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Argumente für den Atheismus

Frage von NicolasBourbaki NicolasBourbaki

Ich bin selbst überzeugter Atheist und aus diesem Grund würde ich gerne Argumente sammeln die für den Atheismus sprechen.

Hier kommen meine:

1) Die Schwerkraft kommt nicht von gott, denn die Können wir mit der Relativitätstherorie erklären 2) Das Universum wurde nicht von Gott erschaffen, denn das können wir mit einer Kombination der Teilchenphysik und der Stringtherorie erklären

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Antworten (19)

  • 10
    Antwort von Arnel82 Arnel82

    Zunächst war der Mensch das Zentrum des Universums, danach erkannte man, dass die Erde um die Sonne kreist. Danach, dass man nicht mal das Zentrum der Galaxie ist, danach, dass es andere Galaxien gibt und wir nur ein mikriges Pünktchen in einem "unendlich" großen Universum sind.

    Was früher göttlich war lässt sich heute ganz leicht mit den Naturwissenschaften erklären.

    Also meiner Meinung nach muss man nicht für den Atheismus argumentieren sondern für Gott, denn ich kann ihn nirgendwo erkennen!

    Kommentar von ferdl ferdlferdl

    Du kannst Gott in den Naturwissenschaften deshalb nicht finden, weil dort ausdrücklich nicht nach ihm oder dergleichen gesucht wird. Wissenschaft beschränkt sich auf logisch oder experimentell beweisbare oder widerlegbare Dinge. Insbesondere müssen alle Experimente wiederholbar sein. Selbst wenn Gott persönlich zu einem Experiment erscheinen und dieses eigenhändig durch Wunder beeinflussen würde, dann wäre das Experiment ungültig und zählt nicht in der Wissenschaft.
    Wenn Du das was früher göttlich war ganz leicht mit den Naturwissenschaften erklären kannst, dann hast Du sicher schon einen Nobelpreis.

    Kommentar von Progo ProgoProgo

    Guter Kommentar!

  • 8
    Antwort von fragebogen fragebogen

    Als überzeugte Agnostiker kann ich nur sagen es gibt keine Argumente dafür oder dagegen...

    Bei Glaubensgeschichten kann man das meiner Meinung nach nicht in Schubladen stecken.

    Kommentar von Denise180685 Denise180685Denise180685

    DH,das denke ich auch, ausserdem kann doch jeder glauben was er möchte, solange es ihn glücklich macht!

  • 5
    Antwort von Ursula08 Ursula08

    Solange wir weder die Existenz noch die Nichtexistenz Gottes beweisen können, ist die Diskussion darüber müßig, da sich das Thema unserem schulwissenschaftlichen Verstand komplett entzieht. So lange wir uns auf der Verstandesebene bewegen, und nur auf dieser ist eine Beweisführung überhaupt möglich, werden wir nicht viel darüber erfahren und sind auf Vermutungen angewiesen. Ein anderer Fall könnte es sein, wenn man es wagt, über den Verstand hinauszugehen. Dann aber muss man alles Argumentieren fallen lassen, alles Lesen in angeblich heiligen Schriften, jeden Streit um Worte. Solcherart erworbenes Wissen ist etwas absolut Persönliches und für gelehrte Diskurse komplett ungeeignet.

  • 5
    Antwort von GFliebtDich GFliebtDich

    Mit Argumenten kommst Du nicht weit.

    Du scheinst Dich nur oberflächlich damit zu bewegen.

    Argumente bringen keinen letzendlich voran.

    Z.B.: Wie sieht es mit Liebe aus?

    Liebe geschieht auf einer Ebene wo der Verstand mit seinen Argumenten unbedeutend wird und verschwindet.

    Gründe eine Frau zu lieben, führt eher ins Absurde. Die Liebe als solches überragt alles was sinnvoll, argumentativ, rational erfassbar ist.

    Und so ist es mit Gott.

    Du wirst die Formen, wie Gott hier erschienen sein soll - und in Buchform dokumentiert ist in allen Religionen - in Frage und Zweifel stellen können,

    aber Gott als solches bleibt dahinter immer stehen, wo Du etwas von Liebe erfährst.

    Kommentar von Stephan7 Stephan7Stephan7

    Stimme ich nicht zu ! Die Liebe kann man spüren, Gott nicht. Und geht die Liebe vorbei mußt du Alimente zahlen. Also habe ich Gott (wer auch immer das sein mag) nicht kennen gelernt. _ ( Gott sei Dank)

    Kommentar von daddysdearest daddysdearestdaddysdearest

    Man kann Gott sehr wohl spüren.

    Kommentar von simon1703 simon1703

    nein, man kann nur glauben, dass man ihn spürt

  • 4
    Antwort von daddysdearest daddysdearest

    Und dass man etwas erklären kann, bedeutet dann automatisch, dass Gott nicht existiert? Wie eingleisig ist das denn?

  • 4
    Antwort von princAss princAss

    und wenn gott die schwerkraft, teilchenphysik und stringtheorie gemacht hat?

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Dann würde man weitestgehend vom Deeismus sprechen.

    Kommentar von ravenmuc ravenmucravenmuc

    Maaann! Schon wieder ein Wort, daß ich googlen muß. Es sein denn Du erklärst kurz.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Aus Wiki:

    Deismus aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Wechseln zu: Navigation, Suche

    Als Deismus [de:'ismus] (Gottgläubigkeit, nach lat. Deus ['de:(j)us]- Gott) bezeichnet man im Allgemeinen den Glauben an Gott aus Gründen der Vernunft. Allen Deisten gemeinsam ist die Kritik an geoffenbarten Heiligen Schriften.

    Die Anhänger des Deismus gehen zwar von der Schöpfung des Universums durch Gott aus, nehmen aber an, dass Gott im Folgenden keinen Einfluss mehr auf die Geschehnisse im Universum nimmt. Leibniz etwa spricht von Gott als von einem Uhrmacher, der das von ihm hergestellte Uhrwerk nur in Gang setzte, worauf dieses dann von selbst weiterlaufe.

    Kommentar von ravenmuc ravenmucravenmuc

    Danke für die Info... Interessante These...

    Kommentar von princAss princAssprincAss

    ah - ich soll deist sein? nein - ich wollte nur eine antithese zur these des fragestellers aufstellen. der hatte mir einfach nicht weit genug gedacht.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Habe ich ja auch nicht behauptet.

  • 3
    Antwort von Saarland60 Saarland60

    Wozu Argumente? Niemand auf dieser Welt ereifert sich stärker über Religion als ausgerechnet Atheisten, wobei die Atheisten, die früher Gläubige waren, die hartnäckigsten sind. Du glaubst an keinen Gott irgend einer Art und lehnst Religion ab? Dann tu das einfach! Wozu einen Gott argumentativ in den Boden stampfen, der deiner Ansicht nach doch gar nicht existiert?

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Kann ich Dir sagen, Saarland!

    ...

    Weil ich mich beleidigt fühle dadurch dass mir von jenem Glauben die ewige Qual in der Hölle propagiert wird egal wie gut ich mich auf Erden verhalte.

    Weil mein Kind angeblich von Geburt an mit einer Sünde behaftet sei.

    Weil man hier keine 10 Km Überland fahren kann, ohne das man eine lebensecht gestaltete Todesszene eines Menschen auf einem römischen Folterapparat sehen muss.

    Weil ich mich anzeigen lassen darf durch Menschen die sich ihre religiösen Gefühle rechtlich haben schützen lassen.

    Weil mir dieser Glaube und seine weltlichen Auswüchse ungefragt in meine Steuergelder langt.

    ...

    Reicht das?

    Soli

    Kommentar von Saarland60 Saarland60Saarland60

    Das sind allenfalls subjektive Befindlichkeiten, keine tragfähigen Argumente. Und ich für meine Person zahle schon lange keine Kirchensteuer mehr; das lässt sich leicht bewerkstelligen.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Subjektive Befindlichkeiten? Holla.

    Kann auch nur wer sagen der entweder nie sein Erstgeborenes im Arm hielt, oder wenn, dann dass er eben jenes Kind für völlig zurecht mit Sünde behaftet sieht. Richtig?

    ...

    Religion trägt weitaus mehr Leid in diese Welt als das es Gutes vollbringt. Würde Dir dieses Argument reichen?

    ...

    Außerdem langt die Kirche auch reichhaltig in unser aller Einkommensteuer. Da Braucht es den Zehnt gar nicht.

    Soli

    Kommentar von ravenmuc ravenmucravenmuc

    Nun, gerade das erste Argument verstehe ich sehr gut! Denn ich bin auch der Meinung - obwohl ich zum Christentum tendiere - daß es nicht wahr sein kann, daß jeder der kein Christ ist (also auch die, die weiß ich wo irgendwo in im Busch hocken und niemals von Christus hörten) automatisch verdammt sein soll! Wir reden doch im Christentum von einem liebenden Gott, nicht von einem hartherzigen!

    Kommentar von Saarland60 Saarland60Saarland60

    Wen interessieren irgend welche Sünden und Verdammnisandrohungen? Aufklärung bedeutet nicht, und hat noch nie bedeutet, Religionen abzuschaffen. Sie bedeutet, Religion zu überwinden. Im Übrigen sind Kirchengemeinschaften auch Träger sozialer Projekte, für die eigentlich der jeweilige Staat zuständig wäre, dies aber nicht leisten kann, weil ihm das Geld dazu fehlt. Mit ehrenamtlichen Helfern, die Kirchengemeinschaften aufweisen können, geht das kostengünstiger. Das Leid in der Welt mag durchaus auch durch Religionen hineingetragen werden, aber die Alltagspraxis der Kirchen und der Glaube (an was auch immer) sind zwei völlig verschiedene Dinge. Man kann durchaus Kirchenkritik üben, ohne den Glauben in Abrede zu stellen. Nicht wenige Kirchenkritiker haben diesen Standpunkt vertreten.

    Kommentar von ravenmuc ravenmucravenmuc

    Dann mußt Du in letzter Konsequenz aber auch den momentanen Kanon bezweifeln, und zum Beispiel auch die Bücher Gnosis oder die Apokryphen als mögliche Wahrheit akzeptieren. Welcher Kirchenkritiker geht so weit?

    Kommentar von Saarland60 Saarland60Saarland60

    Ich akzeptiere meine eigene Wahrheit, und nur diese. Und ich benötige keine religiösen Krücken, ich kann ganz gut alleine laufen. Aber ich billige durchaus anderen das Recht zu, in irgend einer Form von Glauben etwas zu finden, seien es nun Trost, Kraft, Stärke oder meinetwegen auch die Glückseligkeit der Unterwerfung. Beweisen zu wollen, dass es keinen Gott gibt, hieße zuzugeben, dass es einen geben könnte.

    Kommentar von ravenmuc ravenmucravenmuc

    Nun, mit momentanen Kanon meinte ich die Zusammenstellung der Bücher, die heute allgemein als Bibel bezeichnet wird, und irgendwann von der Kirche beschlossen wurde. Es wurde nämlich beschlossen welche Bücher darein passen und welche (wie Apokryphen) nicht! Daher die Aussage, daß man als Kirchenkritiker, der nicht an Verdammnisandrohungen (auch Teil der Bibel) glauben will, dann auch das bezweifeln muß!

    Kommentar von Saarland60 Saarland60Saarland60

    Oh, der Kirchenkritiker, der gleichzeitig noch gläubig ist, wird die kirchenoffizielle Bibelversion durchaus nicht in Abrede stellen. Das habe ich aber auch gar nicht gemeint und nicht geschrieben. "Wen interessieren irgend welche Sünden und Verdammnisandrohungen?" bezieht sich ganz allgemein auf Menschen, die an Religion weder Interesse zeigen, noch sich davon in irgend einer Weise beeindrucken lassen. Es ist einfach belanglos.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Das kann man so sehen, muss man aber nicht, Saar. Sorry, aber ich bleib bei der Analogie mit Kind. Es kotzt mich geradezu an, nicht nur zu wissen das mein Kind von einem Buch als sündig deklariert wird, sondern das es noch milionen Menschen gibt die das tatsächlich glauben.

    Wenn es Leute gibt die sagen mein Sohn wäre blöd, würde es Dich doch auch nicht wundern wenn ich mich daran störe oder?

    Nur ist er weder blöd, noch mit Sünde behaftet!

    Kommentar von Saarland60 Saarland60Saarland60

    Es gibt sicherlich auch Leute auf der Welt, die mich für einen widerlichen Stinkstiefel halten. Na und? Muss mich das interessieren? Deswegen muss ich auch nicht beleidigt sein. Von wem oder was ich mich beleidigen lasse, entscheide ich immer noch selbst. Und mit der Erbsünde ist das genau so.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Das Kinski-Zitat gilt doch genauso auch für mich, oder?

    Kommentar von Progo ProgoProgo
    • Saarland60 am 26. November 2008 16:25

    > Beweisen zu wollen, dass es keinen Gott gibt, hieße zuzugeben, dass es einen geben könnte.

    Volltreffer!

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Eskimo: "If I did not know about God and sin, would I go to hell?"

    Priest: "No, not if you did not know."

    Eskimo: "Then why did you tell me?"

    Annie Dillard

  • 3
    Antwort von newcomer newcomer

    du hast gerade gedacht, dein Hirn ( zumindest einen kleinen Teil ) hat Gott geschaffen.

  • 2
    Antwort von Solipsist Solipsist

    Du Pfeife, nein, kein Schimpfwort, erweist dem Atheismus hier einen Bärendienst!

    ...

    1) Die Schwerkraft kommt nicht von gott, denn die Können wir mit der Relativitätstherorie erklären 2) Das Universum wurde nicht von Gott erschaffen, denn das können wir mit einer Kombination der Teilchenphysik und der Stringtherorie erklären.

    ...

    Beide Aussagen sind völlig verkehrt und ich habe keinerlei Mitleid, wenn Dir die Theisten hier die Aussagen links und rechts um die Ohren hauen.

    ...

    Das Universum können wir mit einer Kombination der Teilchenphysik und der Stringtherorie erklären??

    Na dann mach mal. Dort wird es zwar langgehen, richtig. Die Lösung ist weiterhin auch am WAHRSCHEINLICHSTEN dort zu finden. Aber das als bereits festgelegte Wahrheit zu verkaufen ist voreilig und führt nur zu Ablehnung. Da bist Du geschätzte 70 Jahre zu früh aufgestanden.

    ...

    Weiterhin: Atheismus hat rein GAR NICHTS mit der Erklärung der Welt zu tun. Der Atheismus ist eine singulare Antwort auf eine singulare Frage:

    Glaube ich an Gott?

    Wenn Du das mit nein beantwortest, bist Du Atheist, bei allen anderen Antworten bist Du keiner. Mit der Entstehung des Universums hat das rein gar nichts zu tun.

    ... Fertig.

    So und jetzt muss ich mich mal hier um den Rest kümmern.

    Soli

    Kommentar von ravenmuc ravenmucravenmuc

    Naja, wenn z.B. IceCube (Nein, nicht der Rapper) soviel bringt, wie die Astrophysiker erwarten, oder wenn man es wirklich innerhalb des nächsten Jahrzehnts schafft ein Radio-Teleskop auf den Mond zu bringen, könnte es schon sein, daß er nur 50 Jahre zu früh aufgestanden ist. (Ja, ich hab wieder neue Spektrum-Podcasts gefunden g) ;)

    Grundsätzlich hast Du recht, aber Ursache und Wirkung sind andersrum. Jemand, der die Welt wissenschaftlich erklärt, kann trotzdem religiös sein (eine höhere Kraft als Auslöser am Anfang der Zeit sehen), aber jemand der Atheist ist, muss die Welt wissenschaftlich erklären. Also hat die Erklärung hat in dieser Reihenfolge schon was damit zu tun. ;)

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Als ich 70 schrieb, dachte ich auch: maybe too much.

  • 2
    Antwort von kuntzkids kuntzkids

    Wenn Du so überzeugt bist, wie Du es (be-)schreibst, wirst Du hoffentlich schon selbst genügend Argumente dafür haben...?!

  • 1
    Antwort von Linda1 Linda1

    "Glauben" heißt immer "nüscht wissen"!

    ..... deshalb heißt es ja (nur) "glauben"

    (Lieber weiß ich was und glaube was nicht.)

    Und die da sagen, dass nur ihr/DER Glaube der "richtige" ist und das genau wissen (wollen), die verleugnen ihren Glauben, weil dann kein "Glauben" mehr "geglaubt" ....

    "DIE" WAHRHEIT gibt es nicht, sie wird IMMER "GEMACHT"!

    Kommentar von Linda1 Linda1Linda1

    Definition von Glaube:

    "Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht."

    Sokrates

    LG

  • 1
    Antwort von NicolasBourbaki NicolasBourbaki

    Ich muss hier noch was klarstellen. Ich finde es ist sehr unwahrscheilich, dass ein "höheres Wesen" existiert. Für mich ist dass kein Thema, aber ich soll jetzt ein Referat halten über Religionskritik und ich habe mir gedacht, da könnt ihr mir vielleicht helfen.

    Kommentar von ferdl ferdlferdl

    Deine Behauptungen in der Frage sind Quatsch.
    Die allgemeine Relativitätstheorie ist eine Methode, um die Auswirkungen der Schwerkraft beliebiger Materieverteilungen zu berechnen. Sie sagt gar nichts darüber aus wie die Schwerkraft entsteht.
    Teilchenphysik und Stringtheorie beschreiben Mechanismen der Wechselwirkung zwischen Materie und / oder Feldern. Diese Theorien erlauben Rückschlüsse was sich abgespielt haben könnte, was also möglich wäre und was nicht. Ein Urknall wäre demnach möglich, mehr nicht. Über das wodurch es zu so etwas kommen konnte oder gar wie das Universum entstanden ist sagen diese Theorien gar nichts aus.
    Dein Glaube an den Atheismus ist also unbegründet. Wahrscheinlich hältst Du das nur für schick ohne wirklich nachzudenken. Ist ja kein Thema für Dich.

  • 1
    Antwort von Stephan7 Stephan7

    Atheismus ist die einzige Religion die bedingungslos die Ethik und Menschlichkeit situationsgebunden erfasst und mit menschlichen reationen darauf die situation verbessern kann. Sie steht nicht als Anleitung in einem Buch.

    Kommentar von Starbuck StarbuckStarbuck

    Atheismus ist eine Religion??? Wunder

    Kommentar von ravenmuc ravenmucravenmuc
    1. Wenn Du Religion ans Vorhandensein eines oder mehrerer Götter/Göttinnen knüpfst - nein.
    2. Wenn Du Religion als "Glaubenssache" übersetzt - ja.
    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Atheismus ist DEFINITIV keine Religion!!!

    Keine Dogmen.

    Keine Gebete.

    Keine Glaubensinhalte.

    Nichts dergleichen. Der Atheist glaubt an keinen Gott. Fertig. Das ist die Definition. Mehr nicht.

    ...

    Dafür lass ich mich echt ans Kreuz nageln!

    Kommentar von ravenmuc ravenmucravenmuc

    Aber auch Atheismus muß man glauben, da die Nicht-Existenz eines höheren Wesens (oder mehrerer, wenn wir in Richtung anderer Mythologien wie z.B. der keltischen gehen) ebenfalls nicht bewiesen ist. :)

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Leider Nein Ravenmuc.

    Brauchst Du Glauben dazu, die Existenz von irischen Trollen, den Yeti, oder Nicolaus abzulehnen?

    ...

    Oder anders: Eine Glatze ist keine Haarfarbe.

    ...

    Klar?

    Kommentar von ravenmuc ravenmucravenmuc

    Nun, den Bischof auf den Nikolaus zurückgeht gab es wirklich, aber ich glaube nicht, daß sein Geist noch rumspaziert. ;)

    Bei Trollen bin ich mir nicht sicher was ich glauben soll. Ich bin sehr interessiert an keltischer Mythologie, und warum soll es keine Trolle geben? Nur weil sie niemand gesehen hat, und die, die's behaupten als Säufer und Verrückte hingestellt werden? Und man hat auch ihre Nichtexistenz noch nicht bewiesen. Ebenso wie von den oben erwähnten Aliens.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Sei dem auch wie, "Atheismus muß man glauben" der Satz stimmt nicht.

    Kommentar von ravenmuc ravenmucravenmuc

    Doch... Ok, man muss nicht, man kann auch anderes glauben... Aber man kanns nicht wissen... :)

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Was ist an der Definition: "Atheismus ist das Fehlen eines Glaubens" unklar oder unverständlich?

    Fehlender Glaube ist die Abwesenheit von Glauben.

    Mein Glaube lautet nicht: Es gibt keinen Gott. Er lautet: Ich glaube nicht an einen Gott.

    Kommentar von ravenmuc ravenmucravenmuc

    Nein, Atheismus ist das Fehlens eines Gottes in dem Weltbild, daß der Atheist hat. A- als Verneinung, -theist in Bezug auf Gott. Aber Du sagst es selbst "Du glaubst nicht an einen Gott" :)

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Glaubst NICHT ! So schwer ist das doch echt nicht.

    So wie NICHT Schlittschuhlaufen herrgottnochmal!

    Schlittschuhlaufen: Schuhe an! NICHT Schlittschuhlaufen: Keine Schuhe an!

    ...

    Machs mir bzw. Dir doch nicht so schwer.

    Kommentar von ravenmuc ravenmucravenmuc

    Eben, aber Du weisst es doch auch nicht, also glaubst Du, daß Du richtig liegst mit Deiner Überzeugung. ;)

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Ich weigere mich zu glauben dass Du das nicht verstehst. Willst Du mich ärgern? Was für an den Haaren herangezogene Beispiele willst Du denn noch haben?

    ...

    Ravenmuc! Wenn ich sage, ich glaube aus Überzeugung -religiöser Natur oder welcher auch immer- es hätte auf dem Saturn eine McDonalds Filiale.

    ...

    Und Du glaubst den Quatsch mir nicht.

    ...

    Was bist Du dann?

    ...

    Ein Es-hat-keine-McDonalds-Filiale-auf-dem-Saturn Gläubiger???

    ...

    Die Abwesenheit eines Glaubens ist etwas anderes als die Negation oder das Gegenteil davon.

    Sag mir, bitte, dass du das endlich raffst!

    Gruß, Soli

    Kommentar von Stephan7 Stephan7Stephan7

    Hallo Soli, ravenmuc hat recht. Glaube heißt ja nicht wissen. Doch Religionen stellen ihr vorhaben >Gottesglaube< als richtig und bewiesen hin. McDonald hat dann wirklich eine Filiale auf dem Saturn, das ist richtig, also fahr hin und ich Zahle dir dort einen Hamburger. Glaub es. Völlkervereinigung gibt es im Glaubern offt nicht.

    Stephan7

    Kommentar von ShakespeareFan ShakespeareFanShakespeareFan

    Soli hat recht. Was ist daran denn so schwer? Religion ist der glaube an Gott / Götter. Glaubt man nicht an Gott / Götter hat man auch nichts mit Religion zu tun.

    Atheismus heißt das man nicht einfach 'glaubt' sondern alles versucht zu wissen.

    Das ist genauso wie die Steine können fliegen Sache.

    Glaubst du das Steine nicht fliegen können? Nein, ich weiß das Steine nicht fliegen können.

    Kommentar von Stephan7 Stephan7Stephan7

    Ist ja irre, nach solch langer Zeit hierauf noch zu antworten. Jedoch ist es toll diese Diskusion nochmal zu lesen.

    Wiedersprechen möchte ich dir aber dennoch. Ein Atheist glaubt nicht an Götter, er glaubt aber das Steine Fliegen können - Tun sie auch. Sonst müsste man behaupten das auch Bälle nicht fliegen können. Frag mal 'nen Polizist der dienstlich auf 'ner Demo war. Und wir versuchen auch nicht alles zu wissen - nur in meinem Fachgebiet - PKW-Klimaanlagen, da schon.   Kommst du also zu mir und sagst deine Klimaanlage macht nicht mehr kalt, dann kann ich machen das sie wieder kalt macht. Und du weißt auch das sie kalt machen kann. Wie sieht es mit Goot und einem Pfarrer aus?

    Kommentar von ravenmuc ravenmucravenmuc

    Ok, nochmal langsam und von vorn - Wenn Du glaubst (Du sagst ja selbst, daß man es nicht beweisen kann), daß es keinen Gott gibt, ist auch dies ein Glauben, wenn auch nicht an einen Gott! Bitte sag mir, daß Du endlich merkst, wo die Gemeinsamkeit ist!!!

    Und ja, wenn ich noch nicht auf dem Saturn war oder ihn mit derart großer Auflösung beobachtet hab, diese recht große Unwahrscheinlichkeit, daß es dort eine Filiale von McDoof gibt, zu beweisen, dann bin ich mit Deinen Worten "Ein Es-hat-keine-McDonalds-Filiale-auf-dem-Saturn Gläubiger". Klar, man müßte schon ziemlich haarsträubende Verschwörungstheorien bemühen, um zu glauben, daß es eine gibt (eine wäre z.B. daß die McDonalds-Betreiber Aliens vom Saturn sind, eine andere, daß die Raumfahrt weiter fortgeschritten ist, als man uns sagt), aber beweisen kann ich Dir das Gegenteil nicht. Und die Frage ist, ob man bei Verschwörungstheorien einem dran glaubenden überhaupt das Gegenteil beweisen kann. Siehe Harald Leschs Beitrag zur Verschwörungstheorie die angeblich nicht stattgefundene Mondlandung betreffend.

    Kommentar von ShakespeareFan ShakespeareFanShakespeareFan

    Ich kann beweisen das es keinen Mc Donalds auf dem Saturn gibt. Weißt du auch warum? Wissenschaft! Die Wissenschaft hat bewiesen das es unmöglich ist auf dem Saturn zu leben und Häuser zu Bauen. Keine Häuser bauen = Kein Mc Donalds bauen. Kein Mc Donalds bauen = Kein Mc Donalds existent

    Kommentar von ravenmuc ravenmucravenmuc

    Oder anders formuliert: Es gibt mehrere Möglichkeiten an die man glauben, die man aber - nach aktuellem Stand - nicht beweisen, also auch nicht wissen, kann:

    1. Es gibt einen Gott - Monotheismus
    2. Es gibt mehrere Gottheiten - Polytheismus
    3. Es gibt keinen Gott - Atheismus

    Nun verständlich???

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Guten Morgen Ravenmuc.

    Der Fehler liegt an zweieinhalb Stellen:

    ..

    Darin, die Unbeweisbarkeit und das daraus resultierende "Glaubenmüssen" in einen Topf zu werfen zum Einen. Diese beiden kann, muss man getrennt voneinander betrachten.

    ..

    Den Gottesglauben für derart unausweichlich und groß und als schon immer für gegeben zu halten, als das keiner je um die Frage herumkommt zum Anderen. (Etwas unglücklich formuliert, aber ich bin erst beim ersten Kaffee)

    ...

    Und für die 0,5 sei gesagt das die Ausgangsfrage war ob Atheismus eine Religion ist und der hier Diskutierte Glaubensbegriff daraus resultiert.

    ...

    ...

    So, jetzt aber.

    ...

    ...

    Trommelwirbel!

    ...

    ...

    Frage:

    ...

    ...

    Ist Nichtrauchen eine Sucht?

    ...

    ...

    ...

    Sich humorig und frei von Überheblichkeit im Ledersessel zurücklehnend seine Fingernägel betrachtend, Dich herzlich grüßend,

    Soli ;)

    Kommentar von ravenmuc ravenmucravenmuc
    1. Darin, die Unbeweisbarkeit und das daraus resultierende "Glaubenmüssen" in einen Topf zu werfen zum Einen. Diese beiden kann, muss man getrennt voneinander betrachten.

    Nicht bewiesenes kann man nur glauben oder ablehnen, so auch den Atheismus

    1. Den Gottesglauben für derart unausweichlich und groß und als schon immer für gegeben zu halten, als das keiner je um die Frage herumkommt zum Anderen. (Etwas unglücklich formuliert, aber ich bin erst beim ersten Kaffee)

    Für unausweichlich halte ich die Frage nicht, woher ziehst Du diese Erkenntnis? Hab grad nachgezählt, bin schon beim 4. Kaffee...

    1. Und für die 0,5 sei gesagt das die Ausgangsfrage war ob Atheismus eine Religion ist und der hier Diskutierte Glaubensbegriff daraus resultiert.

    Jep, genau. Und die Frage ist, definiert man Religion mit Glauben oder mit Vorhandensein eines Gottes. Ich mit ersterem.

    So, nun Du wieder... Ich glaub es wird eng hier, solln mer wieder Platz schaffen? -grins-

    Ebenfalls herzlich grüßend - der Rabe aus München

    Kommentar von ravenmuc ravenmucravenmuc

    Achso - Sucht setzt einen Gegenstand der Sucht, wie Nikotin, Computer, GF, voraus. Nichtrauchen ist also keine, wenn Du nicht den natürlichen Zustand freien Atmens als Sucht siehst. ;)

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Fein.

    Sucht = Glaube.

    Nichtrauchen = Nichtglauben.

    Ergo: Nichtglauben = Kein Glaube.

    ...

    Aber in Kaffeetassen führst Du;)

    Kommentar von ravenmuc ravenmucravenmuc

    Nein, nichtrauchen = Wissen, dass der Glaube falsch war. Atheismus jedoch kannst Du nicht wissen, da noch nicht bewiesen. Das Rauchen ne Sucht und schädlich ist, ist bewiesen. ;) ... Wie, immer noch? Wieviel hast Du? Habe meinen 5. oder 6. Kaffee jetzt. Und hol gleich frischen. ;)

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Also gut: Es gibt Gott. Und er hasst mich! Ich kann nicht mehr.

    ...

    Mehr als zwei Humpen gehen nicht. Ist dann schon ca. ein halber Liter.

    Alle weiteren könnt ich mir dann gleich direkt in die linke Herzkammer schütten.

    Kommentar von ravenmuc ravenmucravenmuc

    Hast Du Herzprobleme? Ok, dann werd ich Dich lieber nicht mehr so aufregen...

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Nö. Ich bin halt nur aus theistischer Sicht ein herzloser Mensch, das ist alles. Servus.

    Kommentar von ravenmuc ravenmucravenmuc

    Naja, für herzlos halt ich (Theist) Dich nicht, sonst würde Dich der Gedanke den Du oben mit Saarland diskutiert hast (weißt schon, von Geburt an sündebehaftetes Kind) nicht so stören. ;)

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Jawohl. Stimmt. Danke herzlich.

  • 1
    Antwort von generator generator

    Die Behauptung Gott existiert widersteht jedem Versuch eines wissentschaftlichen Beweises

    Kommentar von fragebogen fragebogenfragebogen

    Und doch gibt es genug Wissenschaftler die sich mit diesem Thema beschäftigt haben haben und es versucht haben:)

    Kommentar von newcomer newcomernewcomer

    Die Behauptung Gott existiert nicht, kannst du auch nicht beweisen!!

    Kommentar von fragebogen fragebogenfragebogen

    Ich sage ja nicht, das "man" kann, ich sage nur, dass es versucht wird...

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Newcomer. Die Behauptung Gott existiert nicht, kannst du auch nicht beweisen!!

    Muss man auch nicht. Der Theist ist es der als erster in der Beweispflicht steht. Er ist es der eine Behauptung aufgestellt hat. Das es Gott gäbe.

    Wenn Du behauptest einen rosa Drachen in der Garage zu haben, liegt es an mir als erster den Beweis des Gegenteils zu erbringen?

    Kommentar von ravenmuc ravenmucravenmuc

    Ein Theist - wenn er klug ist - glaubt und stellt das auch so dar, und behauptet nicht zu wissen! Aber Atheisten behaupten fast grundsätzlich zu wissen daß es Gott nicht gibt. Beweispflicht hat jeder, der behauptet zu wissen, wer glaubt muss nicht beweisen. ;)

    Ich glaube auch, daß es irgendwo Aliens gibt, beweisen muß ich das deswegen noch lange nicht. ;)

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Wissen tue ich es nicht. Nur fehlt auch nur der kleinste Splitter eines Hinweises auf seine Existenz. Und dadurch kann ich mich dem entsprechend, bis auf gefühlte 98,5 % Sicherheit hinargumentieren, dass es ihn nicht gibt.

    Kommentar von ravenmuc ravenmucravenmuc

    Ok, 98,5 % kann ich akzeptieren. Ist so ungefähr auch meine Sicherheit, daß es ein höheres Wesen gibt, wie immer es auch ausschauen und heißen mag.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Da liegt also eine Differenz von 197% zwischen uns!!!:)

    Kommentar von ravenmuc ravenmucravenmuc

    Ach, sind wir zufrieden - es könnt mehr sein... Zum Handreichen reicht der Abstand noch... ;)

    Übrigens, wenn man das als Menge nimmt, könnte man auch sagen, wir überschneiden uns in 1,5% ;)

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Die 1,5 bemühe ich aber auch nur wenn ich meine Autoschlüssel nicht finden kann!

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    Antwort von Kmklassiko Kmklassiko

    Diese Argumente sind völlig schwachsinnig. Ich könnte genauso sagen: Diese Uhr wurde nicht vom Uhrmacher geschaffen, denn ich kann mit der Physik ihre Funktionsweise erklären.

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    Antwort von Haldor Haldor

    Da auch geistig hochstehende Männer wie Th. Storm und G. Keller Atheisten waren, sollte man sich doch einmal fragen, ob die Gottesleugnung wirklich so absurd ist, zumal auch der Buddhismus eigentlich ein Atheismus ist. Zwischen Christentum und Atheismus besteht m.E. ein Missverständnis. Deshalb schimpfen oder lachen sie auch gerne übereinander. Die Christen glauben an den großen Anfang, und der ist nur durch das Wirken eines Schöpfergottes denkbar. Die Atheisten können von einem Anfang gar nicht ausgehen; andernfalls müssten sie behaupten, die grandiose Natur mit Einschluss aller hochkomplizierten Organismen (z.B. der Mensch, sein Gehirn, sein Auge) seien durch zufällig zusammengebackene Moleküle entstanden. Über solche Behauptungen lachen die Christen gerne. Nein, die Atheisten lehnen einen Anfang ab, sie sagen, alles war schon immer da, die Materie, das Leben, die Naturgesetze, seit Ewigkeiten war das schon so. Da müssten die Christen ihnen eigentlich Recht geben, denn auch nach ihrer Auffassung war Gott schon immer da, und er existiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Dann wäre es also egal, ob man Gott oder das Naturgesetz sagt: Das Naturgesetz müsste für die Atheisten der Gott sein. Letztlich wären die Atheisten also auch Gottgläubige, nur benutzen sie einen anderen Namen für Gott. - Diese Auffassung der Atheisten, dass die Naturgesetze, welche das Leben hervorgebracht haben und weiter hervorbringen, seit Ewigkeiten existieren, ist also gar nicht so unsinnig; desgleichen – genau besehen – auch ihre Behauptung, es gebe keinen Gott. Wie will man sich diesen Gott eigentlich vorstellen? Er gilt ja als Schöpfer des Universum. Jeder weiß, dass kein Mensch das Universum mit alle seinen Milchstraßen, Sonnen und Planeten begreifen kann, vor allem, wenn man gesagt bekommt, dass es 100 Milliarden Milchstraßen im Weltall gibt und in einer Milchstraße sollen 100 Milliarden Sonnen existieren. Da setzt bei jedem das Vermögen aus, diese Mega-Dimensionen auch nur annähernd zu „begreifen“. Und Gott, der das alles geschaffen hat, müsste ja noch größer als dieses „Mega- Universum“ sein. Einen solchen Gott zu „begreifen“, ist erst recht unmöglich. Man könnte, da eine Anschauung und Erkenntnis dieses Gottes von vornherein und absolut unmöglich ist, von Gott auch als von einem „Nichts“ sprechen. Gott ist, da für uns unbegreiflich, nicht erkennbar, nicht anschaubar, also auch – für unser Erkenntnisvermögen - nicht vorhanden. Insofern muss man den Atheisten also recht geben. Es gibt keinen Gott! - Die Atheisten finden sich mit diesem Faktum nun ab. Sie gehen allerdings noch einen Schritt weiter: Sie behaupten nicht nur, dass Gott für unser Erkenntnisvermögen nicht vorhanden ist, sondern dass er auch jenseits unseres Erkenntnisvermögens, also in den „Mega-Dimensionen“ über allen Milchstraßen und Sonnen, tatsächlich nicht vorhanden ist, dass er m.a.W. tatsächlich ein Nichts ist. Den Beweis hierfür können sie aber nicht antreten. Die Christen sind da natürlich anderer Meinung. Sie sagen: Gott ist zwar für uns, aus den genannten Gründen, nicht erkennbar, insofern also ist er ein „Nichts“; aber er ist auf jeden Fall jenseits aller Milchstraßensysteme vorhanden; mehr noch, er ist für den Menschen auch erreichbar, und zwar durch Jesus, Gottes Sohn. In Jesus ist das (uns eigentlich nicht erkennbare) Göttliche für uns Menschen sichtbar und „begreifbar“ geworden. Es tritt uns mit den göttlichen Prinzipien „Nächstenliebe“, „Mitmenschlichkeit“ entgegen. Da diese göttlichen Eigenschaften auf dieser Welt nichts gelten, musste der Repräsentant dieser „Göttlichkeit“, eben Jesus, den irdischen Gegebenheiten, als da wären: Macht, Gewalt, Hass, Verrat, Heimtücke etc. (zunächst) unterliegen. Durch die Kreuzigung und die Auferstehung hat Jesus aber das Irdische, von ihm Sünde genannt, als Märtyrer besiegt. Das ist die christliche Lehre. – Ich bekenne mich zwar zum Christentum, habe aber mit der Auferstehungslehre meine Schwierigkeiten. Es genügte doch, dass Jesus für die göttlichen Prinzipien „Nächstenliebe“, „Mitmenschlichkeit“, „tätiges Mitleid“ in den Tod gegangen ist und dass er damit, als Märtyrer, eine Verbindung zwischen dem Reich Gottes, wo diese Prinzipien gelten, und der dunklen irdischen Welt hergestellt hat. Die Auferstehung könnte man dann als Allegorie für diesen Triumph des Göttlichen über das verwerfliche Irdische ansehen. Und dass diese christlichen Lehren bis zum heutigen Tag ihre Kraft behalten haben, sollte auch einem Atheisten zu denken geben.

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    Antwort von DarkSepia DarkSepia

    atheismus ist keine psoitive Aussage und daher brauchen wir auch keine Argumente dafür. Es reicht, dass es keine ausreichenden Argumente für Theismus gibt.

    Sowohl Evolutionstheorie, als auch schwerkraft, und Quantentheorie und sonstiges naturwissenschaftliches Zeig kannst du dir bei einer Pro-Atheismus Argumentation sparten.

    Kommentar von jon22 jon22jon22

    atheismus ist keine positive Aussage

    was soll das bitte bedeuten?

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    hab mich verschrieben. Es soll heißen: Atheismus ist keine positive Aussage. Atheismus ist nicht die Behauptung, etwas sei der Fall.

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    Antwort von Linda1 Linda1

    "Glauben" heißt immer "nüscht wissen"!

    ..... deshalb heißt es ja (nur) "glauben"

    (Lieber weiß ich was und glaube was nicht.)

    Und die da sagen, dass nur ihr/DER Glaube der "richtige" ist und das genau wissen (wollen), die verleugnen ihren Glauben, weil dann kein "Glauben" mehr "geglaubt" ....

    "DIE" WAHRHEIT gibt es nicht, sie wird IMMER "GEMACHT"!

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    Antwort von morus morus
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