AG (Betreiber div. Call Center, mit dem Credo nur TZ-Kräfte telefonieren ausreichend gut, daher sind wir alle TZ-Angestellte mit max. 35 Stdn., derzeit ca. 40 MA) verlangt regelmäßig mindestens 1x pro Woche, was bereits im Dienstplan für jeden AN eingetragen wird, zusätzliche Stunden. Eine Bezahlung hierfür erfolgt nicht, sie landen auf dem Plusstundenkonto. Diese soll durch Freizeitausgleich wieder abgeschmolzen werden, das ist selten möglich, da Personal viel zu knapp.
Nun, aufgrund einer Umstrukturierung, die dem AG seit einem Jahr berkannt ist, hat er alle AN auf Vollzeit gesetzt. Ist das tatsächlich durch Direktionsrecht lt. Vertrag bei "betrieblichen Erfordernissen" gedeckt? AG hatte ausreichend Möglichkeit, dem Engpass abzuhelfen, aber das Klima im Unternehmen bedingt extrem hohe Fluktuation.
Ich sehe hier die Gefahr einer völligen Aushöhlung der Veträge und einer schleichende Einführung von Vollzeit, zumindest immer dann, wenn die personelle Unterdeckung das Erreichen des Pensums ausschließt.
Arbeitnehmervertretung bzw. Betriebsrat existieren nicht. Kritik- sofern jemand sich traut- muss persönlich vorgetragen und verantwortet werden. Stimmung daher aufgesetzt und teilweise verlogen, keiner hat wirklich den Mut, auf Mißstände hinzuweisen. Was kann Belegschaft tun?
Persönlich werde ich die Konsequenzen ziehen aus den massiv verschlechterten Arbeitsbedingungen und die Kdg. einreichen. Denke nur noch über Frist nach-außeroredentlich oder fristgerecht).
Wer hat Ideen und Vorschläge? Bedanke mich im voraus.
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