Frage von Grimler, 36

Arbeitsplatzwechsel kurz nach Beginn der Tätigkeit?

Eine Frage, wie ihr hier vorgehen würdet:

Habe mich nach einer etwas längeren Bewerbungsphase für den Job bei einem kleinen StartUp entschieden, die mir noch direkt beim Vorstellungsgespräch zugesagt hatten. Ich hatte zwar noch andere Bewerbungen offen, habe aber zur Sicherheit zugegriffen und den Job auch sehr kurzfristig angetreten. Nach nur zwei Wochen merke ich aber, dass in dem Betrieb noch alles drunter und drüber läuft und die Zukunftsaussichten sehr vage sind. Ich habe schon jetzt das Gefühl, hier nicht glücklich zu werden, abgesehen von der Unsicherheit, wie sich die Firma überhaupt entwickeln wird.

Jetzt hatte ich noch ein paar andere Bewerbungen offen, wo jetzt auch schon wieder eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch gekommen ist. Noch dazu von einer größeren Firma mit bestimmt besseren Rahmenbedingungen. Zudem habe ich weitere Stellen gesehen, auf die ich mich eigentlich noch gerne bewerben würde.

Ich habe natürlich das Problem, dass in dem StartUp aber alle voll auf mich bauen, jedoch ohne zu wissen, dass ich eigentlich schon eher weg will. Außerdem ist es jetzt auch nach so kurzer Zeit schwierig, sich tagsüber für die Vorstellungsgespräch frei zu nehmen.

Würdet ihr eher mit offenen Karten spielen und sagen, dass man unglücklich ist und sich schon wieder anderweitig orientiert? Oder lieber noch auf Nummer sicher gehen - könnte ja auch gut sein, dass aus den anderen Bewerbungen allesamt nichts wird? Habe schon Skrupel, jetzt einfach nach 2-3 Wochen aufzuhören, ohne was neues zu haben.

Antwort
von Maprinzessin, 18

Eine Ex Arbeitskollegin von mir hatte einen Job angenommen ca. 1 Monat später hat ihre Traumfirma ihr zugesagt, sie hat dann dort den Job angenommen und den anderen gekündigt

Sie ist sehr glücklich darüber

nur du kanst für dich entscheiden was das richtige ist, wenn dein Bauchgefühl wirklich nicht gut ist solltest du dir einen Wechsel schon überlegen

Kommentar von Grimler ,

Danke für Deinen Kommentar. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich hier nicht glücklich werde. Mir ging es auch eher darum, wie man es der Firma verkauft. Soll man jedes mal schwindeln und einen Arzttermin vorschieben, wenn man aber eigentlich zu einem Bewerbungsgespräch geht?

Sowas ist eigentlich nicht meine Art.....

Kommentar von Maprinzessin ,

Soweit ich weis bekommst du eine gewisse Zeit frei für Bewerbungsgespräche

allerding muss du das dann Preisgeben

sonst frag mal bei den Firmen ob sie noch um 16-17 Uhr auf zeithaben?

Antwort
von Saisonarbeiterr, 20

es kann genauso gut sein, dass man dort mit dir genauso unzufrieden ist, wie du mit denen.. die können dir auch in der probezeit kündigen...  schonmal dran gedacht?

Kommentar von Grimler ,

Das ist mir durchaus bewusst. Genau deshalb habe ich ja auch geschrieben, dass mich die Unsicherheit dort etwas besorgt. Wenn sich das StartUp nicht wie geplant entwickelt, kann es natürlich sein, dass sie die Leute schon rein aus finanziellen Gründen wieder in der Probezeit kündigen müssen, selbst wenn sie mit einem grundsätzlich zufrieden wären.

Kommentar von Busverpasser ,

Dann wäre eine Kündigung das Beste für beide Parteien...

Kommentar von Nightstick ,

"Start-Up´s" sind keine gute Basis für eine Karriereplanung - wie man an diesem Beispiel deutlich sieht!

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