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Arbeitsverhältnis wegen Mobbing selber kündigen - aber was dann?

Frage von bietbauer bietbauer

Hallo zusammen, meine Frau arbeitet in einer Firma, in der das Betriebsklima miserabel ist und sie ständig gemobbt wird. Sie ist jeden Abend nach der Arbeit mit den Nerven am Ende! Es gibt dann kein anderes Gesprächsthema mehr als Firma, Firma, Firma, und sehr oft gibt es dann Streit und Tränen in unserer Beziehung.

Sie würde am liebsten selber zum Ende des Jahres das AV kündigen. Bezüglich Sperrfrist/Arbeitsamt haben wir uns schon schlau gemacht, der Hausarzt würde Ihr einen entsprechenden Attest schreiben, so daß die Sperrfrist nicht zum tragen kommen würde.

Sie hätte dann aber eine Lücke im Lebenslauf, was dort bei der Suche nach einem neuen Job nicht gerade gut aussieht. Daher sagt Sie, daß sie im Augenblick nicht kündigen kann und setzt sich somit zusätzlich noch selbst unter Druck. Wie kann man gegenüber einem neuen Personalchef eine eigene Kündigung wegen Mobbings am besten darstellen. Welche Strategien und Argumente gibt es?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

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Antworten (10)

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    Antwort von konny27 konny27

    Warum macht sie nicht erst einmal krank? Kommt Zeit kommt Rat.Sie hat Zeit sich um neue Arbeit zu kümmern.

  • 2
    Antwort von bibi8888 bibi8888

    ermutige sie dazu, nicht aufzugeben. Sie MUSS aus der Opferrolle raus und sollte lernen zu kämpfen und sich zu wehren. Stärke sie und steht das gemeinsam durch! Kündigen nur, wenn man bereits etwas Neues hat und es wirklich nicht anders geht.

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    Antwort von betaver betaver

    Ich glaubemobbing am Arbeitsplatzt ist ein Grund zur fristlosen Kündigung!

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    Antwort von cyracus cyracus

    Wenn möglich: Vorerst nicht den Arbeitsplatz kündigen!

    (diese Möglichkeit läuft ja nicht weg)

    Zuerst sollte Deine Frau sich krankschreiben lassen. Damit hat sie erstmal Abstand zum Arbeitsplatz.

    .

    Google mit

    mobbing am arbeitsplatz

    und klick Dich da geduldig durch.

    Ebenso google mit

    krank durch mobbing

    und klick Dich auch da geduldig durch.

    .

    Es gib Stellen, die haben sich darauf spezialisiert, Mobbing-Opfern zu helfen.

    Mobbing ist grausam und zermürbt die Opfer. Und Allein können sie sich aus ihrer misslichen Lage nicht befreien.

    .

    Wichtig ist ja auch, dass Deine Frau sich nicht als Nervenbündel, sondern gestärkt um eine neue Arbeitsstelle bemüht.

    .

    Alles Gute Euch beiden!

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    Antwort von Patlekat Patlekat

    Guten Tag, hatte ähnliche Verhältnisse auf Arbeit, bin dann Au und sogar zur Kur gewesen (wegen psych Belatung aufgrund der Auswirkungen am Arbeitsplatz wegen "Mobbing") und habe dann dem Arbeitgeber bei Tolerierung von Mobbing direkt angeboten, mich doch gegen eine angemessene Abfindung gehen zu lassen. Gleichzeitig habe ich mich verstärkt beworben. Wegen dem "Mobbing" habe ich dann direkt Beschwerde bei der Geschäftsführung nach § 84 Betriebsverfassungsgesetzt erhoben und eigene Klage wegen Unzumutbarkeit der Weiterbeschäftigung angedroht, ein Anwalt kostet ohne Rechtsschutz im Fall der Rückweisung einiges und Mobbing ist ja immer so eine Sache mit der Beweislast. Durchhalten!!!

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    Antwort von Felsen Felsen

    Als erstes bist du als ihr Mann gefragt. Nimm deine Frau/Freundin ganz fest in die Arme, gib ihr Halt, sei ihr Anker in der tobenden See. Macht euch hin und wieder einen schönen Abend mit Freunden, mit der Familie und dabei darf nicht über die Firma gesprochen werden. Ihr müßt versuchen ein positives Hauptgesprächsthema zu finden, damit wieder Freude, Lachen in eure Beziehung kommt, dass würde auch das Selbstbewußtsein und Selbstwertgefühl deiner Frau stärken und sie wäre dann nicht mehr so anfällig gegenüber den Attacken auf ihrem Arbeitsplatz. Selbst kündigen würde ich vorerst auf gar keinen Fall, es sei denn, sie ist auf das Geld nicht angewiesen und kann es sich finanziell leisten, arbeitslos zu sein und anschließend von Hartz 4 leben zu müssen. Wegen der Lücke im Lebenslauf braucht man sich auch keine Gedanken machen, insbesonders dann nicht wenn aus dem späterem Arbeitszeugniss klar hervorgeht, dass sie auf eigenen Wunsch gekündigt hat. Der Grund sollte aber ein fammiliärer oder ein Weiterbildungsgrund sein, dass macht sich immer gut. Ansonsten sollte man Heutzutage ein festes Arbeitsverhältniss nicht so einfach wegwerfen, denn der Kampf um einen neuen Arbeitsplatz ist hart und rauh.

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    Antwort von Lousyl Lousyl

    also in dem fall ,würde ich zum arzt gehen ,krank schreiben lassen ,dann den chef aufsuchen ihm mal die situation schildern und nach ablauf der krankenzeit kündigen. Denn was bringt ihr das dort weiter zu arbeiten ,sie scheint ja nicht den mut zu haben,das offen anzusprechen. in der zeit wo sie krankgeschrieben ist ,kann sie bereits schon nach einem neue job suchen ,via arbeitsamt,via internet ich würde mir das nicht antun ,denn es leidet nicht nur sie ,sondern die ganze familie ,außerdem macht das krank

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    Antwort von Zander1961 Zander1961

    Schwierig.

    Das man ein Attest bekommen kann und dann nicht gesperrt wird höre ich das erste mal.

    Gibt es denn in der Firma keinen Betriebsrat? Der sollte normalerweise dagegen etwas unternehmen können.

    Es gibt Moppingberatungsstellen. Wart ihr da schon mal?

    Vorschnell die Flinte ins Korn werfen ist nicht gut.

    Wenn eine andere Arbeit in Aussicht wäre würde einer Eigenkündigung auch nichts im Wege stehen.

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    Antwort von lephie lephie

    ich find das ziemlich traurig , dass erwachsene menschen dagegen nichts slebst tun können , dass sie sich nicht durhcsetzten können usw . ich weiß ja nicht um was es sich hier genau handelt , aber vielleciht sollte sie einfach weghören oder denen mal die meinung sagen

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    Antwort von RamsesII RamsesII

    Gar keine, Anwalt einschalten ist die beste Lösung.

    Kommentar von Zander1961 Zander1961Zander1961

    Ein Anwalt kostet Geld und macht gar nichts. Wenn man natürlich bei der Gewerkschaft ist ist ein Anwalt gratis im Paket.

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