Wie kann ich meine Arbeitsstelle fristlos kündigen?

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7 Antworten

Wenn sie Schmerzen hat, die sie "nicht mehr aushält", - wir überlegen mal bitte selbst, was dahinter steht, wenn wir diesen Satz aussprechen - und dieses schon arztschriftlich belegen kann, heißt, ihr gesundheitlicher Zustand eine Fortführung des Arbeitsverhältnisses nicht zulässt und somit der Ablauf der Kündigungsfrist nicht zumutbar ist, liegt ein Grund nach Paragraph 626 BGB vor.

Demnach kann sie sehr wohl, auch in diesem Fall, außerordentlich fristlos kündigen.

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Du kannst nicht einfach von heute auf morgen kündigen. Du hättest doch auch etwas dagegen, wenn der Betrieb dich einfach auf die Straße setzen würde.

Es wäre ohne weiteres möglich gewesen, mit dem neuen Arbeitgeber eine Vereinbarung zu treffen, dass du zwei Wochen später anfängst.

Wo soll deine jetzige Firma denn so schnell einen Ersatz herbekommen? 

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Kommentar von xxNoName
26.11.2015, 23:05

Ich hab nicht ohne Grund nach neuer Arbeit gesucht, die Rückenschmerzen sind nicht mehr auszuhalten

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??? Warum so schwer ???

Kündige fristgerecht und lass dich krank schreiben! Ist dein Chef selber schuld wenn er auf die 2 Wochen besteht! Warum willst du das Geld dafür verschenken?

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Kommentar von xxNoName
26.11.2015, 21:25

Fange nächste Woche den neuen Job an, deshalb muss es fristlos sein..

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die Wirbelsäulenverkrümmung hast du ja sicher schon länger und diesen Job angenommen. Da muss ich deinem Chef Recht geben: Du musst dich an die Kündigungsfrist halten. Wenn der Arzt die Tätigkeit unzumutbar findet, soll er dich krank schreiben. Eine fristlose Kündigung rechtfertigt das nicht!

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Wenn du ein Atest für 2 Wochen hast und eine 2 wöchige Frist hast dann musst du solange nicht da hin gehen, perfekt oder? Und bezahlen muss er dich.

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Kommentar von DerHans
26.11.2015, 22:54

Dann darf die neue Stelle aber auch nicht angetreten werden.

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Nein, das ist kein Grund für eine fristlose Kündigung.

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Deine gesundheitlichen Probleme rechtfertigen in diesem Fall keine fristlose Kündigung.

Dein Arbeitgeber kann, wenn Du das Arbeitsverhältnis trotzdem vertragswidrig beendest, Schadenersatz geltend machen, sofern er einen Schaden tatsächlich nachweisen kann, der durch Deine Vertragsverletzung entstanden ist. Und auch wenn bei einem Schaden grundsätzlich das Verschuldungsprinzip gilt, gibt es doch Arbeitsgerichte, die einen Schadenersatzanspruch verneinen, wenn der Schaden auch ohne Vertragsverletzung entstanden wäre (z.B. wenn du plötzlich erkrankt wärst).

Deine Information "habe ich laut Vertrag 'als vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt'? Wenn ja kostet es den ganzen Brutto Monatslohn." lässt mich annehmen, dass es eine Vereinbarung zu einer Vertragsstrafe gibt.

Sollte das so sein, dann wäre eine Vertragsstrafe in Höhe eines ganzen Brutto-Monatslohn bei einer Kündigungsfrist von 2 Wochen aber nicht erlaubt; möglich wäre in diesem Fall eine Vertragsstrafe in Höhe eines halben Monatslohns. Die Konsequenz wäre, dass die Klausel zur Vertragsstrafe insgesamt unwirksam wäre (das wäre sie übrigens auch, wenn die Strafe nicht auch für Vertragsverletzungen durch den Arbeitgeber gelten würde, sondern nur für Dich).


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Kommentar von WimpernKlaus
28.11.2015, 09:26

das stimmt ja nun mal gar nicht !!!

Wenn sie Schmerzen hat, die sie "nicht mehr aushält", - wir überlegen mal bitte selbst, was dahinter steht, wenn wir diesen Satz aussprechen - und dieses schon arztschriftlich belegen kann, heißt, ihr gesundheitlicher Zustand eine Fortführung des Arbeitsverhältnisses nicht zulässt und somit der Ablauf der Kündigungsfrist nicht zumutbar ist, liegt ein Grund nach Paragraph 626 BGB vor. 

Demnach kann sie sehr wohl, auch in diesem Fall, außerordentlich fristlos kündigen. 

Es ist oft dieses empfehlende, gefährliche Halbwissen, was die Leute davon abhält, sich für ihre Rechte und in diesem Fall vor allen Dingen für ihre Gesundheit einzusetzen.

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