Frage von Barca219, 43

Arglistige Täuschung oder Fasche Übermittlung?

Ich habe ein Fall, weis allerdings nicht was für ein Anfechtungsgrund vorliegt.

Fall: Autohändler V verkauft dem K einen Pkw, den er kurz zuvor in Zahlung genommen hat. Auf die Frage der Unfallfreiheit des Wagens erklärt V ohne bisher eine nähere Prüfung durchgeführt zu haben, er wisse genau, dass dieser Wagen noch keinen Unfall hatte. Als K später zufällig erfährt, dass der Pkw bereits einen schweren Heck- schaden erlitten hat, möchte er anfechten.

Ich weis leider nicht genau den Unterschied zwischen falscher Übermittlung und arglistiger Täuschung

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Expertenantwort
von uni1234, Community-Experte für Recht, 6

Das ist ein ziemlich eindeutiger Fall arglistiger Täuschung. Es handelt sich nämlich um eine sogenannte Aussage "ins Blaue hinein". Der Händler wusste zwar nicht, dass kein Unfall vorliegt. Er hat dennoch diese Aussage getätigt ohne sich sicher zu sein.

Mit einer falschen Übermittlung hat dies nichts zu tun.

Antwort
von Xipolis, 22

Arglistige Täuschung müsstest Du beweisen.

Gib das Auto zurück und belasse es dabei.

Antwort
von Feuerherz2007, 33

Wenn Autohändler V das gewusst hat, ist es arglistige Täuschung, wobei der Nachweis dass er es gewusst haben muss vom Käufer bewiesen werden muss. Das dürfte nicht schwer sein, denn ein Autohändler als Fachmann muss das Fahrzeug prüfen, sonst handelt er grob fahrlässig und macht sich schadensersatzfpflichtig. Hier würde ich aber nichts selbst machen, sondern einen Fachanwalt kontaktieren.

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