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Archimedes Insel Verteidigung für die Schule (Physik)

Frage von Thelittlesponge Thelittlesponge

Hi Leute Ich muss für die Schule wissen wie Archimedes damals seine Insel gegen die Römer verteidigt hat. Könnte mir jemand helfen ?????????????????

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    Hilfreichste & RatgeberHelden Antwort
    Antwort von Albrecht Albrecht

    Nachschlagewerke zur Antike enthalten Informationen und Hinweise auf antike Quellen.

    Archimedes hat während der Belagerung seiner Heimatstadt Syrakus durch die Römer (214 – 212 v. Chr.) nach der Überlieferung mittels seiner Ingenieurskunst verschiedene Kriegsmaschinen zur Verteidigung konstruiert, die zusammen mit dem stark ausgebauten Befestigungslage für ein langen Widerstand nützlich und wirkungsvoll waren.

    Bei der Eroberung wurde Archimedes von einem römischen Soldaten getötet, obwohl angeordnet war, ihn nicht zu töten (er war ihm nicht bekannt und wurde erschlagen, weil er der Aufforderung zur Unterbrechung seiner mathematischen Berechnungen, mit denen er beschäftigt war, nicht folgte; nach einer späteren Erzählung sagte Archimedes [Valerius Maximus, Facta et dicta memorabilia 8, 7, 7]: Noli obsecro istum disturbare [„ich bitte dich, störe diesen nicht/bringe diesen (im Sand eingezeichenten Kreis) nicht in Unordnung; daraus wurde die Redenart „Störe meine Kreise nicht!" [altgriechisch Μή μου τοὺς κύκλους τάραττε!; lateinisch Noli turbare circulos meos]).

    Syrakus war eine besonders bedeutende Stadt der Insel Sizilien, aber Archimedes hat nicht ganz Sizilien verteidigt.

    Friedrich Hultsch, Archimedes. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft : RE II.1 Archiv bis Artemis. Stuttgart : Druckenmüller, 1895, Spalte 539 gibt an:

    Wurfgeschütze verschiedener Größe, auf die Wirkung in weiterer Entfernung oder mehr in der Nähe berechnet

    Schwebebalken, welche sich plötzlich gegen die der Mauer sich nähernden Schiffe senkten und Steine und Bleimassen auf die Schiffe herabließen

    Balken in Form von Hebeln mit eisernen Griffen an einem Ende, faßten feindliches Schiff, zogen es in die Höhe und ließen es plötzlich nieder, so daß es kenterte

    Aussagen über das Herausholen von Mannschaften aus Schiffen mit solchen eisernen Händen oder Brennspiegel, mit denen ganze Schiffe in Brand gesteckt wurden, hält er für spätere Erfindungen.

    Die wichtigsten antiken Quellen sind Polybios 8, 7 – 9, Livius 24, 34 und Plutarch, Marcellus 15 – 16. Erwähnt werden:

    Wurfgeschütze/Steinwurfmaschinen: aus der Ferne große Geschütze mit starker Federspannung, aus der Nähe kleinere mit entsprechend geringerer Federspannung, in wohlberechneter Abstufung

    kleine Wurfgeschütze/Katapulte (Skorpione; griechisch: σκορπίοι; lateinisch: scorpiones)

    über die Mauer erhobene Werkzeuge, die sich mit der Rahe weit über die Brustwehr vorstreckten, von Tauen gehalten und losgelassen, warfen Steine und Blei herab

    an Ketten befestigte eiserne Hand, ergriff den Bug des feindlichen Schiffes, Senken des Hebelarms hob den Bug in die Höhe, stellte das Schiff senkrecht aufs Heck, nach Festmachen des Hebelarms am Boden wurde das Tau, das die Kette und die daran befestigte Hand hielt, plötzlich losgelassen (einige Schiffe fielen auf die Seite, andere kenterten, die meisten kamen unter Wasser und liefen voll), Geräte packten Männer mitsamt Waffen, hoben sie in die Höhe und ließen sie zu Boden fallen

    Das lateinische Wort tormentum (Plural: tormenta) bedeutet Schleudermaschine, Wurfmaschine, Geschütz.

    Für die eisernen Hände gibt es die Ausdrücke „Kralle des Archimedes“, „Klaue des Archimedes", „Greifer des Archimedes".

    Dietwulf Baatz, Katapult. In: Der neue Pauly (DNP) : Enzyklopädie der Antike ; Altertum. Herausgegeben von Hubert Cancik und Helmuth Schneider. Band 6: Iul - Lee. Stuttgart ; Weimar, Metzler, 1999, Spalte 340 – 343

    Ein Katapult ist eine Fernwaffe, die ihre Geschosse mittels Federkraft wirft, seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. wurden federnde Bogenarme durch Seilbündel-Drehfedern (Torsionsfedern; Seilbündel aus Haar oder Tiersehnen) ersetzt.

    Informationen zu Wurfmaschinen ähnlicher Art wie die bei der Belagerung von Syrakus verwendeten enthält, auch wenn nicht ausdrücklich die von Archimedes konstruierten Kriegsmaschinen dargestellt werden:

    Erwin Schramm, Poliorketik. In: Johannes Kromayer und Georg Veith, Heerwesen und Kriegführung der Griechen und Römer. München : Beck, 1928 (Handbuch der Altertumswissenschaft. Abteilung 4, Teil 3, Band 2), S. 209 - 245

    Zuerst gab in der Antike es Bogengeschütze, dann Torsionsgeschütze. Unterschieden werden:

    Pfeilgeschütz (εὐϑύνον), auch Skorpion (σκορπίος; scorpio) genannt (leichtes Pfeilkatapult)

    Wurfgeschütz (παλίντονον), darunter schwerer Steinwerfer (λιϑοβόλος ist ein Ausdruck dafür)

    John Gray Landels, Die Technik in der antiken Welt. [Aus dem Englischen übertragen von Kurt Mauel]. 4. Auflage. München : Beck, 1989 (Beck'sche Sonderausgaben), S. 101 – 159 Kapitel 4 (Krane und Hebewerke) und 5 (Katapulte) behandelt die Greifgeräte des Archimedes als Kräne oder kranähnlich, zu Katapulten gibt es eine eingehende allgemeine Darstellung.

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    Antwort von dolga dolga
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