Arbeitsrecht und Versetzung?

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2 Antworten

  • Zu a.: Ja, das darf er wohl. Du schreibst, dass Du auf Wechselschicht Vollzeit angestellt bist, d.H. er kann Dich auch in der Tagschicht einsetzen. Dass da keine Nachtzulagen gezahlt werden liegt in der Natur der Sache, da wirst Du wohl mit leben müssen.
  • Zu b.: Ja, aber nicht dauerhaft. Aus betrieblichen Gründen können sicher auch mal Arbeiten zugewiesen werden, die nichts mit der eigentlichen Anstellung zu tun haben, allerdings darf das m.W.n. kein Dauerzustand sein, und was am wichtigsten ist: an dem vertraglich zugesicherten Lohn bzw. Gehalt darf sich nichts ändern, was für Dich negativ ist (bevor Du fragst: keine Nachtzulagen am Tage ist eine andere Baustelle). Er dürfte Dich also nicht zu Hilfsarbeiten einteilen und Dir nur noch das Gehalt bzw. den Lohn einer Hilfskraft zahlen.

Vielleicht solltest Du mal mit Eurem Betriebsrat schnacken (falls es einen gibt), oder Dich an Deine Gewerkschaft wenden und Dich ggf. beraten lassen. Und falls Du kein Gewerkschaftsmitglied sein solltest solltest Du das dringend nachholen: unter

www.fau.org/ortsgruppen
findest Du bestimmt auch in Deiner Gegend Ansprechpartner.
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Kommentar von Tiffeny2910
04.12.2015, 02:39

Joah werde mal mit Betriebsrat reden. Und Gewerkschaftsmitglied bin ich schon lange. Mit Vollzeit Wechselschicht meine ich 12h Arbeitszeit, Sonntags, Feiertags und Nachtschichten. Tagschicht wäre dann nur noch 8h und Mo-Fr. Ich weiß nicht, ob das so einfach ist...  Wie gesagt, ich rede mal und Frage nach. Danke dir.

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das kann sooo nicht beantwortet werden, weil deine arbeitsvertragsbedingungen nicht bekannt sind.

sehr oft sind nämlich die möglichkeit  wechselnder arbeitsplätze bestandteil eines arbeitsvertrages.

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