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arbeitszeiten in der DDR

Frage von Was111 Was111

ich habe grade im geschichtsbuch gelesen das in der DDR die Planwirtschaft war. die bestimmte arbeitszeiten löhne und preise und vieles mehr... nun wollte ich fragen ob JEDER die selben arbeitszeiten hatten egal welcher beruf oder sonstwas oder es für verschiedene berufe verschiedene zeiten gab wenn gleiche zeiten wie lange haben sie gedauert ? und sie wurden doch erhöht um wieviel stunden ? danke

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Antworten (8)

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    Antwort von Dorfrocker Dorfrocker

    In der DDR gab es offiziell die 42,5-Stunden-woche.Überall.Ausnahmen gab es für bestimmte Berufsgruppen(Schichtarbeiter,Tagebau...).Und es gab verschiedene Lohngruppen,nach denen der Lohn gezahlt wurde-ähnlich dem Tarifgefüge heute.(Wiederum mit Ausnahmen-in Berlin z.B.verdiente man ein Viertel bis ein Drittel mehr in dem gleichen Beruf wie im Rest der Republik.)Dazu kamen evtl. noch verschiedene Arten von Zulagen oder/und Prämien.

    Kommentar von Strassenkater StrassenkaterStrassenkater

    Fast getroffen 43 3/4 Arbeitstunden Normalschicht 40 Stunden 3 Schichtsystem. Einige Großbetriebe haben 3 Tage je 12 Stunden gearbeitet und 3 Tage frei und so weiter.

  • 3
    Antwort von Nunuhueper Nunuhueper

    Vergessen wird bei der Beantwortung dieser Frage, dass es auch einen freien bezahlten Haushaltstag im Monat für Frauen, zum Teil auch für Männer, gab.Die Stunden wurden tariflich zur Arbeitszeit berechnet.

  • 2
    Antwort von sabirke sabirke

    Es gab verschiedene Arbeitszeiten. Hast Du in der Verwaltung gearbeitet waren es 43,75 Stunden pro Woche, also 8,75 Stunden pro Tag plus Pausenzeiten. Die Arbeitszeit begann unterschiedlich, in dem einen Betrieb in dem ich arbeitete von 6:45 Uhr bis 16:15 Uhr. In einem anderen ging es um 07:00 Uhr los und dann 16:30. Hattest Du als berufstätige Frau 2 Kinder hattest Du eine 40-Stunden-Woche mit Lohnausgleich. Im 2-Schicht-System waren es 42,5 Stunden pro Woche plus Pausenzeite, Im durchgängigen 3-Schicht-System gab es die 40 Stunden-Woche inkl. Pausen. In der Großchemie, wo rollende Woche gefahren wurde hatte man noch ein 4Schicht-System mit 12Stunden Wechselschicht, das war ein ganz ausgeklügeltes System mit eine Woche 3 Schichten und in der anderen Woche 4 Schichten. Da gab es auch Zusatzfrei und Zusatzurlaub. Die Leute, die in dem System drin waren wollten meistens nicht raus. Man hatte ja auch viel frei an Wochentagen.

    Überstunden wurden meist sehr gut bezahlt und so gab es Feierabensbrigaden die bestimmte Aufgaben erledigten.

    Die Löhne waren unterschiedlich, je nach Branche und Tarif. Es gab einen Tarif für Zentral geleitete Unternehmen (Z-Betriebe- wie die großen Kombinate) und für die bezirksgeleitete Industrie, der war niedriger.

    Der Unterschied im Lohn konnte schon 10-20% betragen

    Kommentar von nonentity nonentitynonentity

    DH

    Endlich mal Fakten und keine dümmlichen Fantasien.

    Kommentar von Dorfrocker DorfrockerDorfrocker

    Im Vier-Schicht-System herrschte ebenfalls der 8-Stunden-Tag,und es lief nicht wochenweise,sondern hintereinander weg:Vier Tage arbeiten,drei Tage frei.$ Tage arbeiten... Wobei man dann bei fedem Zyklus immer eine Schicht weiter "rutschte".Selbst erlebt in Borna.

    Kommentar von Strassenkater StrassenkaterStrassenkater

    3-Schichtsystem-Frühschicht-Spätschicht-Nachtschicht.Frage welche 4.Schicht? Ok in Borna aber das war nicht die Regel.

    Kommentar von sabirke sabirkesabirke

    Bei der 12-Stunden-Wechselschicht gab es die A-B-C-D-Schicht. Es mußte ja die gesamte Woche abgesichert werden, nicht nur Montag bis Freitag sondern auch Samstag und Sonntag. Und ich weiß nicht, wer hier von Borna spricht, ich nicht - ich war in den BUNA-Werken. Und normal war die 12-Stunden-Wechselschicht in allen großen Chemiekombinaten: Leuna, BUNA, Bitterfeld, Böhlen,Schwedt, Schwarzheide glaube ich auch. Ob auch in der Metallindustrie kann ich nicht sagen- da habe ich nie gearbeitet. Übrigens allein in Leuna und BUNA in den Stammwerken haben mehr als 50.000 Menschen gearbeitet, das nur nebenbei.

    Kommentar von sabirke sabirkesabirke

    Das 4-Schicht-System das ich meine nennt sich 12-Stunden Wechselschicht und da war eine Schicht nun mal von 6 bis 6 und das sind für mich 12 Stunden, natürlich basierte dieses Schichtsystem auf der 40-Stunden-Woche, aber im Durchschnitt hattest Du in einer Woche (Von Montag bis Sonntag) 4. Schichten und in der anderen 3-Schichten. Im Mittel sind das dann 40 Stunden in der Woche, nicht nur in BUNA.

    Kommentar von Dorfrocker DorfrockerDorfrocker

    Wir reden hier doch von Erfahrung,oder?! Im Winter 86 "durfte"ich für 14 Wochen meinen Armeedienst im Kraftwerk Großzössen und in einem Tagebau leisten.Dort wurde nur diese rollende Schicht gefahren(4 Tage Arbeit-8 h-drei Tage frei).Und regulär rutschte man immer eine Schicht nach oben-von spät zur früh,von früh zur nacht...

    Kommentar von sabirke sabirkesabirke

    Hallo Dorfrocker,

    o.k. dann gab es dieses Schichtsystem auch noch.

  • 2
    Antwort von ziuwari ziuwari

    es gab einen 8-stunden-tag. für alle.

    natürlich überstunden. auch halbtags-beschäftigte.

    erhöht ... nein

    Kommentar von Was111 Was111

    doch die arbeitszeiten wurden erhöht dann haben ungefähr 400.000 demonstranten die rücknahme der arbeitszeiten und den rücktritt und so alles gefordert am 17. juli

    Kommentar von ziuwari ziuwariziuwari

    unsinn!

    was du meinst, könnte der 17.6.1953 gewesen sein, da ging es aber um normerhöhungen im bauwesen

  • 1
    Antwort von TomBerlin TomBerlin

    Seit 1967, mit der Einführung der Füftage-Woche, betrug die Arbeitszeit 43,75 Stunden pro Woche. Später wurde diese für Beschäftigte im Zweischichtsystem auf 42 Stunden und für Dreischichtsystem auf 40 Stunden verkürzt.

    Diese Arbeitszeiten waren für fast alle Beschäftigten gültig, Ausnahmen könnte es für "Angehörige der bewaffneten Organe" oder Hochseefischer gegeben haben.

    Kommentar von Strassenkater StrassenkaterStrassenkater

    NVA und VP hatten ganz andere Dienstherren,nämlich die Ministerien.Hier sagt man Beamtentum.

  • 1
    Antwort von Wiegald1103 Wiegald1103

    in der Regel waren es überall 40 Stunden/Woche, aber natürlich konnte dies je nach dem auch anders sein.

  • 1
    Antwort von BuddyOverstreet BuddyOverstreet

    Soweit ich mich entsinne, hatten Firmen sogenannte Arbeitsbrigaden, die "freiwillig" Überstunden machten, um das Plansoll zu erfüllen, bzw. zu übertreffen.

    Auf dem Papier und in der Presse sieht das immer gut aus, widerspricht aber dem Mangel an vielen Produkten.

    Kommentar von Strassenkater StrassenkaterStrassenkater

    Überstunden mußten durch die Betriebsgewerkschaftsleitung genehmigt werden.

    Kommentar von BuddyOverstreet BuddyOverstreetBuddyOverstreet

    Ja meinst Du, da hätte jemand was dagegen zu sagen gewagt?

    Offiziell hat es immer geheißen, Plansoll um soundsoviel Prozent überschritten. Damit konnte man gut vom Mangel in anderen Bereichen ablenken.

    Achja, finanziell gesehen, war es nicht viel anders als in der BRD: Für Westgeld konntest Du alles kaufen ;-)

  • 0
    Antwort von guinan guinan

    Wenn nicht genug Arbeit für alle Arbeitenden da war, standen eben die anderen dabei und haben zugesehen. Konnte man am Bau gut beobachten, wenn man durch die Straßen ging.

    Löhne weiß ich nicht- war auch relativ egal, weil die Waren vor allem per Tausch erworben wurden. Das Geld war nicht auf dem Weltmarkt mit Gold hinterlegt und innerhalb der DDR gabs zuwenig. Ging alles nur unter der Hand (bzw Ladentisch) gegen Tausch anderer begehrter Waren.

    Kommentar von ziuwari ziuwariziuwari

    unwissender!

    Kommentar von Wiegald1103 Wiegald1103Wiegald1103

    na, erzähl nicht, klar war es so, vorallem wenn es von etwas wenig gab

    Kommentar von bigheizer1975 bigheizer1975bigheizer1975

    soviel dummheit auf einen haufen!

    Kommentar von sabirke sabirkesabirke

    So viel Schwachsinn in so wenig Worten. Wahrscheinlich selbst Arbeiterdenkmal gewesen, oder?

    Ich konnte das was ich zum täglichen Leben brauchte von meinem erarbeiteten Geld immer kaufen, ich brauchte nicht tauschen!

    Kommentar von Strassenkater StrassenkaterStrassenkater

    Ja na klar,habe ich da auf dem Mond gelebt? Oder hast du aus den Brunnen des Vergessens Wasser gedrunken? Waschmaschine sofort kaufen-hallo,die Muster konntest du im Geschäft ansehen und bestellen!! Warst Du ein verwöhnter Berliner?

    Kommentar von Erklaerbaer58 Erklaerbaer58

    @ Strassenkater

    offensichtlich ja. Waschmaschine gabs sofort, sogar auf Kredit. Kühlschrank und Herd auch. Farb-TV brauchte ich nicht, ich hatte meine Stadion 2Z aus 63, der hat gereicht für Kessel Buntes und Beat Club. Als mein Trabi-Auspuff durch war, ist meine Frau in die Stadt in den Ersatzteilladen und kam mit einem niegelnagelneuen Mittelrohr wieder, trotz der Engpässe. Klar gehörte ein bisschen Glück immer mit dazu. Aber dafür hast Du Dich viel mehr gefreut, wenn Du was begehrtes bekommen hast. Ich habe mich zum Beispiel auf jeden Freitag gefreut, da gabs in meinem Plattenladen Lizenzplatten. Damals konnte man sich noch über solche Kleinigkeiten freuen, heute ists vollkommen egal. Im Übrigen: Ich bin kein Berliner und wollte nie einer sein, meine Zelte standen und stehen immer noch in Leipzig.

    MfG.

    Kommentar von Strassenkater StrassenkaterStrassenkater

    Einige haben gut verdient haben es auch nicht geschenkt bekommen.Es gab mehr Rücklagen auf den Sparkonten als hier.

    Kommentar von Erklaerbaer58 Erklaerbaer58

    @guinan ganz so schlimm wars aber auch nicht. Klar, es war ein Vorteil, wenn Du irgendwas zum Handeln hattest. Aber verhungert ist keiner, gemeckert hat aber jeder, das gehörte dazu. Und die Löhne, naja, viel wars nicht, aber trotzdem hatten wir keine Obdachlosen. OK? MfG.

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