Frage von softi3006,

Argumente für Markenkleidung....

Im Gesellschaftwissenschaftlichen-Profil (ist ein Unterrichtsfach) machen wir so eine Talkshow und wir haben alle Rollen bekommen...Ich bin "Fr. Weber,35 , Werbefachfrau" und jeder hat ein Argument bekommen..meins: "Jugendliche sind für uns eine wichtige Zielgruppe. Sie haben Geld und wissen genau was sie wollen"... ich bin auf der Pro-Seite und ich brauch noch mehr Argumente...ich habe jetzt z.B. sie brauchen Statussymbole...schneller zu überzeugen....aber die Kontra Seite meint dann sie brauchen dass nicht (also Markenkleidung) und fühlen sich auch so wohl..was soll man da noch als Gegenargument sagen???

Bitte nur ernstgemeinte Antworten

Hilfreichste Antwort von FrlEmma,

Als Gegenargument kannst Du sagen "es stimmt nicht, dass sie wissen, was sie wollen". In der Regel ist es sogar so, dass sie mitlaufen. Ziehen alle Jungs ein Polo von Tommy Hilfiger an, weil es cooolll ist, dann wollen sie es auch tragen. Trägt ein Prominenter ein bestimmtes Produkt z.B. von Hollister und ist dieser Prominente bei den Jugendlichen sehr beliebt, dann wollen die Jugendlichen es auch tragen.

In der Hinsicht stimmt es natürlich "denn sie wissen genau was sie wollen". Aber ob es die eigene Meinung ist oder ob diese aufgrund von Werbung (Zeitungen, Fernsehen etc.) erzeugt wurde, könnte man dann noch diskutieren.

Werbung ist alles. Ohne Werbung keine Marke. Das ist ganz klar. Die Werbung kann offensiv sein oder auch versteckt, aber vorallem ist es wichtig, die Marke zu präsentieren. Denn sonst würde sie ja keiner kennen.

Jugendliche vergleichen sich gerne mit der Werbeperson, die für die jeweilige Marke wirbt. Ich bin so schön wie Kate Moss, weil ich trage das gleiche wie sie. Das Top kommt von Fronline, also bin ich cool, weil ich da einkaufe und alle finden Frontline cool.

Man sagt auch "man zieht sich die Jugend heran". Direkt schon von jung auf für gewisse Marken oder ein gewisses Segment zu branden ist für eine Marke wichtig. Auch sprechen junge Leute viel über das, was sie tragen und fungieren so noch als "stiller Bote".

Weißt Du, was ich meine?

Es geht um Status. Eine sehr gute Antwort hat ja schon Medienmensch gegeben. 1. Akzeptanz und Anerkennung in "besseren Kreisen"

Viel Erfolg*

Antwort von MarcoS2,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Positiv:

  • Oft bessere Qualität
  • Guter Name (Marke)

Negativ:

  • Oft Teuer
Kommentar von Medienmensch,

Knappe und gute Antwort. Ergänzung:
+ Akzeptanz und Anerkennung in "besseren Kreisen"
+ je nach Hersteller werden angemessene Löhne bei der Produktion bezahlt
+ durch den höheren Preis werden dem Staat mehr Steuereinnahmen generiert

Kommentar von softi3006,

habe ich als "Werbefachfrau" was davon wenn der Staat mehr Steuern dadurch einnimmt?

Kommentar von FrlEmma,

Nein, überhaupt nicht. Also nicht, was die Steuern angeht. Du hast etwas davon, weil Du eine gute Marke in Deinem Portfolio hast und es damit einfacher ist, weitere Marken zu gewinnen, die ein hohes Werbebudget haben. Kleine Marken haben oft kein bzw. nur ein sehr geringes Werbebudget und Du musst wesentlich mehr werben, um eine gute Resonanz zu erhalten. Bei Marken mit gutem bis hohem Bekanntheitsgrad, hast Du ganz andere Möglichkeiten. Und Du als Werbefachfrau bzw. Deine Agentur bekommst in der Regel z.B. eine AE Provision (Vermittlerprovision) und die ist prozentual abhängig und je nach Summe fällt sich entsprechend größer/kleiner aus. Davon hast Du was - und am Ende dann auch der Vater Staat. Denn der verdient daran ja dann auch (Mehrwertsteuer, Gewerbesteuer, Einkommensteuer usw.)

Kommentar von FrlEmma,

Dsa mit den beseren Löhnen, nur weil es eine Marke ist, stimmt leider auch so gar nicht. Denn die Marken stellen gerne in CHina und anderen Billiglohnländern her. Da, wo auch leider die vertikalen wie H&M & Co. produzieren.

Wie schon erwähnt, Marke ist nicht gleich Qualität, auch wenn es gerne viele so denken. Aber klar ist, dass Billigmarken, wie H&M, nicht so viel Mühe in den Schnitt investieren, wo hingegen die Marken natürlich wesentlich mehr Wert drauf setzen. Die Qualität bezieht sich hier dann eher auf den Schnitt, als auf das Material.

Kommentar von FrlEmma,

Na, die bessere Qualität stimmt aber so überhaupt nicht. Der Preis hängt nicht von der Qualität ab, sondern hängt damit zusammen, dass die "bekannten Marken" häufig viel mehr für a) Marketing ausgeben und b) ein großes Headquarter haben und c) es sich leisten können, viel für ihre Ware zu nehmen. Mit Qualität hat das nur semi etwas zu tun.

Antwort von lordEpicFail,

man zeigt, dass man es sich leisten kann, resp. man zeigt einen höheren status in der umgebung an. man fühlt sich einfach besser wenn man in einem gucci-hemd steckt als inrgend so eins von H&M. Die quali ist auch sehr gut bis überragend. viele sagen, die markenkleider sind genau o gute wie von H&M & co. doch das stimmt nicht! wenn man einen anzug von hackett london und einen vom interdiscount hat, sieht man sofort die verarbeitung bei den schultern ist wesentlich besser! auch die quali. und er kratzt nicht!

Antwort von OstoValley,

ein eigener Wirtschaftszweig d.h. Arbeitsplätze, hohe Qualitätsstandards...

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