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Arbeitsverlagerung durch verlorenen Kunden?

Frage von GenervtM GenervtM

Ich bin Schwerbehindert, auf Grund dessen habe ich als ich wieder, nach meiner Krankheit anfing, nach einer festen Arbeitszeit gefragt. Das heißt derzeit wollte ich möglichst eine Schicht von 8-16:30 Uhr. (Attest liegt von meinem Neurologen vor, das ich keine Wechselschicht arbeiten sollte) Da es in dieser Fa. normaler Weise eine Wechselschicht Früh/Spät gibt, sagte man mir (und meinen Töchtern, arbeiten in der gleiche Abt.) das eine Frühschicht nicht in Frage käme, da keine Plätze frei wären. Das war bereits vor mehr als 6 Jahren. Durch meine Epilepise ist es nicht gestattet, dass ich allein im Raum arbeite, deshalb auch die Töchter in der gleichen Schicht und weil ja auch kein Platz in der Frühschicht ist.

Nun ist es so, dass der Arbeitgeber einen großen Kunden verloren hat, was angeblich zur Folge hat, das einige Arbeitsplätze verschoben werden müssen und einige neue Jobs lernen müssen (nur wir!) Es lag in keiner Zeit vor, dass wir allein für diesen alten Job allein zuständig waren. Es wird als Argument vorberacht, da wir ja wieder Spätschicht arbeiten wollen! Keiner der anderen Kollegen, wechselt in die Spätschicht! Wir, die kaum den alten Job gearbeitet haben, müssen wechseln, ich frag mich nur warum. Mein Bauchgefühl sagt mir leider etwas anderes, (das wir ausgebooten werden sollen) Meine Nerven sagen mir das ich diesen neuen Job nicht schaffen kann, es wird eine große Belastung sein. Es ist sehr komliziert diesen Fall, so darzustellen, dass es jeder verstehen kann. Wir haben noch andere Jobs, die wir bisher am Nachmittag gearbeitet haben, die angeblich umstrukturiert werden (was der Kunde bestimmt nicht mitmacht) die dann wiederrum nur am Vormittag gearbeiten werden sollen? Es ist in meinen Augen sehr haltlos und es sind einfach nur Ausreden. Warum müssen nicht die, die den alten Job gearbeitet haben, auch den "Neuen" lernen? Jaaaa, da hat die "Vorarbeiterin" wieder eine Ausrede, weil sie für den "Neuen" Job noch Leute für die Spätschicht brauchen....mir raucht der Kopf.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Fa. Kunden verloren hat, es kam aber nie dazu das Kollegen andere Jobs arbeiten mussten (umfangreicher, streßiger)

Ich denke, es sind noch Fragen offen, ist auch sehr verzwickt.

Gruß Tina

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Antworten (1)

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    Antwort von Deanna55 Deanna55

    Hallo Tina, habt Ihr einen Betriebsrat und eine Schwerbehindertenvertretung in Eurer Firma? Diese sind verpflichtet Dir zu helfen und den Arbeitgeber auf seine Fürsorgepflicht gegenüber dem Arbeitnehmer hinzuweisen. Nach Sozialgesetzbuch IX (SGB IX) darf der Aarbeitgeber Dich nicht aufgrund Deiner Behinderung benachteiligen und hat die Pflicht Dich behindertengerecht einzusetzen. Fällt Dein Arbeitsplatz weg, es gibt aber behindertengerechte Arbeitsplätze im Betrieb, muss laut Gesetz dieser für den Behinderten frei gemacht werden. Viele Arbeitgeber ignorieren dies. Wenn es keine Interessenvertretungen in Deiner Firma gibt, wende Dich bitte an Dein zuständiges Integrationsamt, dort kann man Dich beraten und Dir helfen. Alles Gute Deanna

    Kommentar von GenervtM GenervtM

    Hallo Deanna, danke für deine Antwort, ich habe lange hier nicht mehr rein gesehen. Wir haben zwar einen Betriebsrat, aber der hat nicht viel zu melden, der wird nur geduldet. Es ist schon nicht so einfach in dieser Fa. Aber das mit dem Integrationsamt werde ich einmal ins Auge fassen. Danke LG

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