Frage von KleineFee887, 86

Arbeitnehmer wurde fristlos gekündigt ... wie ist das mit Arbeitslosengeld?

Arbeitnehmer wurde fristlos gekündigt. Da die fristlose Kündigung wegen Selbstverschuldung war, bekommt er jetzt eine Sperre für Arbeitslosengeld von der Agentur fuer Arbeit ?

Antwort
von DerTroll, 52

bei einer Verhaltensbedingten außerordenlichen Kündigung wird das Arbeitsamt eine Sperre für das Arbeitslosengeld I verhängen. Die kann bis zu 12 Wochen andauern. Wichtig ist, daß er sich frühzeitig beim Arbeitsamt meldet, damit er Chancen auf eine frühzeitige Verkürzung der Sperre hat und ggf. sogar wieder einen Job vermittelt bekommt (wobei er dann nicht zu wählerich sein dürfte). Zudem sollte sich der gekündigte überlegen, ob er arbeitsrechtlich gegen die fristlose Kündigung vorgehen will, also wie hoch seine Chancen sind, daß die mindestens in eine fristgerechte Kündigung umgewandelt wird.


Expertenantwort
von dadamat, Community-Experte für Internet, 12

Das ist immer eine Einzelentscheidung. Bei fahrlässigem Verhalten oder gesundheitlichen Gründen muss also keine Sperre eintreten. Ansonsten tritt eine meist 12 Wöchige Sperre ein, die eine Lücke von meistens 8 Wochen bei der Krankenkasse bedingt. 

Antwort
von ErsterSchnee, 35

Ja, bekommt er. Kündigung wegen Fehlverhalten wird so bewertet wir eigene Kündigung.

Antwort
von Messkreisfehler, 60

Ja, in einem solchen Fall gibts in der Regel eine 12-Wochen Sperre.

Antwort
von Peter501, 44

Wenn er die fristlose Kündigung selbst verschuldet hat bekommt er eine 3 monatige Sperre.

Kommentar von ErsterSchnee ,

Wie kann man denn eine fristlose Kündigung NICHT selbst verschulden?

Antwort
von HarrieASKER, 53

bei einer kündigung eigentlich nicht, es sei denn man kündigt selbst

Kommentar von KleineFee887 ,

Sicher ?

Kommentar von HarrieASKER ,

es kommt halt besonders auf den grund der kündigung an. im regalfall aber wie oben beschrieben

Kommentar von DerTroll ,

Es gibt ja nur drei mögliche Kündigungsgründe. betriebsbedngt, verhaltensbedingt und personenbedingt. Und bei einer rechtmäßigen verhaltensbedingten Kündigung wie im vorliegendem Fall kommt es sehrwohl zu einer Sperrzeit.

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