Mein Arbeitgeber verlangt Perfektion, er lässt nicht den kleinsten Fehler durchgehen. Einmal habe ich 2 Buchstaben vertauscht, da hat er mir einen Vortrag gehalten. Jetzt kommt mein Arbeitszeugnis. Unter normalen Umständen könnte ich wohl ein gutes bis passables Zeugnis erwarten. Aber mein Arbeitgeber verlangte perfekte Arbeit, und die habe ich nicht geleistet. Jetzt habe ich Angst dass ich im Zeugnis dastehe wie der letzte Depp! Kann ich was tun, um darauf hinzuweisen, dass hinter dem Zeugnis (unrealistisch) hohe, perfekte Erwartungen gestanden haben, wie es nicht normal ist? Was kann ich tun um ein zufriedenstellendes Zeugnis zu kriegen?
Antworten (9)
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DerHansDerHans
Jeder Arbeitgeber verlangt für sein Geld das bestmögliche Ergebnis. vertauschte Buchstaben in einem Geschäftsbriefn den der Chef unterschreiben soll, sind auch nicht so toll.
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lenzing42lenzing42
Wenn du das Arbeitszeugnis hast,kannst du es auf den Inhalt hin prüfen lassen.
Warte erst einmal ab.
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Raimund1Raimund1
erst mal das Zeugnis abwarten
dann lesen und vergleichen, ob das Zeugnis i.O. ist, z.B. hier:
http://www.bewerbung-forum.de/arbeitszeugnis.html
Wenn das Zeugnis voll daneben ist, kannst du einen Anwalt einschalten und die Änderung des Zeugnisses verlangen. Das hab ich auch einmal machen müssen, weil mein unmittelbarer Boss sauer war, dass ich nach 23 Jahren gekündigt habe.
Ich bekam ein neues Zeugnis und er eine saftige Rechnung vom Anwalt.
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user735user735
Uns Arbeitgeber ist es gesetzlich verboten negative Zeugnisse zu erstellen, aber wir lesen zwischen den Zeilen. Lass das von der Gewerkschaft lesen. Ich schreibe nie ein schlechtes Zeugnis. Der Depp kann ja auch ich sein. Aber bei mir hat auch noch keiner gekündigt. Das wäre mir aber sehr peinlich ;-)
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knutschieknutschie
keine sorge also ich hatte das mal und die cheffin hat dann extra wohlwollend ins zeugnis geschrieben weil sie sich so geschämt hat über ihr verhalten. habe übrigends immernoch albträume von ihr.
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kris73kris73
- Gibt es wirklich eine Zeugnis-Geheimsprache bzw. einen "Geheimcode"? Oft hört man, dass jeder Arbeitnehmer ein "Recht auf ein gutes Zeugnis" hätte, wenn er ein Unternehmen verlässt. Und aus Ärger über diese "Schönfärberei" habe sich vor vielen Jahren eine "Geheimsprache" entwickelt, mit der Arbeitgeber sich in Zeugnissen "zwischen den Zeilen" über die wahre Leistung eines Zeugnisempfängers informieren. Beides ist falsch. Denn die vielfach in Gewerkschaftszeitungen kursierenden "Geheimcodes" (Beispiele siehe hier) sind verboten. Und jeder Arbeitnehmer hat nur ein Recht auf ein ebenso wahres wie wohlwollendes Arbeitszeugnis. "Wohlwollend" heißt lediglich, dass der Arbeitgeber sich bei der Zeugnisschreibung auf die Stärken eines Arbeitnehmers konzentrieren soll, nicht auf die Schwächen. Und er soll bei einmaligen Fehlleistungen auch mal das sprichwörtliche "Auge zudrücken". Warum auch schlechte Zeugnisaussagen dennoch positiv klingen, erklärt Ihnen sehr ausführlich und anschaulich der Artikel "Der Geheimcode" auf arbeitszeugnis.de.
Quelle: arbeitszeugnisse.info
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