppen protestieren?

Kommentar von uyduran ,

Also willst du dass man in einem Land der Emanzipation Kleidung trägt, gegen die anderorts Frauenrechtsgruppen protestieren?

1. Ich habe nicht gesagt, dass ich will, dass die Burka getragen wird. Ich sagte lediglich, dass ich gegen ein Burkaverbot bin. Das ist ein feiner Unterschied.

2. Man muss genau hinschauen: Wird gegen die Burka protestiert, oder wird gegen eine Burkapflicht protestiert? Auch hier gibt es einen feinen Unterschied. Im Iran gibt es z.B. großen Widerstand gegen die gesetzliche Verschleierungspflicht, was aber nicht bedeutet, dass man deswegen für ein Verschleierungsverbot ist.

3. Was Frauenrechtsgruppen fordern, muss nicht zwangsläufig der Meinung aller Frauen entsprechen. So schwer es für uns nachvollziehbar ist, aber viele Frauen verschleiern sich aus eigener (ideologischer) Überzeugung.

Kommentar von Andrastor ,

Wird gegen die Burka protestiert, oder wird gegen eine Burkapflicht protestiert?

Beides. Die Burka wurde zum Symbol der Unterdrückung und ist in diesen Ländern ebenso verhasst wie es hierzulande der verpflichtende Judenstern war.

Was Frauenrechtsgruppen fordern, muss nicht zwangsläufig der Meinung aller Frauen entsprechen

Hat auch keiner gesagt, Ausnahmen wird es immer geben, aber der Großteil der Frauen in diesen Ländern möchte ihre Identität wieder haben, möchten gleichberechtigt sein und die Wahl haben können sich so zu kleiden wie sie es wünschen.

Die Burka, sowie Kopftücher sind dort Sinnbilder für Unterdrückung und Ungleichbehandlung.

Trotz aller Freiheiten ist in Deutschland das öffentliche Tragen eines Hakenkreuzes verboten. Es wird mit einem als unangenehm empfundenen Teil der Geschichte assoziiert, selbst Buddhisten tauschten die Swastika auf Grabsteinen gegen ein anderes Zeichen aus (obwohl für die das Zeichen eine andere Bedeutung hat).

Die Burka wird mehr und mehr zu einem ganz ähnlichen Zeichen.

Daher ist ein Burkaverbot mehr als nur sinnig. Jedes Land, welches kein solches Verbot verhängt, bezieht indirekt unterstützende Stellung zur Unterdrückung der Frau durch den Islam.

Kommentar von uyduran ,

Die Burka, sowie Kopftücher sind dort Sinnbilder für Unterdrückung und Ungleichbehandlung.

Aus unserer westlich geprägten Sicht, ja. Ich kann aber nicht bestätigen, dass in Ländern wie Pakistan die Mehrheit der Frauen ein einfaches Kopftuch, wie Volksheldin Malala es freiwillig trägt, als "Sinnbild für Unterdrückung und Ungleichbehandlung" betrachtet. Außerdem dürfen wir nicht den Fehler machen, die Gesellschaften des Nahen Ostens mit dem muslimischen Teil unserer Gesellschaft gleichzusetzen. In Deutschland stellt der muslimische Bevölkerungsteil eine Minderheit dar, ist größtenteils türkischer Herkunft und aufgrund der Regionen, aus denen die Gastarbeiter einst emigrierten, konservativ eingestellt. Der (konservative) Islam gilt als Identitätsmerkmal und somit werden auch Verschleierungen jeglicher Art als Teil des Islam betrachtet und befürwortet. Verstärkt wird eine solche Haltung durch das antiislamische Klima in der Gesellschaft, welches die muslimische Community darin bestärkt, konservative Werte zu verteidigen und zu glorifizieren.

Die Burka wird mehr und mehr zu einem ganz ähnlichen Zeichen.

Ich weiß, worauf du hinaus willst. Natürlich könnte man sagen, der Islamismus als politische Ideologie und damit verbunden die Burka, die von z.B. von den Taliban zur Pflicht erklärt wird, hat viele Opfer gekostet. Trotzdem hinkt der 1 zu 1 Vergleich mit dem Hakenkreuz, da es sich bei dem Hakenkreuz ausschließlich um ein Symbol handelt (deswegen ist die IS-Flagge ja z.B. verboten). Eine Hakenkreuzbinde zu tragen kann keine andere Intention haben, als sich als NS-Sympathisant zu outen. Bei der Burka ist das schon vielschichtiger, da es ja nach wie vor die Argumentation der religiösen Auslegung und des persönlichen Schutzes gibt.

Da die Burka von nur 0,000123% der deutschen Bevölkerung getragen wird und ein Burkaverbot soziologisch betrachtet viele negative Auswirkungen mit sich bringt, sehe ich keinen guten Grund für eine solche gesetzliche Regelung.

Kommentar von najadann ,

@uyduran

Es geht hier nicht um Kleidervorschriften, sondern um ein Tuch vor dem Kopf, eine Behinderung in jeder Lebenslage. 

Müsstes du es tragen, wärst du wohl einer der ersten, der sich dagegen auflehnen würde.

Kommentar von uyduran ,

Es geht hier nicht um Kleidervorschriften, sondern um ein Tuch vor dem Kopf, eine Behinderung in jeder Lebenslage.

http://informationng.com/wp-content/uploads/2014/05/joel_miggler2-600x920.jpg Ich halte solche Erscheinungen auch für eine Behinderung in diversen Lebenslagen. Andere Menschen sehen das aber ganz anders. Verstehst du? Es mag für uns schwer nachvollziehbar sein, aber nur weil wir etwas anders bewerten, können wir daraus kein allgemeingültiges Verbot formen. Wie ich schon sagte: Solange die Burka "freiwillig" getragen wird und solange durch sie keine Außenstehenden zu Schaden kommen (was ja nun mal nicht der Fall ist), ist ein allgemeines Verbot nicht legitim.

Müsstest du es tragen, wärst du wohl einer der ersten, der sich dagegen auflehnen würde.

Du verstehst mich glaube ich falsch. Ich lehne die Burka in jeglicher Hinsicht ab. Trotzdem weiß ich, dass ein Burkaverbot überwiegend negative Folgen mit sich bringen würde, insbesondere im Bezug auf die Frauenrolle innerhalb der muslimischen Gesellschaft in Deutschland.

Kommentar von Nunuhueper ,

Die negativen Folgen in Bezug auf die Frauenrolle innerhalb der muslimischen Gesellschaft in Deutschland solltest Du mal nennen, wenn Du das weißt.

Antwort
von fricktorel, 68

Ist das "Burka-tragen" für dich ein "Problem"?

Andere "Kleidungssträger" sind mir weniger lieb (Mk.12,38)...

Kommentar von najadann ,

Du könntest auch fragen "sind Mädchenbeschneidungen für dich ein Problem?"

Für mich nicht, aber für die Frauen die beschnitten werden, oder einen Gesichtsschleier tragen müssen. 

Würdest du eine Burka tragen?

Kommentar von SafeG ,

Du bist einfach echt lieb @ najadann

Antwort
von TheAllisons, 185
Ja, ich bin für ein Burkaverbot

Es gibt keine Argumente "gegen" ein Verbot. Wir leben in DE und da hat die Burka nichts verloren. Gehört nicht in unseren Kulturkreis. Ausnahmen sind Touristinnen, die nur kurz hier sind.

Kommentar von SafeG ,

dann gehört auch der Döner nicht zu Deutschland ... gehört nicht zum deutschen kulturkreis

Kommentar von TheAllisons ,

bin ich ganz bei dir, hast recht

Kommentar von hummel3 ,

Also "raus mit dem Döner". - Ist sowieso oft hygienisch bakteriell verseucht und damit nicht koscher!

Kommentar von Klaraaha ,

Oder den Döner in einer blauen Vollverpackung verstecken mit einem kleinen Schlitz für die Zwiebel.

Kommentar von najadann ,

@ SafeG, dein Vergleich ist dämlich. 

Was bitte hat multikulti street food mit der Unterdrückung der muslimischen Frau zu tun. 

Kommentar von Hkdereroberer ,

Bedenk bitte, dass bei einem Burka verbot, die Damen sehr eingeschränkt sind und somit die soziale Teilhabe und eine vollständige Integration ermöglicht wird.

Genau beim Burkini
So können sie mit Freunden ins Schwimmbad

Toleranz oder Hass
Das 2 hatten wir schonmal in Deutschland.

Kommentar von najadann ,

@ Hkdereroberer du hast dich vertippt, ein Burkaverbot schränkt die Trägerinnen nicht ein, sondern der Gesichtsschleier.

Kommentar von SafeG ,

Hast du noch nie nen Döner gegessen? komm hör doch bitte auf jetzt ...

Kommentar von extrapilot351 ,

was hat denn ein Döner mit einer Vollverschleierung zu tun?

Kommentar von Hkdereroberer ,

Das Problem ist, sich gegen etwas auszusprechen und zu hassen ist ganz einfach.

Doch macht dass doch bitte untereinander

Ein Kopftuch oder die Burka wurde zum Symbol der Unterdrückung, aber nur , weil die Gesellschaft gehasst hat , statt aufzuklären.

Kommentar von Hkdereroberer ,

Wenn Deutschland nur unter sich bleiben würde, hätten sie nichts !
Die Globalisierung macht De so stark
Und das ist nicht verkehrt
Aber zu nehmen und zu hassen ist typisch NPD

Kommentar von SafeG ,

Hamburger von mc Donalds und das Fleisch beim KFC ist auch nich immer hygienisch als ob du bei allen dönerbuden gucken warst ... lächerlich

Kommentar von SafeG ,

wir sind dank einem Hummel vom Thema abgekommen

Kommentar von uyduran ,

Wir leben in DE und da hat die Burka nichts verloren. Gehört nicht in unseren Kulturkreis. 

Sorry, aber eine so dämliche Begründung ist alles andere als ein stichhaltiges Argument für ein Burkaverbot. So ein primitiver Kulturmachismus, so eine Machtdemonstration im Kampf um die Leitkultur, die der Reviermarkierung gilt, fußt auf den gleichen rückständigen Denkmustern wie die Burka selbst. Kultur ist dynamisch und nicht statisch, Kultur unterliegt einem permanenten Veränderungs- und Entwicklungsprozess. Wenn der "eigene Kulturkreis" eine Immunität genießen würde, dann wäre unabhängig von verfassungsrechtlichen und universell-ethischen Prinzipien jeder traditionelle Humbug richtig, z.B. auch Kannibalismus oder Genitalverstümmelung, wenn wir uns in den entsprechenden Zonen Afrikas aufhalten. Und nach solchen Maßstäben sollen Gesetze entschieden werden?!

Antwort
von piadina, 226
Ja, ich bin für ein Burkaverbot

Wenn sich die Frage auf Deutschland bezieht bin ich gegen die Burka, da ich diese Art der Verhüllung völlig unmöglich finde. So ein Outfit passt hier irgendwie nicht hin, zumindest nicht, wenn so jemand hier leben will.

Kommentar von Hkdereroberer ,

Bedenk bitte, dass bei einem Burka verbot, die Damen sehr eingeschränkt sind und somit die soziale Teilhabe und eine vollständige Integration ermöglicht wird.

Genau beim Burkini
So können sie mit Freunden ins Schwimmbad

Toleranz oder Hass
Das 2 hatten wir schonmal in Deutschland.

Kommentar von SafeG ,

Aber wenn jemand sich Silikonhörner implantieren lässt einen nasenring trägt ein ganzkörpertattoo hat und Hot pants trägt dabei wie der Teufel aussieht und seine Zunge gespalten is dann gehört das zu Deutschland und is kein problem

Kommentar von Dovahkiin11 ,

"So ein Outfit passt hier irgendwie nicht hin"

Das ist deine Begründung für die Deklaration einer Tat zur Straftat? Was ist das für eine Welt. 

Antwort
von Znorp, 223
Ja, ich bin für ein Burkaverbot

Es ist sowohl unangenehm für das Umfeld, schliesslich weiss man nicht wer vor einem steht und was er unter dem/der Burka versteckt hält, zum anderen schränkt das die betroffenen Personen selber extrem ein.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

zum anderen schränkt das die betroffenen Personen selber extrem ein.

Und was geht das eine fremde Person an? Nichts. Das hat die Person selbst zu verantworten. Ansonsten bitte Verbot von High Heels und engen Klamotten. Schränkt alles die Bewegungsfreiheit ein.

Kommentar von Znorp ,

Und du fühlst dich nicht unwohl wenn eine Burkaträgerin vor dir steht. Andere Frage, würdest du dich nicht unwohl fühlen wenn ein Mann mit Motorradhelm auf deine Tankstelle betritt oder an deinen Schalter in der Bank geht?

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Ist mir sowas von egal^^. Nur weil ich es gewohnt bin, das ganze Gesicht meines Gegenübers zu sehen, habe ich kein Recht darauf. Wem das, warum auch immer, unangenehm ist, der kann von mir aus gerne sein Gesicht verschleiern. So weit kommts noch, dass ich anderen darüber Vorschriften mache. Der Mensch und seine Gewohnheiten... "Der trägt zu viel Kleidung! Das wird verboten! Der trägt zu wenig Kleidung, das wird auch verboten. Alles soll so sein, wie ich es gewohnt bin!" 

Kommentar von Znorp ,

Na das will ich mal sehen ob du dich dann immer noch so wohl fühlst. Ausserdem sind wir immer noch in Deutschland. Was andere nicht verstehen wollen, ein anderes Land heisst auch eine andere Kultur. Zudem kann mir niemand sagen dass das jemand freiwillig trägt ohne Zwang.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Ich bin es in einem solchen Fall nicht gewohnt. Das ist alles. Ein Problem habe ich nicht damit. Ich habe im Gegensatz zu den meisten hier den allerhöchsten Respekt vor der individuellen Lebensphilosophie und der persönlichen Ethik. Solange ich nicht aktiv negativ beeinflusst werde, haben sie meine absolute Toleranz, meinen Respekt und ich sie nicht in ihrer Entscheidungsfreiheit  einzuschränken. Diese Welt existiert nicht für eine bestimmte Gruppe von Menschen, die ihr Umfeld ihrer Gewohnheit unterordnen wollen.

Was viele nicht verstehen, Akkulturation ist ein seit Bestehen der Menschheit fortlaufender Prozess. Kulturen verbreiten sich geografisch, sie werden generiert und wieder eliminiert,sie verändern sich, wachsen und schrumpfen zahlenmäßig. Das aufzuhalten zu versuchen, ist der eigentlich unnatürliche Prozess. Hätten alle von Anfang an der ehemaligen Kultur festgehalten, wäre die deutsche Kultur niemals entstanden. Und gerade ist sie, u.a. durch den demografischen Wandel bedingt, auf dem absteigenden Zweig. 

Und weil manche Leute andere zu etwas zwingen, muss das Medium universell verboten werden? Eine Hand voll Fälle ist für das Verbot in mehreren Millionen fällen verantwortlich? Ich schlage vor, verfolgt und bestraft den Nötiger. Das ist etwas kompetenter.

Kommentar von pele0007 ,

Trotzdem darf man für seine Werte und Ideale streiten, weil man sie für richtig hält. Nicht jeder gibt seine eigene Identität so schnell auf wie Sie!

Kommentar von rawierawie ,

Das geht sehr wohl das Umfeld was an und dein Vergleich hinkt extrem!

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Nein, tut es nicht. Ich kann selbstbestimmt leben und muss nicht anderen offenbaren, was ich nicht will. Ich lebe nicht, um den anderen zu gefallen.

Nein, tut er nicht. Nur, dass der Europäer an das eine gewöhnt ist und ans andere nicht. Kritisieren tue ich erst dann, sobald ich aktiv bedroht in irgendeiner Form bedroht werde. Und nicht, wenn ich Europäer wegen des ungewohnten Aussehens in Panik gerate.

Kommentar von rawierawie ,

Doch, tut es!

Kommentar von Hkdereroberer ,

Bedenkt bitte, dass bei einem Burka verbot, die Damen sehr eingeschränkt sind und somit die soziale Teilhabe und eine vollständige Integration ermöglicht wird.

Genau beim Burkini
So können sie mit Freunden ins Schwimmbad

Toleranz oder Hass
Das 2 hatten wir schonmal in Deutschland.

Kommentar von Hkdereroberer ,

@Znorp
Wenn du Leuten die Burka verbietest, ist es als würdest du sie zwingen eins zu tragen.

Lass die Menschen Leben, ich fühle mich von Menschen wie dir bedroht und möchte sie nicht in meinem Umfeld, doch wenn ich dir gegenüberstehe, werde ich dir die Hand geben.

Weil nur so eine Gesellschaft funktioniert

Kommentar von Hkdereroberer ,

@Znorp
Hast du nicht vor kurzem einem 13 jährigen Mädchen empfohlen, auf die begrapschungen eines gleichaltrigen einzugehen ?

(Es ging da um eine Julia )

Kommentar von Znorp ,

Gibt auch Fragen die offensichtlich nicht ernst gemeint sind und deshalb auch keine ernstgemeinte Antwort bekommen.

Kommentar von SafeG ,

Wer hat eine burka Trägerin gefragt ob sie gezwungen wurde oder nicht? dieser Punkt wäre ja geklärt....ihr spricht die doch sowieso nich an also is der Satz "ich weiß nich wer vor mir steht" und wenn ich euch alle draußen sehen würde wüsste ich auch nich wer vor mir steht wenn ihr wollt können jetzt alle Menschen ihren Ausweis an ihre stirn heften wärt ihr dann zufrieden?

Kommentar von SafeG ,

ich spreche in der selben Sprache wie ihr es tut

Antwort
von Wuestenamazone, 167
Ja, ich bin für ein Burkaverbot

Nirgends im Koran steht, dass die Burka getragen werden muß

Kommentar von SafeG ,

Hast du den Koran gelesen?

Kommentar von Jesusch ,

Ja du hast den Koran 6 mal durchgelesen und bist Profi und weiß alles über den Islam du hoca

Kommentar von SafeG ,

Bin moslem und nehme meine Religion ernst auf arabisch habe ich ihn 4 mal u d auf deutsch 2 mal gelesen ... Urteile nicht ohne wissen mein lieber 😊

Kommentar von uyduran ,

Nirgends im Koran steht, dass die Burka getragen werden muß

Das ist wahr, aber diese Tatsache ist kein stichhaltiges Argument dafür, die Burka gesetzlich zu verbieten.

Kommentar von SafeG ,

im koran steht sehr wohl etwas, dass sich auf eine burka bezieht

Kommentar von uyduran ,

im koran steht sehr wohl etwas, dass sich auf eine burka bezieht 

Wenn du eine solche Behauptung aufstellst, dann solltest du sie auch anhand eines Zitates und mit der Angabe der entsprechenden Sure und des Verses belegen.

Kommentar von Wuestenamazone ,

Ihr seid nicht zufällig mit der 1 befreundet denn die gibt öfter falsche Antworten. Ich kenne Leute die den Koran kennen und eine vollkommene Verschleierung wird nicht erwähnt. Gestern hatten wir die Burka in Bezug auf Autofahren. Geht nicht denn der Blickwinkel wird total eingeschränkt. Aber der Ton gefällt mir nicht. Das kann man auch anders sagen. Schönen Sonntag noch

Kommentar von SafeG ,

Surah: An-Nur (24:31) "sie sollen etwas von ihrem khumur (plural von khimar; hier: überwurf) ÜBER SICH HERUNTERZIEHEN"

Kommentar von JanfoxDE ,

Es interessiert eh keinen was da (in einem Fantasybuch das auch noch ziemlich alt ist und außerdem inspiriert ist von der Bibel, nur gewalttätiger.) drin steht und der Kontext fehlt hier. Was herunterziehen? Hier kann alles gemeint sein. Sowas sehen wir auch oft bei religösen christliche, die dann eine Bibelstelle zitieren, die überhaupt, wie hier, den Kontext nicht mal beachten und/oder interpretieren es wie sie wollen. Sowas nennt man auch:

Indoktrination

Kommentar von Dhalwim ,

@SafeG

Ich muss sie enttäuschen, bei mir steht was anderes und vorallem wesentlich länger.

Sure [24:32] Sage auch den gläubigen Frauen, daß sie ihre Augen niederschlagen und sich vor Unkeuschem bewahren sollen und daß sie nicht ihre Zierde (ihren nackten Körper, ihre Reize), außer nur

was notwendig sichtbar sein muß, entblößen und daß sie ihren Busen mit dem Schleier verhüllen sollen. Sie sollen ihre Reize nur vor ihren Ehemännern zeigen oder vor ihren Vätern oder vor den

Vätern ihrer Ehemänner oder vor ihren oder den Söhnen ihrer Ehemänner, den Stiefsöhnen, oder vor ihren Brüdern oder vor den Söhnen ihrer Brüder und Schwestern oder vor ihren Frauen oder

vor ihren Sklaven oder vor den Dienern, welche kein Bedürfnis zu Frauen (keinen Geschlechtstireb fühlen oder vor Kindern, welche die Blöße der Frauen nicht beachten. Auch sollen sie ihre Füße nicht so

werfen, daß man der Zierde, die sie verbergen sollen, gewahr werde. O Gläubige, kehrt doch alle zu Allah zurück, damit ihr glücklich werdet.

Bitte bedenken, dass Ich den Koran lediglich auf deutscher Übersetzung zitiert habe, kann schon sein, dass Übersetzungsfehler sich eingeschlichen haben, muss aber nicht sein.

LG Dhalwim

Kommentar von SafeG ,

Doch es interessiert "uyduran" und die Muslime richten sich danach und hier sollte Religionsfreiheit herrschen also sollte es auch dich interessieren ... hättest du gelesen würdest du es wissen ... was heruntergezogen werden soll hab ich auch erwähnt aber man muss schon lesen und zwar der "khimar" also "überwurf" ein Stück Stoff wenn man so will also wenn du nicht liest was ich schreibe dann antworte auch nicht darauf ... zu der aussage dass der koran gewalttätiger als die Bibel ist sag ich nur Bitte lies doch mal die Bibel und erzähl mir dann vom Blutbad in der bibel aber komm nicht mit null wissen an und ohne zu lesen ich meine dass du nicht einmal die Kommentare liest hast du ja bewiesen ... bleib weiterhin so lieb :)

Antwort
von hummel3, 125
Ja, ich bin für ein Burkaverbot

Ich will's mal ganz kurz machen:

"Burka" ist gleichbedeutend mit "Mittelalter" und Symbolträger für religiöse, jedoch nicht begründete Unterdrückung von Frauen im Islam. - Und "Mittelalter" darf in unserer Gesellschaft  keinen Einzug halten. Es wäre der Anfang vom Ende unseres Fortschritts, unserer Gesellschaft.

Alles klar? - Da braucht es eigentlich keine langen Diskussionen über Toleranz und Intoleranz, denn die Intoleranz steckt schon in der Kleidung. 

Kommentar von Sachsenbruch ,

Es sind Islamisten und fanatische Islamjäger gleichermaßen, die die Verbotsstimmung hochkochen wollen, Hand in Hand.

Kommentar von Nunuhueper ,

Aus dem Hochkochen raushalten bedeutet, ganz abgebrüht zu sein.

Schön für Dich.

Kommentar von hummel3 ,

@Sachsenbruch

Deine Gedankenwelt lässt sehr zu wünschen übrig. Wenn schon Kritik an meiner Einschätzung ohne parallele eigene Kenntnis der Ideologie des Islam, dann bitte etwas niveauvoller und inhaltsreicher. 

So bedienst du dich nur des billigen Stils unserer Regierung, als sie vor einigen Monaten gegen Pegida und AfD mobil gemacht hat. 

Antwort
von Giustolisi, 143
Nein, ich bin gegen ein Burkaverbot

Wozu verbieten? Wer sich einen Sack überstülpen und sich das Leben damit schwerer als nötig machen möchte, kann das wegen mir gerne tun. 
Wer sich so ein Teil anzieht, macht das zumindest in Deutschland freiwillig.

Antwort
von suesstweet, 74
Nein, ich bin gegen ein Burkaverbot

Die Welt sollte sich an Kriegsverbote widmen anstatt für unnötige Burka oder andere Glaubensverbote..!

Kommentar von KaeteK ,

Dann sag das mal deinen Glaubensbrüder...

Kommentar von SafeG ,

lustig dass du dich warscheinlich nicht schuldig fühlst wenn in Afghanistan Zivilisten sterben aber hier so ein Kommentar abgibst ... woher haben die "glaubensbrüder" denn die Waffen ... Deutschland ist waffenexporteur numero 3 ihr solltet dieses Problem erst einmal beheben

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community