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Arbeitsverhältnis selber kündigen

Frage von strandmaus strandmaus

Hallöchen,

mein Freund arbeitet seit über 2 Jahren in Nachtschicht als Helfer in einer Feuerverzinkung. Nun gibt es immer wieder Ärger mit den Kollegen und letztendlich dann auch immer wieder mit dem Chef. Er sucht sich schon eine ganze Weile lang nebenbei einen neuen Arbeitsplatz, bisher allerdings erfolglos. Heute morgen kam er nach Hause, total erschöpft und nervlich am Ende und meinte er will nicht mehr und er wird nun kündigen.

Was passiert dann, sicher wird er eine sperre angedroht bekommen vom arbeitsamt doch hat er vielleicht die möglichkeit sich zu äußern und seine situation zu schildern um einer möglichen sperre zu umgehen?

Und was ist wenn sie ihn doch sperren? Wie lange können Sie das und wovon lebt er in der Zeit?

Kennst sich da jemand aus?

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Antworten (15)

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    Antwort von Pauli1965 Pauli1965

    Er sollte zum Amt gehen und seine Situation schildern. Aber um eine Sperre wird er nicht herum kommen denke ich. Die wird, wenn er Pech hat 3 Monate sein. Wovon er dann lebt, ist sein Problem. Lieber intensiv weiter suchen und die Zähne solange zusammen beissen.

    Kommentar von Nellina NellinaNellina

    DH

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    Antwort von pilot350 pilot350

    Ja, er soll bevor er kündigt zum Arbeitsamt gehen und mit seinem Vermittler über die Situation sprechen, die Meinung des Vermittlers einholen, die meist Verständnis zeigen und erst dann kündigen damit ihm keine Nachteile entstehen und er vom ersten Tag an Alg1 erhält.

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    Antwort von user287 user287

    Sperre 3 Monate, wenn der Grund für die Kündigung nicht ausreichend nachvollziehbar ist. Er sollte sich seinen Zustand am besten von einem Arzt attestieren lassen!

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    Antwort von Tervetuloa Tervetuloa

    Hallo, ich habe meine letzte Arbeit selbst gekündigt. In dem Augenblick, wo Du die Kündigung einreichst (4 Wochen Kündigungsfrist), hast Du 3 Werktage Zeit, Dich bei der Agentur als arbeitssuchend zu melden, geht man später hin, gibt es Kürzungen. Dort bekommst Du dann Unterlagen mit, die Du ausfüllen musst, u.a. einige Formulare für die Leistungsabteilung. Diese Formulare enthalten Fragen, warum Du gekündigt hast, ob Du versucht hast über die Probleme mit Deinem Vorgesetzten zu reden usw. Ich habe damals die Formulare ausgefüllt und zusätzlich 6 Seiten geschrieben, warum ich gekündigt habe. Mein Hauptgrund war Mobbing und der wurde von der Leistungsabteilung anerkannt, so dass ich keine 3-monatige Sperre bekommen habe. Es steht nicht von vornherein fest, dass man eine Sperre bekommt. Gesundheitliche Gründe werden auch von der Agentur anerkannt, dann muss aber ein ärztliches Gutachten her. Überlegt es Euch genau, seid Euch der Konsequenzen bewusst und dann entscheidet Euch! Viel Glück!

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    Antwort von shrek68 shrek68

    Kündigt er, bekommt er 3 Monate kein Geld vom Amt.

    Wird ihm gekündigt, bekommt er Geld, aber eventuell noch schwerer eine Stelle.

    Ein Dilemma, das die Ämter null interessiert.

    Kommentar von shrek68 shrek68shrek68

    Was würde denn passieren, wenn er mit dem Arbeitgeber redet u. diesem signalisiert, dass er gegen eine Kündigung des Arbeitgebers keine Einwände hätte?

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    Antwort von WeVau WeVau

    Wenn das so ist wie du es schilderst würde ich mich kündigen lassen.Nachdem ich mich erst mal eine Zeitlang erholt habe. Er soll mal zum Arzt gehen. Kündigung erfolgt dann nach einer Zeit von alleine.

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    Antwort von knattertatter knattertatter

    Er kann sich ja erst mal Krank scheiben lassen wenn er so erschöpft ist wegen dem Stress und wenn er deshalb krank ist könnte man da leichter etwas machen

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    Antwort von bienemaja79 bienemaja79

    Eine Sperre kann er eventuell nur umgehen wenn er sich bevor er kündigt mit dem Amt in Verbindung setzt und zusammen mit denen Entscheidet wie es weiter geht..

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    Antwort von Thassos Thassos

    Wenn er vorhat, dort zu kündigen, soll er erst mal einen Krankenschein nehmen, wegen Mobbing und seelischer und körperlischer Belastung. Dann mal ne Woche arbeiten und wieder krank schreiben lassen. Dann hat er durchaus die Möglichkeit aus diesem Grund zu kündigen. Wenn er es dem Amt so darlegen kann, bekommt er auch keine Sperre. Er kann dann den Arzt von der Schweigepflicht befreien, so dass das Amt sich Auskünfte holen kann.

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    Antwort von Hummm Hummm

    Er bekommt 100pro eine Sperre, er muss dann von seinem Ersparten leben. Man muss erst einen neuen Job haben, wenn man selbst kündigen will.

    Kommentar von Thassos ThassosThassos

    Nicht 100pro, sonst konnte doch jede Arbeitgeber machen was er will mit den Menschen, wenn es um Mobbing geht, ist auch das Amt einsichtig.

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    Antwort von eichorn eichorn

    Er soll auf alle Fälle sofort noch vor der Kündigung zum Amt.Dort schildert er diese unerträglichen Zustände.In Ausnahmefällen giebt es keine Sperre vom Amt bei selbskündigung.Anderen Falls bis zu 3 Monaten

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    Antwort von konny27 konny27

    Soviel ich weiß,sperren sie bis zu 3 Monaten.Laß ihn erst einmal zum Arzt gehen,bei längerer Krankheit und immer wieder krank,schmeißen sie ihn eventuell selber raus

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    Antwort von Memmenie Memmenie

    also wenn er so fertig mit den nerven ist sollte er zum arzt. Erstmal wird er ihn krankschreiben. Dann würde ich aufs arbeitsamt gehen und denen den fall vortragen ( nicht mehr zumutbar dort zu arbeiten).

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    Antwort von DollyPond DollyPond

    er wird eine sperre von drei monaten bekommen. besser wäre es, er sucht sich zuerst einen neuen arbeitsplatz und kündigt erst dann.

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    Antwort von rokkabella86 rokkabella86

    Wenn er kündigt, dann bekommt er eine Sperre von 3 Monaten und muss die Hand aufhalten, wenn er Leben möchte. Es gibt aber die möglichkeit beim Sozialamt die Situation darzustellen und so bekommt er in der zeit zumindest ein bisschen geld.

    Alternativ kann er auch einfach nicht mehr zu arbeit gehen, dann wird er gekündigt und hat anspruch auf AG1.

    Kommentar von Pauli1965 Pauli1965Pauli1965

    Da kann er auch gesperrt werden, wenn er es mutwillig macht.

    Kommentar von Thassos ThassosThassos

    Wenn er einfach nicht mehr zur Arbeit geht und dann gekündigt wird, bekommt er die Sperre auf jeden Fall, ist kein guter Rat.

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