Die nette Mitarbeiterin vom Arbeitsamt meint, das Zeugnis meines Bruders sei nur befriedigend. Meiner Meinung nach ist das aber besser... Kann mal jemand drüberschauen? (Herr x war angestellt von ... bis... übliches Blabla.) Er verfügt über hervorragende EDV-Kenntnisse; auch ist er mit den modernen Textverarbeitungs- und Kommunikationstechniken bestens vertraut. Er hat sich schnell und umfassend in sein Aufgabengebiet eingearbeitet und war ein sehr motiviert arbeitender, teamorientierter und zuverlässiger Mitarbeiter. Seine Arbeitsweise war stets geprägt von Gewissenhaftigkeit und Genauigkeit. Zusammenfassend möchten wir betonen, dass Herr x die ihm übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigte. Aufgrund seiner verbindlichen und zuvorkommenden Art war er bei unseren Kunden und Vorgesetzten sehr geschätzt. Ebenso war er bei den Kollegen wegen seiner Freundlichkeit und Kollegialität sehr geschätzt. Bedingt durch den gegenwärtigen ökonomischen Druck und den daraus resultierenden Rationalisierungsmaßnahmen können wir Herrn x nicht mehr weiterbeschäftigen. Wir bedauern diese Entwicklung sehr und wünschen ihm für seinen weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und viel Erfolg.
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2Antwort von
attaattaattaatta
Ebenso war er bei den Kollegen wegen seiner Freundlichkeit und Kollegialität sehr geschätzt.
Dieser satz macht es aus::: ist ein dickes Minus.
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CattieliCattieli Warum? Was heißt das auf Deutsch?
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amiria71amiria71 er hat gern gefeiert....
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MikeFFMMikeFFM Sehe ich nicht so, auch nicht als "codierte" Kritik. Geselligkeit (Säufer) wäre eine solche, mitreissender Humor (Pausenclown) auch, aber Freundlichkeit und Kollegialität sind neutrale Begriffe.
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attaattaattaatta Diesen Schlußsatz im Zeugnis setzen lassen: "Dieses Zeugnis enthält keine verschlüsselten Formulierungen. Eine Interpretation im Sinne einer "Zeugnissprache" würde die Aussage dieses Zeugnisses nicht im Sinne der Verfasser wiedergeben."
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MikeFFMMikeFFM Die Idee mit dem Schlußsatz ist super! Merke ich mir für künftige Zeugniserstellungen!
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amiria71amiria71 das Problem ist, dass sich diese Aussagen nur auf die Kollegen bezieht. "Säufer" hab ich auch nicht gesagt.
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2Antwort von
Mariposa68Mariposa68
Schau hier:
http://www.arbeitszeugnis.de/presse/checkliste.pdfKommentar von
CattieliCattieli Super, danke.
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Mariposa68Mariposa68 Bitte
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1Antwort von
AuskunftAuskunft
..."stets zu unserer vollsten Zufriedenheit ":
Schon allein diese Formulierung bedeutet "sehr gut".
Auch die restliche Beurteilung geht in diese Richtung.
Wie "newcomer" schreibt 1-2 mit Tendenz zur 1.
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1Antwort von
amiria71amiria71
Die Leistungsbeurteilung bzeüglich Qualität der Arbeit geht schon ok. Allerdings fehlt sowas wie "erledigte die Arbeiten schnell, zügig, umfassend" oder etwas in der Art - er hat zu lange gebraucht (sehr gewissenhaft).
Die Beurteilung des persönlichen Verhaltens hat einen Riesen-Fehler: Die Vorgesetzten gehören immer an erste Stelle. Wie es jetzt geschrieben ist, bedeutet es, dass er bei Vorgesetzten und Kollegen eben nicht besonders angekommen ist. Und sowas wie "sein Verhalten war stets einwandfrei" oder ähnliches fehlt völlig. Das ist auch schlecht. Also, im Ergebnis - er hat Unruhe gestiftet und wir sind froh, in los zu werden.
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zj1000zj1000
Das sieht nach einem geschmeichelten Zeugnis aus. Ich lese zwischen den Zeilen dass er seine Sache beherschte aber sehr langsam war. Zudem hat er gerne während der Arbeitszeit mit Kollegen geplaudert.
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KnabberstangeKnabberstange
Diese Sch....Beamten ...die haben doch von nix ne Ahnung außer wie man 8 Std. Pause machen kann...nene das ist völlig ok das zeugnuß und denke auch das es eine 1-2 ist.
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MariusMMariusM Keine glückliche Verallgemeinerung von dir, oder?
Wie gut, dass du die Weisheit gepachtet hast. -
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NellinaNellina
Eigentlich ein sehr gutes Zeugnis.
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VollkornkeksVollkornkeks keine 1.
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fasty2003fasty2003
Hier noch was:
http://www.amazon.de/Mein-Arbeitszeugnis-verstehen-beurteilen-schreiben/dp/3448090867
Völlig weltfremd sind dann wohl sehr viele und insbesondere diese Buchautoren und Amazon.
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fasty2003fasty2003
Ein durschnittliches Zeugnis. Es sind 1 bis 2 Floskeln drin, die nicht optimal sind. Eins wurde hier schon genannt, dieses "Aufgrund seiner verbindlichen und zuvorkommenden Art war er bei unseren Kunden und Vorgesetzten sehr geschätzt." Die Kunden wurden zuerst genannt ;-)besser wäre, die Vorgesetzten zuerst.Aber man hat das Recht auf ein gutes Zeugnis, man kann es sich sogar selbst schreiben und die Firma muss das abzeichnen. Das ist eigentlich völliger Blödsinn, denn dann sind die Zeugnisse auch nicht aussagekräftig, schlecht für die Arbeitgeber. Allerdings kann man einem nichts "rein würgen", wäre schlecht für den Arbeitnehmer.
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amiria71amiria71 das stimmt nicht, man hat kein Recht auf ein "gutes" sondern auf ein "wahres, wohlwollend formuliertes" Zeugnis, und man hat auch keinen Anspruch darauf, das Zeugnis selbst zu schreiben und schon gar nicht, MUSS der Chef abzeichnen, was ich ihm vorlege. Diese Auffassung ist doch auch wohl völlig weltfremd.
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fasty2003fasty2003 .1. habe ich nicht geschrieben das man ein Recht darauf hat, man kann, und das ist richtig ! Es gibt auch Muster als download, bestimmt nicht für die Chefs gedacht. Siehe hier, was da so übers selbst schreiben steht, wenn man googelt findet man mit Sicherheit noch mehr:
http://inhalt.monster.de/10278_de-de_p1.asp
Man kann auch googeln und findet einiges dazu. Und natürlich muss das Zeugnis von der Firma nach Durchsicht abgezeichnet werden ! Ich schrieb nicht Chef! Derjenige der dafür zuständig ist z.B. Personalchef.
.2. "Negative Beurteilungen sind unzulässig", Quelle Arbeitsgericht Berlin ! Und das heißt für mich gutes Zeugnis. Auf ein sehr gutes Zeugnis hat man keinen Anspruch, die Firma kann das selbst geschriebene etwas abwandeln, vorrausgesetzt es entspricht der Wahrheit ! Es darf wie geschrieben aber nicht negativ sein !
Und das ist nicht nur meine Auffasssung und wo ist das Weltfremd ! Ich war vor ein paar Jahren selber sebstständig und habe immer die Möglichkeit zum selbst schreiben gegeben und wenn ich das so handhabe, kann ich es zwar etwas abändern, wenn es nicht ganz er Wahrheit entspricht, aber muss es abzeichnen !!!!. Ich kenne auch Personalchefs, die das genauso handhaben, einige freuen sich sogar wenn der Arbeitnehmer selbst schreibt und es zur Prüfung vorlegt, weniger Arbeit. Alle die ich kenne unterschreiben auch einfach, wenn der Arbeitnehmer nicht unangenehm aufgefallen ist. Auch aus folgendem Grund, selbst wenn einem der Arbeitnehmer nicht passt, habe ich keine Lust auf ein Arbeitsgericht um meine negativen Äusserungen darlegen zu müssen. Daher, schreib es doch selbst. Nur sollte sich derjenige schlau machen über den Aufbau und was man schreibt. Und er muss die Wahrheit schreiben, und wenn es übertrieben wird, kann die Firma das abschwächen. Meist kann ein Arbeitnehmer sich auch nicht richtig einschätzen. Abschwächen ist nicht negativ, sondern nur von sehr gut auf gut. Hast das jetzt verstanden? Und erstmal lesen oder Chefs fragen bevor Du weltfremd schreibst. Ich sage mal, Du lebst hinter dem Mond ! Traurig das manche die Worte verdrehen. Kennen nicht den Unterschied zwischen gut und sehr gut oder kann und muss.
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littlelin ein paar "versteckte" dinge sind schon drin die nur befriedigend gemeint sind es gibt doch so bestimmte schreibweisen weiß aber nimmer so genau was diese bedeuten, weiß nur noch das dies nicht so gut war, wie z.B. "wegen seiner Freundlichkeit und Kollegialität sehr geschätzt"
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MikeFFMMikeFFM
Besser geht's kaum! Zum Thema Mitarbeiter/innen bei Ämtern kann ich nur sagen: Nettigkeit schützt nicht vor Inkompetenz! Natürlich sind nette Pfeifen leichter zu ertragen als unfreundliche...
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amiria71amiria71 Das ist aber falsch. Hier verstecken sich ne ganze Menge Andeutungen, die alles andere als gut sind.
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MikeFFMMikeFFM Ich finde keine, und ich habe schon einige Zeugnisse verfasst... Ich würde die Person einstellen, zumal man auch nicht jedem Chef unterstellen kann, dass er alle Codes kennt. Zum Testen gibt es ja die Probezeit...
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attaattaattaatta mit diesem Schlusssatz kannst du alle probleme beim zeugnis aus der Welt schaffen "Dieses Zeugnis enthält keine verschlüsselten Formulierungen. Eine Interpretation im Sinne einer "Zeugnissprache" würde die Aussage dieses Zeugnisses nicht im Sinne der Verfasser wiedergeben."
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MikeFFMMikeFFM Yepp, hab's grad oben gelesen. Geniale Idee, merke ich mir für die Zukunft!
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attaattaattaatta Zweugnisformulierungen werden nun mal von jedem anders ausgelegt,das ist das Problem und auch bei einem einser zeugnis kann es missverständnisse geben,kommt immer auf die position an ,die belegt werden soll
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ichamcomputerichamcomputer
..nun ich würd Ihn auch nicht nehmen... - ein penibler Eigenbrödler der alles kann und ständig gebettelt werden muss..
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JoSchoJoScho
Im Text stehen versteckte Äußerungen. Geh zu einem Anwalt für Arbeitsrecht zur Prüfung. Oft sind dann diese Zeugnisse anfechtbar und müssen neu ausgestellt werden. Diese versteckten Formulierungen kennen die Personalleute sehr gut. "Er hat sich alle Mühe gegeben = Mühe ja, aber keine Ergebnisse u.v.m.
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Maximus40Maximus40
Bin zwar kein Experte, sehe dieses Zeugnis jedoch deutlich besser als befriedigend.
Er quatscht, anstatt zu arbeiten. Richtig?
..."""Sie war bei JEDEM sehr beliebt""""grins..
so ungefähr,wenn es auch noch weibliche Kolegen wären ,würde es bedeuten ,das er ein Grabscher ist