Frage von jannamaria, 39

Arbeitsrecht aufhebungsvertrag unterschrieben?

Hallo Leute , unzwar hab ich ein Problem . Ich bin bzw war noch vor 3 Tagen im 2 Ausbildungsjahr am Dienstag wurde mir unterstellt geklaut zu haben . Ok in dem Moment war es natürlich ein Schock für mich und mehr als zu sagen das ich es nicht mache konnte ich nicht. Mir wurde nicht geglaubt. Da der Chef aber kein Vertrauen zu mir hat und die kassenabrechnungen ihn erst recht nicht davon überzeugen das ich nicht klaue hat er mir die Kündigung vor die Nase gelegt oder den aufhebungsvertrag. Es war ein Schock Moment für mich ich musste erstmal schlucken und hab den aufhebungsvertrag unterschrieben. Er hat mir den Stift dahin gelegt und so gesehen gewartet bis ich was unterschreibe. Er hat keine Beweise dafür das ich geklaut habe er hat mir Sachen unterstellt unglaublich. Ich bin azubi mich kann er doch nicht einfach so kündigen nur weil in den kassenabrechnungen oft was nicht stimmt ich war ehrlich und hab gesagt das ich diese Abrechnung nicht ernst nehme. Ich meine wenn ich geklaut hätte und er Beweise hätte wie zb. Zeugen oder Video Aufnahmen wäre es alles kein Problem gewesen aber er hat keine Beweise und Anscheind reichen ihn die Beweise bei der kassenabrechnung da oft bei mir schief lief. Ich kann den Vertrag innerhalb 1 Woche wiederrufen kann mir jemand helfen oder evt Tipps geben wie ich mein Arbeitsplatz zurück bekommen könnte ob ich ihn wieder bekommen könnte .? Danke im Voraus ❤️

Antwort
von testwiegehtdas, 10

Ich würde mich, möglichst noch heute, an die zuständige IHK wenden.

Die können dir da helfen.

Da du gezwungen wurdest zu unterschreiben (immerhin wurde dir mit unterschreiben oder Kündigung gedroht), ist das nicht rechtens.

Die Frage ist, ob es überhaupt Sinn ergibt dort die Ausbildung fortzuführen. Immerhin ist das Vertrauen seitens deines Chefs weg, ich glaube nicht, dass das dem Arbeitsklima gut tut.

Vielleicht können die dir helfen schnell einen neuen Platz zu finden.

Zudem können sie dich besser beraten was du nun tun kannst oder solltest als wir hier.

Kommentar von jannamaria ,

Hab mich ein Tag nachdem das passiert ist an die ihk Gewand. Die waren auch sehr erstaunt als sie den aufhebungsvertrag gelesene haben. Ich will den Vertrag ja wiederrufen es ist mir eigentlich relativ was die Chefs über mich denken meine Ausbildung will ich da zu enden bringen und ich hab Glück das meiem Arbeitskollegen alle hinter mir stehen und mich unterstützen

Kommentar von testwiegehtdas ,

Wenn du wirklich nicht geklaut hast, daher auch keine Beweise vorliegen, würde ich den Aufhebe-Vertrag einfach widerrufen und schauen was passiert.

Am besten vor Zeugen (möglichst noch jemanden außer Arbeitskollegen, falls die am Ende Stress bekommen und aus Angst um den Arbeitsplatz nichts sagen wollen; nehme am Besten eine Freundin oder Mutter mit, je mehr Zeugen umso besser, aber nicht übertreiben) deinen Wiederruf überreichen. Ohne Briefumschlag, damit die Zeugen ihn sehen und sicher sagen können dass der Widerruf rechtzeitig bei deinem Chef an kam und er nicht sagen kann da war was ganz anderes im Umschlag oder so. Denn es ist wichtig, dass der Wiederruf rechtzeitig beim Chef ankommt.

Kündigt dich dein Chef dann, wirst du dagegen wieder Wiederspruch einlegen und zur Not klagen müssen. 

Antwort
von DerHans, 17

  Da solltest du dir Hilfe von der IHK holen. 

Ein "abgepresster Aufhebungsvertrag" ist ungültig.

Kommentar von jannamaria ,

Was bedeutet abgepresst?

Kommentar von DerHans ,

Wenn er droht, sonst fristlos zu kündigen, setzt er dich damit ja unter Druck.

Für den Aufhebungsvertrag braucht er keine Beweise vorzulegen. Für eine fristlose Kündigung müsste er den Grund BEWEISEN

Antwort
von FGO65, 12

Aufhebungsvertrag ist keine Kündigung im klassischen Sinne. War ein Fehler, zu unterschreiben

Antwort
von KleinerEngel18, 16

Wenn du den Aufhebungsvertrag zurückziehst, dann steht immer noch die Kündigung im Raum. Diese Kündigung wegen Diebstahl ist rechtlich gesehen in der Ausbildung okay, da dein Chef ja einen Grund hat dich zu kündigen.

Du könntest dann mit einem Rechtsanwalt gegen die Kündigung vorgehen, denn wie du sagst, dein Chef hat keine Beweise gegen dich.
Auch wenn du durch ein Gericht dann deinen Ausbildungsplatz wieder bekommst, hast du dort wahrscheinlich kein schönes Ausbildungsleben mehr, denn du hast dich sozusagen wieder in den Betrieb reingeklagt und das kann man so sehen: Wir wollen den Azubi eigentlich nicht, aber wir können ihn nicht loswerden.

Antwort
von meini77, 15

natürlich stehst du als azubi unter besonderem schutz aber gerade bei schwerwiegenden vergehen kann auch einem auszubildenden gekündigt werden ein aufhebungsvertrag ist die schlechteste variante da du dann unter umständen keine unterstützung vom arbeitsamt erhältst wenn du arbeitslos sein solltest wende dich am besten an die für dich zuständige kammer und lasse dich beraten selbst wenn du den aufhebungsvertrag widerrufen könntest solltest du dir überlegen ob du in diesem betrieb weiterarbeiten möchtest wenn das betriebsklima so voller misstrauen ist.

Außerdem wäre es sinnvoll, wenn Du etwas schreibst, künftig Satzzeichen, die Groß- und Kleinschreibung und Absätze zu verwenden.

Das erleichtert das Lesen ungemein.

Kommentar von jannamaria ,

😬oki

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