Frage von knuddel1406, 42

Arbeitsunfall im EQJ ( Einstiegsqualifizierungsjahr)?

Hallo, meine Tochter hatte ein EQJ angefangen. 10 mon Praktikum. Sie hatte dann Ende des 1. Monats einen Arbeitsunfall. Sie ist vom Pferd gefallen, welches sie reiten sollte. sie war bewusstlos und hatte mehrere starke Prellungen und auch Brüche. der Unfall war Okt. 2014 und wir haben jetzt immer noch die Rennerei mit den Ärzten etc. ( März 2016 ) Wo außer bei einem Anwalt bekomme ich raus, was sie als Praktikantin machen durfte, sprich war es rechtens dass sie aufs Pferd durfte??? Sie muss jetzt sogar die 11. Klasse wiederholen, weil sie zu viele Fehlstd hat. Wer kommt für sowas alles auf?? Hätte sie vielleicht auch einen finanziellen Anspruch???

Danke für Eure Infos

Antwort
von Lumbago666, 19

Dir geht es hier um den Verdienstausfall, der durch das Wiederholen eines Schuljahrs entstanden ist. 

Bei sowas geht es ja je nach beruflicher Zukunft um Beträge  im fünf bis sechsstelligen Bereich. Hier würde ich Dir zwingend raten, Rat nicht in irgendeinem Internetforum zu suchen. Such Dir einen qualifizierten Rechtsanwalt. Bei den Beträgen bist Du dort besser aufgehoben. 

Die Meinung, die Dir hier jemand geben kann, sind keine qualifizierte Rechtsberatung, sondern nur die Meinung von Privatpersonen. 

Meine Meinung: Falls dein Kind noch unter 18 ist könnte evtl. die Fürsorgepflicht des Arbeitgeber verletzt worden sein, weil wenn ich mir recht erinnere besonders gefährliche Tätigkeiten ausgeschlossen sind. Beim Reiten besteht eine besondere Gefahr, hier wäre ggf. die Erlaubnis des Erziehungsberechtigten erforderlich. Dann könnte man eine Fürsorgepflichtverletzung des Arbeitgebers konstruieren... Wenn dein Kind über 18 war, dürfte das schwierig werden. 

Viele Grüße

Lumbago

Kommentar von knuddel1406 ,

Danke Euch. Wir sind beim Anwalt da es mittlerweile Folgeschäden gibt und wir immer noch mit KG und Ärzten zugange sind

Antwort
von Lokicorax, 26

Hoi.

Da es sich hier um eine richtiges Beschäftigungsverhältnis handelte, sollte die Berufsgenossenschaft hier Ansprechpartner sein.

Ansprüche hat man nur, wenn eine Verletztenrente im Raum steht oder der Betrieb schuldhaft handelte(Schmerzensgeld).

Die Rechte und Pflichten ergeben sich doch aus dem Ausbildungsverhältnis bzw. dem Vertrag. Wenn dort auch reiten als Teil der Ausbildung/Arbeit ist, hat doch niemand einen Fehler gemacht.

Ciao Loki  

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