Arbeitsunfähig wegen Depressionen und mehr, wie dem Arzt sagen?

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9 Antworten

Bin auch dafür, es einfach so zu sagen, aber vorsicht: Es gibt leider auch heutzutage noch Hausärzte, die mit Depressionen gar nichts anfangen können und das als Faulheit abtun. Sollte dir das bei deinem passieren, versuche cool zu bleiben. Sollte dir das passieren, suchst du dir einen neuen Hausarzt. Am besten vorher mal im Bekanntenkreis nach Erfahrungen fragen (ruhig auch Richtung Krankschreibung, denn die brauchst du ja nun als erstes).

Wenn du dich langfristig schlecht fühlst, solltest du dir eine Überweisung zu einem Facharzt (Psychiater) ausstellen lassen.

Vosicht auch vor übereilter Medikamenteneinnahme (Antidepressiva)! Hausärzte dürfen die zwar verschreiben, haben aber oft keine Ahnung von den Dingern. Sie machen definitiv abhängig, was man dir aber so nicht sagen wird. Da sollte dann besser ein Facharzt das richtige Mediakment verordnen.

Alles Gute!!

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Kommentar von Seanna
02.11.2015, 07:52

Wo hast du denn her, dass Antidepressiva abhängig machen?!

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Kommentar von NotHappyEnogh
02.11.2015, 08:47

Ich suche ja schon eine Klinik, habe auch einen Therapeuten, allerdings hat der seine Praxis weiter weg und so einfach kann ich da nicht hin..

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Kommentar von Kolchose
02.11.2015, 09:03

Naja, wenn der Therapeut weit weg ist und du da nicht hin kannst, bringt der dir nichts...wie läuft denn überhaupt die behandlung dort? Normalerweise hat man wöchentliche termine... Was hast du für ein Verhältnis zu deinem hausarzt? eingangs fragtest du, wie du dem das mit den depressionen sagen kannst. wenn du eine therapie macht, weiß der doch längst bescheid?! er muss ja einen bericht zur bewilligung der therapie geschrieben haben für die KK. dann weißt du doch, wie man dem das sagt...Oder wars ein anderer? versteh das nicht so ganz.

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Kommentar von NotHappyEnogh
02.11.2015, 09:31

Das mit dem Therapeuten ist eine komplizierte Geschichte. Meine Freundin ist in einer psychiatrischen Klinik, die war die einzige, die von meinen Depressionen wusste. Allerdings hat sie das so fertig gemacht, dass die Uhren Therapeuten davon erzählt hat. Der hat ihr geraten dass ich mal komme. Sie meinte, sie würde gerne dass ich sie besuche komme, das habe ich auch gemacht. Was ich nicht wusste war, dass sie mit mir darüber reden wollte. Es kam, wie es kommen musste. Der Erzieher hat davon Wind bekommen, mit dem Therapeuten geredet und eine Woche später durfte ich auch mit dem Oberarzt reden. Der ist jetzt mein Therapeut. Normalerweise ist das mit Auto kein Thema, aber meine Eltern sind dienliche nicht zu Hause, also kann ich da nicht hin. Und mit Zug bin ich bestimmt 3 std unterwegs.

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Ob du arbeitsunfähig bist, kannst du nicht selbst entscheiden. Entweder du gehst zum Arzt und spielst mit ihm mit offenen Karten, oder du bist eben nicht arbeitsunfähig.

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Kommentar von NotHappyEnogh
03.11.2015, 14:57

Auf meiner Einweisung steht beginnende arbeits- und schulunfähigkeit. Allerdings kommt die eben von meinem Therapeuten. Kann auch der die krankschreibung schreiben? Und brauche ich die wirklich? Ich meine, Bewerbungen habe ich geschrieben, und ich werde eh bald 18.

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Kommentar von Kolchose
03.12.2015, 12:42

Das ist so nicht richtig. Natürlich braucht es einen Arzt, der einem die Krankschreibung ausstellt. Aber ob man arbeitsfähig ist oder nicht, das entscheidet nicht der Arzt, das kann man nur selbst beurteilen. Ein entsprechend geschulter Arzt schreibt einen auch krank wenn man sagt, dass man aufgrund von Depressionen nicht arbeitsfähig ist. Wie will er denn auch messen, ob man unfähig ist oder nicht? Er kann ja nur bis vor die Stirn schauen...

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So einfach ist das alles nicht. Zum einen bist du mit 17 noch schulfplichtig, du musst also irgendwas machen. einfach zu Hause bleiben geht schon aus dem Grund nicht. Du wirst dich also wohl oder über krankschreiben lassen müssen. Das geht aber erst mal nur für 6 Wochen. Und das muss entweder dein Hausarzt machen oder dein Psychologe. Es kann aber auch gut sein, das das Amt/die Behörde ein Amtsärztliches Attest fordert.

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Kommentar von NotHappyEnogh
02.11.2015, 18:01

Reicht das wenn da eine beginnende schul- und Arbeitsunfähigkeit geschrieben ist? Ich werde in einem Monat eh 18..

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Kommentar von NotHappyEnogh
02.11.2015, 19:29

Hat mein Psychologe geschrieben^^

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"So wie es ist", das ist meistens nicht so einfach wie es klingt. Das Gespräch habe ich auch schon hinter mir und es kann einen furchtbar nervös machen. Aber im Grunde ist es richtig. Einfach hingehen und ihm von deinen Depressionen erzählen. Wenn es dir zu unangenehm ist am Besten jemanden mitnehmen, der dir zur Seite steht, Eltern, Freund, oder wen auch immer.

P.S.: Wenn du schon einen eigenen Sachbearbeiter beim Amt haben solltest kannst du dich an einen sogenannten Fallmanager verweisen lassen. Die sind weit kompetenter, verständnisvoller und ein wenig besser geschult für Fälle, wo vor der Arbeitsaufnahme noch etwas zu klären ist (z.B. Depressionen).

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Du kannst dich auch von dem Arzt krankschreiben lassen, der deine Depressionen behandelt. Und was wäre so schlimm daran, deinem Hausarzt zu sagen, was Sache ist?

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Kommentar von NotHappyEnogh
02.11.2015, 08:50

Mein Hausarzt ist so ein Typ "suizidgedanken? Sofort in die Klinik".angeswhen davon will ich nicht noch mehr Leute davon erzählen. Brauche ich echt nicht

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Wenn du eine Krankschreibung bekommen willst, musst du ihm wohl oder übel von deinen Problemen erzählen.... Erzähle ihm einfach, dass du Depressionen hast, und wo sie herkommen und dass ein Klinikaufenthalt geplant ist.... Keine Sorge - der Arzt hat Schweigepflicht.

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Hallo,

deine Eltern sollten dich unterstützen und nicht "nur" an das Geld denken! Sind die denn so knapp bei Kasse?

Hol dir einen Krankenschein. Dein Hausarzt ist dafür da. Warum hat man dich denn nicht sofort krank geschrieben, dort wo dir die Einweisung in die Klinik verschrieben worden ist?

Vergesse aber nicht, daß dieser Aufenthalt in der Klinik eine Hilfe ist, so daß du einen Weg zur Bewältigung deiner Ängsten findest. An dir selbst mußt du immer arbeiten, ob du in der Klinik bist oder nicht. Im Grunde genommen, müssen wir alle an uns selbst arbeiten. Das gehört zum Anpassungsprozeß an den Lebensgegebenheiten. Nur machen wir alle dies mehr oder weniger "automatisch".

Wichtig ist es, auch körperlich in einer guten Verfassung zu sein.

Alles Gute für den Klinikaufenthalt.

Emmy

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Irgendwer muss ja die Diagnose gestellt haben. Derjenige sollte dann auch Krankschreiben bzw mit dem Hausarzt reden (NACH dem persönlichen Gespräch deinerseits!).

"Ich arbeite nicht und ich will auch nicht" - was man will, ist hier nicht so entscheidend, sondern nur, ob man objektiv KANN. Und das entscheidet der Arzt, nicht der Patient.

Dauerkrankschreibung während Leistungen vom Amt bedeutet übrigens, dass man ganz schnell beim medizinischen Dienst der Krankenkassen landet und die lange Zeit dort rechtfertigen muss. "Ich will nicht" oder "mir geht's ja so schlecht" ohne fundierte Diagnostik und strenge medizinische Indikation hilft einem da nicht unbedingt.

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Kommentar von NotHappyEnogh
02.11.2015, 09:27

Ich habe eine Überweisung in die stationäre Therapie mit der Diagnose schwere Depression mit beginnender arbeits- und schulunfähigkeit. Ich will nicht arbeiten, um einen weil ich nicht kann und zum anderen weil ich in spätestens 8 Wochen in der Klinik bin.

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Kommentar von Seanna
02.11.2015, 09:48

Ich kritisiere nicht die Tatsache der Arbeitsunfähigkeit, sondern weise dich auf die Notwendigkeit der ärztlichen Unterstützung und die Konsequenzen beim Amt hin. Ob du kannst oder nicht, kann ich gar nicht beurteilen. Sorry falls das anders ankam.

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Kommentar von NotHappyEnogh
02.11.2015, 10:46

Ich habe ja einen Therapeuten, mein Hausarzt weis da trotzdem nichts von.

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So wie es ist.

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