Nach meinen Informationen muss ein Personalgespräch vertraulich behandelt werden. Ist ein Gespräch mit der Leitung eines Vereins über Differenzen mit einem anderen Vereinsmitglied damit vergleichbar?
Konkreter Anlass: es geht hier um Mobbing in einem Musikensemble. Der Verantwortliche hat statt des vereinbarten Dreiergesprächs die betroffene Person allein befragt, welche natürlich alles leugnet, und ausserdem mit anderen Mitgliedern gesprochen, um deren Meinung einzuholen, ohne dass ich eine Chance hatte, meine Argumente in diese Befragungen einzubringen. Danach hat er mir mitgeteilt, dass er sich aus der Verantwortung zieht und ich den Streit allein lösen müsse. Meine Bemühungen, seinen Vorgesetzten einzuschalten, brachten mich ebenfalls nur an den Ausgangspunkt zurück und ich muss befürchten, dass auch er mein Anliegen mit Dritten kommuniziert hat, zumindest mit dem (leider recht geschwätzigen) Leiter des Ensembles. Was kann ich tun - ausser die Gruppe verlassen? Habe ich irgend eine Handhabe? Wie kann ich meinen Ruf retten?
Eine Satzung gibt es leider nicht. Der Leiter müsste allerdings einen Arbeitsvertrag haben, sein Vorgesetzter wiederum ist im Ehrenamt und ich auch. Wobei sein Ehrenamt höchstwahrscheinlich eine schriftliche Basis hat da er erster Vorstand ist. Danke für den Tipp bzgl. Mediatoren, ich mach mich da mal schlau.
Jeder Verein m u ß eine Satzung haben!
Es ist kein richtiger Verein, nur so etwas Ähnliches: es ist ein Kirchenchor.