Hallo
Ich bin leider arbeitslos, doch meine frau hat einen Job. Nun will uns die ARGE die leistung streichen, weil meine Frau zur Bewerbungstermin bei der berufsberaterin von ARGE nicht gegangen ist. OBWOHL sie abgesagt hat und sagte das sie einen guten Job hat ( arbeitvertrag hat sie dann nochmals geschickt ) und keinen neuen sucht. Nun ist ARGE sauer und will uns die leistung streichen ist das fair?
Warum ist es legitim das die ARGE in dem Fall die Leistung kürzt? Der Antragsteller und daher auch der "Hilfebedürftige" in der BG ist ja zu jeder Zeit bereit auf einem Termin zu erscheinen.
Eine mitlebende Person der BG, die sich in einem festen Job befindet, aber nicht genug verdient um die BG zu ernähren muss trotzdem nicht auf einem Termin erscheinen. Es kann ja z.B. auch sein das in dem Fall die Ehefrau zu der Zeit arbeiten muss. Und sie ist weder verpflichtet sich Urlaub für solch einen Termin zu nehmen, noch ist ihr Chef verpflichtet ihr für den Termin frei zu geben. Und sie ist auch nicht verpflichtet ihre "wohlverdiente" Freizeit auf einem Termin bei der ARGE zu verbringen.
Und nochwas: Was will die Ehefrau überhaupt auf diesem Termin? Man kann und darf nicht von ihr verlangen, auch wenn die ARGE einen passenden Job hätte - ihren jetzigen Job aufzugeben um dann in einen besserbezahlten Job einzutreten. Das ist schlichtweg Beamtenwillkür.