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Arbeitsplatzoptimierung durch Trainer, der in Firma kommt - bringt das wirklich was?

gefragt von belly am 06.01.2008 um 22:52 Uhr

VIele Firmen machen das ja bereits, von einem unabhängigen Unternehmen die Arbeitsplätze der Mitarbeiter prüfen zu lassen und die Arbeitsabläufe zu beobachten und effizient organisieren zu lassen. Dies ist ja relativ teuer, bringts das wirklich? Hat hier jemand so ein Training schonmal durchlaufen?


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Eastside
beantwortet von Eastside am 6. Januar 2008 23:07
5x
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Ja hab ich.. es war schrecklich!

Es wird alles und jedes "gemessen" und geprüft. Z.B. wie lange dauert es, den Bleistift zu spitzen und ist das überhaupt nötig, wäre es nicht besser, mit einem Druckbleistift zu schreiben... so und so ähnlich ging das wochenlang!

Im Endeffekt waren alle total verunsichert, und ziemlich genau 1 Jahr später war der Arbeitsaufwand fast der gleiche aber statt 50 Personen nur noch 47 im Betrieb.


Knowledge
beantwortet von Knowledge am 7. Januar 2008 09:31
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Wenn der Trainer ein guter Arbeitswissenschaftler ist und die Arbeitsplätze in Absprache mit euch und in Kenntnis der Arbeitsprozesse nach ergonomischen Gesichtspunkten optimiert, bringt es sehr viel. Nur wer sich bei seiner Arbeit wohlfühlt (vernünftige Infrastruktur), kann gut und langfristig gesund arbeiten, weil er sich besser fühlt. Ich wäre froh über solch eine Analyse der Arbeitsplätze. Ich gebe aber zu, dass es eine Menge "schwarzer Schafe" auf dem Gebiet gibt. Frag´ den Trainer mal nach seiner Qualifikation.


Qetan
beantwortet von Qetan am 6. Januar 2008 23:07
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Beurteilung von Arbeitsplätzen von Leuten, die in der Regel gar keinen praktischen Einblick haben. Große Modewelle zur Wegrationalisierung von Arbeitsplätzen und Verteilung von immer mehr Arbeit auf immer weniger Leute. Für die Firma, die solche Trainer beschäftigt ein lukratives Geschäft.

Kommentar von A89ef949951a983380ecdfb8443b12c3smallMacJohn am 7. Januar 2008 09:02

Kriegst Du's noch hin, die Scheuklappen Deiner Vorurteile abzulegen? Ansonsten: Je geringer die Kenntnis, desto sicherer das Urteil...

Kommentar von C457a976f16fe866efafc545a63e22fcsmallQetan am 7. Januar 2008 20:56

Offensichtlich trägst Du selber die Scheuklappen.


Guiseppe1960
beantwortet von Guiseppe1960 am 7. Januar 2008 00:35
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Solche Typen hatten wir auch mal in der Firma. Unser damaliger Chef hatte vorher die Losung ausgegeben, dass man denen bloss keine genauen Zeitangaben nennen soll. So haben wir's dann auch gemacht, für uns richtig lustig, für die Typen total frustrierend. Hat aber geholfen, in unserer Abteilung wurde niemand "wegrationalisiert". Möchte aber trotzdem nicht wissen, was die am Ende unserer Firma für den Käse in Rechnung gestellt haben...


anonym
beantwortet von Nilpe am 7. Januar 2008 00:55
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Solche Optimierer machen nur Empfehlungen, auf die man selbst auch kommen könnte oder die nur eine Scheinlösung darstellen. Am besten man rationalisiert diese Trainer weg.





Mismid
beantwortet von Mismid am 7. Januar 2008 01:42
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Diese Leute bringen ziemlich wenig, es sei denn die Mitarbeiter sind so schlecht, daß sie es gar nicht kappieren, wenn man ihnen einen Verbesserungsvorschlag machen würde. Niemand kennt sich in jedem Beruf so gut aus, daß er für alle Arbeitsplätze weiß was derjenige machen muß, wozu er in der Lage ist und was machbar ist. Es sei denn, es sind allgmeine Dinge, die jeder halbwegs denkende Mensch auch erkennen kann. Dafür braucht man aber solche Leute nicht, sondern kann dies auch intern prüfen. Außerdem sind die meisten Arbeitsabläufe individuell und verschieden mit dem gleichen Ergebnis auszuführen. Jeder macht diese so wie es für ihn am besten ist. Besser wäre es, wenn man die Mitarbeiter regelmäßg schult.
Oftmals kommen die "Optimierer" dann zu einer statischen "Lösung" und behaupten es seien z.B 3,4 Arbeitsplätze nötig. Dabei waren sie teilweise nicht mal in den jeweiligen Abteilungen, sondern haben dies nur rein rechnerisch ermittelt. Berücksichtigt haben diese aber dann nicht die individuelle Standortproblematik. Es wird dann einfach die 4 Stelle gestrichen, obwohl dann ja 0,4 Stellen zu wenig da sind. Firmen sollten sich diese Pseudootimierier, die so gut wie Null Ahnung haben lieber sparen und dies Geld in die Mitarbeiter investieren


MacJohn
beantwortet von MacJohn am 7. Januar 2008 09:01
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Ich bin verblüfft über die durchweg negativen Antworten.

Wenn im Vorab die Fragestellung genau abgeklärt und beschrieben ist und die Mitarbeiter entsprechend vom Chef motiviert worden sind, sind solche Leute sehr hilfreich, weil nun mal (und das gilt nicht nur hier) von außen Dinge sehen, die im Betriebsalltag und der Routine kein Mensch mehr wahrnimmt, die aber nachgewiesenermaßen die häuftigsten Ursachen für Kommunikationstörungen und Prozessoptimierung sind. Beides sind nach Aussagen von Mitarbeitern in 85% der Fälle Ursache für Unzufriedenheit am Arbeitsplatz.

Gut geplant und begleitet ist ein solcher Einsatz also sehr sinnvoll. Schlecht geplant oder nur als Alibi eingesetzt kostet es nur einen Haufen Geld.


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