Frage von amenazicki, 143

Argument gegen die Legalisierung von Gras?

Ich schreibe eine Argumentation für die Schule und bin auch schon fast fertig. Es geht um die Legalisierung von Gras und ich bin Pro. Jetzt brauch ich ein Gegenargument was ich anschließend auch wieder entkräften kann, mir fällt allerdings keins ein. Bitte um Hilfe

Antwort
von reginarumbach, 55

es gibt nicht wirklich gegenargumente, außer ein einziges, das wirklich zählt. gras kann bei teenagern, die zu früh und zu viel konsumieren tatsächlich in die chemie des gehirns eingreifen und dadurch tatsächlich psychische erkrankungen auslösen. solche jugendlichen findet man leider zuhauf in kliniken und einrichtungen mit sogenannten doppeldiagnosen. das ist wirklich nicht witzig für diese jugendlichen, denn ihr leben ist sehr schwer beeinträchtigt und ob sie auf einen normalen weg zurückfinden können, hängt dann immer von der eigenen motivation, den ärzten, den medikamenten usw. usw. ab. diese seite der medaille wird definitiv nicht gerne gesehen und ist auch sehr unschön. gras sollte legalisiert werden, aber das einstiegsalter kann erst erfolgen, wenn bestimmte reifegrade der gehirnentwicklung abgeschlossen sind. anfang zwanzig wäre nicht schlecht.

ansonsten gibt es definitiv nur pro argumente und gegenargumente bei alkohol. ist einfach so. ich spare es mir jetzt alle diese dinge aufzuzählen, da sie eh bekannt sein dürften und außerdem bei hartnäckigen anti'drogen'verfechtern auf taube ohren stoßen werden. wie immer halt. unfasslich aber leider wahr.

Kommentar von TopRatgeberNR1 ,

dein einziges gegenargument ist kein gegenargument da bei einer legalisierung die zahlen der jugendlichen konsumenten zurückgeht, siehe amerika. ausserdem kann der jugen durch aufklärung klar gemacht werden, dass es nicht "cool" ist so wie bei zigaretten

Kommentar von Leonider ,

dagegen kann man dann aber wieder sagen, dass die Jugendlichen bei einer legalisierung schwerer an die Substanzen kommen würden.

Kommentar von bastidunkel ,

So wie sie jetzt schwerer an Tabak kommen? Laaaach. Vermutlich wird das dann eher deutlich einfacher. In der Stadt laufen doch Unmengen von 14-Jährigen rum, die qualmen. Theoretisch dürfte das ja gar nicht passieren, da Rauchen legal erst ab 18 ist. 

Antwort
von psychedelicgoa, 31

Zu Gegenargumente fällt mir eigentlich so gut wie gar nichts ein., außer eventuell:

- Mehr Raucher

- Mehr Gesundheitliche Schäden 

- Suchtgefahr 

- Folgen (Cannabis Psychose etc..)

Dennoch finde ich das Gras wirklich legalisiert werden sollte, denn es ist einer der harmlosesten Dinge, harmloser als Alkohol.. :DIch hoffe ich konnte dir wenigstens n bisschen helfen :)

Kommentar von VoidLord ,

canabis hat keine enzugserscheinungen und kann nicht für eine körperliche abhägichkeit sorgen.

Kommentar von WintersChild ,

Kann beim Großteil der Konsumenten stimmen. Aber wenn man Jahre lang durchgekifft hat und plötzlich aufhört fehlt dem Körper doch was.

Antwort
von Maarduck, 57

Wer bekifft ist, kann schlecht Auto fahren. Außerdem leidet langfristig betrachtet das Immunsystem bei Dauerkonsum. Außerdem enthält der Rauch eben so viele cancerogene Stoffe wie Tabakrauch. 

Und im Rausch hat generell keiner Lust zu lernen oder zu arbeiten.

Kommentar von bastidunkel ,

Und im Rausch sind die Leute extrem vergesslich.

Kommentar von Maarduck ,

Wirklich? Ich könnte das nicht bestätigen.

Antwort
von Faxgeraet, 39

Vielleicht hilft es die Debatte zum Cannabiskontrollgesetz (20.03.2015) anzusehen. Wobei die Debatte manchmal ziemlich emotional ist.

Antwort
von Owntown, 67

Laut Statistik sind Konsumenten eher straffällig als nicht Konsumenten :P

Kommentar von BigQually ,

Immer diese Statistiken :D

Kommentar von GanjaIsTheCure ,

Ja, weil sie sich strafbar machen wenn sie konsumieren.. bzw erwerben

Kommentar von steefi ,

Statistiken die vermutlich von Holsten, Becks, Budweiser und co. in Auftrag gegeben wurden. Ich bezweifle, daß eine total zugedröhnter Kiffer noch für eine Schlägerei eine Vergewaltigung oder einen Bankraub tauglich wäre.

Kommentar von Owntown ,

Sachbeschädigung, erregung öffentlichen ärgernisses, Gefährdung des Straßenverkehrs etc sind auch Straftaten.

Antwort
von greenhorn7890, 81

http://www.drogenmachtweltschmerz.de/gegenmassnahmen/legalisierung/argumente-geg...

Da gibt es genug Argumente gegen die Legalisierung, entkräften musst du sie selbst können.

PS: Vielleicht solltest du deine generelle Einstellung gegenüber Drogen ändern, wenn du nicht mal die Gegenargumente entkräften kannst. Denn eine Meinung zu vertreten ohne vernünftig Argumentieren zu können, hat so ein bisschen was von: "Alle sind der Meinung, also mache ich da einfach mal mit."

Kommentar von amenazicki ,

Danke für die Weisheit, aber ich komme klar 😄

Kommentar von greenhorn7890 ,

Ja, die einen mehr die anderen weniger, passt schon.

Kommentar von TopRatgeberNR1 ,

@greenhorn7890 es gibt erstens kein argument gegen eine legalisierung und zweitens vertrittst du eine sehr gefährliche meinung wie es aussieht.

Kommentar von TopRatgeberNR1 ,

achso sorry hab den kommentar falsch verstanden sry für den dislike :(

Kommentar von greenhorn7890 ,

kein Problem

Antwort
von steefi, 40

Ein Gegenargument wäre:

Wir haben doch mit dem Alkohol schon eine äußerst effektive Droge und große Probleme damit, warum noch eine Andere einführen, die vor Allem keinen wirtschaftlichen Nutzen verspricht gemäß dem Spruch:

Haschisch macht gleichgültig   ---  ist mir doch egal

Kommentar von Kodringer ,

Und weil Cannabis ja sowieso durch das Verbot nicht konsumiert wir, sind alle glücklich. Jeder hat den guten Alkohol zu trinken.

Antwort
von bastidunkel, 59

Es würden noch deutlich mehr psychisch gestörte Menschen rumlaufen als jetzt, was wiederum zu einer Erhöhung der Krankenkassenbeiträge führen würde. Cannabis ist noch lange nicht genug erforscht, um die Langzeitfolgen für den Körper genau zu benennen. 

Fakt ist, dass auch Zigaretten und Alkohol in der heutigen Zeit (wenn sie denn jetzt auf den "Markt" kämen) niemals legalisiert worden wären. Die Belastungen für das Gesundheitssystem sind durch Alkohol- und Nikotinkranke immens. Es ginge uns finanziell deutlich besser, wenn es diese Drogen nicht gäbe.

Kommentar von atze3011 ,

Woraus schließt du dass mehr psychisch gestörte Menschen herumlaufen würden? Das ist doch Schwachsinn.

Cannabis wird übrigens auch schon seit mehreren tausend Jahren konsumiert, das Verbot gibt es erst ca. 70 Jahre.

Kommentar von bastidunkel ,

Ich kenne einige, die regelmäßig bzw. täglich konsumieren, die haben alle einen in der Waffel. Wenn die gerade nicht geraucht haben, sind sie psychisch völlig neben der Spur und wenn sie geraucht haben, kannst du kein vernünftiges Wort mit denen reden, weil sie nach jedem zweiten Satz sagen: Was hast du gesagt? Weil sie das davor schon wieder vergessen haben. Von den Vieren, die ich kenne, sind drei in psychotherapeutischer Behandlung wegen Depressionen. Aber du wirst jetzt bestimmt erwidern: Das kommt aber nicht vom Rauchen. Ich bin absolut sicher, dass es nur davon kommt.

Kommentar von VoidLord ,

es ist unmöglich depressionen von canabis konsum zu bekomen vermuntlich hatten sie die depressionen schon vorher und benutzen canabis um diese (wenigstens kurtzfristig) zu vergessen. ob der canabis konsum die deprissionen verstärkt, darüber läst sich diskutieren.

Antwort
von aXXLJ, 14

Argument gegen Cannabisgebrauch: "Cannabis macht dumm"

Entkräftung: "Wieso ist Obama dann Präsident der USA geworden?"

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